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Paris: ein Fest fürs Leben Taschenbuch – 1. Juli 1999

4.1 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ernest Hemingway, geboren 1899 in Oak Park, Illinois, gilt als einer der einflussreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. In den zwanziger Jahren lebte er als Reporter in Paris, später in Florida und auf Kuba; er nahm auf Seiten der Republikaner am Spanischen Bürgerkrieg teil, war Kriegsberichterstatter im Zweiten Weltkrieg. 1953 erhielt er den Pulitzer-Preis, 1954 den Nobelpreis für Literatur. Hemingway schied nach schwerer Krankheit 1961 freiwillig aus dem Leben.


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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 8. Februar 2001
Format: Taschenbuch
Sind sie ein Genießer. Ein Mensch, der mit einem Glas Wein und einem guten Buch Stunden verbringen könnte. Haben Sie Lust mit Hemingway in einem Cafe zu sitzen, quer durch die Straßen von Paris zu spazieren und große Persönlichkeiten kennen zu lernen, und die Atmosphäre buchstäblich riechen. Dann ist dieses Buch für Sie wie geschaffen! Es ist kein Buch mit besonders großer Spannung, dafür aber, hat sich Hemingway in der Art wie er seine Erlebnisse beschreibt, grandios übertroffen! Einer der besten Bücher, die es gibt.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
In diesem Buch schreibt Hemmingway wunderbar darstellend über seine Jahre im Europa (und besonders natürlich Paris) der zwanziger Jahre. Manch einer kennt das Buch eventuell aus dem Film "Stadt der Engel", in dem es die Bettlektüre der Hauptdarstellerinn Meg Ryan war. In dem Film war freilich nur der englische Originaltitel "A moveable Feast" zu erkennen, die deutsche Übersetzung ist aber keinesfalls schlecht. In der Hemmingway eigenen, sehr bildhaften Sprache beschreibt er sein Leben mit den Großen der Kunst der zwanziger Jahre. Fazit: Ein Buch, mit dem man sich an kalten Wintertagen wunderbar in eine warme Decke am Fenster einwickeln kann und bei einer Tasse heißem Tee in eine andere Welt abtauchen kann.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Auch ich liebe "A Moveable Feast / Paris - ein Fest fürs Leben", seit langem, weil es die Atmosphäre der Zwanziger Jahre in Paris lebendig macht. Beim wiederholten Lesen jedoch fällt mir auf, dass dieses Buch viel mehr ist als eine Anekdoten-Sammlung. Es ist ein Buch über das Schreiben. Hier blickt ein Mann am Ende seines Lebens auf den Anfang seines Schriftsteller-Daseins. Künstlerisch entkräftet, hat er nichts mehr als seine Erinnerung, aus der er den Stoff für ein großes Werk herauspressen kann wie den Saft aus einer Zitrone. Noch einmal saugt sich seine Sprache voll mit Energie, Ernest Hemingway träufelt Zitronensaft auf eine Auster - und wir schmecken das Leben. Den Meister zeichnet die Harmlosigkeit der Geschichten aus, eine scheinbare Harmlosigkeit. In Wahrheit sind die Stories Erklärungs- und Verteidigungsreden seiner Schreibkunst. Am Anfang werden wir von der Aufrichtigkeit des Autors überzeugt. Armut ist ihm hier der Ausdruck des Ehrlichseins. Dann folgen die Techniken des Schreibens: das Schnitzen des Bleistifts, das Taxieren einer schönen Frau, der kontrollierte Alkoholgenuss... Alles, was du tun musst, ist: Einen wahren Satz schreiben. Die berühmten Begegnungen Hemingways mit anderen Künstlerinnen und Künstlern dienen der Abgrenzung. Seine Urteile sind nicht warmherzig, vielmehr sauer und ätzend. Herrlich. Am Ende kommen die Reichen zu ihm ins arme Viertel, besuchen ihn, fragen ihn als Experten, wie es ist, arm zu sein. Wir wissen heute, dass Hemingway in diesem Punkt übertrieb, so knapp war er mit seiner kleinen Familie gar nicht bei Kasse, dass er etwa Tauben auf dem Pariser Pflaster hätte fangen müssen. Aber die Begegnung mit den Reichen dient ihm als Kontrast.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch
Ernest Hemingway (1899 - 1961) war nach dem Ersten Weltkrieg als Korrespondent der kanadischen Zeitung "Toronto Star" in Paris tätig. Hier, des "verdammten Zeitungszeugs" überdrüssig, entstanden zahlreiche literarische Aufzeichnungen und Tagebücher. Es waren glückliche Jahre für Hemingway, der außerdem gerade an seinem Roman "Fiesta" schrieb, der wenig später literarisches Aufsehen erregte und ihn zu Weltruhm führte. Er traf Gertrude Stein, Ezra Pound, James Joyce und Scott Fitzgerald, er angelte an der Seine und war beim Pferderennen anzutreffen. Die Erinnerungen an die glückliche Zeit in Frankreich sind das Ergebnis dieses Buches. Mit Humor und intimer Kenntnis beschreibt Hemingway die Menschen und Freunde. An diesen Notizen und Aufzeichnungen hat Hemingway bis zu seinem Tod gearbeitet. Trotzdem atmen die Notizen die Frische der jugendlich unbeschwerten Daseinsfreude. Manfred Orlick, Halle (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Taschenbuch
Ich habe mir diese Rezension nicht leicht gemacht und seit einem Jahr trage ich sie nun mit mir herum. Heute war der Tag, wo ich gedacht habe: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt...
Hemingway hat eine lebenslange Affinität zu dieser Stadt gehabt, das kann ich persönlich nicht nur verstehen, sondern auch mit jeder Zeile lesen. Paris in den 20er Jahren war durchaus etwas besonderes, was sogar kürzlich in einem wunderbaren Woody Allen-Film zum Ausdruck gekommen ist (Midnight in Paris). Obwohl es natürlich keine Verfilmung von diesem Buch ist. Trotzdem bin ich sicher, dass der Film Hemingway gefallen hätte.
Aber zurück zum Buch:
Hemingway besaß die einzigartige Gabe Menschen in Worten so zu porträtieren, dass man glaubt eine 400 Seiten Biografie gelesen zu haben. Egal ob er über Ezra Pound, Wyndham Lewis (den er widerlich fand), den mir unbekannten Schriftsteller Hilaire Belloc oder über Ford Madox Ford, Gertrude Stein, oder aber James Joyce schreibt; alle sind vortrefflich beschrieben, erklärt und werden vor dem lesenden Auge lebendig. Gibt es ein schöneres Kompliment für den - damals - 25jährigen Hemingway? Aber er spart auch nicht mit Kritik an sich selbst. Obwohl damals verheiratet (mit seiner ersten Ehefrau Hadley), treibt er sich ständig in Bars, Kneipen und Restaurants herum. Er trifft dadurch natürlich ständig auf besagte Menschen und noch mehr, dennoch sieht ihn seine Ehefrau relativ selten. Er war den Kriegswirren entkommen, dennoch hatte er - wie so viele damals - diese im Kopf und konnte so manche Stimmen nur mit Alkohol bekämpfen. Seine Abhängigkeit war damals noch nicht so grenzenlos, aber sicher ein Anzeichen.
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