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am 26. Februar 2014
Es gibt viele alte Filme die aus den 20/30 Jahren, die Gutbetuchten darstellen. Mich interessierte aber vielmehr wie es den kleinen Leute damals erging (aber nicht ausschließlich). Wie lebten die Menschen in Berlin, wie dachten sie, dies zeigt der Roman eindrucksvoll. Wenn in der heutigen Zeit von Armut in Deutschland gesprochen wird, ist es auf einem hohen Niveau. Armut sah früher weit schlimmer aus, auch für Kinder. U.a, kann man auch die Stimmung einfangen, die zum Nationalsozialismus geführt hat. Eine Kaufempfehlung.
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am 10. Januar 2003
Karl zieht mit seiner Mutter und seinen zwei jüngeren Geschwistern Erich und Marie aus der Provinz in die Großstadt Berlin, weil sein verschuldeter Vater gestorben ist. Die Familie lebt in einem ärmlichen Arbeiterviertel, jedoch erhalten sie finanzielle Unterstützung durch den reichen Bruder Oskar der Mutter. Bald gibt die Mutter Marie zu Oskar und dessen Frau, da sie sich in sehr großen finanziellen Schwierigkeiten befindet. Karl muss die fehlende Vaterfigur ersetzen und für seine Mutter und Erich sorgen. Er verdient nur wenig Geld als Gehilfe auf dem Markt. Dort lernt er seinen Freund Paul kennen, den Führer einer Gruppe anarchistischer Revolutionäre, dieser wird sein Vorbild. Karls Mutter verlässt der Lebensmut und eines Nachts begeht sie einen Selbstmordversuch, jedoch findet Karl sie noch rechtzeitig. Für Karl wird nun alles noch schwieriger und nachdem er nur noch in Paul einen Verbündeten sieht, plant er mit ihm Berlin zu verlassen. Jedoch schafft es Karls Mutter Karl davor zurückzuhalten und so verlässt Paul allein Berlin. In Karl wächst nun die Wut auf seine Mutter, die er sein weiteres Leben über behalten wird.
Alles in allem ein erstaunlicher Roman!
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am 30. April 2001
Denkt man an Alfred Döblin, fällt einem automatisch sein Erfolgsroman "Berlin Alexanderplatz" ein. Doch auch dieses recht unbekannte Werk Döblins, sollte man nicht verachten. Nach dem Tod des Vaters, zieht die Mutter mit Karl und seinen beiden Geschwistern nach Berlin. Sie lernen die Armut kennen, und nach einem gescheiterten Selbstmordversuch der Mutter muß Karl für die Familie sorgen. Der bald darauf erwachende Ergeiz der Mutter treibt Karl in die Fabrik des Onkels, wo er bald Karriere macht und durch eine arrangierte Hochzeit in die besseren Kreise aufsteigt. Doch ist dies das Leben, welches Karl leben möchte? Oder ist es nur der Wunsch der Mutter? Eine sehr interessante Geschichte entsteht über eine zu intensive Mutter-Sohn-Beziehung, Berlin der zwanziger Jahre, die Weltwirtschaftskrise, Identitätssuche orientierungslos gewordener Bürger.
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am 16. April 2001
Döblin stellt in diesem Roman einen Jungen dar, der, nicht fähig Liebe in sich zu spüren, in dem Deutschland des angehenden 20. Jahrhunderts in Berlin versucht, seine vaterlose Familie zu ernähren. Er ist erfolgreich und bringt es zu einigem Ansehen, doch sein Glück findet er nicht. Dieses Buch thematisiert die Suche nach Glück, Reichtum und Ansehen des Bürgertums zu dieser Zeit. Ebenso beschäftigt es sich mit dem Mutter-Sohn Thema, inwiefern ein Sohn in der Lage ist, seine Entscheidungen unabhängig von Mutter und Familie zu treffen. Schön zu lesen-regt zum Nachdenken an.
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