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am 27. Juni 2014
Mit einem ungeheuer spannenden, düsteren, in kurzen, klaren Sätzen gestalteten Prolog fängt C. Dewi den Leser mühelos ein - die Geschichte hat noch nicht einmal richtig begonnen und schon ist man ihr hoffnungslos verfallen. Der Schreibstil, die gestochen scharfen Beobachtungen, die gewählte karge, kalte Landschaft Norwegens, alles das trägt dazu bei, dass beim Lesen etwas Bedrohliches, Unerklärliches mitschwingt und die Spannung nicht abreißt.

Zur Handlung:

Die Biologiestudenten Leif, Paul und Steffen sind im Rahmen ihrer Abschlussarbeit für zwei Wochen nach Norwegen gereist, um dort - mit Unterstützung eines norwegischen Forschungsinstituts - am See Speilhav Proben zu nehmen und Daten zu sammeln. Die drei Studenten landen mehr oder weniger mitten in der Einöde, Natur pur und Leben unter einfachsten Umständen; eine kleine Ansiedlung mit Holzhaus und Labor dient als Quartier. Die Projektbetreuung übernehmen der Forscher Jan Harkonsen und der Wildhüter Samuel - es kommt zu einer völlig unerwarteten, aber folgenschweren Begegnung, die Leif und Samuel gleichermaßen verhasst zu sein scheint.

Leifs Zusammentreffen mit Samuel bringt seine Welt und seinen Alltag aus dem Gleichgewicht. Leifs vehementen Bemühungen, sich von dem Verrat und Vertrauensbruch seiner "Jugendliebe" zu befreien, spülen Erinnerungen an ihre Jugendzeit und furchtbare Träume an die Oberfläche; sein Widerwille sich diesen Dingen und auch Sam zu stellen, lassen Böses ahnen. Spätestens als Leif den Speilhav als das erkennt, was ihm aus jahrelangen Albträumen vertraut ist, kann auch der Leser nicht mehr nur an einen "Zufall" glauben, die Ereignisse spitzen sich dramatisch zu, Freund und Feind sind schwer auszumachen ...

Absolut meisterhaft mischt C. Dewi hier die Handlung mit Leifs Traumsequenzen und alten Erinnerungen, so dass nach und nach Wahrheiten ans Licht kommen, die schier unglaublich sind und misstrauisch machen. Diese Wechsel machen das Buch unglaublich spannend, sind die Teile doch so gekonnt miteinander verwoben, dass man als Leser teilweise atemlos aus einem Kapitel auftaucht nur um im nächsten noch schneller umblättern zu müssen ...

Alles in allem ein von Anfang bis Ende sehr spannendes Leseerlebnis, das seinem Titel "Parallelwelt" alle Ehre macht und die nötige "Unruhe" beim Lesen erzeugt - wieder einmal meisterlich in einer klaren, prägnanten Sprache unter die Haut geschrieben!

Unbedingt lesen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. November 2014
Story:
Als der junge Biologiestudent Leif mit seinen Kommilitonen Paul und Steffen nach Norwegen reist, um dort am entlegenen See Speilhav für ihre Abschlussarbeit zu forschen, ahnt er nicht, wen er in der entlegenen Einöde trifft. Ausgerechnet sein Kindheitsfreund und erste Liebe Samuel fungiert für die Gruppe als Führer und Wildhüter, und ist überhaupt nicht begeistert Leif wieder zu sehen. Dennoch reißen sich die beiden zusammen und kommen sich während der Tage wieder näher, ganz gleich wie sehr Sam den jungen Studenten von sich stößt. Als wären Leifs neu erwachte Gefühle für Samuel nicht genug, verschlimmern sich auch seine Träume zunehmend – allen voran der vom Ertrinken, den er schon seit Ewigkeiten hat. Auch die Albträume nehmen zunehmend verstörende Züge an, da einige Verletzungen nicht nur in Leifs Träumen bleiben, sondern auch in der Realität Spuren hinterlassen.

Nach und nach stößt Leif auf weitere seltsame Vorfälle, die deutlich zeigen, dass Samuel mehr als nur ein Geheimnis hat und eng mit den Träumen verbunden ist, die den jungen Studenten quälen. Doch was ihm Samuel schließlich offenbart, ist wesentlich komplexer und fantastischer, als es sich Leif je erträumt hat …

Eigene Meinung:
Bereits 2013 hat die Autorin Cecil Dewi mit ihrem gelungenen Fantasy-Erstling „Staub und Stolz“ auf sich aufmerksam gemacht, nun legt sie mit „Parallelwelt“ ihr neues Buch vor. Dabei beschreitet sie nicht nur verlagstechnisch neue Wege („Staub und Stolz“ erschien im Incubus Verlag, „Parallelwelt“ im Cursed Verlag), sondern schlägt auch inhaltlich in eine gänzlich andere Richtung ein. Das ist nicht unbedingt schlecht, denn auch „Parallelwelt“ kann überzeugen, so dass man sich schon jetzt auf neue Romane der Autorin freut.

Wie bereits erwähnt, ist „Parallelwelt“ nicht mit dem Debüt der Autorin zu vergleichen. Anstatt einer komplexen, logisch aufgebauten Fantasywelt, entführt Cecil Dewi ihre Leser nach Norwegen. Die Geschichte ist dennoch spannend und mitreißend, so dass man binnen weniger Seiten vollkommen in die Handlung eintaucht und das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Die Autorin spinnt eine gut durchdachte Geschichte, die erst im letzten Drittel die Hintergründe und Geheimnisse offenbart, mit denen es Leif zu tun bekommt. So ist die Idee rund um die Träume und Samuels Geheimnis nicht uninteressant und bietet viel Potenzial. Leider verschenkt an dieser Stelle Cecil Dewi doch einiges zugunsten der Beziehung und der romantischen Handlungsebene. So schön die Liebe zwischen Sam und Leif beschrieben und so realistisch sie aufgebaut ist, zum Ende hin ist es schade, dass ihr so viel Platz eingeräumt wurde. Das liegt vor allem daran, dass der komplexen Hintergrundidee, dem System der Traumfänger und den mystischen Aspekten verhältnismäßig wenig Platz eingeräumt wurde. Viele Dinge bleiben im Dunkeln, werden nur angeschnitten und am Rande erwähnt. An dieser Stelle hätte man eine Menge herausholen können – über die Herkunft der Traumfänger bis hin zu weiteren Informationen über die Alten. So hinterlässt das Ende doch einen etwas schalen Nachgeschmack, da es ein wenig abrupt wirkt. Man hat das Gefühl um ein paar hundert Seiten (der mehr) betrogen worden zu sein, was sehr schade ist.
Nichtsdestotrotz bietet „Parallelwelt“ einen schöne, stimmungsvolle Geschichte und eine Menge Spannung. Zudem verzichtet die Autorin auf übermäßig viel Erotik, was der Handlung zugutekommt, da es keine größeren Längen gibt.

Wie bereits angedeutet sind die Charaktere in sich sehr logisch und durchweg sympathisch. Sei es Leif mit seiner treuen, liebenswerten Art, oder Samuels trotzige, ruppige Persönlichkeit. Man schließt beide Figuren schnell ins Herz und verfolgt ihre Geschichte sehr gerne. Wie schon Iain und Forlán aus „Staub und Stolz“ sind auch Leif und Sam sehr lebendig und gut in Szene gesetzt. Man kann ihre Gedanken und Gefühle jederzeit nachvollziehen, egal ob man ihnen während der Rückblenden in ihre Kindheit folgt oder sie als junge Erwachsene in der norwegischen Einöde begleitet. Selbst Sams seltsame Art und seine Reaktionen machen im Laufe der Zeit Sinn.

Auch die Nebencharaktere sind toll und sehr stimmig. Cecil Dewi hat ein Händchen für realistische Charaktere, was sich auch bei den Randfiguren zeigt. Paul und Stefen sind gut gelungen, ebenso Jan Harkonsen, der als Sams Mentor in Erscheinung tritt, oder die übrigen Studenten und Familienangehörige. Sie passen gut zur Geschichte und geben Sam und Leif einen passenden Rahmen, um zu agieren.

Stilistisch liefert Cecil Dewi einmal mehr überzeugende und qualitativ hochwertige Kost ab. Die Autorin hat einen wunderbar komplexen, sehr vielschichtigen Schreibstil, der sich sowohl bei den Umgebungsbeschreibungen, den Dialogen oder den Einblicken in Leifs Gefühls- und Gedankenwelt, als auch in den Action- und Erotikszenen offenbart. Sie schreibt abwechslungsreich und weiß mit Worten umzugehen, so dass es dem Leser schwer fällt „Parallelwelt“ aus er Hand zu legen. Trotz des romantischen Schwerpunktes rutscht der Roman nie ins Kitschige ab, sondern bleibt zumeist relativ nüchtern und ernst. Das zeigt sich daran, dass erotische Szenen eher kurz gehalten sind und nur partiell vorkommen oder daran, dass die Beziehung zwischen Leif und Sam eher realistisch und erwachsen aufgebaut ist, nicht rosarot-romantisch. Dadurch hebt sich „Parallelwelt“ angenehm aus den übrigen Veröffentlichungen des Cursed Verlags hervor.

Fazit:
Mit „Parallelwelt“ ist es Cecil Dewi gelungen an ihr grandioses Fantasy-Epos „Stolz und Staub“ anzuknüpfen, auch wenn die beiden Bücher keinerlei inhaltlichen und thematischen Berührungspunkte haben. Der vorliegende Roman besticht durch eine gute, spannende Handlung, logisch handelnde, liebenswerte Charaktere und einen sehr stimmungsvollen, wortgewandten Schreibstil. Lediglich das überstürzt wirkende Ende und die ungenaue Ausarbeitung der Grundidee über die Traumwandler sorgen für leichte Abzüge in der B-Note. Dennoch ist „Parallelwelt“ ein gelungener Gay Roman, der zu unterhalten weiß und Lust auf mehr macht. Man darf gespannt sein, was Cecil Dewi als nächstes veröffentlicht. Zu empfehlen.
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am 18. Juni 2014
Nach der Leseprobe dachte ich: gutes Buch, muss ich mir aber nicht unbedingt kaufen. Ich habs trotzdem getan - und plötzlich konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Es war spannend, manchmal verwirrend (wie das eben in Träumen so ist) und hat mich mehr als einmal den Atem anhalten lassen. Die Landschaft habe ich so deutlich vor Augen gehabt, als hätte Dewi sie gemalt.
Das Treffen gegen Ende (ich will nicht spoilern) hätte etwas ausführlicher beschrieben werden können, aber die Auswirkung auf Leif habe ich mir trotzdem sehr gut vorstellen können.
Klare Kaufempfehlung!
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am 1. Oktober 2014
Ich finde den Roman richtig klasse, bis auf ein Manko.
Es endet irgendwie plötzlich. Klar, jeder Leser hat oft ein Ende im Sinn und würde es anders machen. Das meine ich aber nicht.
Ich musste mich am Ende mehrfahr vergewissern, ob ich nicht etwas überlesen hatte, da es mitten in einer Handlung endet.
Das Ende, quasi ein Epilog, ist jedoch sehr gelungen.
Die Geschichte ich fantastisch und ich bin mehrfach auf einen Traum rein gefallen. Richtig gut gemacht.
Wie gesagt, bis auf das plötzlich ein Cut gemacht wurde, finde ich das Buch sehr schön!
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am 3. Juli 2014
Der geheimnisvolle Prolog führte mich als grundlegendes Spannungsmoment durch einen grossen Teil der Geschichte. Dazu kamen schnell die Fragen: Welche Verbindung besteht zwischen Leif und dem undurchsichtig agierenden Sam? Was trennte die Sandkastenfreunde von einst? Warum verweigert sich der "lonesome Cowboy" in nordischer Abgeschiedenheit so unerbittlich der alten Freundschaft. Findet sich ein Ventil für die stets präsente sexuelle Spannung zwischen den beiden? Gemeinsam mit Leif hoffte, bangte, erinnerte und wunderte ich mich bis zur Klärung all dieser Fragen, konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Nach dem Erkenntnisprozess änderte sich das Spannungsmoment. Der grosse Sog der mich vom Beginn der Geschichte an durch die Geschichte "hetzen" liess, hörte zwar nicht abrupt auf, wurde aber umgeleitet in ruhigere Fahrwasser. Im zweiten Teil der Geschichte bestimmte dann mehr die Neugier "Mit welchen Ideen löst die Autorin die verzwickte Lage" und die Hoffnung auf ein Happyend für die beiden mir nahe gekommenen Hauptcharaktere meinen Leseeifer.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, ich kann sie allen empfehlen, die eine spannende Lovestory mit einem starken in sich schlüssigen Mysterytouch lesen mögen. Und auch wenn ich nicht unbedingt Zeichnungen innerhalb eines Romans brauche: Sehr schön und passend umgesetzte Momentaufnahmen, das Cover ganz wunderbar.
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am 8. Juli 2014
Nachdem ich von C. Dewis Debütroman "Staub & Stolz" absolut begeistert war, musste ich "Parallelwelt" unbedingt haben.

Zur Geschichte: Der Student Leif reist für die Abschlussarbeit seines Biologiestudiums nach Norwegen, um an einem einsam gelegenen See Proben zu nehmen und Material zu sammeln. Dort begegnet er unerwartet seinem Jugendfreund Sam, der ihn vor Jahren scheinbar ohne Grund verlassen hat, ein Schlüsselerlebnis, das Leif auch nach Jahren noch zu schaffen macht und sich in Albträumen Bahn bricht. Albträume, Wirklichkeit und Jugenderinnerungen vermischen sich nach und nach und fordern Opfer ...

Die Story wird konsequent spannend umgesetzt, durch mystische Elemente bereichert und am Ende gekonnt und logisch aufgelöst. Dass das Ganze in einer sehr emotionalen und ausdrucksstarken Form, jedoch ohne rosaroten Kitsch aufs Papier gebracht wird, macht das Lesen zum Erlebnis, zu einer spannenden Reise "zwischen den Welten" mit Protagonisten, die "Tiefe" haben – klasse.

Ein tolles Buch - unbedingt lesen!
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am 28. November 2014
Anders kann ich es nicht beschreiben. Diese Geschichte ist verstörend und wunderbar zugleich. Eine spannungsgeladene Mischung die mir die eine und andere Gänsehaut beschert hat. Ich bin immer noch erstaunt über diesen genialen Schreibstil, und geflasht von dieser Geschichte. Wirklich einzigartig und komplex.

Inhaltlich brauche ich nicht mehr viel dazu sagen, da hier das meiste gesagt wurde. Ansonsten würde ich hier zu viel verraten und das wäre schade.

Am Anfang erfahren wir die langsame und stetige Liebe zwischen den beiden Freunden, Leif und Sam. Bittersüß und melancholisch zugleich wird sie uns erzählt. Leif ist unwiderruflich in seinen besten Freund verliebt. Diese Rückblicke über seinen besten Freund Sam fand ich außerordentlich lebendig erzählt. Diese Sehnsucht und dieses unermessliche Verlangen Sam nahe zu sein, fand ich wunderschön beschrieben. Auch diese Hoffnungslosigkeit, das er ihm nie nahe sein kann, war schlichtweg ergreifend.

Die Protagonisten sind Hauptcharaktere mit Ecken und Kanten, das macht sie deshalb auch so greifbar und liebenswert. Man leidet und fiebert unweigerlich mit ihnen mit.

Diese Träume von Leif sind Gänsehautbescherend und man spürt diesen Nachhall an sich selbst. Ertrinken muss ganz grausam sein, aber diese Beschreibung hier ist beinahe brutal. Die Autorin beschreibt diesen Traum so realistisch, dass es einen beklemmend zurücklässt. Mir ist es jedenfalls so ergangen. Man taucht in diese Geschichte ein und kann sich auch nicht mehr davon lösen. Sie ist so spannend und emotional erzählt.

Das Ende fand ich jetzt überhaupt nicht abrupt. Vielleicht lag es auch daran, dass ich durch die vielen Rezensionen vorgewarnt wurde. Aber ich fand das Ende passend zu dieser Geschichte.

Ich habe schon lange keine so eine gelungene Story gelesen, die die fünf Sterne so sehr verdient hat. Dies war meine erste Geschichte von dieser Autorin aber bestimmt nicht die letzte.:)
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am 29. Dezember 2015
Kommt mit auf eine Reise in die verworrenen Traumwelten ...

C. Dewi hat es wieder einmal geschafft: ich bin begeistert!
Verzweiflung, Freundschaft, Nähe, Liebe, und zwielichtige Gestalten ... Die Autorin kreiert mit diesem Buch einen wahren Mix an Emotionen für den Leser. Am Anfang fiel es mir ein wenig schwer, den Überblick über diesen Cocktail zu behalten, aber das gibt sich ziemlich schnell und macht einer wundervollen, spannenden Geschichte Platz.
Wie immer schreibt C.Dewi in einem außerordentlich guten Schreibstil und macht es dem Leser damit leicht, in die Welt ihrer Geschichte einzutauchen, sie hautnah mitzuerleben.
Besonders gut gefällt mir auch, dass die Geschichte in keinster Weise vorhersehbar ist. Bis zuletzt konnte ich nicht mit Sicherheit sagen, ob sie gut ausgeht oder nicht, was die beiden noch alles durchmachen müssen, wer sich ihnen in den Weg stellt. Überraschend und spannend bis zum Schluss, das ist etwas, was für mich sehr wichtig ist, ebenso wie die angemessene Verteilung der erotischen Aspekte. Und auch hier enttäuscht mich das Buch nicht. Die Autorin hat ein tolles Gespühr für solche Szenen, beschreibt sie an den richtigen Stellen wunderbar gefühlvoll.

Ich bin hin und weg und lege diese Geschichte jedem ans Herz, der sich ein bisschen mit Fantasy anfreunden kann und bereit ist, sich auf eine andere Welt einzulassen <3
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am 6. August 2014
Es hat mich von Anfang an etwas verwirrt. Wie kommt es zu den seltsamen Situationen ? Das ist das Problem wenn es um das Thema Träumen geht.

Hinter Leif's und Sam's Beziehung steht eine recht schmerzhafte Geschichte in der Vergangenheit. Ganz besonders Leif trifft das Wiedersehen mit Samuel, der ihn damals einfach verlassen hat.

Ich kann Leif sehr gut verstehen, ich bin auch nicht hinter die ganze Sache gestiegen, ich weiß auch grade nicht wie ich euch das alles so beschreiben kann.

Vielleicht erst mal von Anfang an, ich kann sagen das mir "Parallelwelt" recht gut gefallen hat, aber wahrscheinlich erst nach dem zweiten oder dritten lesen wirklich ganz auffassen kann. Zudem ist mir aufgefallen das man "Staub und Stolz" nicht mit "Paralellwelt" verglichen werden kann, es sind ganz unterschiedliche Genre, Leif und Sam leben in unserer Zeit und unserer Welt, allerdings gibt es hier Einschläge von Fantasy gibt.

Der Schreibstil hat sich meiner Meinung nach schon weiter entwickelt, obwohl ich ihren Stil schon lange gut fand. Schaut einfach mal bei Dewi auf der Fanfiktionseite vorbei.

Das Cover und die Illustrationen von Janine Sander sind sehr passend und super schön gemacht, ich persönlich sehe gerne ihre Vorstellung der Charaktere. Sie gibt uns Einblick in ihre Fantasy.

Die Geschichte selbst ist sehr kreativ den es ist einfach etwas neues, ich habe noch nie davon gehört das es Menschen geben soll die keine Träume haben und dann bei anderen mit Träumen. Das war wirklich etwas neues, mein Problem war das Leif nicht bewusst und auch nicht deutlich beschrieben zu Bett gegangen ist. Er wacht einfach auf ohne geschlafen zu haben. Das hat mich etwas verwirrt, aber es ist deutlich ein "Stilmittel", eben Absicht.

Ich hätte mir nur gewünscht das die Finale Szene auch zu ende gebracht wird und Leif nicht aufwacht. Aber das ende ist doch erfreulich.
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am 18. Juni 2014
Nachdem ich erst einmal begonnen hatte zu lesen, habe ich alles andere vernachlässigt, bis ich bei der letzten Seite angekommen bin. Und jetzt weiß ich gar nicht so recht, was ich sagen soll, außer, dass ich heulend aufm Sofa hocke und darüber nachdenke, ob ich Parallelwelt gleich noch einmal lese. Das Buch ist einfach großartig! Ich war traurig, happy, hab gebibbert, mich mächtig gegruselt und was weiß ich noch für Empfindungen durchlebt. Ich war schon lange nicht mehr so sehr von einem Buch gefesselt und es lässt mich relativ sprachlos vor Bewunderung zurück.

Ebenfalls wunderbar sind die Illustrationen von Janine Sander. Besonders das Cover ist Weltklasse!

Für dieses rundum mehr als gelungene Buch gibt es von mir die volle Punktzahl!
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