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Paradies Gebundene Ausgabe – 10. September 1999

4.0 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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"Zuerst erschießen sie das weiße Mädchen. Mit dem Rest können sie sich Zeit lassen. Sie sind siebzehn Meilen vom nächsten Ort entfernt, welcher wiederum neunzig Meilen von jedem anderen Ort entfernt ist. Verstecke wird es im Kloster zur Genüge geben, aber es ist genug Zeit, und der Tag hat erst begonnen." So beginnt Paradies, der erste Roman von Toni Morrison, seit sie 1993 den Nobelpreis für Literatur erhielt.

Wie von der Autorin solcher brillanter Romane wie Solomons Lied, Menschenkind und Jazz zu erwarten war, ist Morrisons Paradies kühn, politisch, zutiefst spirituell und mit komplexen wie unvergeßlichen Figuren besetzt.

Zeitverhältnisse sind in der Welt dieses besonderen Romans unklar. Obwohl er im Jahre 1976 spielt, wandert Morrison mühelos zwischen den Zeiten, indem sie den Leser zurück in die Vergangenheit zur Gründung von Ruby, einer schwarzen Ortschaft in Oklahoma, gegen Ende des Zweiten Weltkriegs führt, und dann noch weiter zurück zur Gründung der Vorgängersiedlung Haven.

Die Geschichte erinnert an die Handlung des biblischen Exodus: Eine Gruppe ehemaliger Sklaven zieht auf der Suche nach einer Heimat durch das Territorium von Oklahoma. Und über diesem starken Gespür für Personen und Orte weht ein Hauch von Übernatürlichem -- Geisterkinder huschen durch die Gänge einer verlassenen katholischen Mädchenschule und "unsichtbare Freunde" besuchen einsame Frauen in der Nacht.

Dadurch, daß Morrison die Geschichte des Ortes und seiner Bewohner porträtiert, bereitet sie die Grundlage für den Konflikt, der sich in dem heutigen Teil der Geschichte zusammenbraut: Der neue Pfarrer des Ortes bringt einen Hauch der Politik mit in den Ort, welche das Amerika der damaligen Zeit bewegte -- Bürgerrechte, Studentenunruhen, Straßenkrawalle --, Aktionen, die die unruhige Jugend des Ortes ansprechen.

Inzwischen ist in die 17 Meilen entfernte ehemalige Mädchenschule mit dem Beinamen "Das Kloster", eine kleine Gruppe unkonventioneller Frauen eingezogen. Ihre Geschichten werden in Kapiteln, die ihre Namen tragen, erzählt. Es sind Geschichten von Exil, Exodus und Heimkehr. Für die Männer von Ruby jedoch repräsentieren diese Frauen alles, was an der Außenwelt gefährlich ist, und als die heiligen Traditionen von Ruby zu bröckeln beginnen, machen sich neun Männer auf eine tödliche Jagd. Wie immer scheut sich Morrison nicht, die Beziehungen zwischen den Rassen und den Geschlechtern zu erforschen, und sie hat ein besonderes Talent dafür, Figuren zu schaffen, die einen immer mitfühlen lassen, selbst wenn sie nicht sympathisch sind. Paradies ist ein Buch, das Sie mehr als nur einmal lesen werden wollen, und jedesmal werden Sie etwas Neues finden, das Sie beschäftigen und in Erstaunen versetzen wird.

Pressestimmen

Toni Morrison gestattet uns tiefe Einblicke in das Denken und Fühlen des schwarzen Amerika. (FAZ)

Ein intensives Leseerlebnis, das in seiner poetischen Kraft seinesgleichen sucht. (Frankfurter Rundschau) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Nicht viele Autoren schaffen es so wie Morrision bereits in ihrem allerersten Satz eines Buches den Leser derart zu packen. "They shot the white girl first" fasziniert von Anfang an und zieht den Leser in seinen Bann.
Die schwarze Gemeinde von Ruby bekommt in den 70ern ungewollten und auch unerwünschten Zuwachs. Am äußeren Rand siedeln sich eine Handvoll Frauen an und bilden einen eher unkonventionellen Convent. Welche Geheimnisse es mit diesem Convent und vor allem mit der Gemeine von Ruby auf sich hat, wird nach und nach gelüftet.
Mit einer verblüffenenden Objektivität umreißt Morrision eine umgekehrte Rassen- und Klassenfeindlichkeit. Die Gemeinde von Ruby hält zusammen, heiratet in bestimmten Schemen und grenzt sich unter dem Denkmantel der endlich erlangten Eigenständigkeit von der Welt ab.
Wie das Ganze letztlich langsam eskaliert und worin es endet, muss man selbst lesen und vielleicht immer wieder neu lesen.
"Paradise" endet für den Leser auf gewisse Weise offen. Es bietet viel Raum für die eigene Projektion und Interpretation. Vielleicht finden Sie ja heraus, wer das weiße Mädchen war, oder ob "Paradise" nicht eher "War" hätte heißen sollen. ;)
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Von Ein Kunde am 18. Februar 2005
Format: Taschenbuch
Wenn Worte eine Imagination hervorrufen können, so stammen sie aus der Feder von Toni Morrison. Dieses Buch zieht in einen nicht ergründbaren Bann. Ich spürte die heiße Würze jeder Pfefferschote in Worten, Mund und Seele. Ein Buch, dessen Fesselung mich nie loslies und das zum Ende eine Überraschung bereit hält, die es rechtfertigt, wenn man vor lauter Impressionen das Atmen während des Verschlingens der Seiten vergisst.
Eine völlig neue Welt des Umgangs mit einer anderen (weniger farbigen) Hautfarbe, die mir, als weiße Mitteleuropäerin eher neu war. Mit Paradies hat die Autorin ein Werk geschaffen, das sowohl soziale und rassistische Probleme durchleuchtet, als auch einen Lesegenuss ohne Gleichen bietet.
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Von Ein Kunde am 20. Februar 2003
Format: Taschenbuch
Toni Morrisons Stärke ist das unprätentiöse Wort, das beim genaueren Hinsehen doch so viel aussagt, dass es dem Leser geradezu den Atem rauben kann. Auch wenn man sich beim Lesen nicht unmittelbar und direkt betroffen fühlt (weil man zum Beispiel noch nie in einer von Ex-Sklaven gegründeten Kleinstadt wohnte, neben der auf einem Hügel eine verlassene Klosterschule steht), berührt die Autorin regelmäßig genau diejenigen Emotionen, die einen jeden von uns zu dem machen, was er ist, mit seinen Erfahrungen und seiner Geschichte. Und so ist man doch jedesmal wieder aufs Neue "mitten drin", wenn das auch in einigen von Morrisons Werken dem Flüchtigen nicht gleich auffällt.
"Paradies" steht definitiv in dieser Tradition. All das, was anfangs dem Leser unklar und verschwommen präsentiert wird, ist am Ende gestochen scharf. Und bedrohlich verständlich. Was kann eine Handvoll Männer dazu treiben, bis an die Zähne bewaffnet in eine ehemalige Klosterschule einzudringen und die dort lebenden Frauen ermorden zu wollen? Was passiert, wenn eine Frau erfährt, dass sie die Rettung ihres Kindes der Liebhaberin ihres Mannes verdankt? Was ist "Menschlichkeit" ohne "Toleranz"?
Am Ende wissen wir die Antworten auf diese Fragen, fühlen uns einerseits beruhigt und andererseits sonderbar beunruhigt. Denn es bedarf nicht viel...
Ein mitreißendes, doch auch erstaunlich ruhiges Buch, das zum Lachen und zum Weinen bringen kann. Absolut lebenswert.
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Format: Taschenbuch
Eine Ansiedlung von Afro-Amerikanern, mitten in der Wildnis von Oklahoma, kleinbürgerlich, sittenstreng und gottesfürchtig. Ruby nennt sich dieser Ort. Gegründet von ehemaligen Sklaven, auf der Suche nach Heimat. Nach einer Heimat, die ihre Väter schon einmal gefunden zu haben glaubten, und doch wieder verloren.
Haven hieß dieses Paradies im Westen Oklahomas, doch nicht lange währte das Glück. Kaum entstanden, kaum erblüht, wurden seine Einwohner von den Weißen vertrieben. Sie wichen der Gewalt und zogen weiter. Verzweifelt, hungernd, beschimpft und ausgegrenzt, legten die schwarzen Männer mit ihren Frauen und Kindern, Alten und Kranken, Meile um Meile zurück, bis ein allmächtiger Gott ihnen Ruby schenkte.
Als sie diesen Ort gefunden hatten, fielen sie auf die Knie und dankten dem Herrn. Nie wieder würden sie sich von hier vertreiben lassen. Nie wieder!
Neunzig Meilen sind es bis zur nächsten Ansiedlung. Dazwischen nur Wildnis und blauer Himmel. Blutschande nennen es die Einwohner Rubys, sich mit Weißen zu verbinden. Hellhäutige werden ausgegrenzt, sogar Schwarze mit einem bräunlichen Hautton, sind den Anderen suspekt. Ruby, ein Ort voll selbstgefälliger Moral, trotzigem Stolz und Bigotterie, in dessen Mitte ein riesiger, eiserner Ofen steht. Als Treffpunkt für Beratungen ist er, neben der Kirche, spirituelles Zentrum der Ansiedlung. Wehret der Furche auf seiner Stirn", wurde in gottesfürchtiger Demut auf diesen eisernen Tempel geschrieben, den sie den langen Weg von Haven bis hierher geschleppt haben.
Aber die Generationen wechseln, langsam droht die Schrift zu verblassen ...
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