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Der Panflötenmann Taschenbuch – 1999

4.6 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Martin Bettinger, Jahrgang 1957, studierte Literatur und Philosophie in Saarbrücken und Freiburg. Bekannt wurde er durch den Roman "Der Himmel ist einssiebzig groß" (Fischer), danach folgten der Gedichtband "Dachschaden" (Gollenstein) und die Romane "Der Panflötenmann" (Econ & List) und "Engelsterben" (Gollenstein). Nach mehreren Neuseeland-Aufenthalten erschien dort sein Erzählband "The Moon in the Gutter" (Rockland Press).

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ein Land, das nur für mich bestimmt war (Seite 222) Eine gute Weile, bevor der Wecker ging, wurde ich wach. Es war die Stunde, in der man diese Stadt am wenigsten spürte. Die Menschen schliefen noch, die Straßen lagen still, sogar die Möbel um uns herum schienen zu schlafen. Ich setzte mich auf und war in einer Weise wach, als hätte ich ausgeschlafen für immer. Vera lag als schöne Linie unter der Decke, und ich saß daneben und schaute sie an. So verging eine Ewigkeit. Oder eine Minute. Es war der Moment, wenn die Schaukel ganz oben steht. Und was du als Kind gewünscht hast, wird wahr. Die Schaukel bleibt am höchsten Punkt stehen. Ihren ganzen Schwung spürst du in dir, und du hast das Gefühl, er wird nie wieder verschwinden. Ich stand auf und zog meine Kleider an. Den Wecker stellte ich für Vera auf eine spätere Zeit. Ich schrieb ihr einen Zettel und fand es nicht einmal albern, ein kleines Herz darunter zu malen. Dann ging ich, bis zur Bushaltestelle war es nur um den Block. Ich setzte mich in das offene Häuschen und steckte mir eine Zigarette an. Gleich würden sie kommen. Menschen, die ihren Kaffee kochten in kleinen Küchen morgens um fünf. Leute, die dir nicht einmal drei Sekunden in die Augen schauen konnten. Mit schweren Händen, stummen Körpern und mit Gesichtern, die nur noch eines zu sagen schienen: Laßt mich in Ruh! Bis gestern war ich einer davon. Daß es so etwas gab. Als hätte ich plötzlich das Land gefunden, für das ich als Junge so oft zur Autobahn lief. Wenn ich da oben am Hang saß und all den Volkswagen und DKWs hinterhersah, war ich sicher, daß es irgendwo ein Land geben müsse, das nur für mich bestimmt war. Jetzt war dieses Land in mein Zimmer gekommen. Und jeder Pflasterstein, jede Mülltonne, jeder Hof in diesem lausigen Viertel erzählte davon. Ich schnippte die Kippe hinaus und brannte mir gleich noch eine an. Sie schmeckte! Alles schmeckte um mich herum. Sagenhaft, diese Welt war über Nacht wie gemacht für mich. Und ich - war wie gemacht für die Welt. Mein Arsch paßte genau in den Plastiksitz.


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Top-Kundenrezensionen

24. August 2001
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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16. November 2009
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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