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Pandemiepolitik. Freiheit unterm Rad? : Eine interdisziplinäre Essaysammlung Kindle Edition
Kritik entzündete sich vor allem an der Frage: Welche Freiheitseingriffe sind zum Schutz vor COVID-19 verhältnismäßig?
Der Band greift diese Frage auf und beleuchtet, wie sich der Stellenwert individueller Freiheitsrechte durch die ergriffenen Coronamaßnahmen verändert hat. Die Autorinnen und Autoren analysieren die Auswirkungen der Pandemiepolitik auf Wissenschaft, Demokratie und Gesellschaft. Und sie geben wichtige Denkanstöße zur Aufarbeitung der Pandemiepolitik, die Voraussetzung für eine dringend notwendige Versöhnung ist.
Mit Beiträgen von: Rainer Baule, Klaus Buchenau, Jan Dochhorn, Ole Döring, Michael Esfeld, Matthias Fechner, Agnes Imhof, Sandra Kostner, Boris Kotchoubey, Axel Bernd Kunze, Salvatore Lavecchia, Christian Lehmann, Tanya Lieske, Gerd Morgenthaler, Henning Nörenberg, Robert Obermaier und Markus Riedenauer.
- LanguageGerman
- Publication date13 Nov. 2022
- File size924 KB
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Product details
- ASIN : B0BM9W18GC
- Publisher : ibidem (13 Nov. 2022)
- Language : German
- File size : 924 KB
- Text-to-Speech : Enabled
- Screen Reader : Supported
- Enhanced typesetting : Enabled
- X-Ray : Not Enabled
- Word Wise : Not Enabled
- Sticky notes : On Kindle Scribe
- Print length : 234 pages
- Best Sellers Rank: 436,387 in Kindle Store (See Top 100 in Kindle Store)
- 617 in Sociology Textbooks
- 11,789 in Sociology (Books)
- 13,344 in Politics & History
- Customer reviews:
About the authors

"Nie habe ich genug Geld gehabt, aber immer eine Überfülle an den großen Schätzen, auf die es allein ankommt: Schönheit, Freude und die Erhabenheit, die aus der Suche nach dem Echten kommt. Dabei habe ich nicht einmal sehr absichtsvoll gesucht. Ich habe mich immer nur an die rechten Quellen gehalten, an die Frauen und an die Musik."
(nach Clemens Laar)

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Die Essays der Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachrichtungen bieten einen geschichtsrelevanten Beitrag im Hinblick auf Analyse und Aufarbeitung grober politischer Verfehlungen, gesellschaftlicher Verwerfungen, Werteverschiebungen und ethisch fragwürdiger Simplifizierungen im großen Stil sowie auf die Machtverschiebungen der letzten Jahre. Ein besonderer Wert ergibt sich durch die unterschiedlichen fachlichen Blickwinkel, die an sich schon einen Kontrapunkt zum engen, moralisierenden, oft geradezu fanatisch fixierten Korridor insbesondere der deutschen Coronapolitik darstellen, durch den das Individuum allzu oft auf ein wertloses Stück reduziert wurde, wenn es sich nicht fraglos der zwar nicht bewiesenen, so doch diktierten „Wahrheit“ unterordnete oder auch nur den Anschein erweckte, es nicht zu tun. Anhand dessen lässt sich die Bekämpfung statt Förderung dessen aufzeigen, was bis dato als Maxime zum Erkenntnisgewinn galt. Wenn immer mehr Fragen mit dem Tabu des Nichtfragendürfen belegt werden, liegt etwas mit dem System im Argen – was sich gerade durch den multidisziplinären Blick darstellen lässt: Es ist nicht nur ein Tumor im System, sondern er hat bereits in alle Richtungen metastasiert und droht damit, den gesamten Korpus der Wissenschaft zu zerfressen und zersetzen.
In vielen der Essays wird dargelegt, wie sehr Wissen und Erkenntnis vorgeschützt wurden von Machthabern, um in Wahrheit erkenntnislose oder -arme, vor allem keineswegs alternativlose oder eindeutig richtige Maßnahmen zu verfügen, die im Nachhinein und auch während ihrer Anwendung in großen Teilen deutlich mehr Schaden als Nutzen nach sich zogen, und die menschenverachtende Aspekte tiefster Intoleranz aufwiesen. Dies wird nicht nur im Rahmen der gesundheitlichen Schäden dargelegt, sondern auch für Bildung und Wirtschaft, gesellschaftliche Verwerfungen, sogar für Kunst (Musik) Glauben und Religion: Schaden an Leib und Seele auf der Mikroebene des Individuums und der gesellschaftlichen Makroebene. Macht gibt vor, zu wissen, auch wenn sie nur glaubt oder erkannt hat, dass sie mit vorgeblicher Erkenntnis weiter ausgebaut werden kann. Nach Lektüre der Essays sollte klar werden, wie sehr sich als zutiefst antiwissenschaftlich denkend demaskiert, wer beispielsweise darauf beharrt, dass Dinge nicht hinterfragt werden dürfen und damit den essenziellen wissenschaftlichen Diskurs moralisiert und diskreditiert – und wie die Bandbreite einer freien Wissenschaft zu einem bandagierten Tunnel verkommt, wenn künstliche „Einheit“ geschaffen wird durch Verdrängung und Diskreditierung anderslautender Stimmen.
Aus den meisten Texten spricht darüber hinaus der Wunsch, als Gesellschaft die Spaltung zu überwinden, wieder einen Konsens gegenseitiger Achtung statt Ächtung zu finden und vor allem zu leben – und aus dem Geschehen zu lernen statt zu verdrängen und vergessen.
Thematisch muss man sich mit einer recht großen Bandbreite auseinandersetzen. Die Artikel beziehen zwar gesellschaftskritische Positionen. Aber eben aus der Perspektive der Philosophie, der Pädagogik, der Theologie, der Slawistik, der Psychologie, der Musik, der Rechts- oder der Wirtschaftswissenschaften. Überrascht hat mich, dass die Beiträge ganz verständlich sind. Wenigstens wenn man bereit ist, sich auf wissenschaftliche Texte einzulassen. Dann kann man auch eine Fülle von guten, sehr genau ausgeführten Argumenten finden. Und fast alle Passagen bleiben aktuell. Jedenfalls sorgt die Politik momentan dafür.
Am meisten hat mich verblüfft, dass das Buch bisher noch gar nicht bekannt ist. Es ist wirklich außergewöhnlich, dass sich gleich sechzehn Wissenschaftler (und auch Wissenschaftlerinnen!) kritisch, aber fundiert zum Thema Corona äußern. Ich wünsche dem Buch deshalb noch weitere Leserinnen und Leser.





