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am 29. September 2012
Verbesserungen zur Lumix 150 ? Bereits die Lumix FZ 150 stellte meine Ansprüche als ziemlich anspruchsvoller Knipser mit Jahrzehnte langer Erfahrung zufrieden und ich war deshalb unsicher, ob der Umstieg zur FZ 200 auch lohnen würde. Es hat sich gelohnt und wie! Unzähliges wurde im Detail verbessert. So sind die einzelnen Programme viel differenzierter einzustellen und damit individueller an den eigenen Bedarf abstimmbar.

Alle Schalter und Knöpfe sind deutlich wertiger und besser bedienbar. Deutlich verbessert hat sich so der Ein-/Ausschalter. Wichtig: Man sollte mit der Kamera unbedingt nach dem Kauf ein paar Tage eingehend üben, bevor es auf die Urlaubsreise geht. Ich bin in den ersten Malen etwas mit den vielen Knöpfen durcheinander gekommen und habe schon mal kurzer Hand den Weißabgleich verstellt oder versehentlich den Selbstauslöser aktiviert. Unwissend hatte ich auch den iHDR-Modus aktiviert, dann macht die Kamera automatisch z.B. bei Gegenlicht 3 Serienfotots, um daraus ein Foto zu errechnen. Das kann ja vielleicht einmal wichtig sein, ist aber in der Regel eher sehr nervig. Das hat dann dazu geführt, dass ich bei den ersten Außenfotos im Sonnenicht über die Lumix geflucht habe, bis ich merkte, dass ich das ja selbst so eingestellt hatte.
Keine Angst also auch für Anfänger. Es gibt eine gute Bedienungsanleitung als PDF.

Vor allem aber: Der Gewinn der Lichtstärke von 2,8 unter vollem Zoom ist exrem! Das verschafft ganz neue Möglichkeiten. Zudem ist jetzt ein noch schöneres Bokeh zu erreichen!!!
Die Verbesserung des Suchers jetzt mit HD-Auflösung ist ebenfalls extrem. Als ehemaliger Spiegelreflex-Fan mache ich immer noch rund 90 % aller Fotos mit Hilfe des Suchers, was jetzt endlich wirklich Freude macht.

Reichen die 12 Megapixel heute noch? Ja und das zu 100 %! Laßt Euch bloß nicht durch den Megapixelwahn anstecken oder von Kommentaren, dass 12 Mio. Pixel nur für Ausdrucke bis DIN A4 reichen, das ist vollkommener Unsinn. Ich habe bereits mit der Lumix FZ150 Poster in A0 fertigen lassen. Niemand schaut sich ein so großes Poster in 20 cm Abstand an! Es ist noch nicht so lange her, da hatten nur die teuersten Profikameras gerade einmal 12 Megapixel. Es ist immer eine Sache der Schärfe und Lichtstärke - kaum der Pixel!

Ich kann die vielen Vergleiche zu einer Spiegelreflex inzwischen nicht mehr verstehen. Meine hochwertigen Spiegelreflexkameras liegen nur noch im Schrank. Mir macht in Anbetracht der Möglichkeiten die mir eine FZ 200 bietet, inzwschen überhaupt keinen Spaß mehr Objektive wechseln zu müssen und mich mit im Vergleicht kiloschwerer Kameratechnik abzuschleppen um im Ergebnis dann (vielleicht) noch bessere Fotos zu machen. Zudem: Habt Ihr einmal gesehen, wie riesig eine einzige 24 Mio. Pixel RAW-Datei ist?

Die Lumix 200 ist ein ganz großer Wurf und macht knackscharfe, tolle Fotos die denen einer guten Spiegelreflex kaum nachstehen. Auf die Letzten 5 oder vielleicht auch 10 %, will ich dann wirklich liebend gerne verzichten. Dafür mache ich mit der Lumix viel mehr Bilder weil dieser Apparat eben immer dabei ist und einfach Spaß macht. 100%tige Kaufempfehlung ohne wenn und aber!!!
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am 7. November 2012
Habe mir die FZ200 vor einem Monat als Nachfolger meiner leider defekten FZ18 zugelegt. Die Kamera als vollwertigen DSLR Ersatz zu bezeichnen, wie es einige in ihren Rezensionen machen, halte ich für etwas gewagt, ich benutze sie hauptsächlich für mein "Urban Exploration" Hobby, dafür ist eine Bridgekamera mit so vielen Funktionen, wie sie die FZ200 hat (erträgliches Gewicht ohne nerviges Objektiv wechseln, gute Videofunktion, Weitwinkel und für den Notfall auch mal Tele und wichtig: bis zu 60s maximale Belichtungszeit) wie gemacht, meiner Meinung nach. Ich habe lange überlegt, ob als Neuanschaffung eine Bridgekamera, eine Systemkamera oder doch eine DSLR das richtige wäre, vorallem finanztechnisch war die FZ200 aber nach langem Abwägen für mich die richtige Wahl. Für den Preis wäre wohl nur eine Einsteiger DSLR mit Kit-Objektiv ohne Brennweitenspielraum drin gewesen, die dazu noch größer, schwerer und wahrscheinlich mechanisch doch anfälliger gewesen wäre. Ich bin kein Profifotograf sondern eher Hobbyknipser, der gerne auch mal ein paar fototechnische Sachen ausprobiert.

Der Reihe nach:

Gehäuse, Akku und Verarbeitung:

Die Kamera wiegt wesentlich mehr als meine alte FZ18, lässt sich aber im Notfall trotzdem noch für den schnellen Schnappschuss mit einer Hand bedienen, ansonsten wirkt die Verarbeitung der Kamera sauber und ordentlich. Kleiner Kritikpunkt meinerseits wäre höchstens, dass das Objektiv im ausgeschalteten Zustand nicht ganz im Gehäuse verschwindet und somit der Objektivdeckel im Gegensatz wie bei der "alten" nun auf den Objektivtubus (etwas fummelig) geclipst werden muss. Der originale Akku hält nach eigenen Erfahrungen sehr lange durch (Bilderanzahl kann ich nicht sagen, da ich mal filme, mal mit oder ohne Blitz knipse und auch noch Langzeitbelichtungen mache), als Ersatzakku habe ich mir den einwandfrei funktionierenden Lookit Akku dazu bestellt, da mir das Original Panasonic Modell zu teuer war. Der Lookit hält meiner Meinung nach fast genauso lange wie das Original, trotz der 300mAh weniger.

Display und Sucher:

Das klappbare Display ist eine enorme Bereicherung gerade z.B. bei dem Einsatz auf einem Stativ oder bei Aufnahmen nah am Boden. Ansonsten wirkt es sehr scharf und lässt auch bei starker Sonneneinstrahlung noch alles erkennen. Merkwürdig ist das Verhalten des Displays (und auch des Suchers) bei sehr schlechtem Licht, es wird extrem langsam und fängt an zu rauschen, das scheint mit der offensichtlich vorhandenen Restlichtverstärkung zusammen zu hängen, der Vergleich zur FZ 18 zeigte, dass diese bei sehr schlechtem Licht gar nichts mehr auf dem Display zeigte, während bei der FZ200 ein stark verrauschtes, aufgehelltes Bild zu sehen ist. Ich dachte zunächst an einen Defekt, das Modell eines Kollegen zeigt aber das gleiche Verhalten. Das I-Tüpfelchen wäre noch ein Touchdisplay wie bei den G-Modellen zum fokussieren gewesen, aber Panasonic brauch ja noch Features fürs nächste Modell ;). Der Sucher ist zwar hochauflösend, mir persönlich aber zu klein und das Bild zu weit weg, er war für mich aber auch kein Kaufkriterium, für den Notfall ist er auf jeden Fall brauchbar.

Bedienung und Menüführung:

Da gibt's aus meiner Sicht nicht viel zu beklagen, die Menüs sind übersichtlich und gut strukturiert, einzig das manuelle Fokussieren ist mir bisher noch nicht gelungen, entweder bin ich zu grobmotorisch oder aber das manuelle Fokussieren lässt sich mit dem Schiebeschalter am Objektiv wirklich nur bescheiden lösen. Ein manueller Fokusring wäre da angebrachter gewesen, da ich selbst aber eh ausschließlich den Autofokus nutze, ist das für mich kein Beinbruch. Etwas vermissen tue ich persönlich den Minijoystick der FZ18, als Ersatz habe ich mir wichtige Funktionen wie beispielsweise Auto Bracket und Blitzstärke auf die 3 frei konfigurierbaren Fn Tasten gelegt. Etwas befremdlich war mir anfangs die manuelle Belichtungseinstellung, eine Belichtungszeit von beispielsweise 1/15 sek wird bei der FZ 200 nur als 15 dargestellt, das ist leicht verwechselbar mit 15 sek (wird als 15" dargestellt).

Fotografieren:

Eins vorweg zum von einigen beobachteten "Blaustich" der Fotos: dieser lässt sich nicht verleugnen und liegt an einem meiner Meinung nach nicht optimal funktionierenden automatischen Weisabgleich, der häufig für kalte Farben bei Fotos sorgt. Wer unbedingt die intelligente Automatik (iA) benutzen will und den Blaustich verhindern möchte, sollte bei Wählrad Stellung "iA" einmal ins Menü gehen und dort auf "iA+" umstellen, danach lässt sich der Weisabgleich mit der "Pfeil rechts (WB)"Taste problemlos auch im iA Modus anpassen. Bei Außenaufnahmen erwies sich die Voreinstellung "Tageslicht" für mich optimal. Aus meiner Sicht der einzige gravierende Mängel an der Kamera, hier sollte Panasonic dringend via Firmware Update nachbessern.

Ansonsten muss ich sagen, ich bin kein Profifotograf, die FZ200 produziert aber meiner Meinung nach für eine Bridge Kamera gute bis sehr gute Fotos, soweit ich das beurteilen kann. Die Blende F 2.8 bei vollen 600mm KB machen sich im Vergleich zur FZ18 auf jeden Fall bemerkbar, die von mir gemachten Testfotos sind immer noch kontrastreich, scharf und farbenfroh. Wer zunächst verpixelte Fotos bei vollem Zoom produziert, sollte auf jeden Fall vor dem in Betracht ziehen eines Defektes der Kamera prüfen, ob er nicht im Modus iA in den Bereich des "intelligenten Zoom" gekommen ist, dann sehen die Fotos nämlich wirklich nicht mehr schön aus. Positiv aufgefallen ist mir vor allem der extrem schnelle Autofokus im Weitwinkelbereich und der astreine Bildstabilisator, durch diesen lassen sich auch bei schlechtem Licht und unbewegten Motiven freihand noch tolle Fotos ohne Blitzlicht anfertigen. Bei der ISO Empfindlichkeit sollte man nicht weiter als ISO 800 gehen, ISO 1600 ist meiner Meinung nach nicht mehr zu gebrauchen, dagegen sehen ISO 800 Fotos auf meinem 24" Display am PC noch einwandfrei und scharf aus, sofern man nicht in die 100% Ansicht geht, aber Hand aufs Herz, wer guckt sich bitte seine 12 Megapixel Fotos mit 100% auf einem Full HD Monitor an? In etwa produziert die FZ200 bei ISO 800 ungefähr die gleichen Fotos (von der Qualität her) wie die FZ18 auf ISO 400, für mich persönlich definitiv ein Fortschritt. DSLR Qualität darf man aufgrund des kleinen Sensors aber auf keinen Fall erwarten. Tele-Makros lassen sich auch ohne Vorsatzlinse erstellen, die von mir getesteten Motive sahen alle, meiner Ansicht nach, klasse aus. Hauptsächlich benutze ich persönlich den Modus "P" (Programmautomatik) im Freien beziehungsweise die manuelle Belichtung "M" auf Stativ in schlecht beleuchteten Innenräumen.

Die Kamera bietet weiterhin viele Einstellungsmöglichkeiten zur manuellen Anpassung nach eigenen Wünschen und eine Vielzahl an Motivprogrammen, von letzteren habe ich bisher nur die HDR Funktion verwendet und das Panorama Motivprogramm getestet. Das HDR Programm produziert bei Tageslicht eine dezente Kontrasterhöhung, ohne dass das Foto dabei so aufgeblasen wirkt wie einige HDR Kompositionen, die im Netz zu finden sind und via Bildprogramm erzeugt wurden. Ich war positiv überrascht, meiner Ansicht nach erfüllt die HDR Funktion der Kamera genau das, was ich persönlich von einem HDR Foto erwarte. Bei schlechtem Licht ist die Funktion allerdings nicht zu gebrauchen, da automatisch auf bis zu ISO 1600 gegangen wird, ohne das ich den ISO Wert beeinflussen kann, jedenfalls habe ich keine ISO Begrenzung im Motivprogramm finden können. Da verschafft dann die Autobracket (Belichtungsreihen) Funktion Abhilfe, hier kann die Belichtung auf bis zu +-3 EV angepasst werden, leider sind nur Belichtungsreihen mit 3 Fotos möglich, schade. Die Panoramafunktion ist nur was für Notfälle, da es schwer ist, die richtige Schwenkgeschwindigkeit hin zu bekommen, hier ist man mit dem manuellen Erstellen besser bedient.

Video:

Die Videoqualität ist, sofern man in AVCHD aufnimmt, qualitativ sehr hochwertig, die 50p in Full HD sehen ziemlich beeindruckend aus, qualitativ auf gleichem Niveau wie eine gleich teure, vernünftige Amateur Videokamera. Aufnahmen im MP4 Format haben mir dagegen gar nicht zugesagt, bei Kameraschwenks war meiner Meinung nach ein doch wahrnehmbares Schlieren zu sehen. Bei schlechtem Licht macht sich Bildrauschen in allen Aufnahmemodi bemerkbar, "völlig verrauscht und unbrauchbar", wie von einigen suggeriert ist bei mir allerdings keine Aufnahme geworden. Ein Nettes Gimmick ist die High Speed Videofunktion, diese lässt nette Spielereien mit immerhin 100 Bildern/sek bei einer 720er HD Auflösung zu (oder 200 Bilder/sek bei VGA Auflösung), brauchen tue ich sie aber nicht wirklich, ein Test an der Autowaschanlage sah aber unterhaltsam aus. Der Ton wird in bei normalen Videos in Stereo aufgenommen und hört sich eigentlich recht gut an, der Kameramann sollte allerdings nicht außer Atem sein, da die Atemgeräusche, bedingt durch die Lage des Mikrofons leider deutlich mit aufgenommen werden, hier könnte man wohl nur mit einem externen Mikrofon Besserung verschaffen. Zoomen lässt sich bei Videoaufnahmen angenehm weich, allerdings muss man erst ein Gefühl für die Zoomwippe entwickeln. Der Bildstabilisator funktioniert übrigens auch bei Videoaufnahmen einwandfrei.

Fazit:

Insgesamt bin ich mit der Kamera sehr zufrieden, liefert sie doch alle Funktionen, die ich beim "rumtouren" brauche. Die Bildqualität der Fotos ist für mich Fotolaien überzeugend und Funktionsvielfalt der Kamera sehr umfangreich. Wer allerdings auf der Suche nach einer Kamera ist, um nur im Automatikmodus zu knipsen, ist bei diesem Modell, bedingt durch den suboptimalen Automatischen Weisabgleich, vielleicht nicht so gut bedient, allerdings gibt so jemand wahrscheinlich auch keine 500€ für eine Kamera aus. Der Weisabgleich ist auch mein einziger großer Kritikpunkt, deshalb auch nur 4 Sterne.
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am 6. Oktober 2012
Die technischen Daten sprechen schon für sich, darauf muß man nicht mehr eingehen.
Ob eine Bridge-Kamera die richtige Lösung ist, oder ob man deutlich höhere Ansprüche hat, muß jeder selbst entscheiden. Klar, eine "richtige" DSLR bzw Systemkamera mit optisch leistungsfähigeren Wechselobjektiven ist noch besser. Aber auch deutlich teurer (und schwerer).
Kurzum: für Hobbyfotografen mit einem gewissen Anspruch ist eine Bridge meiner Meinung nach eine ideale Lösung. Ich fotografiere schon lange, hatte allerdings die letzten Jahre nur eine kleine Kompakt-Knipse. Weil ich mein altes Hobby jetzt wieder neu beleben und intensivieren will, suchte ich nach einer guten, aber nicht zu teuren Lösung. Die habe ich mit der Lumix gefunden!
Ich hatte die Kamera kurz vor einem Urlaub gekauft. Entsprechend viel habe ich fotografiert, allerlei ausprobiert, getestet, herumgespielt. Die vielen Möglichkeiten der FZ200 habe ich sicher noch immer nicht ausgeschöpft, da gibt es noch einiges zu entdecken.
Was ich jetzt aus eigener Erfahrung sagen kann ist dies: die Bilder sind großartig! Das Objektiv wird meinen Erwartungen absolut gerecht. Die Handhabung ist einfach. Verschiedene Features haben sich rasch bewährt. So ist das schwenk- und drehbare Display in manchen Fällen geradezu unersetzlich. Die Serienbildfunktion hat mir bisher einmalige Bilder geliefert. Die Bracket-Funktion für eine Serie um ein HDR zu erstellen ist auch hilfreich.
Bekannt ist, daß das Rauschen bei ISO 400 und höher zunimmt. Trotzdem finde ich, daß die Bilder sehr gut werden. Ich habe noch nie so viele und gelungene Dämmerungs- bzw. Nachtaufnahmen freihand (!) geschossen!
Ich bin begeistert und habe für mich die richtige Wahl getroffen.
Kleiner Tipp, den ich bei den Rezensionen für das Vorgängermodell abgeschaut hatte: die Rauschminderung sollte man auf -1 stellen, und evtl. die Farbsättigung auf +1 (Geschmacksache, ausprobieren!). Das gibt noch bessere Bilder. Diese Einstellung kann man z.B. als "Custom" voreinstellen (Bildstil), dann bleibt es erhalten.
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HALL OF FAMETOP 100 REZENSENTam 13. September 2012
Olli Kahns "Weiter, immer weiter" ist Programm beim japanischen FZ Erfinder Panasonic. Die FZ50 war für mich eine der grandiosesten Kameras der letzten zehn Jahre. Mit den Evolutionsstufen FZ100 und FZ150 Panasonic Lumix DMC-FZ150EGK Digitalkamera (12 Megapixel, 24-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert, Full-HD Video) schwarz legten die fleissigen Bildschirmbauer nochmals kräftig nach. Die digitale Fotografie wurde damit zwar nicht mehr neu erfunden, trotzdem waren beide Modelle weiterhin in der Spitzengruppe in dem immer enger und unüberschaubar werdenden Angebot an Digitalkameras vertreten. Die Zusammenarbeit zwischen Panasonic und Leica hat sich über die Jahre bewährt und einiges an interessanten Stücken Fototechnik hervorgebracht.
Auch die Neue entspringt diesem Geist. Panasonic liefert das Drumherum, Leica die Optik. Nicht irgendeine Optik sondern in der neuesten Variante nochmals verbessert. Durchgängig 2.8 Lichtstärke. Das ist eine echte Hausnummer. Die schon sehr gute Optik der FZ150 von 25-600mm Brennweite ist nun in allen Bereichen lichtstark wie keine andere. Das muss ihr die Konkurrenz erst mal nachmachen. Seit ein paar Tagen habe ich das gute Stück nun zuhause um mir ein Bild von ihr zu machen.

Sie ist ein wenig schwerer als die "Alte". Die Statistik spricht von knapp 600 Gramm, was sie gewichtsmässig in die Nähe einer DSLR rückt. Man darf dabei aber nicht vergessen, daß sie eine 600/2.8 Optik an Bord hat. Was im Spiegelreflexbereich aber mal locker für 3kg gut ist. Wohlgemerkt ohne Kamera. Auf den ersten Blick identifiziert man sie schnell als Lumix. Der prägnante Handgriff, sowie die Front mit der bekannten Optik stützt den Wiedererkennungswert. Bei genauerem Hinsehen fällt die etwas größer gewordene Frontlinse auf. Der Blitzschuh blieb. Gesamtlänge und Breite nahmen zu, die Höhe blieb gleich. Haptisch ist zum Glück alles beim alten. Das ist beruhigend, denn die Panasonicmodelle sind verarbeitungstechnisch seit jeher eine eigene Hausnummer. Leider hat auch die neue "nur" das elektrische Zoom. Als Manuellsaurier habe ich die FZ50 aufgrund ihrer händisch zu bedienenden Optik sehr geschätzt. Allerdings haben mir sowohl die 100er wie auch die FZ150, mit ihrem sensiblen Antrieb das manuelle Zoomen nicht vermissen lassen. Wie schon bei der Vorgängerin befindet sich die Bedienung auch bei der Neuen links am Objektivgehäuse. Die kürzeste Belichtungszeit hat sich mit 1/4000stel im Vergleich zur Vorgängerin halbiert. Mit 50 Bildern in der Sekunde ist die Panasonic eine der schnellsten ihrer Zunft.

Das Display mit all seinen Parametern ist geblieben. Das Aktuelle ist wahrlich nicht schlecht, trotzdem gibt es seit einiger Zeit noch besseres, was der Japanerin durchaus gut zu Gesicht stünde. 460.000 Bildpunkte gibt’s auch schon in der Einsteigerklasse. Der 100% Sucher liefert ein schönes klares und scharfes Bild. Was sich hier getan hat wird mir beim Blick durch das Sichtfenster der FZ50 klar. Auch als Anhänger der DSLR- bzw. MFT-Technik Techik gibt’s für mich daran wirklich nix zu meckern. Mit 60 Bildwiederholungen pro Sekunde ruckelt und flackert in dem 1,3mio Pixelpunkte großen Sucher nix. Selbstverständlich hat der Sucher eine Dioptrinverstellung.
Die Schalterverteilung hat sich etwas geändert. Sowohl die Verteilung an der Oberseite, wie auch die Daumenauflage und die Schalterlage rückseitig sind anders. Die neue Lage des Daumens bringt ein besseres Handling in das System Kamera/Fotograf. Die Kamera liegt etwas stabiler in der Hand. Aber das mag mein subjektiver Eindruck sein. Die FN Tasten sind eine absolut geniale Einrichtung der Panas. Hiermit hat man Schnellzugriff auf verschiedenste Parameter.

Das Panasonic in Sachen AF Geschwindigkeit topp ist, muß die FZ nicht mehr unter Beweis stellen. Aber auch der AF der FZ ist einfach genial. Der Speed ist einer der großen Stärken der Pana. Auch die Einschaltzeit ist verschwindend gering und machen den Klotz zur Schnappschußknipse.
Die panasche Menüführung ist selbsterklärend und leicht zu durchschauen. Überhaupt Ist die FZ sehr benutzerfreundlich und macht es auch Anfängern leicht sich zurecht zu finden. Die bereits hinterlegten Szenemenüs machen es einfach sich an das komplexere Thema Fotografie heranzutasten, um dann auf manuelle Bedienung umzusteigen. Oder eben ohne sich viel mit der Materie zu beschäftigen gute Bilder zu bekommen. Trotzdem lohnt es sich die Grundregeln über Belichtung und Co anzueignen. Eine meiner liebsten FZ Verwendung ist die Nahaufnahme. Der Makromodus der FZ ist seit Jahren einfach nur als grandios zu bezeichnen. Mit einer unschlagbaren Nahdistanz von 1cm sind die Panas für diesen Einsatzzweck ein Geheimtipp. Auch das klappbare Display ist dazu perfekt geeignet und macht in Bodennähe eine exzellente Figur.

Für bessere Bilder hat es sich bei meinen Panas bewährt die Schärfe und die Sättigung etwas zu erhöhren 0/+1 und den Kontrast zu verringern. Wobei die Sättigung eine Frage des Geschmacks ist und Panasonic Kameras nicht dafür bekannt sind flaue Farbtöne zu produzieren. Bei Macros ist die Schärfe mit Vorsicht einzusetzen, da dies schnell unnatürlich und überschärft aussehen kann. Gerade bei feinen Strukturen wie Federn etc. kann der Schuß schnell nach hinten los gehen. Der automatische Weißabgleich(AWB) der FZ Modelle funktioniert mittlerweile richtig gut. Gibt es doch einmal Probleme kann der AWB auch individuell angepasst werden. Das kann die FZ mindestens genausogut wie eine Einsteiger DSLR.

Der Verbleib des 12MP Sensors in der Kamera hat mich erst mal überrascht. Er wurde nur überarbeitet. Im Vergleich zur Sony bietet die FZ deutlich weniger Bildpunkte. Trotzdem finde ich den konservativen Kurs der Japaner gut. Aus eigener Erfahrung weiß ich das Auflösung nicht alles ist. Die neue Objektiveinheit spricht aber für eine Verbesserung bei schlechten Lichtverhältnissen. So ist es dann auch. Bei schlechten Licht, bzw. viel Teleeinsatz lohnt die Neue. Aber auch das Spiel mit der Unschärfe wird damit einfacher.
Bei identischen Einstellungen kann ich keine wesentlichen Verbesserungen feststellen. Im Rauschverhalten hat sich ebenfalls nicht viel getan. Allerdings ist die Verbesserung bei der Verwendung des Telebereichs schon deutlich. Hier ist eindeutig mehr möglich. Vermutlich ist das auch im Bereich der Videos so, allerdings nutze ich das zu wenig um Aussagekräftiges nierderzuschreiben. Aber auch hier werden die Panas ja über den grünen Klee gelobt. Interessant ist vielleicht noch, daß die Vorgängerin im Programm bleibt und so zwei Toppbridgemodelle zeitgleich angeboten werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Digitalkameramodellen ist die FZ Reihe eine der wenigen, die über die Zeit auch „gebraucht“ relativ wertstabil bleibt. Erwähnenswert ist auch das reichhaltige Zubehörangebot für die FZ Reihe.

Kurz und Knapp

Positives:
+ Verarbeitung und Haptik.
+ Menü und Bedienbarkeit
+ Display klappbar
+ Geschwindigkeit in allen Bereichen höher
+ Einschaltzeit kurz
+ schneller AF
+ lichtstarke Optik durchgängig 2.8 bis 600mm
+ heller 100% Sucher
+ mit 25mm schon brauchbarer Weitwinkel
+ Makromodus und Nahdistanz
+ für Einsteiger wie Fortgeschrittene interessant
+ viel Zubehör erwerbbar, z.B. Systemblitz
+ große Community mit einem unbezahlbaren Erfahrungsschatz

Negatives:
- kein Schnäppchen
- schwer

Neutral:
o bis zu 50bps, für Video interessant
o beim Display gäbe es noch besseres
o keine wesentliche Verbesserung in der Bildqualität

Mein Fazit: Das Panasonic lässt die 150er nicht umsonst im Programm. Die 200er muß man nicht haben, trotzdem hat das neue lichtstarke Objektiv seine Reize und die FZ 200 ihre Berechtigung. Wer viel mit Tele fotografiert oder es mag mit hohen Lichtstärken zu arbeiten, wird mit der Neuen seine Freude haben. Wer nicht macht mit der "Alten" nix verkehrt.
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am 22. Februar 2015
Nach langen Überlegungen habe ich mich schließlich zum Kauf der FZ200 entschieden. Vorher habe ich endlos Tests studiert und mir Gedanken gemacht. Nach verschiedenen kleinen Kompaktkameras, die ich im Laufe der Jahre hatte (lassen sich, wenn man sie nicht alt werden lässt, hervorragend bei eBay wieder verkaufen) hatte ich schließlich doch eine Spiegelreflexkamera ins Auge gefasst. Als ich beim örtlichen Händler die eine oder andere in die Hand nahm, erschrak ich doch wegen der Größe und bei der Vorstellung, verschiedene Objektive mit mir herumtragen zu müssen.
Also beschäftigte ich mich mit Bridgekameras und fand schließlich diese, nach meiner Meinung der beste Kompromiss, sowohl im Großen (platziert zwischen Kompakt- und Spiegelreflex) als auch im Kleinen (innerhalb der Kategorie Bridgekamera).
Nach einigem Gebrauch kann ich sagen, dass ich nach aus meiner Sicht die richtige Wahl getroffen habe. Einzelheiten lasse ich hier aus, das Thema ist zu komplex. Es finden sich genügend Tests. Jede(r) muss sich da wohl selbst einen Eindruck verschaffen. Mir hat schließlich geholfen, wichtige Kriterien festzulegen und daran die angebotenen Kameras zu messen (Lichtstärke, Sucher, Aufsteckschuh, ausklappbares Display usw.). Ich habe nur einige Punkte genannt, die selbstverständlich nicht allen gleich wichtig sind. Bei meinen Überlegungen haben mir die Testberichte bei eTest.de sehr geholfen.
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am 26. Mai 2015
Ich habe nach einer Phase mit diversen Kompaktkameras lange mit digitalen SRKs (Nikon D7000 und Pentax K-5) fotographiert, da die Kleinen mir zu begrenzt in ihren Möglichkeiten und zu fisselig von der Haptik her waren. Aber die SRKs und vor allem die Objektive haben ihren Preis, nicht nur in Euro, auch in Gramm (ich sage nur Sigma 50-500). Und ich war der Schlepperei und des Objektivwechsels müde. Bei Freunden habe ich dann mal eine Lumix ausprobiert, war begeistert und habe jetzt zugeschlagen und es scheint mir nach den ersten Wochen und etwa 500 Bildern eine gute Entscheidung, gerade auch für dieses Modell zu sein:

Ein ganz großes Plus ist das Gewicht - die Lumix wiegt ein Drittel meiner sonst üblichen Kamera-Objektiv-Kombination. Trotzdem fühlt sie sich wie eine "richtige" Kamera an, liegt gut in der Hand, die Bedienungselemente sind von meiner Pentax und Nikon vertraut, alle wichtigen Funktionen sind an Bord (vermissen tue ich nur den Neigungsmesser) und auch der elektronische Sucher ist ganz OK (natürlich weit entfernt von einem optischen, aber mit mehr Infos und bei Dunkelheit ein echter Gewinn).
Entscheidend bleibt natürlich die Bildqualität. Und hier bin ich zufriedener als gedacht. Natürlich ist die Qualität nicht auf dem Niveau, dass ich mit der Pentax oder der Nikon erzielen kann - aber eben "erzielen kann". Konkretes Beispiel: mit dem Sigma 50-500 auf dem Manfrotto-Stativ erziele ich bessere Tele-Aufnahmen als mit der Lumix bei vergleichbarer Brennweite. Aber ich muss auch geschätzt 8 kg Ausrüstung statt 600 Gramm mit mir rumschleppen und alles erst mal montieren. Und in der Zeit habe ich mindestens ein Dutzend Photos mit der Lumix gemacht, unter denen eins sein kann, das ich mit der Pentax nicht hinbekommen hätte. Die Schärfe der Aufnahmen mit der Lumix hat mich dabei eher positiv überrascht, die Pentax ist eher überlegen, was Farbsäume und Kontrast betrifft. Und die Nikon mit dem 55-300 ist bei manchen Bedingungen noch mal schärfer und kontrastreicher, so dass auch vergrößerte Aufnahmen konkurrenzfähig sind.

Insgesamt habe ich gemerkt, dass mit der alten Aufrüstung zwar bessere Aufnahmen möglich sind, der Preis dafür aber hoch ist. Mit der Lumix erziele ich in ca. 90% der Situationen eine vergleichbares Ergebnis - und ich kann mit 1 Kamera-Objektiv-Kombination praktisch in allen Situationen gute Bilder machen.

Ein Wermutstropfen ist das höhere Rauschen, bzw. Glättungsartefakte bei hohen ISO-Werten (schon ab ISO 400 sichtbar) - hier relativiert sich die konstant gute Lichtstärke von 2,8 - eben weil man nicht ungestraft dazu eine größere Empfindlichkeit einstellen kann.

Aber insgesamt ist das Aufnehmen von Bildern eine Freude: Zoom funktioniert in für mich optimaler Geschwindigkeit, neben dem 24fachen Zoom funktioniert sowohl die Makroeinstellung (ab Frontlinse!) und auch der zusätzliche 4fache Digitalzoom liefert verblüffend gute Bilder. Der Fokus funktioniert schnell und exakt, auch wenn ich mir manchmal einen noch kleineren Fokuspunkt wünsche. Spitzenmäßig ist die Bildstabilisation, selbst mit Digitalzoom (also 2400 mm KB-Brennweite) kann man noch ohne Stativ gut Motive anpeilen und sogar verwacklungsarme Aufnahmen hinkriegen - dies funktioniert besser als bei meiner Pentax K-5!

An der Belichtung habe ich ebenfalls nichts auszusetzen, wobei es hier wie überall eine Fülle von Stellschrauben gibt: Meßfeld, Weißabgleich, Belichtungsreihen, Szenentyp. Die Farben stimmen fast immer - zumindest auf dem heimatlichen Monitor, das Kameradisplay ist ebenfalls recht gut und durch die Schwenkbarkeit und Kippbarkeit ein echter Gewinn in einigen Aufnahmesituationen. Ich arbeite allerdings meist mit Sucher und dessen Bild ist klein, nicht sehr scharf und farblich weit daneben, aber das Festlegen der Bildparameter völlig ausreichend. Pfiffige finde ich das Quickmenue, das eine begrenzte Auswahl anbietet und die Auswahl von Szenarien mit sprechenden Bezeichnungen.

Insgesamt sind die Möglichkeiten erschlagend, Video, HMDR oder Blitz habe ich noch nicht mal ausprobiert. Und der von mir "Idiotenmodus" genannte Automatikmodus ist erstaunlich schlau.

Die Menue-Struktur ist insgesamt einsichtig und gut (bei 3 Kamerasystemen komme ich aber trotzdem oft durcheinander)

Insgesamt ist die Lumix FZ200 nach einer Eingewöhnung eine nahezu perfekte Kamera für fotographische Streifzüge mit vielen Möglichkeiten, exzellenter Ausstattung und sehr guter Bildqualität und ohne gravierende Schwächen - und das zu einem sehr attraktiven Preis.
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am 25. Juni 2016
 === Einleitung ===

Der Kauf der Panasonic Lumix FZ200 reicht bereits bin zum 12.05.2013 und aktuell 46.796 Bilder zurück und bin jede Minute, die ich diese Kamera benutze, froh über die Kaufentscheidung. Viele Geräte kamen damals in Frage, der stärkste Konkurrent war die Canon Powershot SX50, die mit einem deutlich größeren optischen Zoom punkten kann. Doch warum habe ich mich trotzdem für die FZ200 von Panasonic entschieden?

=== Serienbilder ===

Ein wichtiges Merkmal für die Sportfotografie ist die Serienaufnahme. Mit dieser Kamera ist es möglich, so lange Bilder zu machen, bis die Speicherkarte voll ist. Zwar wird nur eine begrenzte Anzahl der Bilder in der schnellsten Reihenfolge geschossen, aber doch genug, um wichtige Momente festzuhalten. Die volle Auflösung ist bis 5,5 Bilder pro Sekunde möglich.

=== Durchgängige Lichtstärke ===

Außerdem wichtig und ein Alleinstellungsmerkmal dieser Kamera ist die durchgängig hohe Lichtstärke von f/2.8, auch beim größten Zoom von 600mm (24x optisch). Vor allem bei Aufnahmen in Innenräumen oder schlecht beleuchtete Sporthallen ein immenser Vorteil. Mit den richtigen Einstellungen sind rauscharme und scharfe Bilder möglich, wie es sonst nur Profi-Kameras mit kiloschwerem Equipment schaffen. Zudem lassen sich so auch entfernte Objekte erfolgreich freistellen.

=== Akkuwunder ===

Beim Kauf einer neuen Kamera bestelle ich automatisch einen Ersatzakku mit dazu. Bei der FZ200 ist dieser jedoch so gut wie nie erforderlich, da 600 Bilder mit einer Akkuladung keine Seltenheit sind. Zudem ist selbst der original Akku noch in einem top Zustand, es ist noch kein Leistungsverlust festzustellen. Selbst häufiges Ein- und Ausschalten, Zoomen, Display-Nutzung oder Videosessions kratzen kaum an der Ausdauer.

=== 12 MP ausreichend ===

Es ist mutig (weil nicht werbewirksam) und klug, den kleinen 1/2,3-Zoll Sensor "nur" mit 12 MP Bilder anfertigen zu lassen. Eine höhere Auflösung hat nicht automatisch eine bessere Bildqualität zur Folge, oft ist das Gegenteil der Fall. Panasonic nutzt die 12 MP dagegen gut aus und profitiert durch die geringe Bildgröße von einer höheren Geschwindigkeit. Über die letzten Jahre habe ich nie eine höhere Auflösung vermisst.

=== Umfangreiches Zubehör ===

Die FZ200 findet in nahezu jeder Situation Anwendung. Ich kann mich nicht daran entsinnen, die Kamera nicht benutzt zu haben, weil es nicht passend war. Sogar bei vollem Zoom sind detailreiche Makro-Aufnahmen möglich - mit einer spiegelreflexartigen Freistellung der Objekte. Doch selbst die oberen und unteren Grenzbereiche können mit entsprechendem Zubehör erweitert werden. Für erweiterte Tele-Aufnahmen habe ich den Aufsatz LT55 im Einsatz, dadurch wird die maximale Brennweite auf 1020mm erhöht. Sehr schöne Makro-Aufnahmen sind mit der Vorsatzlinse Raynox DCR-150 möglich.

=== Videofunktion ===

Die Videofunktion der Kamera kann locker mit der Qualität von Videokameras mithalten. Die Aufnahmen werden in 30-Minuten-Abschnitten in FullHD erstellt. Die Tonqualität kann zudem mit einem externen Mikrofon verbessert werden. Eine interessante Zusatzfunktion ist das Erstellen von HiSpeed-Videos mit bis zu 200 fps, womit sehr interessante Szenen festgehalten werden können, die das menschliche Auge so nicht zu sehen bekommt.

=== Verarbeitung ===

Bei der Verarbeitung der Kamera hatte ich erst meine Bedenken, was die Langlebigkeit angeht. Das Gehäuse besteht zu einem großen Teil aus Kunststoff und der Bildschirm machte anfangs auch eher einen sensiblen Eindruck. Doch weit gefehlt. Das Gehäuse hat bis heute keine Abnutzungsspuren und auch der Bildschirm lässt sich weiterhin gut justieren und ist in der Dreh-Kipp-Mechanik nicht ausgeleiert. Alle Schalter haben weiterhin einen eindeutigen und fühlbaren Druckpunkt (auch der Auslöser!!!) und lassen sich ohne Probleme betätigen.

=== Nachfolger ===

Das Nachfolgemodell FZ300 ist aufgrund des Spritzschutzes ebenfalls interessant, hebt sich von der FZ aber technisch nicht deutlich genug ab, um eine Neuanschaffung zu rechtfertigen. Die FZ1000 ist wegen dem größeren Sensor ebenfalls interessant, rechtfertigt aber noch nicht den hohen Preis. Sollte die FZ200 irgendwann mal abgelöst werden, wird eines dieser beiden Modelle in Frage kommen.

=== Fazit ===

Man merkt, dass ich von der Kamera begeistert bin. Selbst nach so vielen Aufnahmen entdecke ich weiterhin neue Möglichkeiten, die mir die FZ200 zu bieten hat. Daher ist es auch kein Wunder, dass das Gerät noch immer knapp 300 Euro kostet. Doch die Kamera ist jeden einzelnen Cent wert!

=== Hinweis ===

Alle hier dargestellten Bilder wurden mit der Panasonic FZ200 erstellt (teils mit Zubehör) und leicht bearbeitet. Die Bearbeitung beschränkt sich dabei größtenteils auf die Anpassung der Gradationskurve.
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am 17. August 2014
Die Kamera folgt bei uns der FZ150 nach, die bei 15.000 Fotos in zwei Jahren langsam mürbe wird; Staub auf dem Sensor, Scharnier des Displays etwas wackelig. Die FZ200 ist geringfügig größer und einige Tasten sind weiträumiger verteilt und besser zu bedienen. Menü leicht modifiziert und gut zu bedienen; ELV deutlich besser aber zu kleines Bild im Vergleich zu SLR oder alten Durchsichtsuchern. Objektiv trotz der hohen Lichtstärke kompakt geblieben und immer noch 52mm Filter Ø. Mit dem neuen Akku sind etwa doppelt soviele Fotos ( ca 550 / pro Ladung ) möglich, als bei der FZ150.Diese Bridgekamera(s) decken einen ernormen Bereich an Funktionalität bei kompakten Ausmaßen und guter Bedienbarkeit ab. Die Grenzen der Bildqualität sind durch den kleinen Sensor bedingt. Ein Vergleich mit DSLR ( ich habe vier davon und zig Objektive ) ist so sinnvoll, wie einen Kleinwagen gegen eine Luxuslimousine antreten zu lassen. Auf "dpreview" und in den Lumix-Foren gibt es genügend Beispiele, wie bei richtiger Bedienung gute Fotos und Videos mit diesem kompakten Gerät zu erzielen sind. Beim derzeitigen Preis von weniger als 60% des UVP eine klare Kaufempfehlung.
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am 22. März 2016
Ich bin durch Zufall auf die Kamera gestoßen, als ich auf der Suche nach einer günstigen Videokamera war. Den Tipp habe ich von einem Bekannten bekommen. Da mit bekannt ist, dass Kameras von Panasonic eine gute Filmqualität produzieren habe ich mich durch verschiedene Tests gearbeitet und die Kamera dann bestellt.
Ich wurde nicht enttäuscht. Das lichtempfindliche Objektiv ist zum Filmen wirklich gut. Das Mikrofon sitzt gut platziert so, dass man einerseits keine Probleme mit den Geräuschen vom Zoom hat und auch leichter Wind kein Problem ist.
Da die Kamera auch recht leicht ist, nehme ich sie gerne auch mal zum fotografieren mit, wenn ich keine Lust habe, eine schwerere Spiegelreflex zu schleppen und ich nicht wirklich sicher bin, ob ich viele Fotos machen werde und es mir nicht so sehr auf die Bildqualität ankommt.
Beim Fotografieren stört mich insbesondere die Bildqualität des Suchers und die Auslöseverzögerung. Angenehm ist das lichtempfindliche Objektiv, was bei schlechteren Lichtverhältnissen sehr hilfreich ist.
Die Fotoqualität ist nicht besser als bei den kleineren Reisezoomkameras. Hier hat man keinen Vorteil. Vergrößert man Bilder am Monitor, so werden sie relativ schnell unscharf. Das war mir aus den Tests bekannt. Viel mehr als DIN A4 geht nicht. Mich stört das nicht, weil ich die Kamera primär wegen der Videoqualität gekauft habe. Ansonsten muss man sich fragen, ob man das gute, lichtempfindliche Objektiv haben will und dafür auf große Vergrößerungen verzichten kann.
Wenn man den Preis betrachtet, geht das Gesamtpaket für mich wirklich in Ordnung.
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am 10. Juli 2013
Um eines Vorweg zu nehmen: ich bin weder ein Profifotograf noch ein Pixelzähler. Ich wollte eine Kamera die gute Fotos macht, etwas mehr Einstellmöglichkeiten hat als eine 0815-Knipse und noch dazu gute Videos macht. Ich habe die Kamera erst seit 3 Wochen aber laut meiner subjektiven Meinung bis jetzt macht sie alles sehr gut. Gestochen scharfe und farbtreue Bilder, durch die durchgehende Lichtstärke von 2.8 über den gesamten Brennweitenbereich liefert sie auch noch bei dunklerer Umgebung gute Ergebnisse und Objekte lassen sich gut freistellen. Sie macht auch super Makroaufnahmen. Ich für meinen Teil muss sagen dass die maximale Brennweite von 600mm völlig ausreicht. Die Videos sind auch sehr sehr gut. Ich bin sehr zufrieden. PS: ich habe auch einige Fotos beigefügt, dann können sie sich selber ein "Bild" machen ;)
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