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Pan Thau-Ra. 3 Romane in einem Band Taschenbuch – 5. Mai 2008

4.5 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Lebenskrieger

»50 Sekunden bis zum Einschlag.«
Das feine Körperhaar An-Keyts war in Aufruhr. Es bebte unter den neuneckigen Scheiben, aus denen ihr Kampfanzug gewebt war, führte einen Tanz auf, als besäße es einen eigenen Willen. Die Loowerin bürstete mit dem freien Greiflappen über den Anzug, um es zu zähmen.
Sie warf einen verstohlenen Blick zu Belor-Thon. Der junge Loower kauerte in der Nische gegenüber. Er trug wie sie einen Kampfanzug, einer seiner Greiflappen klammerte sich um den Strahler, der andere rieb über seine linke Seite. Er war ein Spiegelbild ihrer selbst, ihrer Furcht, die trotz ihrer neoentelechischen Schulung nicht weichen wollte.
Belor-Thon bemerkte ihren Blick. Sein Greiflappen verharrte in der Bewegung, die Spitze verdrehte sich zu einem zaghaften, verschwörerischen Winken.
An-Keyt erwiderte die Geste. Sie hatte mit Belor-Thon einen Pakt geschlossen, aus einer Laune heraus, in den wenigen - unendlich langen - Augenblicken im Hangar des Transporters, bevor sie ihren Helk bestiegen hatten und aufgebrochen waren.
Sie und Belor-Thon würden sich paaren - sollten sie den Tag überleben.
»Sind wir auf Kurs?«, wandte sich Negan-Parr an den Navigator. Der Angesprochene, Lef-Krar, gab einen Laut der Zustimmung von sich. Ein neues Hologramm entstand neben dem Hauptschirm, zeigte einen großen roten Punkt, eingebettet in viele Millionen weiße Punkte, die an einen Fliegenschwarm erinnerten.
Der rote Punkt, das waren sie, An-Keyt und die übrigen acht Angehörigen ihres Kommandos, eingezwängt in ihren Helk. Die Millionen weißen Punkte -das waren Helks verschiedenster Typen, aus allen verfügbaren Quellen zusammengezogen und dem neuen Zweck provisorisch angepasst, in ihren stählernen Bäuchen Loower wie An-Keyt, von Furcht vor dem gequält, was in weniger als vierzig Zeiteinheiten auf sie wartete, vor Ehrfurcht vor der Kühnheit ihres Unterfangens erstarrt und von der Erleichterung überkommen, endlich zurückzuschlagen, nicht länger ohnmächtig zuzusehen, wie höhere Mächte sich anmaßten, über ihr Schicksal zu bestimmen.
Und alle Helks, die stählernen Mutterleibe, die sich innerhalb eines Herzschlags in Särge verwandeln konnten, hatten Kurs auf ein einziges Ziel genommen.
Noch immer kein gegnerisches Feuer, kein Schirm flammte auf, um die anfliegenden Schiffe in seinen Energien zerschellen zu lassen. Gab es dort niemanden, der in der Lage gewesen wäre, Widerstand zu leisten? An-Keyt bezweifelte es. In den Monaten, die die Loower benötigt hatten, um hierher, zwischen die
Dimensionen, zu gelangen, hatten die Gespräche immer wieder um das gekreist, was sie hier erwarten mochte. Kein Gedanke war zu verwegen, zu absurd oder zu phantastisch erschienen - bis auf den, dass sie ein Friedhof erwartete, bar jeden Lebens, biologischem wie elektronischem. »30 Sekunden bis zum Einschlag.«
Der Navigator schaltete das Neben-Holo wieder ab. Lef-Krar hatte es ohnehin widerwillig aktiviert. Er und der Vordenker kamen nicht miteinander aus. Der Vordenker, der Kommandant des Trupps, hielt den Navigator für nachlässig, unentelechisch, nicht mit jeder Faser seines Seins der gemeinsamen Aufgabe verpflichtet. Eine Gefahrenquelle, ein winziges Rädchen unter Millionen nur, aber eines, das mit seinen eigenwilligen Abweichungen den großen Zug der Zweidenker zum Entgleisen bringen konnte. Lef-Krar wiederum hielt den Vordenker für einen Pedanten, einen auf penibelste Genauigkeit versessenen Perfektionisten, dem die zwanghafte Aufmerksamkeit für selbst das unwichtigste Detail die Sicht auf das Gesamtbild versperrte. Und war der Punkt der Entelechie nicht das große Ganze, das auf dem Spiel stand?
An-Keyt brachte Verständnis für beide Seiten auf. Natürlich galt es, auf vermeintliche Kleinigkeiten zu achten. Ein Bild bestand aus vielen Milliarden Pixeln, und war nur eines von ihnen verfälscht, war das gesamte Bild verändert. Ihr Helk war wie alle übrigen eine autonome Maschine, mit mehrfach redundanten Systemen versehen, die jede noch so geringe Verfälschung - Kursabweichung oder anderes - registriert hätten. Überdies war er in diesem Augenblick Teil des Verbunds, den die Gesamtheit der anfliegenden Helks bildete.
Lef-Krar war überflüssig. Wie alle an Bord war er ausgezogen, um selbst über sein Schicksal zu bestimmen, und musste nun untätig darauf warten, ob es sich nicht in den nächsten Augenblicken erfüllen würde. Das machte ihn reizbar.
An-Keyt sah wieder zum Hauptholo. So nah waren sie bereits heran, dass ihr Ziel nicht mehr in seiner ganzen Größe zu überblicken war. An-Keyt glaubte, nicht mehr länger einem Schiff entgegenzusehen als vielmehr einer endlosen, zerklüfteten Landschaft. Tälern und Gebirgen aus Stahl, einstmals glänzend, doch im Lauf der Äonen vom kosmischen Staub erst poliert und anschließend zu einem matten Schwarz zerrieben, dessen einzige Abstufungen Schattierungen von Dunkelheit waren.
Ein schwarzes Loch, dachte sie in einem Anflug von ganz und gar unentelechischer Panik. Ein schwarzes Loch, das uns verschlingen und nie wieder loslassen wird.
Sie wandte den Blick vom Holo ab, und einen Moment lang kreuzte er sich mit dem Belor-Thons. Der junge Loower, ein besseres Kind, nicht einmal halb so alt wie An-Keyt, hatte seine Augen ganz ausgefahren, wog sie mitfühlend auf und ab.
Er tröstete sie!
An-Keyt bereute ihren Entschluss, Belor-Thon eine Paarung angeboten zu haben. Sie hatte dem Jungen die Angst nehmen, es ihm leichter machen wollen, den Helk zu besteigen. Hätte sie geahnt, wie er ihre Geste auslegen würde, sie hätte ihn in seiner Furcht schmachten lassen.
Zu spät.
Sie hatte das Versprechen gegeben, es gab kein Zurück mehr. Nur der Tod -der ihre oder der seine oder der des gesamten Trupps - konnte sie davon befreien.
»20 Sekunden bis zum Einschlag.«
Der Helk gab seine Meldung in einem Gleichmut, den An-Keyt beneidete. Sie hatte sich in den Monaten, die der Transporter benötigte, in Angriffsreichweite zu kommen, diesen Moment oft ausgemalt. Es war immer ein Augenblick der Erlösung gewesen. Ein Augenblick, in dem das Übergleiten in das Tiefenbewusstsein sanft geschah, ohne Anstrengung. Nicht wie sonst im Ringen mit ihr selbst, mit ihren Selbstzweifeln, mit ihren störrischen Gehirnwindungen, die niemals so wollten, wie sie es sich wünschte, nein, ein Übertritt in eine andere, überlegene Ebene des Denkens. Ein Ort, an dem die nagenden Zweifel von ihr abfielen, als hätten sie nie existiert, sie eins wurde mit dem großen Ziel ihres Volkes. Eine wahre Zweidenkerin, endlich.
»15 Sekunden.«
An-Keyt hatte gehofft, ihren Vorfahren ganz nah zu kommen. Den Loowern, denen das entelechische Denken ein Teil ihrer Natur gewesen war, nicht anders als ihre lederne Haut oder der Kopfhöcker. Und nun? Plötzlich fühlte sie sich wie ein Krüppel, dem man die Fähigkeit zur Entelechie geraubt hatte, den Lebenssinn. Verzweiflung überkam sie. Sie wusste jetzt, dass sie versagen würde. Versagen musste. Sie spürte es.
»Neun Sekunden.«
An-Keyt gab die Versuche auf, in ihr Tiefenbewusstsein zu fliehen. Ihre Linke hob den schweren Strahler, überprüfte seine Funktionstüchtigkeit, seine Einstellungen. Anschließend rief sie den Status ihres Kampfanzugs ab. Sie ging langsam, fast umständlich durch die Checkliste - und mit jedem Punkt, den sie abhakte, drängte sie die Furcht einen Schritt zurück, eroberte sie sich einen Gleichmut, der zwar weit von der gelassenen Ekstase wahrer Entelechie entfernt war, aber wenigstens den lästig juckenden Aufruhr ihrer Haare besänftigte.
»Fünf Sekunden. Bereitmachen für den Einschlag!«
Das Ziel schien ihr nun eine endlose, plane Landschaft, immer wieder erhellt von den Entladungsblitzen, die dieses Kontinuum zwischen den Dimensionen bestimmten. Der Helk verzichtete darauf, das Relief der Stahlfläche in einer Falschfarbendarstellung für Looweraugen sichtbar zu machen. Ein neuneckiger
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Zuerst schmeisst sich Perry kopflos in den beinahe-Tod, weil die kriegerischen Oxtorner ihn dazu animieren, dann schwatzt ein Schwachkopf in einer Kombüse etwas über Snowflake, dem Eisschrank unter den terranischen Siedlungen und dann müssen wir uns mit einer exotischen Rasse am Abendessen und Sex beteiligen, die ein gigantisches Raumschiff von aussen nach innen stürmen und verwüsten.
Dieser PR fand ich beinah zum k****n. Ansonsten liebe ich Sci-Fi und habe mit Nr 2400 zufällig einen Wiedereinstieg in die Serie gemacht. Die derzeitige Handlung und vor allem NEUROVERSUM verdienen nichts als ein Stern aus Blei !! Darum suche ich mir ältere Stories in der Hoffnung, Perry Rhodan glänzen zu sehen. NEO finde ich gut
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Es steht außer Frage: Die Bände 850 bis 999 der Perry Rhodan Heftserie sind ein absolutes Highlight - insbesondere die Abenteuer rund um die Kosmischen Burgen und die Loower, die dem Kosmokraten-Roboter Laire das Auge stehlen. In diesen Bänden spielt das gigantische Raumschiff PAN-THAU-RA eine wesentliche Rolle: Das 1126 km durchmessende kugelförmige Raumschiff war einst im Auftrag der Kosmokraten als Sporenschiff unterwegs, um Intelligenz im Universum zu verbreiten.

Es ist schwer, eine Rezension über dieses Buch zu schreiben, ohne wesentliche Dinge der Handlung zu früh zu verraten. Nur soviel: In diesem Buch gibt es ein Wiedersehen mit der PAN-THAU-RA und einigen der Akteure der besagten Bände der Heftserie.

Es beginnt damit, dass zwei riesige Raumflotten in der Milchstraße einfallen, die sich gegenseitig mit aller Härte bekämpfen - ohne Rücksicht auf Verluste und Kollateralschäden nahe gelegener Planeten und deren Bewohner. Doch wer sind die unbekannten? Und warum bekämpfen sie sich? Und wie kann Perry Rhodan das Massaker stoppen?

Der Sammelband enthält die Romane:
- "Die Lebenskrieger" von Frank Borsch
- "Die Trümmersphäre" von Andreas Brandhorst
- "Die Quantenfestung" von Marc Hillefeld

Das ganze liest sich gut und flüssig, der Einstieg ist spannend. Zwischendurch gibt es jedoch ein paar Längen - das Ganze wird für meinen Geschmack mitunter etwas zu sehr in die Länge gezogen.

Doch wer bis zu Teil 3 "Die Quantenfestung" durchhält, der wird mit einem furiosen Finale entschädigt - und erfährt das endgültige Schicksal der PAN THAU RA, ihrer Bewohner und einiger verschollen geglaubter Charaktere aus der Heftserie.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Spoilerfreie Rezension!

Mein erstes Rhodan Buch.
Am Wühltisch hatte ich den ersten Teil dieses Romans günstig erstanden und bin heute noch am zweifeln ob das denn so gut war.
Für meinen Geldbeutel jedenfalls nicht!

Nachdem ich den ersten Teil gelesen hatte, habe ich mir diesen Komplettband gekauft und war froh wieder in dieses Universum versinken zu dürfen.
Danach folgten noch einige andere Komplettbände und nun bin ich beim Silberband Nr. 20.

Wer mal Reinschnuppern möchte für den ist Pan Thau-Ra wirklich sehr zu empfehlen.
Von Rhodan und Co. wird hier eher weniger erzählt und man bekommt als Einsteiger ein gutes Gefühl für das Rhodan Universum.
Suchtgefahr für SF-Fans ist definitiv vorhanden. Ich spreche aus Erfahrung.

Man merkt aber deutlich daß die Autoren eher für Fortsetzungs-Geschichten gemacht sind.
Das Ende ist etwas zu plötzlich und man hätte sich irgendwie etwas mehr erhofft, was aber im Vergleich zum Gesamtwerk nur einen sehr winzigen Teil ausmacht.
Bei "Lemuria", "Odysse" und "Andromeda" ist das ähnlich.

Pan Thau-Ra gehört definitiv zu meinen Top 10 Büchern.
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Format: Taschenbuch
so jetz wo ick mit den schinken fertig bin, jeb ick ochmal men senf dazu wa:)

Ich finde Phan Tau-Ra gehört zu den besseren Perry Rhodan Romanen
Nach Odysse mein zweit liebster :)

Die Handlung baut sich durch das Verhör eines der snowflake Bewohners super auf.Nach und nach kommt man in die Geschichte rein.
Gut gefallen hat mir auch die Darstellung der Zweidenker und wie sie stück für stück in die Phan Thau-Ra vordringen. Zwichenmenshcliches, zweifel und der erste Kontakt mit den Biosphoren alles nicht schlecht gemacht.
Doch mit voranschreiten beim lesen lässt das niveux teilweise spürbar nach. Der kampfs fürs leben kriegt imme rmehr logigfehler.
Mal sind die Loower logisch kalte wesen die für das leben kämpfen und das töten der biosphoren als notwenidges übel ansehn und dann wieder sind sie brutal udn haßerfühlt ihnen gegenüber wo zum beispeil ein trupp auf drogen das lager verlassen hat um die biosporen zu quälen.

Auch wirkt zum ende hin das ganze ein wenig zu konstruirt.

Stichwort der leere Loower Planet und die trümmersphäre.

Aber alles in allen lohnt es sich den Roman zu lesen und von ein paar längen und ziemlich konstruirt wirkenden situation abgesehn macht das lesen freude und darauf kommst ja auch an.

von mir gute 4 sterne

PS: Als bester in sich abgeschloßener Perry Rhodan Roman kann man wohl immernoch Odysse aufführen.
den ich auch nochmal gerne bewerte nachdem ich mia ihn mia nochmal durchgelesen hab:)
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