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Pale Rider - Der namenlose Reiter 1985

La Hood, eine öde Goldgräberstadt, steht unter der Herrschaft des machtgierigen Minenbesitzers Coy La Hood. Unter der Führung von Hull Barrett wollen unabhängige Goldgräber einen neuen Claim abstecken. La Hood schreckt vor nichts zurück, um ihnen ihre Ansprüche streitig zu machen. Doch Hilfe naht: Ein namenloser Fremder reitet in die Stadt - und mit ihm kommt die Hölle für La Hood und seine Rev...

Darsteller:
Clint Eastwood, Michael Moriarty, Carrie Snodgress
Laufzeit:
1 Stunde, 51 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Western
Regie Clint Eastwood
Hauptdarsteller Clint Eastwood, Michael Moriarty, Carrie Snodgress, Sydney Penny
Nebendarsteller Richard Dysart
Studio Warner Bros
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen Details
Format Amazon Video Streaming

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von jury HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENT am 30. Oktober 2011
Format: DVD
Rund 10 dialogfreie Minuten, in denen eine Reiterschar ein kleines Goldgräberdorf in Schutt und Asche legt, muss man warten, bis die knapp 15-jährige Megan mit ihrer eigenwilligen Version des Psalm 23 den "Pale Rider" herbeibetet - natürlich eine Schlüsselszene des 1985 fertiggestellten Spätwestern, mit welchem Clint Eastwood sein erstes Dutzend Regiearbeiten vollmachte.

So wird auch gleich deutlich, dass es nicht nur um den unvermeidlichen Showdown der Revolverhelden geht; Eastwood spielt, wie man es auch aus seinen anderen Filmen kennt, eine ganze Reihe von Themen an, ohne sich erkennbar festzulegen.

Da wäre die Religiosität und die damit verbundene Hoffnung der kleinen Goldgräber, dass ihnen eine höhere Macht zur Seite stehen würde. Sogar ein wenig Ökologie versus Raubbau wird thematisiert. Da ist das Verhältnis von Mutter (Carrie Snodgress, 39) und Tochter (Sydney Penny, 14), die sich beide in den stolzen Helden verlieben. Schließlich die Unwirklichkeit des geisterhaften Ritters auf seinem herrlichen, weißen Pferd. Und natürlich die in Western unvermeidliche Frage, ob man auch einen aussichtslosen Kampf führen soll - weil ein Mann eben tun muss, was ein Mann tun muss.

Eastwood legt seinen Priester zurückhaltend, aber sehr konkret an. Das läuft nicht ohne brutale Kämpfe, eine versuchte Vergewaltigung und ausufernde Schießereien ab. Mit dem aus seinem Bond-Auftritt bekannten "Beißer" (Richard Kiel, 46) bringt Eastwood aber auch eine beängstigende Figur, die zunächst der Lächerlichkeit ausgesetzt wird, sich dann aber zum lieben Monster wandelt: Ein Hauch von Schmunzeln ist gestattet.
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Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Ein genialer Spätwestern von Eastwood. Den man gesehen haben muss.

Bild in 16:9 \ 2,40:1 aber leider sind die Szenen im dunkeln sehr schlecht zu erkennen kein Unterschied zur normalen DVD.
Ton in DD 1.0 (Deutsch)

Laufzeit ohne Abspann 1.52.51.min. und mit Abspann 1.55.56.min. FSK 16

Bonus: Trailer
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Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Der Film ist gut. Solides Filmhandwerk, sowohl optisch wie auch vom Plot her.
Clint Eastwood versucht hier, den von ihm seit den Sechzigern immer wieder verkörperten Westernhelden, weiter zu entwickeln, ihm mehr Tiefe zu verleihen. Das gelingt nur ansatzweise.
Sehr gelungen an dem Film ist die Idee, die Handlung in die frostigen Berge zu verlegen. Großartig ist auch die Idee der ganzen Angelegenheit einen mystischen, biblischen Bezug zu geben. Und den "Fremden ohne Namen" in einen Prediger zu verwandeln, ist ebenalls nicht schlecht. Seinen ganz besonderen Reiz bezieht der Film aus der peter-handtke-artigen Haltung, dass nur beschrieben wird, nicht erklärt. Man kann nur erahnen, was mit dem Fremden passiert ist, was er vorher war und wie er zu dem wurde, was er im Film ist. Das ist ziemlich spannend. Und die zahlreichen Anleihen bei seinen früheren Italo-Western, die Eastwood hier neu kontextualisiert sind ebenfalls wunderbar.
Ein Schwachpunkt ist allerdings, dass der Fremde zu viel redet und dabei ziemlich viel politisch Korrektes von sich gibt, was zu seiner sonstigen Erbarmungslosigkeit nicht so recht passen will. In diesen Szenen kommt Eastwood immer ein wenig wie ein verständnissvoller Religionslehrer daher.
Weiterer Schwachpunkt ist die überaus konventionelle Achtziger-Jahre-Action-Filmmusik. Gerade beim Finale fehlt einem die geniale Musik der Italo-Western-Filme. Das ist schade, denn die Bilder sind großartig.
Und ein letztes Manko: Die Nebendarsteller wirken alle, als wären sie aus irgendwelchen Western-Serien ausgeliehen worden. Keiner agiert besonders überzeugend oder markant. Vor allem der böse Marshall sieht aus wie ein Lee-van-Cleef-Double. Das schwächt den Film zusätzlich.
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Von Frank79 TOP 500 REZENSENT am 19. Juli 2014
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Coy Lahood beherrscht mit seiner Minengesellschaft fast ein ganzes Territorium in Kalifornien.
Fast....den eine kleine Gruppe Goldschürfer weigert sich ihre Claims an ihn zu verkaufen.
Dafür drangsaliert sie Lahood nach belieben.
Mal werden Mitglieder des Camps in der Stadt attackiert, mal wird direkt das ganze Camp angegriffen.
Als eines Tages Hull Barret, einer der Schürfer, in der Stadt zusammengeschlagen wird erhält er Hilfe von einem mysteriösen Fremden der die Lahood-Schergen ordentlich vermöbelt.
Zusammen mit Barret macht sich dieser auf in das Camp wo sich herausstellt das er in Wirklichkeit ein Prediger ist und so wird er fortan auch genannt.
Nach einigen Zwischenfällen, in denen er Lahood's Leuten einheizt, schöpfen die Campbewohner wieder Mut und weigern sich weiterhin die Claims zu räumen.
Nun sieht sich Lahood gezwungen einen "Marshal" anzuheuern, der aber nicht wirklich auf der Seite des Gesetzes steht, um die Situation blutig zu klären.
Was Lahood nicht ahnt: Der Prediger und der Marshal kennen sich und haben noch eine Rechnung zu begleichen....

Pale Rider aus dem Jahr 1985 von Clint Eastwood inszeniert ist ein typischer Spätwestern nach Italo-Art.
Düster im Grundton, moralisch Fragwürdig, mit einigen Gewaltspitzen und etwas melancholisch.
Obwohl das mit der Gewalt nur rar gesät ist, im Gegensatz zu z.b. High Plains Drifter - Ein Fremder ohne Namen, verfehlen die Headshots und Shotouts ihre Wirkung nicht.
Es fängt mit einer ordentlichen Klopperei an und steigert sich dann sukzessive hin zum furiosen Showdown.
Ganz nach Art des Hauses Eastwood.
Für mich einer der besten Spätwestern überhaupt.
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