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Pale Communion CD+Blu-ray

4.4 von 5 Sternen 52 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Audio CD (22. August 2014)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: CD+Blu-ray
  • Label: Roadrunner Records (Warner)
  • ASIN: B00KQ5RCA0
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen 52 Kundenrezensionen
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Kundenrezensionen

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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Vieles vom Folgenden hätte ich wohl schon über "Heritage" schreiben können, allerdings breitete sich da noch nicht dieses absolute Einverständnisgefühl während des Hörens aus, wie es hier der Fall ist. "Heritage" war noch zu sehr gefällige Anlehnung. Ich fühlte mich zu oft "nur" erinnert. So wäre "Heritage" in den 70gern wahrscheinlich nur ein weiteres gutes Album unter vielen gewesen.
"Pale Communion" ist zwar immer noch stark an die 70ger angelehnt, wäre aber im Ergebnis wohl für diese Zeit so noch nicht denkbar. So kommen auch Zitate durchaus vor, aber diese sind sinnig, wohl dosiert und werden, verknüpft mit eigenen Ideen und Erfahrungen, ins Hier und Heute transportiert.
Für nicht wenige alteingesessene Fans ist "Pale Communion" sicher wieder nur ein weiterer Bruch der Hörgewohnheiten und möglicherweise schwer zu verkraften. Für mich allerdings bietet es alles, was ein hervorragendes Album ausmacht. Auch beim zehnten Durchlauf entdeckt man noch Neues. Die Kreativität der Riffs und der Melodien der Soli ist schlicht beeindruckend. Die Gesamte Komposition ist für mich absolut stimmig. Und zum Facettenreichtum allein des Gitarrenspiels findet sich wahrscheinlich nur wenig Vergleichbares.

Mikael Akerfeldt entwickelt die Musik und sich als Musiker weiter, wie das nur noch sehr wenige zu tun in der Lage sind oder sein wollen. Die Veränderung vollzieht sich wegen des künstlerischen Anspruchs und nicht aufgrund kommerzieller Erwägungen. Davor habe ich uneingeschränkte Hochachtung. Das Ergebnis zeigt auch, dass Dinge, die so entstehen, im Grunde wirklich zeitlos sein können.
Ein absolutes Meisterwerk und, Anfang September kann man da wohl schon mal anfangen zu resümieren, wahrscheinlich mein Album des Jahres.
12 Kommentare 36 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Spätestens nach dem letzten Album, dem wunderbar verschrobenen "Heritage" hätte allen Opeth-Fans klar sein sollen, dass sich die Band um Mikael Åkerfeldt von ihren Death-Metal-Wurzeln gelöst hat: Vollgepackt mit instrumentellen Zwischenspielen, komplizierten Akkord-, Rhythmus- und Tonartwechseln, dem extensiven Einsatz von Keyboards (einschließlich Mellotron, Fender Rhodes und Hammondorgel) und Fusion-Jazz-Einflüssen kam das Album herrlich organisch im 70er-Jahre-Stil daher. Es wundert daher nicht, dass Opeth mit "Pale Comminion" genau diesen Weg hin zum Progressive Rock/Metal mit erneutem Klargesang fortgesetzt haben, auch dieses mal unterstützt vom musikalischen Wunderkind Steven Wilson, der das Album zusammen mit Åkerfeldt wieder abgemischt hat. Und so ist die Nähe zu Wilsons aktuellem Soloalbum "The Raven That Refused to Sing" größer als zu Opeths hartem Death-Metal-Klassiker "Deliverance" von 2002.

Eröffnet wird das Album durch das jazzige Art-Rock-Intro des Songs "Eternal Rains Will Come", welches direkt an die Musik des Vorgängeralbums anknüpft und im Verlauf neben Klavier- und Flötenklängen verspielte Melodien zu Åkerfeldts mehrstimmigen Klargesang liefert. Hier stand wiederum der 70er-Jahre-Prog-Rock in der Tradition von King Crimson Pate. Die anschließende erste Single-Auskopplung "Cusps of Eternity" ist mit seinen orientalisch angehauchten Klängen bedeutend poppiger und bietet das wahrscheinlich härteste Riffing des gesamten Albums, wohingegen "Moon Above, Sun Below" ein fast elfminütiger, vertrackter, progressiver, teils düsterer Geniestreich mit wiederum mehrstimmigen Gesangspassagen ist.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
"Heritage" überraschte viele Fans der Band positiv, ungefähr 50% verteufelten das Teil und wollen nicht akzeptieren, dass Mikael momentan (?) einfach keinen Bock mehr auf Death in seinem Metal/Rock hat. Nun denn, "Pale Communion" läuft nun seinen zweiten Monat bei mir (Promostream) und würde gerne ein fazit abgeben.

"Heritage" war anders, definitiv. Diverse schon Einzug haltende Einflüsse (seit "Ghost Reveries") sind wieder erkennbar, Mikael sowieso. Dennoch war vieles neu und vor allem frei von jeglichen extremeren Einflüssen. (hier und da eine Double Bass oder ein Heavy Metal Riff, aber das war's)

"Pale Communion" geht grob gesagt diesen Weg weiter. Aber klingt deutlich mehr nach OPETH und hat deutlich bessere Langzeitwirkung. Tracks der Marke "Goblin" (rein instrumental jazzig bis rockiger Isntrumental Song) werden auch weiterhin den Zweiflern die Fußnägel aufrollen lassen, andere verlieren sich in dem rockigen Gefrickle. Alle anderen Tracks sind für mich typische OPETH Tracks, nur eben mit Verzicht auf die extremeren Elemente. Gerockt wird trotzdem, und das sehr amtlich.

Die Produktion ist eine echhte Wohltat für die Ohren, Mikael weiß eben, wie seine Songs klingen sollen und müssen. Steven Wilson hat die geniale Abmischung übernommen und liefert natürlich auch wieder eine Hand voll Background Vocals (bei weitem aber nicht so penetrant wie auf diversen anderen Veröffentlichungen).

"Heritage VOL II" ist "Pale Communion" maximal beim ersten Durchlauf. Wer sich weiter beschöftigt, den erwartet eines der besten OPETH Werke. Fortschritt ist eben nicht aufzuhalten, und ganz ehrlich: Wer will ein Blackwater Park II? OPETH hat geniale, für sich stehende Alben veröffentlicht, die viele viele feine Unterschiede aufweisen. Macht euch ein Bild davon, ich bin begeistert.
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