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am 3. April 2004
Gütiger !!! Daß ich das noch erleben durfte, ist alleine schon ein Grund sich über das Leben zu freuen.
Ihr, lieben Heavy Metal Fans, erinnert euch wahrscheinlich noch, als dieses über alles erhabene mörderische Teil heraus kam. Es war 1990 und Landauf Landab jubelte die Metal Presse. Painkiller bekam bei allen mir bekannten Metal Magazinen die Höchstnoten und das sicherlich nicht umsonst.
Das Album beginnt gleich mit einem wuchtigen Trommel Einsatz den nicht gerade jeder hingekriegt hätte. Ohne irgendeinen Zweifel aufkommen zu lassen kündigt sich gleich ein furioses Feuerwerk an, das droht alles, aber auch wirklich alles, in Grund und Boden zu hauen. Ein Wahnsinnsriff reiht sich, so mir nichts dir nicht, an das Nächste an. Rob "Metal God" Halford schreit dermaßen graziös und souverain, daß man meint der Metal Gott höchst persönlich würde einen ermahnen, während das beste Lead-Gitarren-Duo der Welt einen sagenhaften Soli nach dem anderen dem Zuhörer serviert. Painkiller, der Opener und Titelsong zugleich ist eine Power-Packet wie man es sich nur in seinen künsten Träumen vorstellen kann. Es degradiert gerade zu ganze Legionen von Black Metal Bands die meinen, wenn man nur schnell und hart spiele würde man Power haben. Weit gefehlt, Power das sind Judas Priest, die Inkarnation des Heavy Metals, was sie eindeutig mit Painkiller unter Beweis stellen. Nach dem diese 6 Minuten lange Powerorgie dann verhallt, steht, sitzt oder kniet (letzteres wäre wohl am angemessensten) man nur noch in Ehrfurcht da, denn man hat gerade so eben eine Offenbarung erlebt.
Und gerade als man sich denkt "okay, dies war ein absolute Ausnahme Nummer, jetzt kann es nur noch Berg ab gehen", folgt promt der Zweite Schlag "Hell Patrol". Eine unglaubliche Mid-Tempo Power Metal Hymne. Schon allein die packenden und mitreißenden Riff sind eine Glanzleistung, aber dazu gesellt sich noch dieser Wahnsinns-Gesang. Diese Hymne stampft einfach alles in Grund und Boden, was sich wagen könnte ihr in den Weg zu stellen. Aber damit noch nicht genug, kommt Knaller Nummer Drei daher, der einer echten akustischen Schlacht gleicht und daher auch der passende Titel "All Guns Blazing". Heavy Metal, Power Metal, einfach Priest Metal wie man ihn nicht besser spielen kann. Nach diesen Killer Tracks kommt das überragende "Leather Rebel", angereichert mit brillianten Hooklines und Texten zum Mitgröhlen: Texte über Heldenlegenden, die da der "Metal God" singt als wäre er zu nichts anderem geboren worden: einfach genial!
Dann als man ernsthaft berechtigter Weise eine Pause einfordern könne, fegt einen eine wahre Speed Metal Orgie weg: "Metal Meltdown", technisch perfekt, power ohne Ende.
Nach dieser Nummber ist man erst einmal völlig geschaft. Was man aber wohl nicht mehr für möglich gehalten hätte folgt dann doch: Die Steigerung! "Night Crawler" das nächste Lied kann man eigentlich nicht mehr beschreiben. Dabei fängt alles so harmlos, mit einem mystisch angehauchten Intro, an. Die Riffs sind so packend eingespielt, daß sie einen dermaßen in den Bann ziehen, daß man um seinen Geisteszustand besorgt sein müßte. Man taucht förmlich in eine völlig neue Welt hinein, bei der jeglicher Bezug zur Realität feht. Es ist als ob man zu einem willenloser Gefangenen wird. Der eher ruhige Mittelteil des Songs wirkt gespenstig, die Text über eine Bestie ebenso. Die Atmosphere ist an Intensität kaum noch zu überbieten. Hier hat man einen vorläufigen Höhepunkt, der zu einer unsterblichen Heavy Metal Hymne wurde. Dannach kommt ein schöner Mid-Tempo-Song über den wohl jede Band sich gefreut hätte. Textlich wird hier die Gerichtsverhandlung in den USA, bei der Priest angeklangt wurden, eher sarkastisch aufgearbeitet.
Dann beginnt einer dieser Songs, die du als (Heavy) Metal Fan einfach nicht mehr vergessen kannst. Hier fehlen mir einfach die Worte, was in "A Touch of Evil" vorgeht ist eigentlich nicht mehr menschlich. Ein ultimatives Wahnsinnsriff leitet den Song ein, und jedes Mal wenn ich diese Götterhymne hörer verfalle ich in einen Trance artigen Zustand, wie bei keinem anderen Lied. Den Gesang kann man nur noch als begnadet bezeichnen, die Riffs sind eine Offenbarung und die Lead-Gitarren Harmonien sind einfach nicht von dieser Welt. Ich glaube behaupten zu können, daß jeder der diesen Songs gehört hat und nicht umgehauen wurde wohl Taub oder zumindest ziemlich Taub sein muß.
Auf diesen Göttersong folgt ein kurzes episches Intro gefolgt von einer weiteren exzellenten Hymne, die sich "One Shot at Glory" nennt. Es ist einer jener selten Songs in der auf überzeugender Weise plastisch eine Schlacht von epischem Ausmaß intoniert wird. Die Musik und der Gesang sind dermaßen plastisch zu ergreifen, daß man meint man wäre während dieses Songs wirklich in Mitten dieser Schlach, wie als ob man durch eine Zeitmaschine in eine fern zurück ligende Zeit hineinversetzt wäre. Der Song scheint sich immer wieder neu aufzubauen und wirkt unheimlich pompös sowie majestätisch. Ein großaratiger Heldenepos eben.
Und damit wäre diese Götterscheibe eigentlich beendet, aber die remasterte Version werte alles noch einmal auf, indem sie uns das etwas balladenhafte "Living Bad Dreams" beschert, einen weiteren Klasse Song, dazu gibt es noch eine Live Version von "Leather Rebel".
Für mich jedenfalls ist dies das Beste (Heavy) Metal Album aller Zeiten. Egal was da noch kommen mag "Painkiller" wird es Gott sei Danke immer geben.
Priest basteln ja gerade an neuen Songs, Mal sehen ob sie es noch einmal schaffen können und ein Klasse Album im traditionelleren Stil zu erschaffen. Painkiller bleibt nach wie vor unereicht und wird für alle Bands zu einer Bürde, denn damit wurde die Meßlatte um einiges verlängert.
Fazit: Dieses Album nicht zu besitzten grenzt gerade zu an Selbstschädigung.
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am 20. März 2005
...und zugleich der Endpunkt in der Entwicklung des "klassischen" Heavy Metal, wie er von Judas Priest selbst, aber auch vielen anderen Bands wie Iron Maiden, Saxon und - ja, man muss hier auch Metallica nennen - immer schon angepeilt wurde, aber stets nur teilweise verwirklicht werden konnte.
Hier bekommt man endlich alles, was man sich je vom Heavy Metal gewünscht und erhofft hat - und doch kaum geglaubt hat, dass es das alles auf einmal geben könnte: schiere Aggression OHNE dass es je an MELODIEN fehlt, Gitarrensolos, die nicht nur trotz sondern gerade DURCH ihre Gerschwindigkeit Melodie erzeugen, ein Rob Halford, der nicht nur nach den Sternen greift, sondern sie gleich massenweise runter auf die Erde zieht, und das alles unterlegt von einem doublebass-Drumsound, für den eine Herde marodierender, in rasender Wut einherstürmender Brontosaurier nicht als Vergleich herangezogen werden kann, weil dieser Vergleich immer noch zu sanft wäre.
Wer dieses Album nicht kennt, darf sich nicht nur nicht als Metal-Fan, sondern nicht einmal als Rockfan bezeichnen.
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am 24. Juli 2009
Mit den Neunzigern meine ich nicht die Alben von Priest. Meine Wenigkeit bezieht sich auf die gesamte Musikentwicklung.
So einen Meilenstein habe ich seither nicht mehr gesehen. Wobei man doch darüber spekuliern kann, wie sich das Feld gerade um die 2000er entwickelt hat.
Nun möchte ich etws zum Album sagen.
Es ist möglich, dass eine Person, welche standardgemäß kein Metal hört, eventuell mit dem Album nichts anzufangen vermag. Ob dies zwingend ist, sei dahingestellt. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich davon berichen, dass ich mit dem Song "Painkiller" ersteinmal nichts anfangen konnte. Andere Stücke von diesem Album kannte ich zu dieser Zeit nicht.
Irgendwann bin ich denn auf Priest gekommen. Irgendwie. Es ist einfach geschehen. ;) Ich kann nur sagen, mit der Zeit merkt man wie genial die Songs aufgebaut sind, dass Priest echt geile Riffs hat, und zudem einen durchschalgenden Gesang! Wenn dies einem erst bewusst ist und derjenige dann auf "Painkiller" stößt, wird überwältigt.
Zuerst möchte ich etwas über den Titelsong sagen.
Er ist wahrscheinlich in meinen Augen, der Metal-Song überhaupt. Ich kenne kein "härteres" Stück. und dabei müssen Tipton und Co. nichteinmal hart tun. Sie sind es einfach. Sie spielen natürlich harten Metal, ohne dabei eine Show zu geben oder zu übertreiben. Wahrscheinlich ist auch das Charismatische an diesem Stück das Besondere. Da spielen einfach fünf richtige Männer, die es nicht nötig haben "auf hart zu tun".
Die Riffs sind sowieso genial, genauso wie bei allen anderen Stücken. Besonders hervorgehoben sei das Solo von Tipton. Es macht mindestens 50% des Songs aus. Besonders bemerkenswert ist, dass er allein mit dem d (22. Bund, nur dieser!!!) durch hintereinanderes Seitenziehen mehrere Töne hinbekommt, welche quasi die drei Höhepunkte des Solo darstellen.
Das Solo von Downing gibt dem Ganzen noch einen würdigen Abschluss.
Der Text ist ebenfalls einfach nur heavy! Das sind richtige Männer!
Wie bereits angemerkt, würde ich "Painkiller" als besten Song dieser Platte bezeichnen.
Dies hat jedoch nicht zu sagen, dass man enttäuscht weiterhören muss.
Mit "Hell Patrol" folgt ein richtiger Kracher. Die Riffs sind hochgenial, der Gesang ebenfalls. Mein persönlich drittliebster Song der Platte.
Darauf folgt "All Guns Blazing". Für den Song habe ich etwas länger gebraucht. Aber mit der Zeit erschließt sich, wie genial alle Riffs auf diesem Album sind. (Habe auch bereits alle nachgespielt :) ) Besonders die Gesangsstimme sticht hervor. Hut ab Helford.
Mit "Leather Rebel" haben wir einen Song, der sich mir auch erst später erschlossen hat. Wie bereits erwähnt. Tolles Riff. Dies ist mir besonders durch selbiges Spielen gekommen. Den Text finde ich ansprechend.
Der Faden reißt nicht ab. Es ist immer noch ein Hochgenuss das Album weiterzuhören. Nun folgt "Metal Meltdown". Bemerkenswertes Solo zu Beginn. Und wie erwähnt, gute Riffs! Besonders zusammen mit Gesang hört sich der Hauptteil gut an!
"Night Crawler" zieht sogar wieder etwas hoch wie ich finde. Noch besseres Riff. Schöne Abwechslung im Song. Ruhige und harte Parts.
Mit "Between The Hammer And The Anvil" folgt mein zweitliebster Song auf diesr Platte. Die Riffs sind grandios, der Text und Gesang auch. Besonders das Solo sticht hervor. Zweitbestes Solo auf dem Album meiner Meinung nach.
Durch einen übergreifenden Part folgt "A Touch Of Evil". Dieser Song lässt es etwas ruhiger angehen. Mit Don Airey an den Keyboards auch mir ein wohlgesonnen Bekannter. ( Ich bin Deep Purple Fan ;) ) Wie immer. Schöne Riffs, toller Gesang.
Nun. "Battle Hymn" ist eher als Übergang zu klassifizieren. Und für einen solchen auch ordentlich gelungen! :)
Darauf folgt "One Shot At Glory". Wohl der schwächste Song der Platte. Jedoch heißt dies nicht, dass ich diesen schlecht finde. Verhältnismäßig meine ich es. So übel ist er gar nicht. Wenn man ihn mit anderen Priest-Stücken vergleicht, ist er sogar gar nicht mal so schlecht. ;)
An sich endet das Album hier.
Doch möchte ich noch etwas zu den Bonusstücken sagen.
"Living Bad Dreams" ist ebenfalls ein schöner, eher ruhigerer Song. Besonders der Gesang gefällt mir hier.
Die Live-Version von Leather Rebel" ist wie die Studioversion top.

Im Ganzen finde ich "Painkiller" das beste Metal-Album. Auf Rock allgemein möchte ich mich nicht festlegen. Jedoch spricht einiges dafür.
Es ist gleichzeitig auch das beste Priest-Album meiner Meinung nach. Dass sie 1990 noch so etwas zu Stande bringen konnten. Hut ab! Besonders der Gesang von Helford.

Eines möchte ich noch sagen: Das ist richtiger Metal! Diese Scheibe ist ein Gott im Vergleich zu dessen, was heutzutage fabriziert wird.
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am 4. Februar 2009
Seine alten, knochigen Hände hielten zittrig die lange Glaspipette fest. Am Ende des dünnen Röhrchens hing ein rötlich, trüber Tropfen des einmaligen Elixiers. Leise zischte der zerbeulte, grünliche Kupferkessel. Durch lange, gläserne Leitungen gluckste eine rotbraune, zähe Flüssigkeit. Einige, schon kurz gebrannte, Kerzen erhellten das Gesicht des alten Hexenmeisters. Es war gezeichnet vom Glück, dem Spirit, der Power, den Qualen und Schmerzen tausender Heavy Metal Gigs. Seit Anbeginn des Metal bereiste er unzählige Städte um dem Geist des Heavy Metal zu folgen, er sah und durchlebte alle Metalkonzerte der zwei Dekaden der 70er und 80er. Immer auf der Suche, nie ruhend. Wo er konnte saugte seine geheimnisvolle Apparatur das Blut, den Schweiß, den Sound und die Power der Fans und Bands ein. Nach rastlosen Jahren war es endlich so weit, er war am Ziel. Das Gemisch all der Jahre konnte destilliert werden, das Konzentrat, das unglaubliche Elixier es war gefunden. Er nannte es PAINKILLER, die Essenz aus allem was im Heavy Metal je gefunden wurde. PAINKILLER war das Ergebnis, die Antwort, die Lösung und zugleich das Ende des Heavy Metal. Der Gipfel des Berges war erreicht, sein Lebenswerk war erfüllt, das Werk war vollbracht. PAINKILLER: seine Schmerzen, sein Leid waren für immer besiegt.
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am 3. Februar 2007
Master of Puppets, Number of the Beast, Reign in Blood... In diese Aufzählung der besten Metalalben aller Zeiten gehört dieses definitiv dazu! Es war mein allererster Kontakt zum Heavy Metal und was soll man sagen? Es ist schlicht und ergreifend Genial! Ich geh nicht auf die Songs im einzelnen ein da das sowieso keinen SInn macht. Durch das ganze Album zieht sich das 10 /10 Punkte Niveau und schlägt ab und zu nach oben aus!

Diese Überragenden Songs sind: Painkiller, Metal Meltdown, Nightcrawler und Touch of Evil. Die Solos sind der absolute Überhammer, Halford zeigt mehr als eindeutig das er der beste Sänger im Metalbereich (und vielleicht auch überhaupt) ist. Und mit Scott Travis sitzt ein Mann hinter den Drums der zwar nicht an Dave Lombardo (Slayer) rankommt aber definitiv zu den besten seines Fachs gehört (man höre sich nur mal das Intro von Painkiller an).
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am 4. Mai 2012
1990 erschien das zwölfte Studioalbum der britischen Heavy Metal Truppe Judas Priest unter dem Titel "Painkiller". Eingespielt wurde es von Rob Halford (Vocals), K.K. Downing (Guitars), Glenn Tipton (Guitars), Ian Hill (E-Bass), erstmals Scott Travis (Drums) und Don Airey (Keyboard).

"Painkiller" kann man als zweiteiliges Sequel zu dem kongenialen Vorgänger "Ram it Down" sehen. Im Gegensatz zu Letzterem, finde ich Ersteres aber nicht mehr ganz so eingängig, wie jene Alben der Frühphase. Das soll aber den (wenigen) enhaltenen Klassikern keinen Abbruch machen.

Die Scheibe startet mit dem brettharten Titelstück "Painkiller", das als Klassiker immer noch live gespielt wird. Im Mittelteil wird der Song langsamer und legt gegen Ende nochmals gut nach.
"Hell Patrol" kann man getrost als "Gut" bezeichnen, während mit "All Guns Blazing" wieder ein richtiger Kracher der Gruppe vertreten ist.

Auch "Leather Rebel", "Metal Meltdown" und "Night Crawler" sind Klassiker innerhalb der Diskografie der Priester.
"Behind the Hammer of the Anvil", "A Touch of Evil" und besonders "Battle Hymn" sind beim besten Willen nur Durchschnittswerke. "Battle Hymn" ist zwar ein schönes kleines Instrumental, aber eher ein Filler, denn ein Song.
Beim furiosen Schlusssong "One Shot at Glory" wurde dafür richtig Gas gegeben und man holte wieder das Beste raus, was man rausholen konnte.

Für 5 Sterne reicht es meines Erachtens nicht ganz, auch weil es den legendären ersten Scheiben gegenüber nicht fair wäre, weil ich doch nach wie vor der Meinung bin, dass die ersten Alben doch ein Stück eingängiger und gesamt gelungener waren.

Fazit: 4 gute Sterne allemal.....
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am 17. Oktober 2014
Hammerscheibe, Remastering ist gelungen, toller Sound, und zum Songmaterial braucht man nichts mehr zu sagen.
Ich vergebe hier 5 Sterne allein schon durch die Tatsache dass mein absoluter Priest Favorit "Nightcrawler" hier mit voller Wucht aus den Boxen haut. Hier ist der "Metal God" Halford in Topform zu hören.
Kleiner Technischer Wermutstropfen, ich hätte mir gewünscht, dass bei der Neuauflage Der Albumtitel, und auch die Tracks im Display angezeigt werden.
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am 9. November 2015
Das Album ist gnadenlos hart und brutal, es wird drauf losgeprügelt was das Zeug hält. Die Produktion ist recht modern, es gibt auch etliche Speedelemente darauf zu hören, der Vorgänger Ram it down(1988) war aber schon von ähnlicher Machart, nur deutlich erfolgloser. Warum jetzt gerade Painkiller so durchgestatet ist, vermag ich nicht zu sagen. Zumindest findet man keinerlei Füller unter den 9 echten Songs, es reiht sich Metal-Hymne an Metal-Hymne. Mich persönlich stört so ein wenig diese unterkühlte mechanische Produktion, die die Brutalität noch zusätzlich unterstreicht. Im Prinzip hätte man nahezu jeden Songs als Single auskoppeln können, es haben alle das Zeug dazu live gespielt zu werden. Das letzte wirklich brilliante Studioalbum dieser Band bis heute. Von der Qualität der Songs her auf jeden Fall brilliant, von der unterkühlten mechanischen Produktion eher Geschmacksache.
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am 4. Mai 2007
...bedeutet für mich dieses Album. Vom Paukenschlag des Titelsongs zu Beginn der Platte an wird der fassungslose Hörer mitgenommen auf eine Reise zu unglaublichen Gitarrensolis, Gänsehautmelodien, Abrissbirnen allererster Güte, einem mal flehenden, mal kreischenden Sänger kurzum, einem, die Genre-Grenzen mühelos überspringenden, Überhammer! Jeder Metaller, wirklich jeder Metaller wird dieses Album lieben und für immer sein Eigen nennen. Jeder Song ist eine Perle und den Briten ist mit Painkiller ein Meisterwerk gelungen!
Bolz-Freunde als auch die Melodie-Fraktion kriegen auf jeder Sekunde dieses Albums das, was Ihnen andere Kombos immer versprechen! "Painkiller" ist Pflichtveranstaltung für jeden Freund der Pommes-Gabel und eines sollte klar sein: Heavy Metal ohne Painkiller geht nicht mehr, dass sei auch der Jugend gleich noch mitgegeben!
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am 21. Juli 2008
Kreischende Gitarren ,Robs Stimme in Bestform so wünscht man sich ein Judas Priest Album.Nach der eher magern Kost Turbo und Ram it Down,besinnen sich Judas Priest wieder auf ihre eigentlichen Wurzeln.Eingeleitet durch ein Double Bass Gewitter beginnt schon der recht harte Titeltrack,was sich weiter unterstützt von Glens und K.K`s genialen Solos durch das Ganze Painkiller Album zieht.Ein Album ohne jeglichen Ausfall.In der im Jahre 2001 Remastered Version ist dann noch die wunderschöne Halbballade "Living Bad Dreams" und eine packende Live Version von Leather Rebel enthalten.Alles in allem für mich ein Meilenstein der gesamtem Metalgeschichte.
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