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am 12. Februar 2003
Unter den Pädagogen und Erziehungswissenschafter gibt es seit einigen Jahren einen Geheimtipp für Studienanfänger und Studenten die zur Diplomprüfung antreten. Beiden wird interessanterweise das selbe Buch empfohlen. Es ist von Herbert Gudjons und heißt "Pädagogisches Grundwissen". Dieses Standardwerk ist mittlerweile in der 7. völlig neu bearbeiteten und aktualisierten Auflage im Verlag Julius Klinkhardt in Bas Heilbrunn/Obb., 2001, erschienen.
Das Buch ist in 12 Kapitel unterteilt, die man aber nicht chronologisch lesen muss. Man kann sogar einzelne Kapitel als Einführung in das jeweilige Fachgebiet hernehmen.
Einleitung: Pädagogisches Grundwissen - wozu?
1. Gliederung der Erziehungswissenschaft
2. Richtungen der Erziehungswissenschaft
3. Methoden der Erziehungswissenschaft
4. Geschichte der Pädagogik
5. Das Kindes- und Jugendalter -Abriss der Entwicklungspsychologie
6. Sozialisation
7. Erziehung und Bildung
8. Lernen
9. Didaktik
10. Das Bildungswesen
11. Außerschulische pädagogische Arbeitsfelder
12. Immer neue Probleme - Aktuelle Herausforderungen der Pädagogik
Für die 7. Auflage wurde das gesamte Buch überarbeitet. Völlig neu formuliert wurde allerdings das 12. Kapitel. Die Herausforderungen der Pädagogik ändern sich eben alle paar Jahre und somit war das auch die richtige Entscheidung, dieses Kapitel neu zu schreiben. Hier scheint vor allem der Punkt "Neue Medien und Medienpädagogik" ein wirklich neuer Aspekt zu sein. Die Punkte "Friedenserziehung - 'Dritte Welt/Eine Welt' - Umweltbildung" und "Interkulturelle Bildung" sind zwar immer noch relevante Themen der Pädagogik, aber nicht so neu, wie es eben die Auseinandersetzung mit den Neuen Medien ist.
Gudjons selbst sieht sein Werk als aktuellen Überblick für Studienanfänger, beim Examen, im Referentariat und nicht zuletzt in der Praxis.
Leseprobe, Seite 126, 5.2. Jugend, 5.2.1. Grundlegende Begriffe: Jugend - Pubertät - Adoleszenz, „Jugend"
„Meist wird heute unter Jugend eine bestimmte Altersphase verstanden (sehr unscharf in der Abgrenzung, in der Regel von 13 bis über 20 Jahre) oder auch eine gesellschaftliche Gruppe („die heutige Jugend"). Letzteres ist so verbreitet wie falsch, denn man kann von der Jugend nicht mehr sprechen, „Jugend gibt es nur im Plural" (Liebau 1990, 6). Ein verheirateter 22-jähriger Klempnergeselle mit einem Kind ist kaum noch Jugendlicher, ein 22-jähriger Student in einer WG schon eher, ein zweimal sitzen gebliebener 22-jähriger Abiturient mit Sicherheit. Und Skinheads haben mit Autonomen so wenig gemeinsam wie Rapper mit Punks. Jugend ist also keineswegs gleich Jugend."
Alles in allem ist das Buch für Studenten und Praktiker im Bereich "Pädagogik" bzw. "Erziehungswissenschaft" zu empfehlen. Es ist ein guter systematischer Überblick über das Thema.
Ich persönlich bedaure, dass sich Gudjons mit dem Themenbereich "Pädagogik und Wirtschaft", wie so viele Pädagogen, nicht oder nur unzureichend auseinandersetzt. Es gibt zwar einen Unterpunkt berufliche Bildung, doch dieses wird in aller Kürze abgehandelt. Auf aktuelle Themen wie "organisationales Lernen" und "Organisationspädagogik" geht er nicht ein. Er hätte zumindest der "Betriebspädagogik", die schon seit mindestens 20 Jahren eine eigenständige Disziplin ist, einen Unterpunkt widmen können.
Trotz dieser Abstriche ist das Buch wirklich empfehlenswert!
Mag. Christian Pirker
Klagenfurt, Österreich
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am 16. Oktober 2001
Insgesamt liefert das Buch "pädagogisches Grundwissen" von Herbert Gudjons eine wirklich gute und ausführliche Einführung in den Bereich der Erziehungswissenschaften. Es ist leicht verständlich und somit ideal für Leute, die erst angefangen haben, sich mit dem Thema Pädagogik zu beschäftigen.
Liest man die einzelnen Kapitel aufmerksam durch, erhält man ein grundlegendes, solides Wissen über dieses Thema.
Schon das Inhaltsverzeichnis verschafft eine gute Übersicht über die jeweiligen Gebiete, die der Autor behandelt. So kann man sich leicht orientieren und weiß, worum es sich in den einzelnen Kapiteln handelt.
Sehr gut finde ich auch, daß nach jedem dieser Kapitel verschiedene Arbeitsaufgaben gestellt werden, anhand deren man sich selbst überprüfen kann und somit gleich auf die wichtigsten Fakten aufmerksam gemacht wird.
Der Autor gibt auch eine Definition der verschiedenen Richtungen der Erziehungswissenschaften, zum Beispiel erklärt er, auf welche Philosophen die Geisteswissenschaftliche Pädagogik zurückgeht, nennt einige Vertreter und Kritikpunkte und die Weiterentwicklung dieser erziehungswissenschaftlichen Richtung. Er ist dabei sehr objektiv, sodaß man sich ein eigenes Bild von den einzelnen Strömungen machen kann.
Weiters liefer Gudjons einen Überblick über die Geschichte (philosophische Anfänge der Pädagogik, Gründung von Schulen und Universitäten, verschiedene Reformen, die zu einer Weiterentwicklung und oftmals einer Verbesserung der Situation der Erziehungswissenschaften beigetragen haben), aber auch über die gegenwärtige Situation und Problematik der verschiedenen Schultypen und überhaupt der gesamten Pädagogik.
Was ich nicht so gut finde, sind die zahlreichen Grafiken, da sie für mich nicht so viel Aussagekraft besitzen und mir auch nicht übersichtlich erscheinen, was aber nicht heißen soll, daß es anderen Lesern genauso erscheint.
Ich glaube auch nicht, daß einem das Buch als Konzept in der Praxis dienen kann, es gibt einem lediglich eine Übersicht und Einführung in das Gebiet der Pädagogik.
Doch, wie bereits erwähnt, zum Einstieg ist dieses Studienbuch ideal, es fehlt ihm auch nicht an praktischen Beispielen.
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am 3. Mai 2002
Dieses Werk von H. Gudjons sollte wirklich in die "Schultüte" jedes Pädagogikstudenten. Es erläutert kurz, verständlich und dabei gleichzeitig wissenschaftlich die Gundlagen des Fachs, gibt weiterführende Literaturhinweise und Arbeitsanregungen. Das Buch ist sehr angenehm zu lesen und seinen Preis wert!
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am 25. August 2013
Man kann alles lesen, aber die doch sehr intensive Bearbeitung mit Kulli, Bleistift und Textmarker stört.
Man kann nicht wirklich selbst etwas markern, fällt nicht mehr auf.
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