Das Meer des silbernen Lichts markiert den grandiosen Ausklang der Otherland-Hoerspiele. Und es ist und bleibt inhaltlich wie technisch fesselnd.
Zum Inhalt: Unsere Helden kaempfen sich weiter durch jene faszinierende, schoene und grausame Welt von Otherland. Es gilt den gordischen Knoten aller Verschwoerungen und Geheimnisse zu zerschlagen. Diese Buchreihe hat eines mit Harry Potter gemeinsam: Man hat am Ende das Gefuehl es sei nichts ohne guten Grund geschehen. Die Schleier lichten sich und man kann das ganze Hoerspiel noch einmal hoeren, um es in neuem Licht zu sehen.
Zur Technik und zum Ton: Vorweg mein einziger Einwand: Hin und wieder haette man an Stimmbearbeitung tatsaechlich ein BISSCHEN sparen koennen. Davon aber einmal abgehoert, klingt es fumlminant. Ob der richtige Raumeffekt fuer's richtige Environment oder die richtige Entscheidung fuer groteske Hintergrundkulisse, es wurde gut und gewitzt gewaehlt. Es ist - wie in den anderen Teilen - ein fantastisches Spektrum von Klaengen, Stimmen und Effekten. Mit - wie ich finde - viel Fingerspitzengefuehl wurde hier gedreht und geschaltet. In die ganze Handlung mit Charaktaeren und Geraeuschen fuegt sich die Musik stehtig, passend und unaufdringlich ein. Sie ist wahrlich ein gefuehlvoller Begleiter. Sie unterstuetzt, malt aus und ist Teil der Hypnosedroge.
Als kleines Schmankerl haben sich Regiseur Walter Adler und Author Tad Williams zwischen den Figuren versteckt. Gegen Ende (letzte CD) mal auf jemanden achten der englischen Accent hat.
Mein Resume: Ein fantastisches Hoerspiel vom ersten bis zum letzten Augenblick. Nach Ende des letzten Teils fuehle ich mich zufrieden und will es gerne noch einmal hoeren, ohne jetzt schon das Gefuehl zu haben, dass der Zauber der Geschichte verwirkt ist. Man sollte eben nur hier und da mal ueber ein Fitzelchen Stimmbearbeitung zu viel hinweghoeren. Jedoch keine Panik auf stereotype Monsterstimmen hat man sich NIE herabgelassen. Ein Projekt mit viel Urgewalt und feinem Esprit. Kommt ins Otherland! Auch ohne Neurokanyle und 3d-Equipment! Einfach Augen zu und Ohren auf!
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Otherland: Meer des silbernen Lichts Audio CD – Hörbuch, 10. Oktober 2005
von
Tad Williams
(Autor),
Walter Adler
(Regisseur),
Sophie Rois
(Sprecher),
Nina Hoss
(Sprecher),
Ulrich Matthes
(Sprecher),
Hans Peter Hallwachs
(Sprecher),
Peter Matic
(Sprecher),
Samuel Weiss
(Sprecher)
&
5
mehr
-
SpracheDeutsch
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Herausgeberder Hörverlag
-
Erscheinungstermin10. Oktober 2005
-
Abmessungen12.9 x 3.3 x 14.7 cm
-
ISBN-103899401174
-
ISBN-13978-3899401172
Erntejahre
Spannend und humorvoll...
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Produktinformation
- Herausgeber : der Hörverlag (10. Oktober 2005)
- Sprache : Deutsch
- ISBN-10 : 3899401174
- ISBN-13 : 978-3899401172
- Abmessungen : 12.9 x 3.3 x 14.7 cm
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Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 766,965 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 15,762 in Audio & MP3 CD
- Nr. 29,930 in Science-Fiction-Romane
- Nr. 48,595 in Fantasy-Romane
- Kundenrezensionen:
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Tad Williams wurde 1957 in San José (Kalifornien) geboren, studierte in Berkeley, war Sänger der Rockband Idiot, war in einer Computerfirma und als Lehrer, Manager eines Finanzinstituts, am Theater, als Schuhverkäufer und Versicherungsvertreter tätig. Er moderierte zehn Jahre lang eine Radio-Show und arbeitete an dem ersten komplett interaktiv funktionierenden Fernsehprogramm mit. Als Autor wurde er durch seinen Zyklus "Das Geheimnis der großen Schwerter" rund um das phantastische Land Osten Ard bekannt. Seine "Otherland"-Tetralogie wurde weltweit veröffentlicht; allein von der deutschsprachigen Ausgabe wurden über 200.000 Exemplare verkauft. Neben seinen Fantasy-Bestsellern schreibt Tad Williams Drehbücher und Hörspiele, erfindet Computerspiele und zeichnet Comics. Er lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in der Nähe von San Francisco.
Die gebürtige Linzerin Sophie Rois absolvierte ihre Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Frank Castorf holte sie 1992 an die Berliner Volksbühne, wo sie zum Star avancierte. Sie spielte in einer Reihe Aufsehen erregender Produktionen, u. a. in Christoph Schlingensiefs "Kühnen 1994 - Bring mir den Kopf von Adolf Hitler". 1995 wurde ihr für ihre Leistung in Frank Castorfs "Die Nibelungen" der Kritikerpreis der Berliner Zeitung verliehen. Der Kinodurchbruch gelang Sophie Rois 1993 mit Detlev Bucks "Wir können auch anders". Die Rolle der Erika Mann im Fernsehdreiteiler "Die Manns - Ein Jahrhundertroman" brachte ihr 2002 den Adolf-Grimme-Preis in Gold. 2003 war sie in Hendrik Handloegtens "Liegen Lernen" in deutschen Kinos zu sehen.
Nina Hoss, 1975 in Stuttgart geboren, erlangte 1996 erste Bekanntheit in der Neuverfilmung von "Das Mädchen Rosemarie" von Bernd Eichinger. 1999 schloss Hoss ihr Schauspielstudium an der renommierten Ernst-Busch-Schule in Berlin ab. Neben Engagements am Deutschen Theater und an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin ist sie auch in zahlreichen TV- und Kinoproduktionen zu sehen, u. a. in Doris Dörries "Nackt" und in "Die weiße Massai". 2003 und 2005 erhielt sie den Grimme-Preis in Gold, für "Toter Mann" und "Wolfsburg". Für ihre Hauptrolle im Kinofilm "Yella" wurde Hoss 2008 mit dem Deutschen Filmpreis und dem silbernen Bären auf der Berlinale ausgezeichnet. Im gleichen Jahr spielte sie in "Anonyma – Eine Frau in Berlin" die Hauptrolle. 2012 erschien der Kinofilm "Barbara" von Christian Petzold. 2014 war sie in "Phoenix", "A Most Wanted Man" und der hochgelobten US-Serie "Homeland" zu sehen. Für den Hörverlag ist sie in Anna Enquists "Die Betäubung" und Tania Blixens "Jenseits von Afrika" zu hören.
Ulrich Matthes, geboren in Berlin, ist nach zahlreichen festen Engagements u.a. an den Kammerspielen München und der Schaubühne Berlin seit 2004 festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Daneben glänzte er in zahlreichen Filmen wie z. B. in Oliver Hirschbiegels Der Untergang oder Volker Schlöndorffs Der neunte Tag. 2005 und 2008 wählte ihn die Jury von Theater heute zum Schauspieler des Jahres, 2008 wurde er zudem mit dem Theaterpreis Der Faust ausgezeichnet. Ulrich Matthes ist einer der gefragtesten deutschen Hörbuch- und Hörspielsprecher, seine Stimme ist z.B. in Hermann Hesses Siddhartha, Jonathan Franzens Freiheit und Isabel Allendes Das Geisterhaus zu hören.
Hans Peter Hallwachs, Jahrgang 1938, studierte an der Fritz-Kirchhoff-Schauspielschule in Berlin. Von 1963 bis 1967 arbeitete er in Bremen bei Kurt Hübner und spielte Rollen in zahlreichen Inszenierungen von Peter Zadek und unter der Regie von Hans Hollmann die Titelrolle in Peter Weiss' "Hölderlin". An den Münchner Kammerspielen wirkte er in der Faust-Inszenierung von Dieter Dorn mit. Hans Peter Hallwachs verkörperte auch große Rollen bei den Salzburger Festspielen, den Luisenburg-Festspielen und ist in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu erleben. Für den Hörverlag war er u. a. in "Otherland" von Tad Williams, Helmut Schmidts "Ein letzter Besuch" und in "Der erste Sohn" von Philipp Meyer zu hören.
Die gebürtige Linzerin Sophie Rois absolvierte ihre Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Frank Castorf holte sie 1992 an die Berliner Volksbühne, wo sie zum Star avancierte. Sie spielte in einer Reihe Aufsehen erregender Produktionen, u. a. in Christoph Schlingensiefs "Kühnen 1994 - Bring mir den Kopf von Adolf Hitler". 1995 wurde ihr für ihre Leistung in Frank Castorfs "Die Nibelungen" der Kritikerpreis der Berliner Zeitung verliehen. Der Kinodurchbruch gelang Sophie Rois 1993 mit Detlev Bucks "Wir können auch anders". Die Rolle der Erika Mann im Fernsehdreiteiler "Die Manns - Ein Jahrhundertroman" brachte ihr 2002 den Adolf-Grimme-Preis in Gold. 2003 war sie in Hendrik Handloegtens "Liegen Lernen" in deutschen Kinos zu sehen.
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Ulrich Matthes, geboren in Berlin, ist nach zahlreichen festen Engagements u.a. an den Kammerspielen München und der Schaubühne Berlin seit 2004 festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Daneben glänzte er in zahlreichen Filmen wie z. B. in Oliver Hirschbiegels Der Untergang oder Volker Schlöndorffs Der neunte Tag. 2005 und 2008 wählte ihn die Jury von Theater heute zum Schauspieler des Jahres, 2008 wurde er zudem mit dem Theaterpreis Der Faust ausgezeichnet. Ulrich Matthes ist einer der gefragtesten deutschen Hörbuch- und Hörspielsprecher, seine Stimme ist z.B. in Hermann Hesses Siddhartha, Jonathan Franzens Freiheit und Isabel Allendes Das Geisterhaus zu hören.
Hans Peter Hallwachs, Jahrgang 1938, studierte an der Fritz-Kirchhoff-Schauspielschule in Berlin. Von 1963 bis 1967 arbeitete er in Bremen bei Kurt Hübner und spielte Rollen in zahlreichen Inszenierungen von Peter Zadek und unter der Regie von Hans Hollmann die Titelrolle in Peter Weiss' "Hölderlin". An den Münchner Kammerspielen wirkte er in der Faust-Inszenierung von Dieter Dorn mit. Hans Peter Hallwachs verkörperte auch große Rollen bei den Salzburger Festspielen, den Luisenburg-Festspielen und ist in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu erleben. Für den Hörverlag war er u. a. in "Otherland" von Tad Williams, Helmut Schmidts "Ein letzter Besuch" und in "Der erste Sohn" von Philipp Meyer zu hören.
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Rezension aus Deutschland vom 17. Oktober 2005
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7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 7. November 2005
Mit dem nunmehr vierten Teil zeigt der Autor “Tad Williams” auf, das er in der Lage ist den Plot bis in die höchsten Höhen zu schrauben und ungeahnten Details wirklich bis zum letzten Augenblick zu verschweigen. Das “Otherland” eine Perfidität und Grausamkeit besitzt war wohl allen Fans bislang klar, aber wie obszön und widerlich das alles ist, stellt sich erst beim Hören des letzten Teils heraus – echt gnadenlos!
Mit dem vierten Teil ist nun endlich diese Giga-Saga abgeschlossen und der Autor Tad Williams hat einmal mehr gezeigt, wie weit und breit seine Phantasie ist. Mit über 250 Mitwirkenden ist dieses Hörspiel in der Tat, fast einzigartig und in der Umsetzung bestechend, wenn auch manches Mal etwas gewöhnungsbedürftig. Ich persönlich habe über die vielen Stunden die Darsteller lieben gelernt und freute mich jedes Mal, wenn die Gruppe dem Geheimnis wieder einmal etwas näher kam und aus einer der unzähligen und brutalen Simulationswelten entkam.
Ich weiß nicht, ob man das gemeine und niederträchtige Geheimnis um “Otherland” hier in der Rezension lüften sollte, doch aufmerksamen Zuhörern der Teil 1-3 wird nicht entgangen sein, das jenes “Betriebssystem” ein kleiner verängstigter Junge ist. Was jedoch Felix Jongleur mit ihm gemacht hat, grenzt in der Tat an mittelalterliche Folter. Jedoch erhalten die meisten Mitglieder der Gralsbruderschaft dafür auch die Quittung.
Dieser Teil ist für jene, die von der Geschichte nicht lassen konnten und nun endlich wissen möchten ob Paul Jones raus kommt, ob Felix Jongleur am Ende doch noch gewinnt und warum Mordred so grausam ist. Die Erklärungen sind einleuchtend und doch hat man das Gefühl, daß einem hier mehr als Zuhörer zugemutet wird, als man zu vertragen bereit ist.
So fulminant wie der erste Teil begonnen hat, so endet auch der vierte Teil. Im wahrsten Sinne mit einem riesigen Knall. Einige gehen für immer, andere finden endlich heim und wenige entkommen dem Netz vollständig, wenn auch unfreiwillig.
Mit “Otherland” ist Tad Williams etwas einzigartiges gelungen, doch auch die Umsetzung verdient höchstes Lob, ohne die 250 Akteure wäre es nie so unwirklich und doch spannend geworden. Vielen Dank an alle Beteiligten und auch a alle anderen Zuhörer, wie mich, die 24 CDs durchgehalten haben!
Mit dem vierten Teil ist nun endlich diese Giga-Saga abgeschlossen und der Autor Tad Williams hat einmal mehr gezeigt, wie weit und breit seine Phantasie ist. Mit über 250 Mitwirkenden ist dieses Hörspiel in der Tat, fast einzigartig und in der Umsetzung bestechend, wenn auch manches Mal etwas gewöhnungsbedürftig. Ich persönlich habe über die vielen Stunden die Darsteller lieben gelernt und freute mich jedes Mal, wenn die Gruppe dem Geheimnis wieder einmal etwas näher kam und aus einer der unzähligen und brutalen Simulationswelten entkam.
Ich weiß nicht, ob man das gemeine und niederträchtige Geheimnis um “Otherland” hier in der Rezension lüften sollte, doch aufmerksamen Zuhörern der Teil 1-3 wird nicht entgangen sein, das jenes “Betriebssystem” ein kleiner verängstigter Junge ist. Was jedoch Felix Jongleur mit ihm gemacht hat, grenzt in der Tat an mittelalterliche Folter. Jedoch erhalten die meisten Mitglieder der Gralsbruderschaft dafür auch die Quittung.
Dieser Teil ist für jene, die von der Geschichte nicht lassen konnten und nun endlich wissen möchten ob Paul Jones raus kommt, ob Felix Jongleur am Ende doch noch gewinnt und warum Mordred so grausam ist. Die Erklärungen sind einleuchtend und doch hat man das Gefühl, daß einem hier mehr als Zuhörer zugemutet wird, als man zu vertragen bereit ist.
So fulminant wie der erste Teil begonnen hat, so endet auch der vierte Teil. Im wahrsten Sinne mit einem riesigen Knall. Einige gehen für immer, andere finden endlich heim und wenige entkommen dem Netz vollständig, wenn auch unfreiwillig.
Mit “Otherland” ist Tad Williams etwas einzigartiges gelungen, doch auch die Umsetzung verdient höchstes Lob, ohne die 250 Akteure wäre es nie so unwirklich und doch spannend geworden. Vielen Dank an alle Beteiligten und auch a alle anderen Zuhörer, wie mich, die 24 CDs durchgehalten haben!
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