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Kommentar: Ausgabe 2003, Kopfschnitt mit kleinem hellen Fleck, sonst kaum gebrauchsspuren.
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Oskar und die Dame in Rosa: Erzählung Gebundene Ausgabe – 1. September 2005

4.7 von 5 Sternen 157 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Eric-Emmanuel Schmitt, geboren 1960 in Sainte-Foy-lès-Lyons, studierte Klavier in Lyon und Philosophie in
Paris. Anfang der 90er Jahre begann er als Autor für Theater, Film und Fernsehen zu arbeiten. Er lebt heute in Brüssel. Mit seinen kleinen Erzählungen über die großen Religionen der Welt wurde er international berühmt und gehört zu den erfolgreichsten Gegenwartsautoren in Frankreich. Seine Werke wurden in 40 Sprachen übersetzt und haben sich mehr als zehn Millionen Mal verkauft.
Mit einem eigenen Theater in Paris, das er 2012 erwarb, erfüllte sich Eric-Emmanuel Schmitt einen langersehnten Traum. Zuletzt erschien in deutscher Übersetzung: ›Die zehn Kinder, die Frau Ming nie hatte‹, Frankfurt am Main 2014

Literaturpreise:

Deutscher Bücherpreis 2004


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Beate am 1. Oktober 2006
Format: Gebundene Ausgabe
"Oma Rosa", wie sie von dem leukämiekranken Oskar genannt wird, begleitet den 10jährigen Jungen während der letzten Tage seines Lebens.

Die alte Dame ermuntert Oskar, seine Gedanken Gott anzuvertrauen und sich vorzustellen, jeder Tag seines Lebens umfasse zehn Jahre.

Auf diese Weise lernt Oskar eine ganz Reihe von Emotionen kennen: Liebe, Vertrauen, Eifersucht, Glauben, aber auch Zweifel und Ängste.

Die Dame in Rosa lehrt ihn, dass man körperliche Schmerzen nicht vermeiden, aber gegen seelische durchaus kämpfen kann.

Ihre Lebensweisheiten, ihre Freundschaft und das Motto "Je mehr Schläge du aufs Maul bekommst, umso mehr hältst du aus" nehmen Oskar die Angst vor dem Tod und so stirbt er mit dem Gedanken, von Gott an die Hand genommen und mitten in das Herz eines Geheimnisses geführt zu werden.

Eric-Emmanuel Schmitt ist es gelungen, durch seine Wortwahl und einfache Formulierungen die Gedanken und Gefühle eines Kindes realistisch rüberzubringen.

Eine lesenswerte und rührende Geschichte!
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Von Shaun TOP 1000 REZENSENT am 28. Dezember 2003
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Dieses schmale Büchlein hat es in sich: Es handelt von dem 10-jährigen Oskar, der als Leukämie-krankes Kind eine erfolglose Chemotherapie hinter sich hat und jetzt erfährt, dass auch die Knochenmarkstransplantation mißlungen ist. Er weiß, er wird sterben. Die Eltern finden nicht den Mut, darüber mit ihm zu sprechen. Das aber schafft Oma Rosa, die ehemalige Catcherin, die Oskar ermutigt, mit Gott zu sprechen und jeden Tag als 10 Jahre bewusst zu durchleben. Er geht schließlich versöhnt in den Tod und Oma Rosa beendet mit ihrem Brief an den lieben Gott die vorherige Brief-Erzählung aus der Sicht Oskars.
Das schwierige Thema wird von einer unerschrockenen und anpackenden Sprache her erfrischend locker, und durch die Schilderung der lebensnahen alten Catcherin sehr humorvoll in Szene gesetzt. Es atmet dieses Buch viel Leben, mitten im Sterben. Sehr empfehlenswert, nicht nur für Menschen in solcher Situation, sondern für jeden, der sich mit den Grundfragen und wichtigen Dingen des Lebens beschäftigt.
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Von Ein Kunde am 1. September 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Schmitt E.E. Meridiane Ammann ISBN 3250 60057 1
In einer anrührenden Geschichte wendet sich der zehnjährige Oskar, der weiß, daß er sterben wird, an die Dame in Rosa, um mit ihr seine wirklichen tiefsten Gedanken über seine Angst vor dem Sterben und dem Tod zu besprechen.
Die Dame in Rosa ist ein jener Frauen, die es sich zur sozialen Aufgabe gemacht haben, im Krankenhaus mit ihren Besuchen Menschen und Kindern in seelischer Not zu helfen.
Sie fängt es sehr vertrauenswürdig an, kleine Geheimnisse mit Oskar zu teilen.
Er kann ja mit niemandem so offen sprechen wie mit ihr. Seine Eltern und die Ärzte belügen ihn über seinen wahren Zustand. Er belauscht ihre Gespräche und weiß bescheid.
Die Dame in Rosa führt ihn spielerisch an den Gedanken mit Gott heran. Man sieht, daß hier Trost zu finden ist für den kleinen Jungen, auch wenn die Gottgläubigkeit weder für den LeserIn noch für die anderen handelnden Personen in der Geschichte Vorbedingung wird, um sich mit den letzten Dingen zu beschäftigen.
Es ist ein schönes, liebenswertes, ernst und heiter zugleich berührendes Büchlein. E.E. Schmitt versteht sich auf die Seelenzustände von Kindern; das hat er schon mit seinen Werk „ Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" bewiesen.
Cl.B.
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Von HG am 3. September 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe erst lange überlegen müssen ob ich mir "Oskar und die Dame in Rosa" kaufen soll, denn mit 13,80 Euro für gerade mal 104 nicht gerade üppig bedruckte Seiten gehört das Buch sicher nicht zur Kategorie "Schnäppchen". Nach der Lektüre muss ich allerdings sagen, dass jede einzelne Seite ihr Geld wert ist. Zwar ist das Buch nicht so herzergreifend und bewegend wie "Im Himmel warten Bäume auf dich" von Schopphaus, aber dennoch gelingt es Schmitt, den Leser zu fesseln. Bewegend, manchmal witzig, manchmal traurig und immer wieder gespickt mit philosophischen/theologischen Weisheiten erzählt Schmitt die Geschichte eines kleinen, leukämiekranken Jungen, der nur noch wenige Tage zu leben hat. Auf Anraten der Dame in Rosa durchlebt er dabei jeden einzelnen Tag so, als ob es zehn Jahre wären, so dass er am Ende im gesegneten Alter von 110 Jahren stirbt und auf ein erfülltes Leben zurückblicken kann. Ein Muss für alle, die sich mit dem Thema "Sterben" beschäftigen wollen oder müssen. Schade nur, dass man das Buch so schnell durch hat. Ich hätte gerne noch mehr von Oskar gelesen.
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Format: Gebundene Ausgabe
ich lese viel:
dicke bücher, sachbücher, komplexe bücher, bücher, bücher....
aber selten las ich ein solches kleines, dünnes, wenigseitiges bändchen, dass mir so nahe gegangen ist, wie dieses buch.
viele tränen habe ich am ende vergießen müssen, als die liebevoll aber auch humorvoll-traurige geschichte über den kleinen oskar zu ende war.
oskar ist erst 10, aber er weiss, dass er an leukämie sterben wird. das schlimme daran ist nur, wie er findet, dass seine eltern zu feige sind, mit ihm darüber zu reden. so schreibt er die letzten verbleibenden 12 tage seines lebens briefe an den lieben gott. dabei glaubt er ja eigentlich gar nicht an diesen, da ihm seine eltern gesagt haben, dass es ihn nicht gibt - aber die "oma rosa", wie er die krankenbesucherin nennt, ermuntert ihn dazu.
jeder tag zählt für ein lebensjahrzehnt - oskar lässt sein noch nicht erlebtes leben revue passieren.
das ist so hinreissend und rührend und dennoch mit einem humorvollen zwinkern geschrieben, dass ich das buch jedem empfehlen kann.
ein märchen für erwachsene?
ja, das ist es wohl.....
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