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Oscar: Was uns ein Kater über das Leben und das Sterben lehrt Taschenbuch – 3. September 2012

4.7 von 5 Sternen 59 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

David Dosa ist Juniorprofessor an der Warren Alpert Medical School der Brown University in Providence, Rhode Island, und praktiziert als Geriater. Neben etlichen Fachpublikationen hat er im Juli 2007 im New England Journal of Medicine einen Artikel über den Kater Oscar veröffentlicht, der in den internationalen Medien große Beachtung fand. Dr. Dosa lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Providence, Rhode Island.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Der Kater Oscar ist einer von mehreren Katzen, die in einem Pflegeheim im US-Bundesstaat Rhode Island leben. In der Abteilung für Demenz des Pflege- und Rehabilitationszentrum Steere House wuchs der Kater Oscar auf. Dort werden vor allem ältere Menschen mit Alzheimer, Parkinson und Ähnlichem behandelt. Der eher menschenscheue Kater Oscar scheint aber eine besondere Begabung zu haben. Er riecht an Patienten und beobachtet sie und legt sich dann schließlich zu den Menschen hin, deren Tod nahe ist.

Der Arzt Dr. David Dosa wurde von einer erfahrenen Krankenschwester auf den Kater Oscar aufmerksam gemacht. Die Wissenschaftler sehen dahinter keine hellseherischen Fähigkeiten des Katers, sondern die besondere Begabung vieler Tiere Krankheiten, Unglücke, Katastrophen und andere Dinge, die wir Menschen nicht spüren, zu bemerken. Zumal man noch bemerken muss, dass der Kater in einer Klinik mit Patienten lebt, die wenig Hoffnung auf Genesung haben. Das Klinikpersonal ist dem Kater dennoch dankbar. Die Angehörigen können rechtzeitig informiert werden und der Kater spendet Trost.

So ist im Prinzip auch die Geschichte in diesem Buch erzählt. Im Mittelpunkt stehen die Patienten, ihre Angehörigen und die Ärzte, die den Menschen dabei helfen. Sehr hingebungsvoll wird von Dr. Dosa die tägliche Arbeit in der Klinik erzählt: das Gespräch, die Untersuchung, die Diagnose und die Behandlung des Patienten. Ganz natürlich ist dann auch das Erscheinen von Oscar, wenn es dann für die Patienten soweit ist.

Dr. Dosa findet keine Erklärung für die besondere Begabung von Kater Oscar.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ein wunderbares Buch, das sich mit dem Thema Sterbebegleitung, Alzeimer und Demenz beschäftigt. Da sollten sich unsere Hospize oder auch Krankenäuser ein Beispiel dran nehmen, denn mit Tieren läßt sich so manche Barriere überwinden. Ein Kater der genau merkt, wann ein Mensch den letzten Abschnitt seines Lebens antritt und dann nicht mehr von seiner Seite weicht. Dies hilft nicht nur dem Sterbenden sondern auch den Angehörigen, die sich nicht alleine fühlen. Einige Interviews zwischen Arzt und Angehörigen, sowie Angestellten eines Hospizes sind hier nieder geschrieben.
Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen und ich wünschte mir für mich, dass ich ebenfalls einen so netten Begeiter am Endes meines Weges bei mir habe. Ein Buch das ich in meinem Freundeskreis gerne weiterreichen werde.
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Von Apicula #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 10 REZENSENT am 5. Mai 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Der Autor des Büchleins ist ein Arzt, der in einem Pflegeheim arbeitet. Sein Name: Dr. David Dosa. In diesem Pflegeheim gibt es mehrere Katzen, da man herausgefunden hat, dass die Tiere bei den Patienten sehr beliebt sind.
Eines Tages weckt die Stationsschwester sein besonderes Interesse, als es um eine der Katzen geht, die eine seltsame Gabe hat. Die Katze ist ein Katzer und er heißt Oskar. Er wird schon seit längerem dabei beobachtet, wie er sterbenden Patienten in ihren letzten Stunden nicht mehr von der Seite weicht. David Dosa versucht dem Phänomen OSKAR auf die Spur zu kommen, und spricht mit Angehörigen der verstorbenen Patienten, die in ihren letzten Stunden Besuch von OSKAR hatten.

Mit einer ordentlichen Portion Feingefühl erzählt Doktor Dosa über seine Gespräche mit den Menschen, die von ihren Liebsten Abschied nehmen mussten und denen der "geheimnisvolle" Kater OSKAR bis zum letzten Atemzug zur Seite stand. Dabei erfährt er freilich auch so einiges über OSKAR, aber auch sehr sehr viel über das Leben - und damit verbundene Änderungen und Einschnitte - von Menschen, deren Angehörige an Demenz (z.B. Alzheimer) erkranken. Die Angehörigen berichten ihm über ihre Erfahrungen und Ängste und über die (Wesens-)Veränderungen des erkrankten Menschen. Was mich zunächst eher geärgert hat, habe ich nach und nach erst zu verstehen begonnen. David Dosa hört den Menschen zu. Auch wenn sie seiner eigentlichen Frage nicht so konkret antworten, wie er es sich gewünscht hat und wie ich - als Leser - es mir gewünscht hätte.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Es begann mit einem Kater namens Henry. Schon während dem Bau des neuen Gebäudes von Steere House, einer Pflegestation des Rhode Island Hospital im Zentrum von Providence, beobachteten die Arbeiter einen streunenden Kater, der das Grundstück erkundete. Bald nach der Einweihung schlich er sich ins Haus und beschloss sich niederzulassen. Versuche ihn wegzuscheuchen schlugen fehl und so gaben ihm die Menschen den Namen des Gründers der Institution: Henry Steere. Als der Kater starb, hatten sich die Menschen so an ihn gewöhnt, dass sie Ersatz forderten und bekamen. Zunächst wurden Oscar und Maya für die zweite Etage gefunden, dann Billy und Munchie und schließlich Chico und Molly für das Erdgeschoss.

Dr. Dosa ist Geriater auf der zweiten Etage von Steere House. Eines Tages erhält er von der für die Tagesschicht zuständigen Schwester Mary Miranda einen Hinweis auf Oscars besondere Fähigkeit: Der Kater verbringe viel Zeit bei Patienten, die in Kürze sterben werden. Ein Zufall? Dr. Dosa geht der Sache nach, beobachtet Oscar, spricht mit Verwandten von früheren Patienten, darunter auch eine ehemalige Mitarbeiterin.

Das Buch beginnt mit einem Rückblick auf die Herkunft von Dr. Dosa und warum er genau diesen Beruf ergriffen hat. Danach geht es weiter mit einer Erzählung des Stationsalltages. Die Gespräche mit Schwester Mary sowie mit den Patienten. Der Aufbau dieser Patientengespräche folgt dabei dem Verlauf der Krankheit. Schon relativ früh die Beschreibung der Diagnose, z.B.
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