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am 13. Juli 2003
Der Autor Dimiter Inkiow stellt in diesem Buch folgende Gestalten der griechischen Mythologie vor: Prometheus, Europa, Orpheus, Tantalos, Demeter, Hades und Persephone, Narkissos, Atalante, Achilleus, Medusa, Sisyphos, Appolon und Daphne, Phaeton, Aktaion, sowie Philemon und Baukis. Des weiteren erfährt man, was es mit der Büchse der Pandorra auf sich hat.
Wer nun meint, eine solche Menge an Figuren in einem gerade mal neunzigseitigen Buch müsste unübersichtlich geschehen, der irrt. Denn Dimiter Inkiow versteht es, die Sagen lebendig darzustellen. Er konzentriert sich auf wesentliche Elemente der Sagen, erzählt in einer Sprache ohne Pomp und Pathos und lässt die Auflistung komplizierter Verwandtschaftsverhältnisse in den Sagen außen vor. Somit finden wir hier durchweg spannende Geschichten, die meinen beiden Kindern (sechs und viereinhalb Jahre alt) gut gefallen haben. Sie hätten nicht das Geringste dagegen gehabt, wenn das Buch noch umfangreicher gewesen wäre.
Die Illustrationen von Hubert Stadtmüller sind zeichnerischer Durchschnitt, erfüllen aber ihre Funktion, die Sagen für Kinder spannend und übersichtlich zu machen.
Übrigens gibt es zu diesem Band, soweit ich es überblicke, keine Konkurrenz auf dem deutschsprachigen Buchmarkt. Alle anderen Bücher, die sich mit griechischen Sagen beschäftigen, richten sich an ältere Kinder, während ich diesen Band sogar schon für 4jährige empfehlen kann, sofern es sich nicht um sehr sensible Kinder handelt, denn natürlich begegnet man in diesem Buch auch manchen Monstern.
Fazit: ein rundum gelungenes Lesevergnügen, dass Kindern den Einstieg in eine Welt faszinierender Geschichten ermöglicht.
P.S. Vom gleichen Autor gibt es ein Buch, dass sich mit den Heldentaten des Odysseus beschäftigt. Wem also „Orpheus, Sisyphos & Co" gefällt, der wird sich darauf freuen können, vom Autor auch Odysseus in eingängiger Weise näher gebracht zu bekommen.
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am 8. Januar 2002
Diese Weihnachten wollte ich meinen Kindern einen Einstieg in die Mythologie geben. Das Buch meiner Jugend habe ich nicht mehr gefunden, also suchte ich nach einem Ersatz. Ich hätte nicht gedacht, daß das so schwierig werden sollte. Jedenfalls danke ich für die Rezensionen anderer Bücher, die mich rechtzeitig auf die Bedürfnisse kleiner Kinder (6,4) aufmerksam gemacht haben.
Dieses Buch war ein Volltreffer!!!
Einfache Sprache, einfache Darstellung von Zusammenhängen und Beziehungen, einfache aber gut eingestreute Bilder. Auch meine Frau, der ich manchmal das Vorlesen überlassen muß, ist begeistert. (Wenn ich daran denke, wie schwierig der Buchverkäufer die Darstellung der so immens wichtigen Zusammenhänge der Schwiegermutter des Stiefneffen des ehemaligen Gemahls des siebten Erz-Stiefzwillings mit den Helden des alten Griechenlands etc., etc. dargestellt hat, wird mir jetzt noch schlecht)
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am 5. März 2008
... bei meinem 6-jährigen Sohn aus. Die Kapitel sind von der Länge her ideal für eine Gutenachtgeschichte und für Kinder leicht verständlich geschrieben. Die Sagen hinterließen bei meinem Sohn sofort einen bleibenden Eindruck und regten seine kindliche Phantasie an. Durch den gelungenen Erzählstil können sich Kinder nämlich gut mit den beschriebenen Charakteren identifizieren und so ärgerte sich mein Sohn über den ungeduldigen Orpheus, der sich zu früh umsieht und war traurig wegen Narzissus, als dieser ertrank.
Einige wirklich schöne Illustrationen vervollständigen dieses äußerst empfehlenswerte Kinderbuch.
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am 11. August 2014
Während der Ansatz gut ist, die Geschichten vorlesefertig aufzubereiten, sind die Lösungen im Detail grauenhaft unliterarisch und unpoetisch. Nicht nur dass ich deshalb beim Vorlesen häufiger spontan umformulieren musste, oft genug war die Übersetzung so banal, dass sie schon falsch war. Um nur das traurigste Beispiel zu nennen: In die Büchse der Pandora lässt der Autor die Götter "Bakterien und Viren" packen. Das ist so falsch, das es schlicht dumm ist. Was schöne Frauen "unter die Menschen bringen" können, sind selbstverständlich nicht Bakterien und Viren, sondern Eifersucht, Missgunst, und vielleicht noch einiges mehr.
Zum Glück aber haben die Götter zuunterst in die Büchse auch die Hoffnung gelegt, wie auch Inkiev nicht verschweigen kann. Aber seit wann hilft Hoffnung gegen Bakterien und Viren?

Die griechischen Sagen sind wie Märchen verschlüsselte Lehrstücke. Inkiev verhindert in Fällen wie diesem an entscheidenden Stellen die Erkenntnis, die man eigentlich nur noch pflücken muss wie einen reifen Apfel. Er verhindert sogar, dass einem der Apfel auf den Kopf fallen kann, weil er Birnen draus macht.
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