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'Ordnungsgemäße Überführung': Die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg von [Douglas, R. M.]

'Ordnungsgemäße Überführung': Die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg Kindle Edition

4.7 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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EUR 24,99

Länge: 556 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bis heute zählt die durch Hitlers verbrecherisches Regime ermöglichte Vertreibung der Deutschen aus dem Osten Europas zu den umstrittensten Themen der deutschen Zeitgeschichte. «Geordnet und human», sollte die Umsiedlung der Deutschen erfolgen, so hatte es das Potsdamer Abkommen festgelegt. Doch die Realität sah anders aus. In seinem gründlich recherchierten Buch beleuchtet R. M. Douglas Vorgeschichte, Verlauf und Folgen der Vertreibung der Deutschen aus dem Osten Europas und liefert dabei ungewohnte Nahaufnahmen des Leids der Vertriebenen. Dabei verwendet er deutsche Quellen nur, sofern sie durch andere Zeugnisse bestätigt werden, und konzentriert sich auf Überlieferungen aus dem Archiv des Internationalen Roten Kreuzes, Beobachtungen westlicher Diplomaten, Offiziere und Journalisten sowie auf die Akten der ausweisenden Staaten. So entsteht eine Darstellung, die das Leid der Vertriebenen, die Gräueltaten an Deutschen und das moralische Versagen der Alliierten in ungewohnter Schärfe thematisieren kann ohne in den Verdacht der Einseitigkeit zu geraten. Vertreibungen laufen nie «geordnet und human» ab, das ist die zentrale These dieses Buches. Ein flammender Appell gegen Völkerverschiebungen als Mittel internationaler Politik.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 4411 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 556 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B007UTAH84
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #286.092 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Top-Kundenrezensionen

Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 3. März 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Kein anderes geschichtliches Thema lässt die Emotionen noch heute oftmals so hochkochen, wie die Vertreibung Deutscher aus dem Osten Europas. Was an Vertreibung Deutscher nach dem Zweiten Weltkrieg geschah, wurde im Potsdamer Abkommen unter den Siegermächten verhandelt und festgelegt.

Bedenkt man, dass "heute fast drei von zehn Deutschen selbst vertrieben wurden oder die Kinder oder Enkel von Vertriebenen sind" und das Wissen eben zu diesem Thema rapide sinkt, dann kommt dieses Buch des amerikanischen Professors für Geschichte gerade zur rechten Zeit.

Da sich wohl heute nur noch die Wenigsten an diese Zeit selbst erinnern werden, ist es für mich beim Lesen dieses Werkes besonders eindrucksvoll gewesen, dass der Historiker immer wieder auch Einzelstimmen zu Wort kommen lässt und somit die Lebensumstände der Menschen damals besonders plastisch beschreibt, auf der anderen Seite behält er sein Konzept strikt in der Hand und schildert die Geschehnisse auch im Ganzen gesehen sehr übersichtlich und gut verständlich.

Egal ob die Sudetendeutschen, die Ostpreußen, die Deutschen aus dem Baltikum, die Wolhynier oder die Bessaraber, Douglas geht sehr speziell auf viele Gruppen ein und versucht dabei stets auf beiden Seiten Rücksicht zu nehmen und macht jeweils beide Standpunkte deutlich. Zumindest an dieser Stelle werden die Herausforderungen an die Historiker sehr deutlich. Sie sollen historische Fakten benennen und Schlüsse ziehen. Aber auch Grenzen der Historiker werden hier deutlich. Solang noch Menschen leben, die diese Zeit selbst durchleiden mussten, werden Emotionen mitschwingen.

R. M.
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Format: Gebundene Ausgabe
Es ist durchaus von Vorteil, kann man nach der Lektüre feststellen, dass hier ein amerikanischer Historiker sich aufgemacht hat, eine Gesamtdarstellung der 'Vertreibung der Deutschen aus dem Osten Europas' zu konzipieren. Zumindest hoch objektiv und nicht von persönlichen Blickwinkeln beeinflusst wirkt seine Darstellung, die sich zu weiten Teilen vor allem auf die Akten und Zeugenaussagen des internationalen Roten Kreuzes stützt. Deutsche Quellen nutzt Douglas nur da, wo sie mehrfach belegt sind. Mit dieser Quellenlage schafft er zunächst ein möglichst abgesichertes, reales Bild der Ereignisse in den letzten Wochen des zweiten Weltkrieges und in der unmittelbar darauf folgenden Zeit. Anders als die oft doch subjektiv geprägten Aufarbeitungen der 'Vertreibung', wie sie in manchen deutschen Darstellungen vorliegt.

Zudem nimmt sich Douglas die Zeit und den Raum, immer wieder sehr genau und vor allem konkret hinzuschauen, sehr plastisch an Einzelfällen darzustellen, wie es 'in Wahrheit war'. Das, was die Alliierten als 'ordnungsgemäße Überführung' miteinander vereinbart und geplant hatten setzt Douglas in direkten Kontrast mit der 'Umsetzung vor Ort' und schildert ungeschminkt die Grausamkeiten und Härten, mittels derer so manche 'Sieger' ihrer Verachtung und in Teilen auch ihrer Rache freien Lauf ließen. So entsteht auch ein Bild von dem, was passiert, wenn Menschen sich 'entfesseln' und 'freier Lauf' gewährt, fast erwünscht wird. Dies gilt im Übrigen nicht nur für das Geschehen um die Deutschen aus dem Osten Europas, dies gilt in vielfacher Form im Blick auf 'Vertreibungen' ethnischer Gemeinschaften zu vielen Zeiten der Weltgeschichte.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein hervorragend recherchiertes, absolut aktuelles Buch. Ich habe bisher kein anderes derart gut strukturiertes Buch zum Thema Vertreibung gelesen. Sehr angenehm war mir die sachliche und auf historischen Fundamenten stehende Notierung. Lehrern, die Schülern die Problematik der Vertreibung vermitteln sollen und auf der Suche nach neutralem Grundwissen sind, sei dieses Buch - das sicher keine leichte Kost darstellt - empfohlen. Es geht sicher über eine normale Unterrichtseinheit hinaus, vermittelt dafür die komplexe und beispiellose Aufgabe der Vertreibung auf höchst lehrreiche Art. Persönlich Betroffene finden in diesem Buch sicher Denkanstösse, bisherige Wahrnehmungen, aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Die Übersetzung ist wunderbar lesbar und keine Minute langweilig.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die guten Rezensionen in der Financial Times Deutschland und anderswo haben mich dazu gebracht, dieses Buch zu kaufen. Ich war mit dieser Entscheidung gut beraten. Sicher, man kannte Erzählungen über die Greuel in Reichenberg aus dem Bekanntenkreis, manches fand sich in der Literatur und einiges konnte man sich an seinen fünf Fingern abzählen. Dennoch war es gut, eine der Parteilichkeit unverdächtige und sachliche Quelle lesen zu können.
Das Buch habe ich wie einen spannenden Krimi verschlungen, es hat mich gefesselt.
Der Stil ist gut lesbar, gelegentlich schimmert ein grimmiger Humor durch.
Ich habe den Fehler, Geschichte aus der Opferperspektive zu sehen. Unsere Familie hatte das Glück, weder von den Nazis umgebracht oder deportiert zu werden, die Wohnhäuser meiner Großeltern wurden nicht ausgebombt und niemand wurde vertrieben. Dennoch male ich mir immer mal wieder aus, wie diese oder jenes Schicksal sich für mich und meine Familie angefühlt hätte. Vielen, die ihre Urteile über die Geschichte und ihre Opfer schnell gefällt haben, fehlt wohl diese Phantasie. Diese Leute sollten diese Buch meiden - es könnte ihre Vorurteile durcheinanderbringen.
Der Inhalt ist sachlich, bezieht sich auf neutrale Quellen und hält sich mit Urteilen zurück. Dennoch schreibt der Autor nicht ohne Mitgefühl.
Wichtig fand ich, daß er sich zum Unsinn "ethnischer Säuberungen" erklärt und auf die juristischen und moralischen Risiken z. B. der Benes-Dekrete festlegt.
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