Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Sonderangebote Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken HI_PROJECT BundesligaLive Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
1
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
1
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 30. November 2012
Jonathan Lewis hat - zum dritten Mal (nach seiner CBO-Bibel Cost-Based Oracle und dem selbst heute noch relevanten Practical Oracle 8i aus dem Jahr 2000) - ein grundlegendes Buch zum Verständnis des Oracle Servers vorgelegt. Tanel Poder, der offizielle Technical Reviewer des Bandes (was ein weiteres Qualitätssiegel wäre, wenn man noch eines brauchte), schreibt in einem Amazon-Kommentar: "It will probably become THE technical source for Oracle internals information for the next 10 years, just like Steve Adams'es Oracle Internal Services book was in the previous decade." Und damit hat er vermutlich recht.

Was der Autor in seinem Buch leistet, ist das, was Tom Kyte in Expert Oracle Database Architecture explizit verweigert: "Time and time again, I get questions regarding the exact bits and bytes of redo and undo. People seem to want to have a very detailed specification of exactly, precisly, what is in there. I never answer those questions." (Kyte, Expert Oracle Database Architecture, S. 299) Der Herr Kyte hat dafür durchaus gute Gründe: er will die grundsätzlichen Konzepte erläutern und erklären, wozu redo und undo gedacht sind und wie sie zusammenarbeiten. Möglicherweise sieht er auch ähnliche Problem wie Tanel Poder, dessen (in Oracle Core zitierte) Erklärung, warum er selbst kein Buch über Oracle Internals schreibe, lautet: "I think the subject just changes too fast." (S. XIV) Dass Jonathan Lewis trotzdem ein Buch geschrieben hat, dessen Halbwertszeit - meiner Einschätzung nach - recht hoch sein wird, liegt daran, dass er in erster Linie über die grundlegendsten Mechanismen des Oracle Servers schreibt, und diese Mechanismen sind letztlich doch recht stabil. Vieles von dem, was man in Oracle Core findet, konnte man auch schon anderswo lesen: vor allem in den zahlreichen hochklassigen Blogs der Oracle-Community. Aber die konsistente Darstellung dieser Einzelbeobachtungen im Zusammenhang ist die große Leistung des Herrn Lewis, der meiner Meinung nach ohnehin einer der besten Stilisten unter den Oracle-Autoren ist.

Wie üblich bleibt der Jonathan Lewis nicht bei Behauptungen stehen, sondern belegt seine (zum großen Teil deduktiv gewonnenen) Annahmen durch nachvollziehbare Tests und Beispiele - wobei er die großen Möglichkeiten der Instrumentierung des Servers virtuos heranzieht. Das Buch ist sicherlich keine einfache Lektüre, kein Einsteigerbuch im Sinne einer raschen Einführung in die Praxis. Als Einstieg für technische kompetente Leser ist es allerdings sehr gut geeignet, weil es die grundlegenden Konzepte und ihre Funktion erläutert - wer die interne Arbeit des RDBMS verstehen möchte, wird hier Antworten finden.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken

Gesponserte Links

  (Was ist das?)