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Das 10. Opfer (Limited Edition incl. Soundtrack) (Blu-ray) [2 DVDs]

4.4 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Limited Edition
EUR 91,97 EUR 44,99

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Produktinformation

  • Darsteller: Marcello Mastroianni, Ursula Andress, Elsa Martinelli, Massimo Serato
  • Regisseur(e): Elio Petri
  • Format: Limited Edition, PAL
  • Sprache: Italienisch (PCM Mono), Deutsch (PCM Mono)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Bildstörung
  • Erscheinungstermin: 6. April 2012
  • Produktionsjahr: 1965
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen
  • ASIN: B007FPPI5K
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 141.898 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Brot und Spiele im 21. Jahrhundert: Ein internationales, staatlich sanktioniertes Medien-Großevent namens Die Große Jagd dient der Weltbevölkerung inzwischen als Aggressionsventil. Wer es schafft, bei diesem Spiel zehn Duelle zu überleben jeweils fünf als Opfer und fünf als Jäger dem winkt am Ende das große Geld. Als Caroline (Ursula Andress DR. NO) und Marcello (Marcello Mastroianni 8 ½), die beiden Topkiller der Saison, schließlich gegeneinander antreten müssen, bekommen sie es plötzlich mit einem Gegner zu tun, den keiner von beiden bisher eingeplant hatte: der Liebe. Doch die Jagd ist eröffnet und die Welt wartet bereits gespannt auf das 10. Opfer... DAS 10. OPFER erinnert nicht nur von ungefähr an den deutschen TV-Klassiker DAS MILLIONENSPIEL: beides sind Verfilmungen einer Geschichte des US-Autors Robert Sheckley. Doch während letzteres bereits eine etwas kühlere 70er-Jahre-Optik bietet, schäumt Elio Petris kultige Pop-Art-Satire mitten aus dem Herzen der Swinging Sixties nur so über vor schrägen Ideen, bunten Sets und bestens aufgelegten Stars. Der grandios-coole Soundtrack von Piero Piccioni (COLPO ROVENTE), ein wasserstoffblonder Marcello Mastroianni als phlegmatischer Ladykiller und Ursula Andress tödlicher BH (Fans von AUSTIN POWERS dürfte er bekannt vorkommen) sind nur einige der Highlights dieser farbenfrohen, ausgelassenen Sci-Fi-Komödie, die in Sachen Ausstattung und Set-Design ihresgleichen sucht. A killing a day keeps the doctor away!

VideoMarkt

Im 21. Jahrhundert wird die Bevölkerung mit dem Medienspektakel "Die Große Jagd" bei Laune gehalten. Nachdem sie jeweils neun tödliche Duelle überstanden haben, stehen sich Caroline und Marcello in der letzten und entscheidenden Runde gegenüber, wobei Marcello als potentielles "Opfer" zunächst nicht weiß, wer sein "Jäger" ist. Während beide versuchen, mit verwickelten Plänen das Gegenüber werbewirksam zu töten, entwickeln sie Gefühle für einander. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD.

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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Von Marc Jozefiak TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 23. März 2012
Format: DVD
Die Thematik, das die Tötung anderer Menschen als legales Unterhaltungsmittel für die Bevölkerung dient ist nicht unbedingt neu und wurde in Filmen wie "Das Millionenspiel", "Kopfjagd - Preis der Angst" oder auch "Running Man" des Öfteren eindrucksvoll in Szene gesetzt. Doch schon vor den genannten Titeln gab es vorliegende Produktion, die auf dem Roman "Das siebte Opfer" von Robert Sheckley basiert und das Thema wohl so brillant wie kein weiterer Film bearbeitet. Nun endlich gibt es dieses Juwel der 60er Jahre auch bei uns auf DVD und wer jetzt die Lust auf eine äußerst bemerkenswerte Mischung aus SCI/FI-und Actionfilm verspürt, sollte sich diesen Film keinesfalls entgehen lassen. Während die Thematik in den anderen von mir genannten Filmen eher sehr ernst dargestellt wird, hat Regisseur Elio Petri seiner Version einen hohen komödiantischen Anteil verliehen, so das man die Ereignisse schon fast zwangsläufig mit einem Augenzwinkern hinnimmt. Dabei ist es insbesondere der unverhohlene Sarkasmus und die teilweise schon auf sehr skurrile Art dargestellte Gesellschaftskritik, die dem Szenario seinen ganz eigenen Stempel aufdrückt und die Geschichte auf ihre Art absolut einmalig erscheinen lässt.

So wird dem Zuschauer in unzähligen Einstellungen die hier vorherrschende Selbstverständlichkeit des Tötens vor Augen geführt, kann man doch beispielsweise Gespräche der Hauptdarsteller beobachten, wobei sich im Hintergrund Menschen gegenseitig umbringen, als wenn dies das Selbstverständlichste auf der Welt wäre. Offizielle Ordnungshüter kontrollieren dann lediglich die Richtigkeit der Morde, was dem Ganzen schon eine äußerst abstruse Note verleiht.
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Von Estragon TOP 1000 REZENSENT am 18. Dezember 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Heute würde man Elio Petris Film wohl ›stylish‹ nennen. Und das ist es wohl auch, was an »Das 10. Opfer / La decima vittima« (1965) heute vorrangig fasziniert: Frisuren, Kleidung, Accessoires sind in extremer Weise stilisiert, und zwar im Stil der 1960er Jahre. Das gleiche gilt für den Filmstil: Farbgebung, Einstellungswahl und auch Dialoge entsprechen in übersteigerter Weise dem Stil der damaligen Zeit.

Der Film wirkt, als sei er eine eigenartige Mischung aus Antonionis »Blow up« (1966) und Tatis »Playtime« (1967). Eigenartig ist diese Mischung, weil sie aus Zutaten besteht, die nicht so richtig harmonieren. Antonioni ist ein Modernist, der die Schwierigkeiten beschreibt, die diejenigen haben, die an die grundsätzlich begrüßenswerten Entwicklungen der neuen Zeit noch nicht angepasst sind. In diesem Sinne muss man den oftmals als Irritierend empfundenen Schluss von »Blow up« als eine Art von Happyend auffassen. Tati ist tendenziell ein Modernismus-Skeptiker. Im Sinne einer klassischen Kulturkritik registriert er die Entfremdungsphänomene, die im Kontakt zwischen Menschen und modernistischem Lebensstil entstehen.

Petri und seine Drehbuchautoren sind ganz auf Tatis Seite, wenn sie menschliche Sehnsüchte (nach Liebe, Geborgenheit, Vertrauen usw.) ansprechen, die unter den neuen Bedingungen nicht mehr erfüllbar sind. Doch die Figuren scheinen mehr von Antonioni entlehnt zu sein. Sie sind bereits auf dem halben Wege, Bewohner dieser neuen Welt zu sein.

Die Autoren sparen nicht mit gesellschaftskritischer Satire, und vieles ist durchaus treffend. Doch da ist auch eine starke Verliebtheit ins Dekor, die der satirischen Absicht entgegenarbeitet. Die extreme Stilisierung zieht an statt abzustoßen.
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Von Klein Tonio VINE-PRODUKTTESTER am 3. Februar 2016
Format: DVD Verifizierter Kauf
Oh ja, Ursula Andress ist schon ein sexy Schnuckelchen mit perfekter Sanduhrfigur und verführerisch-gefährlichem Blick, und verführerisch wie gefährlich ist sie auch als Caroline Meredith: In einer Dystopie (aber das scheint nicht in der Zukunft zu spielen, wie Autos und Pop-Art-Flair der 1960er Jahre zeigen) lassen Menschen Dampf ab, indem sie streng reglementierte Menschenjagden veranstalten. Dies habe bislang alle Kriege verhindert und hätte ebenso verhindert, dass Hitler die halbe Welt in Brand gesteckt hat. Dieser hirnverbrannte Blödsinn mag als bewusste Kritik der Rechtfertigung solcher Spiele gesetzt sein, zumal wir einmal eine herrlich durchgeknallte Tötungsmethode gegenüber einem Mann in Wehrmachtsuniform (???) sehen. Nun denn, Caroline bringt ihren Gegner im Club Masoch (!) nach entsprechenden Spielchen zur Strecke, mit einem gleichsam lustigen wie völlig durchgeknallten Waffen-Gadget, das noch im ersten Austin-Powers-Film eine augenzwinkernde Reverenz erfuhr. Man sieht: Swinging Sixties, sehr originelle knappe Kostüme in kreischbunten Farben, dito sämtliche Inneneinrichtungen. Das Ganze ist nicht allzu ernst zu nehmen, wie auch beispielsweise der spätere „Running Man“ (Film, nicht Roman!). Aber die flotte Unterhaltung gelingt auf beachtlichem Niveau. Da schwelgt der Film nicht nur in seiner eigenen Kunstwelt, sondern bezieht authentische Panoramaaufnahmen der historischen Stätten Roms und des Vatikans ein – das Colosseum und den Petersplatz beispielsweise, wo man doch auf gar keinen Fall jemanden töten dürfe: nicht telegen und der Heilige Vater sei der Jagd sowieso nicht gerade wohlgesinnt. Jawohl, es soll zu einem Mord vor laufender Kamera kommen.Lesen Sie weiter... ›
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