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Operation Condor: Lateinamerika im Griff der Todesschwadronen Taschenbuch – 30. September 2010

3,5 3,5 von 5 Sternen 4 Sternebewertungen

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

NACHWORT Wir möchten uns, indem wir für den deutschsprachigen Leser dieses Buch herausgeben, von dem heuchlerischen „demokratischen" Chor derjenigen distanzieren, die die grausamen Militärdiktaturen in Lateinamerika verurteilen, aber die US-„Demokratie", die sie ins Leben riefen, kritiklos befürworten. Wagt man den Blick über den Tellerrand der opportunistischen „unabhängigen" Medien hinaus, muss man sich fragen, aus welchen Gründen die USA unbarmherzige Diktatoren unterstützen, und in der Folge, fast gleichzeitig und überall „demokratische" Regierungen einsetzen. Die Erklärung ist einfach: „Mission erfüllt", brüllte G.W.Bush, nachdem auch der letzte irakische Soldat in einem Meer von Flammen untergegangen war. Salvador Allende ermordet? Die ganze linke Jugend aus Argentinien beseitigt? Mission erfüllt! Warum sollten die USA, wenn der Krieg gegen die Armen vorbei ist und die Verfechter der Gerechtigkeit und des Komunismus geschlachtet wurden, ihre Ressourcen weiterhin an Soldaten, Henker und Polizisten verschwenden? Bis zum nächsten Mal ist es günstiger, die Massen durch „demokratische" Mittel in Schach zu halten. Es ist billiger, die Medien „frei" schreiben zu lassen und ein Paar Kolumnisten und TV-Moderatoren auf die Gehaltsliste zu setzen, anstatt an jeder Kreuzung einen Polizisten zu postieren. Jedes Volk trifft Entscheidungen auf der Basis seiner Geschichte und seiner historischen Erfahrungen und seines kollektiven Gedächtnisses: Einige organisieren sich gegen den Betrug und die Vergewaltigung des Wortes „Demokratie" und werden in Schach gehalten - solange ihr revolutionärer Prostest schwächer bleibt als die Repression. Andere dagegen ducken sich vor der Situation und kuscheln mit den Machthabern, schließen vor der Politik beide Augen und werden dafür nicht nur von Repressalien verschont, son¬dern bekommen sogar die Möglichkeit, in die Kaste der Nut¬znießer und Söldner aufgenommen zu werden. Und jetzt können die Letzten alle beruhigt, sein, weil „ihre" Demokratie in Südamerika wieder ins Leben gerufen worden ist: dieselbe Demokratie wie die in Europa und den USA, dieselbe Demokratie, die gestern Auftraggeber der südamerikanischen Diktatoren war. Aber es scheint tatsächlich, dass die Zeiten sich ändern und der US-Präsident ist um den Schlaf gebracht, denkt er an Südamerika in der Nacht. Eine Bresche scheint geschlagen in den Wald aus multimedialer Desinformation, kirchlicher Hierarchien und Strohpuppenpolitik; das alte Demokratiemodell scheint sich zu häuten und verjüngt nach neuen Ufern zu streben: Venezuela, Bolivien und Paraguay lassen uns hoffen, dass Demokratie nicht nur eine leere Worthülse sein muss.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Zambon Verlag & Vertrieb; 1., Edition (30. September 2010)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 442 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 388975144X
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3889751447
  • Lesealter ‏ : ‎ Ab 15 Jahren
  • Abmessungen ‏ : ‎ 13 x 2.5 x 21 cm
  • Kundenrezensionen:
    3,5 3,5 von 5 Sternen 4 Sternebewertungen

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Rezension aus Deutschland vom 6. Januar 2023
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