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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
171
Only By the Night [Vinyl LP]
Format: Vinyl|Ändern
Preis:40,06 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 14. März 2018
Wer Vinyl kauft ist ja eh schon ein anderer Musikhörer als der typische Musik-Streamer. Es geht um Musikmomente und das ist auch das, was ich sehr schätze. Die Only By the Night Klapp-VINYL-Verpackung ist sehr schön anzusehen und wird von mir - wie eigentlich jede Vinyl - gerne ins Regal gestellt. Beim Hören fällt jedoch auf, dass für diese Pressung jeweils das Minimum an möglichen Songs pro Seite gewählt wurde. So hat das Album ja nur 12 Titel, diese werden auf zwei Vinyl-Scheiben also auf insgesamt 4 Seiten verteilt. Das hat zur Folge, dass nach jeden dritten Lied, also ca. nach 12min jeweils die Seite gewechselt werden muss. Ich nehm es für diese Vinyl aber gerne in Kauf --> 4 Sterne.
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TOP 1000 REZENSENTam 15. Januar 2012
Nachdem KOL mit ihren vermeintlich jugendlich-wilden, unbekümmert-begeisternden (mir sagen nach wie vor die beiden Erstlingswerke der Band am meisten zu) Bluesrockwerken (YOUTH & YOUNG MANHOOD, AHA SHAKE HEARTBREAK) den Grundstein für eine langanhaltende Karriere gelegt und mit ihrem Drittwerk BECAUSE OF THE TIMES ihre Ambitionen bezüglich atmosphärische Songgestaltung und Soundexperimentierfreude bewiesen hatten, folgte mit ONLY BY THE NIGHT ein Album, das sowohl kommerzielle Bedürfnisse befriedigte (ohne die Wurzeln vergessen zu lassen) und darüber hinaus den nun eingeschlagenen Weg perfektionierte. Nicht umsonst gilt das 4. Studiowerk der bebenden Bluesrocker allgemein als Höhepunkt der bis heute ungebrochen starken KOL-Albenchronologie (auch der Neuling COME AROUND SUNDOWN war für mich keine Enttäuschung, wenngleich etwas weniger aufregend als bis dato Geschaffenes...).

Zwar ist und bleibt das Debüt (YOUTH & YOUNG MANHOOD) wohl für alle Zeiten mein persönlicher KOL-Liebling, dennoch muss auch ich eingestehen, dass ONLY BY THE NIGHT einen Punkt in der Bandgeschichte markiert, der auch in ferner Zukunft noch in Erinnerung sein wird.
Ich sehe den Grund dafür hauptsächlich in der "Stimmungsbreite" des Albums. Vom "typsichen" KOL-Song (man höre z.B. das rotzige "Sex On Fire") bis zum "monumental"-melancholischen Alternative-Popsong (ich denke da im Speziellen an "Use Somebody", das im Fernsehen und im Radio rauf und runter lief) wird hier praktisch alles geboten!
Der Eröffnungstrack "Closer" sowie das wunderhübsche, mitreißende und ebenso groovende "Notion" wären die beiden anderen "Superstars" auf ONLY BY THE NIGHT, die ebenfalls (auch heute noch) immer wieder auf diversen Radio- und Musikfernsehsendern zu hören (bzw. zu sehen) sind...

Erstaunlich ist zudem, dass es mit vorliegender Scheibe offenbar mühelos gelungen ist, eingesessene Fans bei Laune zu halten als auch eine neue, breite Hörerschaft an Land zu ziehen - die von hier weg erstmals Bekanntschaft mit KOL machten.
Aber kein Wunder: ONLY BY THE NIGHT klingt offenkundig nach Arbeit, nach sehr viel Arbeit nämlich, die hineingesteckt wurde. Die Komposition der einzelnen Nummern ist sehr ausgeklügelt, es wurde sichtlich (oder eher hörbar) großer Wert auf Stimmungen, Steigerungen und Nuancen im Klangbild gelegt. Nicht zuletzt ist das Album auch als Konzeptwerk sehr stimmig und "harmonisch" geworden...

Gespannt darf man nun auf die Fortsetzung der Reihe sein. Mit dem zuvor bereits genannten COME AROUND SUNDOWN wurde ja schon einmal ein gefälliger weiterer Schritt getan - natürlich ohne an den "übergroßen" direkten Vorgänger (diesen hier eben) nahtlos anknüpfen zu können. War ja - Hand aufs Herz - auch nicht unbedingt zu erwarten...

Resümee: ONLY BY THE NIGHT markiert einen ganz, ganz wichtigen Punkt in der Chronologie der noch nicht allzu alten KOL-Historie. Dass vieles von dem, was die Band noch schaffen wird (davon geh ich jetzt mal hoffnungsfroh aus) genau daran gemessen wird, ist dafür wohl Beleg genug, wie ich meine. Natürlich: So ein "Meilenstein" hat auch seine schlechten Seiten. Zu schnell z.B. könnte man geneigt sein zu vergessen, welch großartige Platten KOL sonst noch gemacht haben. Ehrlich: Von den 5 bisher erschienenen Studiowerken hat sich - auch nach längerer Zeit (objektiver gesehen also) - noch kein einziges als Totalausfall entpuppt. Und immerhin: 5 gelungene (Geschmackstoleranz inbegriffen natürlich) Alben in Folge - das will schon was heißen!

ONLY BY THE NIGHT gehört selbstverständlich in jede KOL-Sammlung. Ebenso ist es als Erstkauf für Neuinteressierte zu empfehlen. Sogar Menschen, die die frühe Phase der Band nicht so sehr mögen sollten, können eigentlich beruhigt zu dieser Scheibe greifen - ein Kommerzpopalbum mit bluesrockigem Tiefgang, wenn man so möchte... Und das ist gänzlich ohne ironischen Unterton oder dergleichen ernsthaft so gemeint!

BEGEISTERND! 5 Sterne also.
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am 3. November 2014
Zu der Musik muss man wohl nicht viel Worte machen - das ist ein Klassiker.
Musikalisch habe ich immer so meine Probleme mit den Remasterten Versionen. Häufig ist dann die Loudness unbarmherzig reingeknallt worden und der Klang auf der Strecke geblieben. Auch bei diesem Werk war ich ursprünglich skeptisch, da bei Loudness-war info. die Daten alles andere als gut sind. Dennoch mal getestet und ich muss sagen, dass man außer der Loudness wohl sehr viel richtig gemacht hat. Die Werte für die Loudness dieses Werkes sind wohl die Grenzwerte, zu denen man das Ganze auch noch bei gehobenen Ansprüchen gut hören kann.
Die Bühne ist präsent aufgebaut. Die Stimme und Instrumente sind gut gestaffelt und auch klar strukturiert. Bass und übrige Frequenzgänge sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Rundum gibt es also nichts an der Sache auszusetzen.

Fazit: Geniale Musik, die trotz heftiger Loudness-Keule selbst bei gehobenen Ansprüchen noch überzeugen kann. 2 Daumen hoch für Musik und Klang also.
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am 28. April 2013
Mit ihren vierten kolossal populären Album verlassen die Kings Of Leon endgültig musikalisch das amerikanische Hinterland. Die Kings of Leon wurden im Jahr 2000 in Nashville, Tennessee von den Brüdern Caleb, Jared und Nathan Followill sowie deren Cousin Matthew Followill gegründet. Die Followills haben sicherlich schon von Beginn an die eigentlich oft schwülstigen, manchmal reaktionären Elemente des Südstaaten-Rocks mit seinen Boogie-Rhythmen, den Blues orientierten breitbeinigen Gitarrensoli zeitgemäß ins hippe Heute transportiert.

Mit Only By The Night marschieren sie versehen mit viel Pathos und Ehrgeiz stramm in Richtung traditionellen Stadionrock. Sie lassen es mehr rocken orientieren sich dabei durchaus an die durch gemeinsame Touren bekannte U2, klingen aber gelegentlich eher im positiven Sinne wie komplett rundum erneuerte Bon Jovi.

Als Produzenten griffen die Kings of Leon wieder auf das erfolgreiche Duo Angelo Petraglia und Jacquire King zurück. Die erste Single Sex on Fire, schaffte auf Anhieb Platz 1 der britischen Charts. Das Album stieg gleichzeitig auf Platz eins der UK-Albumcharts ein. Der erfolgreichsten Song des Albums wurde jedoch die zweite Singleauskopplung Use Somebody, die es in vielen Ländern weltweit unter die Top 10 schaffte und drei Grammys gewann, unter anderem als Single des Jahres.

Meine Anspieltips sind: Closer, Crawl, Sex On Fire, Manhattan, Revelry, Notion, Be Somebody, Cold Desert.

Für mich ist Only by the Night schlicht ein warmes, erbauendes, atmosphärisch dichtes und sehr leidenschaftliches Album . Willkommen bei Heute im Stadion!
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am 24. Januar 2016
Klang:
Ich habe keinen HighEnd Plattenspieler und keine HighEnd Anlage. Sie ist aber gut genug um die Qualität der Platte zu hören. Habe viel bei aufgedrehten Boxen gehört, hier und da mal über Kopfhörer und gegen Digitales Probe gehört. Ich muss sagen ich fand die Vinylversion deutlich knackiger als die mp3, die ich auf dem PC habe. Keine flachen Bässe, kein Übersteuern & kein "Instrumenten-wirr-warr" wahrgenommen. Was nicht selbstverständlich ist für Pressungen die heut zu Tage rauskommen (s. z.B. Adele "25")

Musik:
Nehmen wir "Use Somebody" & "Sex on Fire" mal aus der Wertung raus - weil diese bestimmt schon bekannt sind -. Was bleibt sind wirklich abwechslungsreiche Songs mit einzigartigen Sounds. Klare Highlights, die ich gerne Kunst nenne: "Closer" & "Cold Desert", auch wenn das bestimmt viele wieder nicht so sehen. Also lauschen und selbst entdecken!

Sonstiges:
Der Druck des Albumcovers ist perfekt. Die zwei schwarzen Aasgeier sind separat aufgedruckt, sodass sie sich leicht abheben und leicht glänzen. Sehr schönes Detail über das sich ein Sammler freut. Wird das Booklet aufgeschlagen, schauen einem die 4 Protagonisten von der rechten Seite entgegen. Auf der linken Seite befinden sich Songtitel & Songtexte. Auch hier wurden die Songtexte nachträglich mit einer Folie aufgedruckt. Diese lassen sich nur unter bestimmten Lichtverhältnissen & Blickwinkel lesen, da die Folie Transparent ist. Sieht richtig klasse aus.

Ich suche nach Fehlern oder Haken, finde aber keine.
Klare Kaufempfehlung!
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am 1. April 2016
We’re gonna fuel the fire, gonna stoke it up. We’re gonna sip this wine and pass the cup. Who needs avenues? Who needs reservoirs? We’re gonna show this town how to kiss these stars.
-Kings of Leon, Manhattan

Für Fans von Kings of Leon sicher ein textgewaltiges Werk, das man immer und immer wieder hören möchte.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. November 2017
Habe mir das Album noch auf Schallplatte gekauft um meine Sammlung zu vervollständigen. Ich bin damit vollkommen zufrieden. Mehr kann man dazu nicht sagen
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am 3. Juli 2011
Diese CD ist nicht schlecht!
Aber sie hat mich leider nicht umgehauen. Neben "Use Somebody" und "Sex on Fire", die man ja kennt und mag, gibt die CD leider nicht viel her. Die Lieder sind alle sehr ruhig und eintönig. Kings of Leon setzen auf Stimme, was auch wirklich schön ist, weil es wohl keine tollere Stimme gibt als Calebs. Ich bin kein eingefleischter KOL-Fan. Diejenigen, die KOL aber lieben, werden auch mit dieser Platte zufrieden sein. Für Neueinsteiger wie mich, ist es aber eher entäuschend.
Trotzdem kann man es sich durchaus anhören.
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am 13. August 2009
Mein erstes Album von den "Kings of Leon". Es ist ein klassisches Rockalbum. Keine Electro-Experimente oder sonstiger Schnick-Schnack. Nicht zu laut und nicht zu leise. Einfach nur guter Rock. Rock, der mir persönlich richtig gut gefällt, weil es so einfach gestrickt, aber trotzdem so unverwechselbar ist. Unverwechselbar ist nicht nur der Sound, sondern auch die Stimme des Sängers. Ebenso verstecken sich eine ganze Menge Hits auf "Only by the Night". Wer's nicht glaubt: Anhören! Es lohnt sich.
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am 27. April 2012
Hallo zusammen,

'Only by the Night' kaufte ich mir im Frühling 2011.
Das Booklet der CD zeigt ein Bild von jedem Bandmitglied und die Songtexte.
Aufgedruckt in weiß, sind die Texte nur schwer erkennbar. Die Titelübersicht auf der Rückseite ist ungewöhnlich anders, aber nicht übersichtlich.

"Closer" (3:57):
Der Eröffnungssong schafft sich mit dem Einsatz des Schlagzeugs Aufmerksamkeit. Der Gesang beginnt, der Song gewinnt immer mehr an Energie und die verzerrte Gitarre schleicht sich ein. Dann bricht die komplette Power des Songs aus, ohne das Schema zu verlassen. Ein guter Song.

"Crawl" (4:07):
Für meinen Geschmack werde ich in diesem Song mit verzerrten Gitarrensounds überschüttet und ich finde darin nichts, was mich den Song gerne hören lässt. Gar nicht mein Fall.

'Sex On Fire' (3:25):
Ein Song mit prägnanter Lead Gitarre. Er animiert zum Mithüpfen und Mitmachen. In einem konzertähnlichen Teil gibt die Bass Drum vor, wie man zu klatschen hat, dazu Gesang und das Stück baut sich wieder auf. Ein Kracher um Abzufeiern!

'Use Somebody' (3:52):
Diese 'Hymne' kann jeder mitsingen. Die kratzige Stimme von Sänger Caleb singt sehnsüchtig. Das Stück startet Vollgas ein, ernüchtert, baut sich auf und gibt wieder Vollgas. Top!

'Manhatten' (3:24):
Zunächst geht es hier ruhiger zu, dann schaukelt sich das Stück aber auf und der Gesang wird etwas aggressiver und so auch die Instrumente. Der Song hat am Ende ein langes Fade-Out. Nicht auffallend, aber in Ordnung.

'Revelry' (3:22):
Dieser Song läuft ebenfalls entspannter. Wer mehr was zum Träumen braucht kann sich vom 'uh-uh-uh-uuh' im Hintergrund berieseln lassen. Zum Nachdenken bestens.

'17' (3:07):
'Oh, she's only 17' singt Caleb bis zur Kopfstimme hoch. Dadurch bleibt der Song dem Zuhörer im Kopf. An diesem Song gefällt mir besonders der Bass. Gitarren mal links mal rechts und dann untermalen Glocken das Ganze noch. Gut.

'Notion' (3:01):
Hier tritt ein Klavier zum Vorschein das neuen Klang zu viel Gitarrensound hinzufügt. Den Song finde ich ok, allerdings fehlt mir darin die Abwechslung.

'I Want You' (5:05):
Einer meiner Lieblingssongs auf diesem Album. Cooler, einfacher Basslauf mit ganz anderem Schlagzeugsound. Die Gitarrenklänge sind interessant eingesetzt.

'Be Somebody' (3:48):
Der Song klingt für mich wie eine Provokation, die immer weiter anschwillt. Daran schuld ist vor allem der Schlagzeug Beat. Vor dem Ausklingen des Albums gibt dieser Song noch mal Power mit.

'Cold Desert' (5:37):
Ein ruhiger Song zum Abschluss. Spätestens nachdem Fade-Out, Fade-In schaltet man aber wieder ein: 'Da kommt ja noch was!' Schön!

Die CD gefällt mir auch nach über einem Jahr noch. Wer allerdings nur Songs zum Abfeiern wie 'Sex On Fire' oder 'Use Somebody' sucht wird vielleicht vom Album enttäuscht sein.

Für Kommentare und Bewertungen bedanke ich mich!
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