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am 25. Januar 2016
Ich habe die Chance genutzt und mir bei Amazon die EP5 sehr günstig als Ergänzung zur EM1 gekauft. Ich nutzte vorher eine E-PL7, jedoch hatte diese 4 für mich wesentliche Einschränkungen: 1. Sie nutzt andere Akkus was auf Reisen immer 2 verschiedene Ladegeräte und Akkus bedeutet (unschön). 2. die E-PL7 besitzt nur 1 Einstellrad, was es im manuellen Modus schwierig macht Blende und Belichtungszeit gleichzeitig zu verändern. 3. Die kürzeste Verschlusszeit der E-PL7 beträgt 1/4000s, die der EP5 1/8000s. Das klingt zunächst unerheblich aber man muss bedenken, dass die niedrigste native ISO Zahl bei Olympus 200 ist (andere Hersteller bieten meist ISO100 als Basis), womit einem effektiv nur 1/2000s zur Verfügung steht (wieder bei ISO100 als Basis). Da ich viel mit lichtstarken Festbrennweiten arbeite, ist die Grenze von 1/4000s schon bei normalem Tageslicht sehr schnell erreicht. Last but not least kommt die EP5 mit einem eingebauten Blitz daher. Auch wenn ich aus-serhalb des Studios zu 99,9% ohne Blitz auskomme (ich bin das bereits von der EM1 gewohnt), ist es dennoch viel praktischer einen Blitz in der Kamera zu haben, als den mitgelieferten Aufsteckblitz erst noch (zum Teil umständlich) montieren zu müssen.

Was mir an der EP5 gefällt, ist neben der guten Ausstattung vor allem die wertige Haptik, kombiniert mit einer sehr guten Position aller Knöpfe und Wählräder. So kann ich die Kamera auch mit dem aufgesetzten elektronischen Sucher E-VF4 völlig intuitiv und ohne Unterbruch bedienen. Im Vergleich zur E-PL7 liegt die EP5 deutlich angenehmer und 'satter' in der Hand.

Die E-P5 ist ausstattungstechnisch irgendwie ein Mix aus EM5 und EM1. So bringt sie den AF der EM5 mit, jedoch den mechanischen Verschluss der EM1. Leider ist sie nicht staub- oder spritzwassergeschützt ' jedoch haben auch andere, nicht staubgeschützte Kameras von mir diverse Afrikareisen klaglos überstanden, womit ich das nicht überbewerten möchte. Die nächste Reise steht bereits an ' also mal sehen wie sie sich schlägt.

Was ich schade finde ist, dass die Kamera bei aufgestecktem Sucher nicht das gleiche Info - Menü auf dem rückseitigen Monitor anbietet wie die EM1/EM5/EM10. Wenn man z.B. bei der EM1 ausschliesslich mit dem EVF arbeitet, kann man das Monitorbild auf der Rückseite der Kamera fest auf dieses Menü einstellen und hat so alle relevanten Einstelloptionen auf einen Blick bzw. kann sie zentral anwählen. Insbesondere mit der Touch-Bedienung geht das sehr fix. Bei der EP5 wird dagegen leider nicht unterschieden, ob man ohne oder mit EVF arbeitet ' es blendet sich stets nur ein umrahmtes Menü ein, was man durchscrollen muss um an die richtige Stelle zu gelangen. Das hindert ein wenig den 'Flow''

Weiterhin bietet zumindest die aktuelle Firmware 1.6 nicht an, dass man an die gleiche Stelle des Menüs zurückkommt, wo man sich zuletzt befunden hat. Es hat ewig gedauert bis dieses 'Feature' an der EM1 Einzug gehalten hat, an der EP5 wird es wohl oder übel nicht mehr kommen. Das ist insofern schade, weil das Olympus Menü generell ein wenig umfangreich ist und sehr viele Einstellfunktionen bietet. Ich nutze seit zig Jahren Olympus Kameras ' bin also relativ vertraut mit der Menüstruktur ' aber selbst ich muss hin und wieder überlegen wo gleich nochmal der Unterpunkt zu finden war. Schlecht wenn man da etwas ändert, ein Testfoto macht, und dann wieder scrollen muss bis man den Parameter findet. Aber damit muss man wohl leben, wenn man eine Kamera am Ende ihres Lebens-zyklus kauft.

Schade finde ich ebenfalls, dass man den eingebauten Blitz nicht ein wenig 'nach hinten biegen' kann um indirekt zu blitzen. Das ist natürlich nie ein offizielles 'Feature', aber ich hatte das an meiner alten Panasonic GF3 als sehr praktisch empfunden. Das hat den Bildern einfach einen ganz anderen Lock gegeben als das direkte Anblitzen. Aber natürlich ist das kein Minuspunkt ' zumal die Konstruktion des Aufstellmechanismus vom Blitz der EP5 unheimlich solide ist ' ich war fast schon ein wenig überrascht aber da wackelt und ruckelt nix. Keinen Millimeter.

Einen 100% elektronischen Verschluss bietet die EP5 nicht ' geräuschlos auslösen ist also nicht drin. Das macht mir aber nix, da ich dies einerseits mit der EM1 kann und andererseits selbst da nur sporadisch nutze. Auf Hochzeiten, bei denen ich hin und wieder fotografiere, hat sich auch noch nie jemand über das Auslösegeräusch der Kameras beschwert. Ich mag generell das mechanische 'Klick' viel lieber ' es gibt auch ein besseres Feedback an den Fotografen. Das Geräusch der EP5 ist sehr satt und gefällt mir besser als das der EM1.

Das Verwackeln der Bilder bei kritischen Verschlusszeiten (im Bereich von ca. 1/30 ' 1/160s) hat Olympus auch via Firmware gefixt. Man stellt dazu im Menü sowohl für Einzel- wie auch für Serienbil-der die Option 'Anti Shock Mode' ein (erkennbar an einem kleinen Rautensymbol), und dabei die Zeit für den Anti Shock auf '0s'. Ich kann zumindest bestätigen, dass kein einziges Bild in diesem Modus verwackelt ist, den Negativbeweis habe ich allerdings nicht. Da es keine Einschränkungen auf den Fotoalltag gibt, bleibe ich grundsätzlich dabei. Auch an meiner EM1.

Tja ansonsten ist nicht viel zu sagen ' die Bildqualität ist aus meiner Sicht sehr gut. Rauschen bis ISO3200 kein nennenswertes Thema. Ich fotografiere allerdings ausschliesslich in RAW und kann nicht viel über die JPG`s sagen. Das JPG-Engine von Olympus wird jedoch allgemein immer als sehr gut gelobt. Die 16MP sind aus meiner Sicht auch mehr als genug ' ich habe noch nie Bedarf nach mehr verspürt. Ich empfinde sie zudem als sehr angenehm im Workflow da die Grösse der RAW-Daten noch überschaubar ist und dem Arbeitsspeicher meines Rechners nicht nach 5 Bildern die Puste ausgeht.

Vergleiche mit grösseren Sensoren anderer Kameramodelle (z.B. von Fuji oder Sony) sind aus meiner Sicht nur dann sinnvoll, wenn sie bei gleicher Brennweite und unter den gleichen Voraussetzungen geführt werden. Wenn zum Beispiel bei 50mm Brennweite (KB äquivalent) noch ISO-Reserven gebraucht werden, ein 25mm /1.8 + ISO3200 der EP5 also immer noch nicht ausreichend Qualität bieten, dann sind grössere Sensoren natürlich besser. Einmal weil sie entweder bei gleicher Auflösung eine höhere Lichtempfindlichkeit besitzen, oder aber eine höhere Auflösung bieten, welche auf 16MP '"zurückgecropped'" ebenfalls rauschärmer sind, als die nativen 16MP der EP5. So oder so ' mit grösseren Sensoren hat man hier immer einen Vorteil. Erkauft wird dieser jedoch mit grösseren und (in der Regel) teureren Objektiven. Insbesondere bei den 'Normalbrennweiten' macht sich das bemerkbar. Man vergleiche hierzu das 16-55/f2.8 von Fuji oder das Nikon 24-70/2.8 mit dem Olympus 12-40/2.8. Oder man schaue sich an, wie klein das 17mm/1.8 von Olympus ist. Im Telebereich schrumpft dieser Vorteil jedoch wieder, wie man am neuen 300mm/f4 von Olympus sieht. Das ist aber ganz normal da ab einer bestimmten Brennweite / Lichtstärke andere Faktoren als die Sensorfläche die Grösse eines Objektivs bestimmen. Mögliche Verwunderungen darüber werden aus meiner Sicht von den Herstellern Olympus & Co unnötigerweise selbst verschuldet, da diese den Grössenvorteil häufig als DAS alleinige Kaufargument in den Raum stellen. Bestes Beispiel ist wieder die Werbung von Olympus, die das neue 300mm/f4 einem 600mm Vollformatobjektiv gegenüberstellen und dann den Grössenunterschied als magischen Vorteil identifizieren (wer hätte das erwartet'). Vollkommener Quatsch aus meiner Sicht, denn wenn man an eine 50MP Canon 5Ds ein 300mm Objektiv anschraubt, bekommt man nahezu (ca. 12MP) auf die gleiche 'gecroppte' Auflösung wie die native Auflösung einer EP5 + 300mm. Also sollte man solche Vergleiche doch einfach mal sein lassen und sich auf die 'wirklichen' Vorteile besinnen. Nur der Grössenvorteil allein wäre ja auch irgendwie ein bisschen wenig.

Aber nochmal zurück zum Sensor: Der zweite Vorteil grösserer Sensoren ist die Möglichkeit, Motive besser freizustellen. Wer also darauf besonders viel Wert legt, muss probieren ob ihm das, was MFT bietet, reicht. Im Gegenzug hat man bei MFT von Haus aus mehr 'Tiefe' im Bild, was insbesondere bei Landschaftsaufnahmen oder Makrofotografien wieder ein Vorteil sein kann. Das alles sind aber systembedingte Unterschiede, die nix mit der Kamera zu tun haben. Jeder sollte dies im Vorfeld prüfen und dann die Kamera kaufen - oder eben nicht. Man wird in jedem Fall erstaunt sein, wie weit man mit MFT kommt.

Ich nutze objektivmässig nur Festbrennweiten bzw. die Olympus PRO Objektive im Zoombereich. Dadurch ergibt sich der optimale Wirkungsgrad und dieser ist wirklich sehr hoch. Generell macht die EP5 mit Festbrennweiten am meisten Spass ' sie ist geradezu wie geschaffen dafür. Die PRO ' Objektive sind aus meiner Sicht zu schwer, auch wird die EP5 damit arg frontlastig. Für zwischendurch aber kann man durchaus mal ein 12-40 Pro anschliessen, etwa dann, wenn das 40-150 an der EM1 sitzt und man noch eine Normalbrennweite parat haben will (so eine Zusammensetzung hat sich auf der letzten Safari bewährt ' damals aber noch mit der E-PL5). Ansonsten ist die EP5 in Kombination mit dem 17mm/1.8 oder auch dem 25mm/1.8 ein echter Augenschmaus.

Für mich ist die EP5 damit die perfekte Ergänzung zur EM1 mit der ich für die nächsten Jahre gut versorgt sein sollte.
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am 13. Dezember 2015
Seit der Vorstellung der PEN P5 von zwei Jahren bin ich von dieser Kamera begeistert. Sie ist die m.E. mit Abstand schönste und 'wertigste' PEN. Jedoch auch die mit Abstand teuerste, so dass mich der hohe, 'elitäre' Preis bisher von einem Kauf abgehalten hat.

Inzwischen (Herbst 2015) liegt der Verkaufspreis der P5 bei rund 60% des ursprünglichen Preises, so dass ich nun ein wunderbares Fotografier-Gerät zu einem mehr als angemessenen Preis erwerben konnte. Wer eine kompakte und technisch hochwertige Kamera sucht, findet mit der PEN P5 nun eine sehr gute Alternative zur konventionellen Spiegelreflex-Ausrüstung.

Die Haptik der PEN P5 ist sehr wertig. Gehäuse, Schalter und Knöpfe vermitteln einen grundsoliden Qualitätseindruck. Eine Kamera nach 'alter Schule', mit der man das Fotografieren zelebrieren kann und die einfach unheimlichen Spaß macht. Über die optische Qualität von Olympus-Objektiven brauche ich an dieser Stelle nicht zu diskutieren. Die 'alten Hasen' unter uns kennen Olympus schon seit Jahrzehnten als Kamerahersteller mit hohem optischen Anspruch. Glücklicherweise hat Olympus diesbezüglich ein gutes Niveau halten können.

Die technischen Leistungsmerkmale der PEN P5 scheinen auf dem ersten Blick 'veraltet' zu sein ' zumindest im Vergleich mit den heutigen Super-Mega-Pixel-Boliden. Aber hier stellt sich schlicht die Frage, ob ich als ambitionierter Amateur bestimmte Funktions-Highlights überhaupt benötige.
Ich selbst fotografiere seit über 35 Jahren mit verschiedenen, teils professionellen Spiegelreflex-Kameras namhafter Hersteller, habe mir aber auch die Freiheit genommen, verschiedene Technik-Trends einfach nicht mitzumachen (so z.B. die Umstellung auf Autofokus-Objektive zu analogen Zeiten).
Deshalb sei es mir erlaubt, jenseits von Marketing-marktschreierischen Argumenten meinen eigenen Bewertungsmaßstab zu vertreten:

- Die gebotenen 16MP Sensorauflösung der PEN P5 sind mehr als genug für gute, hochauflösende Fotos. Lobenswert, dass sich Olympus bisher dem 'Pixelrennen' verweigert hat.

- Die Bildstabilisierungs-Funktion der PEN P5 ist erstklassig, so dass in Kombination mit der automatischen ISO-Anpassung selbst bei schwachem Licht noch gute Fotos möglich sind. Die von Olympus gewählte Technik der Bildstabilisierung im Kameragehäuse (statt im Objektiv) hat zudem den entscheidenden Vorteil, dass die Objektive schlank und kompakt bleiben können.

- Der Autofokus arbeitet extrem schnell und zuverlässig. Die Wahl der Scharfstell-Zone mittels Touch-Screen ist darüber hinaus ein gutes Mittel, um der Kamera bei schwierigen Motiven 'unmissverständlich beizubringen wo man hin will' und damit praxisgerecht durchdacht.

- Bild-Effekte kann ich auch nachträglich am Computer erzeugen.

- Für mich ist die P5 in erster Linie ein Fotoapparat und keine Filmkamera. Daher ist mir ein reichhaltiges und hochwertiges Objektiv-Angebot wichtiger als Film-Funktionen an der Kamera.

Mein Haupt-Argument für die Wahl dieser Kamera war jedoch ohne Zweifel die kompakte Bauweise bei gleichzeitig hoher optischer Leistung.
Ich muss zugeben, dass, seit ich die PEN P5 besitze, meine hochwertige Nikon SLR-Ausrüstung endgültig daheim bleibt.

Vor einigen Jahren erwarb ich die PEN PL2 mit 14-150er Olympus-Zoom als 'Zweitkamera' und nutzte sie für Ausflüge und kurze Städtereisen. Mit der PEN P5 ist nun mein vollständiger Wechsel zum 4/3-Format besiegelt. Es gibt für mich keinen Grund mehr, eine große, schwere Spiegelreflex-Ausrüstung zu nutzen, denn die P5 beweist, dass auch mit einer viel kompakteren Ausrüstung technisch und optisch das 'Spiegelreflex-Niveau' erreichbar ist.

Die ewige Diskussion um das sogenannte 'Shutter-Shock'-Phänomen als Argument gegen die PEN-Kameras ist m.E. ziemlicher Unsinn. Und derjenige, der ein wenig von Physik und Fotografie versteht, kann dies auch leicht nachvollziehen. Niemand würde auf die Idee kommen, mit einer 1,5kg Nikon 'am langen Arm' zu knipsen. Daher sollte man auch mit einer kleinen, leichten 4/3-Format-Kamera die entsprechenden Grundregeln des 'sicheren Kamera-Handlings' beachten. Dass ein Verschluss (und übrigens auch ein Schwingspiegel) beim Auslösen eine Erschütterung verursacht ist nicht erst seit der Erfindung der PENs bekannt.
Jedenfalls existieren in unserer Familie inzwischen vier verschiedene Olympus-PEN-Kameras (PL2, PM1, PL5 und P5) und bei keiner dieser Kameras ist bisher der o.g. Shutter-Shock aufgetreten.

Gibt es auch Kritikpunkte zur P5 ? ' Ja, gibt es '
Der (systembedingte) Nachteil der PENs und damit auch der PEN P5 ist der fehlende Sucher. Bei starkem Sonnenlicht kommt das Display an seine Grenzen. Der angebotene Aufstecksucher VF-4 ist zwar gut, da hochauflösend und übersichtlich (auch für mich als Brillenträger geeignet) aber meine Meinung nach unverhältnismäßig teuer - noch.
Der zweite Kritikpunkt betrifft den Auslöseknopf für den Pop-Up-Blitz. Bei der P5 wird dieser gedrückt statt, wie z.B. bei der PL2, zur Seite geschoben. Beim Herausnehmen der Kamera aus einer Tasche etc. kann der Knopf leicht unabsichtlich gedrückt werden und der Blitz klappt unnötig heraus. Ärgerlich, weil die bessere Lösung bereits seit Jahren an der PL2 existiert (schieben statt drücken).

Fazit:
Die PEN P5 ist eine wunderbare Kamera; stylisch, hochwertig und technisch anspruchsvoll. Etwas Besonderes für den ambitionierten (Senior-)Fotografen in Erinnerung an die Zeit der mechanisch-optischen Präzisionsgeräte. Ich gebe ihr die volle Punktzahl, denn sie ist zum derzeit angebotenen Preis m.E. ein Edel-Schnäppchen.
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am 2. April 2015
Die E-P5 kommt ganz im Stil ihres analogen, aber nicht weniger genialen Vorgängers aus den 60er Jahren daher. Schon damals war Olympus Vorreiter bei Idee eines 4/3-Systems, indem ganz einfach das Standard-KB-Format halbiert wurde.....

Was bekommt man heute in die Hand ? Zunächst einmal ein ganz aussergewönliches Gefühl. Die Haptik entspricht ganz der einer soliden Analogen des letzten Jahrhunderts. Gewicht, Balance und Bedienbarkeit sind perfekt aufeinander abgestimmt und führen beim geübten Oly-Nutzer zu einem "deja vue"-Erlebnis. Es passt einfach alles. Zwei Einstellräder, über die im Normalfall Blende/Zeit und Belichtungskorrektur gesteuert werden und ein Wahlrad für die verschiedenen Aufnahmemodi, deren es folgende gibt:

- iAuto (Vollautomatik)
- P (Programmautomatik, aber mit tweak-Möglichkeit)
- A (Blendenprio)
- S (Zeitprio)
- M (Manuell)
- Video
- Photostory (zusammengesetzte Bilder ooc)
- SCN (Szenemodi: Presets für verschiedene Aufnahmebedingungen)
- ART (Artfilter)

Von letzteren hat die E-P5 nicht alle der moderneren OMD's und E-PL's, es fehlt auch die Möglichkeit, LiveComposite-Aufnahmen zu machen. Das fällt für mich allerdings kaum ins Gewicht, da ich diese Features nicht oft nutze und für den Fall der Fälle noch die E-M1 zur Hand habe.

Dazu kommt der 5-Achsen-Bildstabi, ein rasend schneller Kontrast-AF und die Möglichkeit von bis zu 9 fps im Serienbildmodus, ein FN-Knopf, der sich (wie alle anderen Schalte und Knöpfe) Olympus-typisch frei belegen lässt und ein nach oben und unten schwenkbares, hochauflösendes Display.

Der Zugang zum mft-Objektivsystem versteht sich von selbst, wobei auch die schwereren gut mit dem gegenüber der E-PL grösseren und schwereren Body harmonieren.

Ich nutze die E-P5 als Backup zur E-M1 zusammen mit dem VF4, hierbei kommt es mir sehr entgegen, dass die Akkus wechselseitig passen. Ansonsten sind beide fast identisch in Handhabung und Bedienbarkeit.

Shutter-Shock ist für mich kein Thema, hatte ich nie, auch nicht bei den beiden anderen Olys....

Kurz: für mich die ideale Ergänzung, auf dem besten Weg, meine Lieblings-Kamera zu werden.
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am 2. Juni 2014
Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, die Bedienelemente fühlen sich gut an und geben eine Rückmeldung durch die Klicks.
Wenn man an Olympus gewöhnt ist, birgt das Menü keine Überraschungen, man sollte es aber auf Englisch einstellen, da in der deutschen Übersetzung ein paar Patzer sind.
Die Bildqualität, schon als jpg ohne Bearbeitung ist sehr gut, nach dem Firmwareupdate auf Version 1.5 ist auch der Shutter-Shock Vergangenheit, hatte ihn allerdings nie bemerkt.
Die Kamera lässt sich sehr gut konfigurieren, wichtige Funktionen können auf bestimmte Tasten gelegt werden, ich habe z.B. das Fokuspeaking auf die FN-Taste gelegt.
Mit der breiten Objektivauswahl bekommt man gut ausbaufähiges System, es ist allerdings auch nicht preiswert, man bekommt aber auch selbst bei den Kitobjektiven sehr gutes Glas für sein Geld, die Festbrennweiten sind einfach eine Klasse für sich.
Ich habe meine Entscheidung nicht bereut und bin rundherum zufrieden mit der E-P5.
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am 29. Oktober 2013
Das ist keine anspruchslose Knipskamera; die Möglichkeiten der E-P5 (wie schon der Vorgängerinnen) kann nur derjenige wirklich ausschöpfen, der die ganzen Einstellungs- und Konfigurationsmöglichkeiten versteht; der wird mit einer beim Benutzerinterface sehr weitgehend individualisierbaren Kamera und einer exzellenten Bildqualität belohnt. Auch an der Verarbeitung gibt es nichts zu beanstanden. Aber der Zeitenbereich zwischen ca. 1/60s und 1/250s ist mit manchen leichteren Objektiven kaum nutzbar wegen des "Shutter Shock"-Phänomens; eine vertikale Bewegung des Verschlusses oder des Auslösers wird in diesem Zeitenbereich nicht durch den IBIS korrigiert und führt sehr zwangsläufig zu Doppelkonturen (das kleine 40-150er ist in dem Zeitenbereich mit meiner E-P5 absolut unbrauchbar, bei meinen anderen Objektiven tritt der Effekt nicht so stark auf). Das kann man einfach nur schlimm finden oder versuchen, den Zeitenbereich zu meiden, aber der Fehler ist definitv da und trübt sehr das Vergnügen an einer ansonsten exzellenten Kamera. Ich finde es bemerkenswert, dass Olympus bisher nicht darauf reagiert hat (und einige, die in den einschlägigen Foren auf den Fehler hingewiesen haben, von ihren Mitforenten als zu blöd zur richtigen Bedienung der Kamera beschimpft wurden); seit dpreview den Fehler auch beschrieben hat, gilt er jedenfalls auch "offiziell" nicht mehr als Einbildung. Eine Kamera für knapp 1.000 € sollte solche Mängel nicht haben, deswegen nur drei Sterne. Wenn die das in den Griff kriegen (vielleicht reicht ja ein Firmwareupdate), kriegt die Kamera von mir sechs von den fünf möglichen Sternen.

ERGÄNZUNG: Mit Firmware 1.4 ff. ist das Problem offenbar gelöst. Jetzt ist die Kamera aus meiner Sicht ganz uneingeschränkt zu empfehlen!
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am 15. Januar 2014
Ich hatte die E-P5 bestellt, da sie meine NEX6 ablösen sollte. Die Hauptgründe dafür waren, dass mich die großen APSC-Linsen stören und Olympus wirklich hochwertige kleine Linsen im Angebot hat. Die E-P5 ist zu dem noch eine wirklich stylische Kamera. Tolle Linien, klasse Optik.

Beim Auspacken fiel aber direkt das Gewicht der Kamera auf. Die NEX6 wiegt zwar nur 75g weniger, aber die 420g der E-P5 fühlen sich an als würde man eine Ziegelstein halten. Die NEX6 hat man da deutlich sicherer in der Hand. Aber gut, damit hätte ich leben können. Ist immer noch besser als jede DSLR.

Dann ging es erst mal durch die Einstellungen. Da kann ich nur wenig aussetzen. Alles ist komfortabel einzustellen. Es gibt Leute denen es zu viele Einstellungsmöglichkeiten sind und die den Überblick verlieren, aber mir sind es eher zu wenig. Warum kann ich z.B. nicht bestimmen, welche Funktionen auf den Rädchen liegen, wenn ich die Hebel von 1 auf 2 stelle? Es wäre ein leichtes das zu programmieren, wird den Kunden aber vorenthalten. Ich hätte mir gewünscht da die Fokusmethode oder die Belichtungsautomatiken hinlegen zu können, aber das geht beides nicht. Zusätzlich produziert die Kamera ein leichtes summen durch den Bildstabilisator. Das ist im Leerlauf nicht störend, aber sobald man den Auslöser drückt wird es deutlich hörbar. Die Kamera klickt nicht nur beim Auslösen, sie rauscht auch. In der Stadt hört man davon wenig, in Innenräumen oder der Natur ist es aber störend.

Anschließend ging es in die Natur und Stadt für ein paar Bilder und da beeindruckte mich die Kamera wirklich! Klasse Bilder, schneller Fokus und die automatische Belichtung ist fast 100% treffsicher. Die NEX neigt ab und zu zum Überbelichten, das kann Olympus besser. Die Farben und Schärfe waren auch fantastisch!

Anschließend habe ich noch ein paar vergleichs Video-Clips mit der E-P5, NEX6 und HX9V gedreht und mir das ganze dann zu Hause auf dem Rechner angesehen. Kurze Zeit später stand dann der Entschluss fest die Kamera zurück zu schicken. Warum? Der Video Modus ist für mich eine Katastrophe! Für mich ist Foto und Video 50/50 wichtig. Und die NEX6 ist eine der besten Kameras fürs Filmen. Bei Olypmus hatte ich große Hoffnungen, gerade wegen dem überall hoch gepriesenen 5-Axen-Sensor-Stabilisierung. Doch bei Bewegungen, z.B. beim Laufen, ergibt diese Bildstabilisierung einen Effekt, bei dem es so aus sieht, als würden die Bildecken auf einen zu kippen und wackeln. Das macht jedes Video unbrauchbar. Das ist noch schlimmer als Verwackelungen. Und wenn das noch nicht reicht hat man immer wieder den Fall, dass das ganze Bild zu einem Artefaktbrei verschmiert, so dass die Clips komplett unbrauchbar sind. Schade Olympus, der Fehler ist denen seit langem bekannt. Leider bringt Olympus auch keine Updates per Firmware, wie andere Hersteller das machen. Von korrigierten Fehlern profitieren nur die neuen Modelle, Pflege der alten Serien gibt es nicht. So wurde Olympus WLAN-App umgedatet, aber nur für die neue E-M1, nicht für die E-P5, die muss weiterhin mit den Grundfunktionen auskommen. Sony hat die App für alle WIFI-Kameras kostenlos aktualisert. Das Artefaktproblem wurde in der E-M1 auch verbessert, eine Update für die E-P5 gibt es nicht.

Durch den unbrauchbaren Videomodus hat sich die Kamera für mich leider selbst disqualifiziert. Und das bei 1500€ die Olympus dafür verlangt? Das ist schon echt unverschämt! Inzwischen hat Olympus verkündet, dass sie sich nun auf den Video-Modus konzentrieren wollen, damit sie endlich mit allen anderen Herstellern aufschließen können. Ich bin mal gespannt ob es ihnen 2014 gelingt. Bildtechnisch ist die E-P5 super, wer die Kamera nur zum fotografieren benutzt wird damit sicherlich glücklich. Wer Videos drehen will sollte sich bei Sony oder Panasonic umsehen.

Ich hoffe, dass Olympus noch eine kleine MFT-Kamera mit ordentlichem Video-Modus auf den Markt bringt, dann könnte ich endlich wechseln, so bleibe ich weiter bei der NEX6.

Zum VF4 und dem 17mm f1.8:
Der Sucher ist der Hammer! Groß, hell, der beste Sucher den ich bisher gesehen habe. Die Linse ist auch toll. Der Snap-Fokus-Ring ist super. Jedes Objektiv sollte diese Funktion besitzen, damit macht manuelles Fokussieren richtig Spaß! Beides Tolle Produkte und uneingeschränkt zu empfehlen.
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am 27. März 2014
Der angebliche "Shutter-Shock"-Schock

Wer dies liest, gehe bitte selbst auf Google und gebe "Shutter Shock" ein.
Wir sehen das "Problem" auftauchen bei der aktuellen Creme-de-la-Creme der mft-Kameras: den Sony Flaggschiffen A7 und A7R, bei der Pansonic GX-7, bei der Olympus E-M1.

Das angebliche "Problem" an einer Pen E-P5 festzumachen ist ebenso unzutreffend, wie unfair.

Ich selbst habe die E-P5 und finde sie traumhaft, gerade was die interne Stabilisierung und auch daraus resultierende Schärfe bei längeren, handgehaltenen Verschlusszeiten und/oder Brennweiten anbelangt.
Ferner werden mft Kameras 1.000-fach verkauft, die Shutter-Problem-Mäkler lassen sich dagegen an den Händen abzählen!

Das Prospekte immer (nur) für die jeweils neu herausgekommenen Produkte gemacht wird, ist auch klar.
Das gilt, wie das angebliche Shutter Thema auch für alle Kameras (und Industrie-Produkte).

Die Olympus Pen Serie wird nach Angaben von Olympus nicht so oft verkauft, wie die OM-D Serie.
Sie ist eine Individualisten-Kamera- technisch auf der Höhe aktuell zwischen der OM-D EM-5 und 1.

Was schön und selten ist: bei all dem high-tech eine Haptik wie bei Leica, ein Vollmetallkörper, dabei ein kleines, smartes Aussehen.

Das, was manche stört- kein eingebauter Sucher- kein Mess-Sucher-Profi-Look- ist was sie besonders macht, und das wollen eben nicht alle: GOTT SEI DANK!

P.S.
Ich habe die E-P5 im Einsatz zusammen mit Objektiven von Olympus und Panasonic, Voigtländer.
Keine Shocks in keiner der Kombinationen, interne Stabi Aktivierung vorausgesetzt, lassen Sie sich nicht verunsichern!
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am 15. Oktober 2013
Mit der Olympus Pen E-P5 bin ich äußerst zufrieden. Ich besitze sie jetzt etwa 1 1/2 Wochen und habe rund 150 Fotos damit gemacht. Das heißt, dies ist nur ein erster Eindruck. Ich fotografiere ausschließlich im RAW-Format und kann bei dieser Kamera die in diesem Format aufgenommenen Bilder oft ohne größere Bildnachbearbeitung verwenden. Von der Farbwiedergabe, der Brillanz und Schärfe der Bilder bin ich sehr angetan. Es ist in meinen Augen wirklich eine top Bildqualität. (Zu einer - für mich in der Praxis unwesentlichen - Einschränkung dazu unten etwas Näheres.)
In die Bedienung muss man sich einarbeiten, keine Frage. Doch da ich bereits auch die Olympus Pen E-PL1 und E-PL2 besessen habe, war das kein Problem, da die Bedienung ähnlich ist.
Die Kamera macht einen sehr wertigen sowie soliden Eindruck und ist einwandfrei verarbeitet. Das helle Klappdisplay macht für mich den Sucher entbehrlich, obwohl ich eigentlich vorher eine Kamera mit Sucher kaufen wollte. Sollte es Olympus jedoch gelingen in die handliche Größe der E-P5 noch einen Sucher zu integrieren, wäre das aber bestimmt nicht schlecht. Praktisch sind die zwei Einstellräder und der Umschalthebel, die jeweils individuell konfiguriert werden können.
Nun zur Einschränkung:
Wegen des verschiedentlich angesprochenen sogenannten "Shutter Shock" habe ich, um es für mich zu klären, eine Reihe von Testaufnahmen gemacht. Die Reihe ist sicher nicht "wissenschaftlich" fundiert und die Auswertung erfolgte "nur" durch Augenschein an einem 27 Zoll Bildschirm. (Wer die Linien gezählt haben möchte, den bitte ich, sich im Internet zu informieren.) Ich wollte einfach nur entscheiden, ob ich in der Praxis mit der Bildschärfe zufrieden sein kann.
Als Ojektiv verwendete ich das Setobjektiv 14-42mm II R. Die Einstellungen waren einmal AutoISO und einmal ISO 200 (fest), Aufnahmemodus "S", immer gleiches Motiv und immer gleiche, gute Lichtverhältnisse. Die Belichtungszeit stufte ich ab, beginnend mit 1/60 bis zu 1/1000. Die Bilder verglich ich durch Augenschein. Die Kamera war abgestützt, um Verwacklungen zu vermeiden. Ergebnis: Ohne Vergrößerung am Bildschirm/27 Zoll war die Schärfe aller Bilder so, dass sie absolut in Ordnung waren und überzeugten. Allerdings war die Schärfe ab 1/320 nochmals geringfügig, aber wirklich nur minimal, besser, was in der Vergrößerung bei konzentrierter Suche bestätigt wurde. (Ob ein Praktiker so sucht?) Doch das ist tatsächlich "Jammern auf höchstem Niveau" und ist für mich kein Grund, die Kamera zurück zu geben.
Die Kamera macht viel Spaß, schafft unglaublich gute Bilder und ist vom Gesamteindruck her für mich eine hervorragende Kamera. Sollte das nur mit der Lupe zu findende "Schärfeproblem" eine Schwäche sein, so ist es eine, mit der ich gut leben kann. .... und das, obwohl ich hinsichtlich der Bildqualität sehr anspruchsvoll bin und seit vielen Jahren mit unterschiedlichen Kameras/Kompakt/Spiegelreflex, fotografiere.

Nachtrag am 12.06.2014:

Ich habe nun das Firmware-Update auf Version 1.5 durchgeführt und anschließend etwa 350 Fotos gemacht.
Bei einer jetzt möglichen Einstellung "Anti-Schock "0" Sekunden" war die Schärfe der Bilder bei allen Belichtungszeiten, auch bei den früher angeblich kritischen Zeiten von 1/250 und länger, durchgängig hervorragend. (Überprüft habe ich das in der 1:1 Ansicht auf einem 27 Zoll Bildschirm. Einen Unterschied bei den einzelnen Belichtungszeiten konnte ich nicht bemerken.) Aufgenommen habe ich im "RAW-Format", Motive waren Landschaft, Architektur und Menschen.
Ich kann die Kamera daher, nach etwa 9 Monaten Arbeit damit, weiterhin nur empfehlen. Sie macht super Bilder und das Fotografieren mit ihr macht großen Spaß.
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am 3. Februar 2014
Ich gebe dieser einzigartigen, edlen, qualtativ hochwertigen Pen e-P5 ganze 5 Sterne und wenn es hier möglich wäre: sogar 6!!

Ich habe mich für das Kit 17mm 1.8 (Fokusring nach vorne und hinten wie beim 12mm Zuiko verschiebbar um manuell oder automatisch zu fokussieren) inkl. Sucher entschieden, weil ich vorrangig mit Festbrennweiten arbeite, da diese lichtstärker sind.
Zudem habe ich beim Testen einiger Kameras im Elektrofachmarkt die Vorteile eines Suchers kennengelernt und weiß sie nun wirklich bei schlechten Lichbedingungen zu schätzen.
(Sucher ist klappbar und hat ein +\- Rädchen zur Einstellung der Diopt. und ist dem der Omd e-m5 überlegen)

Als ich dieses kostbare Stück auspackte war ich hin und weg.
Das (Retro) Design der Pen besticht durch ihre harmonischen, klaren Linien.
Sie sieht besonders hochwertig aus und fühlt sich auch so an.
Die Kamera liegt ziemlich schwer in der Hand aber gerade daran merkt man, dass es sich nicht um ein Plastikgehäuse handelt, sondern um Metall.
Mir gefällt das Silber-Schwarze Gehäuse am besten, das jedoch muss jeder für sich entscheiden.
Der Griff ist nicht wie bei der e-p3 wechselbar, da sich darunter, bei drr e-p5 das Wifi Modul befindet. Wem einfache Schwarz nicht gefällt, der kann nach der Wood Edition schauen (etwa 100€ teurer).

Bevor man sich in der Welt der Kameras umschaut, sollte man sich bewusst sein, für welches System man sich entscheidet.
Ich habe mich für MFT entschieden, wegen der Kompaktheit. Ich wollte eine Immer-Dabei-Kamsra, die Excellente Bilder macht... Und habe diese endlich gefunden.
Meine Suche fing vor ca. 9 Monaten an. Es begann mit der Nikon 1 an (Autofokus TOP, Gehäuse-Qualität TOP, Bilder nur mittelmäßig), ging weiter zur Samsung NX2000 (Autofokus sehr langsam, Gehäuse nicht wertig genug, Bilder mittelmäßig, Menü GROßE KLASSE!) und endete vorerst bei der Sony Nex5r (Menü gewöhnungsbedürftig, Objektivwahl gefällt mir bei MFT besser/und teilw. preisgünstiger).
Irgendwie war es noch nicht DIE KAMERA. Nun hat sich das lange Suchen und Ausprobieren abwr ganz und gar gelohnt.

Die Bilder sind sehr detailreich und lassen sich locker mit einer DSLR-Kamera messen. Genau das, was ich wollte.
Von der Schnelligkeit und Treffsicherheit (AF) ganz zu schweigen. Wahnsinn. Immerhin schafft diese Pen 9Bilder/Sek.
Um dies auszunutzen, sollte man sich eine schnelle Speicherkarte der Class10 anschaffen.
PS: Ein Blitz ist in der Kamera integriert und reicht für einfache Bedürfnisse. Wer seine Ansprüche hoch stellt, sollte auf Metz Blitzlichtgeröte zurückgreifen.

Über das Filmen kann ich noch nichts schreiben, jedoch habe ich sehr viel Gutes darüber lesen können (Buch von Reinhard Wagner-SEHR EMPFEHLENSWERT). Ich bin gespannt!

Das Menü ist umfangreich und es bedarf ein bisschen Übung und Nachlesebedarf in der Olympus Bedienungsanleitung (Download auf der Olympus Hompage).
Es gibt jedenfalls unendlich viele Einstellungsmöglichkeiten und lassen keinerlei Wünsche offen.
Man findet am Einstellrad (oben) die Modi P-S-A-M, Scene (Portrait, Nacht, Panorama...), Artfilter (Comic, Sephia, Dramatisch...), Automatik, Video.
An den Einstellrädern 1x vorne und 1x hinten kann man auf Modi1 Blende und Belichtungszeit, sowie auf Modi2 ISO (Low, 200 usw.) und Weißabgleich (Kunstlicht, Sonne, Bewölkt...) problemlos und schnell einstellen.
So wunderbar komplikationslos habe ich mir diese Kamera gewünscht.

In der Verpackung, so möchte ich noch berichten, befindet sich das im Kit enthaltene Objektiv mit Deckel und Bajonettschutz, der VF-4 Sucher ( soweit dieses Kit gewählt), ein Akku, eine Ladegerät und Stecker, ein USB Kabel, eine Kurzanleitung, sowie ein Tragegurt.
--> Soweit möglich, so würde ich die Plastikriemchen gegen wertigere Metallriemchen austauschen. Nach einiger Zeit kann das Plastik spröde werden und das stolze Gewicht der Pen nicht mehr standhalten. Das wäre schade.
Zudem empfehle ich einen Ersatzakku.

Zu der Kamera habe ich mir noch die original Olympus Pen Tasche gekauft, BITTE IN GRÖSSE L) ich habe gestaunt wie klein Größe L sein kann.
Mit sehr viel Packgeschick, bekommt man jedoch Kamera, Sucher, Speicherkarte, Ladekabel und Ladeschale, 17mm, 45mm und 75mm Objektiv in diese Tasche.

Ich empfehle jedem die Kamera, die Wert auf Design, hervorragende Bildqualität und Schnelligkeit legt.
Die Kamera ist der absolute Wahnsinn.
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am 27. Juli 2013
Seit einem Jahr arbeite ich fast nur mit der Olympus E-M5. Wegen erheblicher Verbesserungen in der E-P5 habe ich sie nun auch und bin gespannt, welche in nächster Zeit meine Hauptkamera sein wird.

Ganz wichtige Neuerungen für mich sind:
- Belichtungszeit bis 1/8000s (+++)
- Focus Peaking (+++, funktioniert fantastisch mit manuellen Objektiven)
- ISO LOW/100 (++, Dynamikumfang ist dabei geringfügig schlechter)
- schärferer 1.04 Mio-Dot LCD Screen (+++)

Ganz nett auch folgende Neuerungen:
- Histogram in Live Bulb Mode (+)
- Photo Story-Funktion (+)
- Watercolor Art Filter (+)
- Timed Intervalometer Shooting & Time-Lapse Movies (noch nicht probiert)

Das Geräusch der Fünf-Achsen-Bildstabilisation ist bei der E-P5 lauter als bei der E-M5, wohl aufgrund des Gehäuses. Beim Probieren zuhause fällt das auf, in der Praxis aber weniger.

Die Bildqualität ist 100%ig identisch mit der E-M5. Auch beim UV-Filter hat sich nichts gebessert, also beim Lumix 7-14mm-Zoom können durch UV-Reflexionen Flares auftreten (violette Punkte), wenn man helle Lichtquellen (Lampen, Sonne) im Bild hat. Bei anderen Objektiven passiert das nicht.
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