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Olympia 1936. Danach kam alles anders Taschenbuch – 11. Oktober 2010

4.4 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Taschenbuch
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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Der heute in der Nähe des Olympiastadions in Berlin lebende, in Altluneberg bei Bremerhaven geborene, gelernte Bankkaufmann besuchte in den Achtzigern neben seiner „normalen“ beruflichen Tätigkeit als Vertriebsmanager die Schauspielschule Hedi Höpfner in Hamburg, schrieb Texte und machte Kabarett.
Nach einem Weiterbildungsjahr (1989) mit Ausbildungen zum Kommunikationstrainer und PR-Berater, vielen durchgeführten Seminaren und Trainings sowie selbst besuchten schreibtechnisch orientierten Workshops und einem mehrmonatigen Einsatz in einer großen Hollywood-Produktion schreibt Karl Hemeyer neben seinen Romanen und Geschichten seit 2007 auch Drehbücher und spielt nach den Besuchen einiger Camera-Acting-Kurse in Filmen und TV.

www.filmideen.de

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Aus Kapitel 5. Die Zeit der Spiele:

Leni Riefenstahl, Henri Nannen und die beiden Begleiter betreten das Engelhardt und setzen sich an einen Tisch. Nannen schaut besorgt: „Ja. So was kennen die wohl noch nicht. Da draußen auf dem Lande ist ’s noch ruhig.“ Leni beugt sich vor, winkt Henri Nannen mit dem Finger näher zu sich heran: „Sag mal, die beiden heißen Stern. Sind das Juden?“ Nannen überlegt, dann zuckt er mit den Schultern: „Keine Ahnung. Glaube ich eher nicht. Obwohl, der Name?“ Dann fängt er laut an zu lachen: „ Nee, das kann nicht sein, so wie die sind. Und da oben, wo die her kommen, gibt’s doch eigentlich nur Heiden. Die glauben doch immer noch an die friesischen Götter.“ Während die Begleiter jetzt in Nannens Lachen einsteigen, wirkt Leni Riefenstahl allerdings etwas gequält und nachdenklich.

Am nächsten Tag gehen die Brüder wieder ihrer gewohnten Arbeit nach. Doch diesmal gibt es eine Besonderheit, denn David und Harro sind auf ihrem Weg vom Olympia- zum Reiterstadion auf dem Maifeld auf einige Athleten des US-Teams getroffen. Ralf, der nette Schwarze von der Ankunft in Hamburg, hat David sofort wiedererkannt und ihn zu sich gerufen. Durch ihn lernen die Brüder jetzt auch Jesse Owens kennen. Der liegt auf dem Rasen und macht Lockerungsübungen. David setzt sich zu ihm, schaut fragend auf Ralf. Der nickt und eröffnet, sich ebenfalls auf den Rasen setzend, das Gespräch: „Hey, Jesse. That’s David, my German friend.“ Er lacht David an. Dann wendet er sich wieder Jesse zu: „He’s a writer.“ Er schaut auf den immer noch stehenden Harro, winkt ihn heran und klopft auf den Boden: „Take a seat, man.“ Harro schaut etwas verlegen, setzt sich jedoch zu ihnen und reicht Ralf und Jesse die Hand: „Hello, I am Harro. Davids fotographer.“ Die schwarzen Spitzenathleten schauen sich an und lachen. Jesse zeigt auf die um Harros Hals baumelnde Kamera: „Are we pretty enough for a snapshot?“
Harro versteht und fotografiert sofort los. Er springt auf und geht fotografierend um das am Boden sitzende und lachende Trio herum. David, Jesse und Ralf unterhalten sich währenddessen blen-dend. Harro hockt sich wieder zu den anderen und gibt David die Kamera: „Ich will auch mal auf’s Bild mit so berühmten Leuten.“ Jetzt fotografiert David. Dann nimmt Jesse Owens die Kamera und knipst, anschließend Ralf. Jesse zeigt auf die Kamera: „Can we have the photos?“ David nickt: „For sure. We’ll give it to you. And also the article from our newspaper, okay?“ Die Sprinter nicken und lachen: „That’s great, man. Where can we meet?“ David erzählt vom Engelhardt, Ralf ist sofort begeistert: „Oh, great. We can come in the evening. Can we meet before we are going to the restaurant?“ David nickt und bespricht dann mit Ralf den Ablauf des Abends, während Harro Jesse Owens die Vorzüge seiner Kamera aufzeigt.
Nach dem Gespräch fahren David und Harro sofort zum Adolf-Hitler-Platz und reservieren im Engelhardt einen Tisch. Um zwanzig Uhr dreißig treffen sie sich wie verabredet mit den Amerikanern vor dem schon gut besuchten Lokal und betreten es gemeinsam. Neben Ralf und Jesse sind noch zwei junge schwarze Damen mitgekommen, beides Läuferinnen des US-Teams. Die Kellnerin, die beim Anblick der vier schwarzen Menschen zunächst etwas überrascht geschaut hat, geleitet ihre Gäste durch den schlagartig sehr ruhig werdenden Raum an den reservierten Tisch. Harro und Ralf beginnen sofort, sich zu unterhalten, während sich David argwöhnisch in dem Lokal umschaut. Die Menschen wenden langsam ihre Blicke ab und beginnen erneut miteinander zu reden, wodurch der für das Engelhardt normale Lärmpegel wieder erreicht wird.
Aus einem Nebenraum kommt Henri Nannen. Er erblickt die Gruppe und kommt zu ihnen an den Tisch. David steht auf und will alle vorstellen, doch Nannen winkt ab: „Nicht nötig. Ich kenne die Herrschaften doch.“ Trotzdem ist er schwer beeindruckt: „Na, bei so berühmten Gästen muss ich doch bleiben. Darf ich?“ Ohne eine Antwort abzuwarten, setzt er sich zu der Gruppe, die sich sofort wieder unterhält und die zwischenzeitlich servierten Getränke genießt. Dabei erweist sich Harro als besonders durstig und zischt ziemlich schnell einige große Biere. David registriert, dass Martha, eine der amerikanischen Sportlerinnen, traurig wirkt und fragt sie, was los ist. Martha erzählt David von ihrer Leistenzerrung und dass sie deswegen nicht starten konnte. Ralf hört zu und blickt sehr sorgenvoll. Dann legt er seine Hand auf Davids Unterarm und schaut ihn an: „That’s the official version, you know? They only let the white ladys run.“ David seufzt, erwidert Ralfs sorgenvollen Blick und fragt: „Who is behind this order?“ Ralf schaut sich kurz um, blickt David in die Augen: „Brundage.“ Er macht eine kurze Pause und räuspert sich: „But I think it’s Halt, a leader of the German organisation. He is a good friend of Brundage.“ David schaut gespannt auf Ralf, der weiter von Brundage erzählt: „Maybe he is his slave. Cause he likes the aristocracy. He does everything to find their appreciation.“ Ralf trinkt einen Schluck, setzt sein Getränk ab: „Von Halt.“ Es klingt verächtlich, wie er das sagt. David trinkt ebenfalls, schaut lange auf Ralf und leert dann in einem Zug sein Glas.
Harro hört aus dem Gesamtgemurmel nur drei Wörter heraus: „strain, strip, damage“. Er ist sehr überschwänglich und erzählt, dass es doch durchaus Heilmethoden für derartige Verletzungen gibt und dass David ein Spezialist ist, der Verletzungen in dieser Körpergegend besonders gut betreuen kann. Die eigentlich im Spaß gemeinte Aussage kommt jedoch nicht bei allen an. Harro bemerkt dies sofort und entschuldigt sich: „It was a hot day today.“ David lächelt: „No, no Harro. It is not about the weather. There are too much vitamins in your beer.“ Dann steht er auf, ruft nach der Kellnerin und ordert lautstark einen Apfelsaft. Er setzt sich wieder zu Martha und übersetzt ihr, was er gerade bestellt hat. Die ist schon viel besser gelaunt, lächelt David an, schaut ihm in die Augen und sagt dann ganz leise: „Äpfelsäft.“ Nach diesem von Martha gesäuselten Wort hat David das Gefühl schlagartig schwer verliebt zu sein. Er registriert seine Veränderung, lächelt, und hat den ganzen Abend lang nur noch Augen für Martha.
Um kurz vor Mitternacht drängt Jesse Owens zum Aufbruch. Während Nannen aufspringt und blitzschnell zwei Limousinen organisiert, mit der die amerikanischen Athleten in ihre jeweiligen Quartiere gefahren werden, treffen David und Harro mit Ralf eine Entscheidung: „Wir dürfen uns nicht aus den Augen verlieren.“ Sie tauschen ihre Adressen aus und einigen sich darauf, sich bei den nächsten Olympischen Spielen, die 1940 in Tokio stattfinden sollen, wieder zu treffen. Harro ist zwar etwas skeptisch, doch David muntert ihn auf: „Mach dir keinen Kopf Harro. Bis dahin haben wir den Verlag so weit, dass wir uns das locker leisten können. Müssen dann nur überlegen, ob wir mit dem Luftschiff über Amerika fahren und Ralf da abholen oder mit dem Zug durch ganz Russland und dann mit ’nem Schiff übersetzen.“ Die Gruppen verabschieden sich, die Amerikaner verlassen das Lokal, während sich David, Harro und Henri Nannen wieder an den Tisch setzen, um mit einigen Bieren ihre beginnende Freundschaft zu begießen.

Als Harro am nächsten Morgen Davids Zimmer betritt, telefoniert dieser: „Wir bleiben bis Mittwoch.“ – „Ich weiß, dass Harro Ge-burtstag hat.“ – „Vadder. Es geht um unsere Arbeit. Der Manni hat doch ’n Motorrad. Dann soll er am Wochenende mit dem Motorrad nach Berlin kommen und Sonntag nach der Schlussfeier saust er mit unseren Sachen nach Wesermünde. Dann habt ihr noch in der Nacht die Bilder und die Berichte und könnt …“ David wird laut: „… nun unterbrich mich doch nicht dauernd.“ Er fährt im ruhigen Tonfall fort: „Und ihr könnt das entweder noch in die Zeitung bringen oder ihr macht ’n Extrablatt.“ David lauscht, er ist ungehalten und verdreht die Augen: „Doch. Der macht das. Ich hab doch...


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Top-Kundenrezensionen

am 29. Dezember 2012
Format: Kindle Edition|Verifizierter Kauf
VINE-PRODUKTTESTERam 14. August 2011
Format: Taschenbuch
am 26. Oktober 2010
Format: Taschenbuch
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 8. Juli 2012
Format: Taschenbuch
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|Kommentar|Missbrauch melden
am 25. Februar 2011
Format: Taschenbuch
am 19. Februar 2013
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