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In den Jahren 70-er-Jahren wurden von Georg Danzer hintereinander im Wechsel "wienerische" und (jedenfalls fast) reine "Hochdeutsch"-Alben auf den Markt gebracht - bei "Ollas leiwaund" handelt es sich um eines der "Mundart-Alben". Ich schicke dies voraus, um die Kaufentscheidung zu erleichtern und Enttäuschungen wegen falscher Erwartungen vorzubeugen (zugegeben: eigentlich wurde bereits der Albumtitel so gewählt, dass man hier eigentlich wissen sollte, was einen diesbezüglich erwartet...).

Ich finde, Danzer hatte in "beiden Sprachen" seine Stärken, die er in ungezählten Titeln auch voll ausgespielt hat. Ich besitze alle seine Tonträger und habe mir nie die Frage gestellt, ob ich ihn nun "auf Wienerisch" oder "auf Hochdeutsch" mehr mag.

"Ollas leiwaund" aus dem Jahr 1975 ist -nach dem teilweise etwas "schlagerhaft" ausgefallenen und hochdeutschen Album "Danzer, Dean und Dracula" wieder ein echtes Kontrastprogramm: Sämtliche Stücke im Wiener Dialekt - und diesmal handelt es sich um eine in sich geschlossene, völlig homogen wirkende Sammlung ganz, ganz starker Titel.

Hervorzuheben sind sicherlich:

- "Ollas leiwaund", das gerade auch als Opener mit seinem treibenden Rhythmus hervorragend funktioniert
- die beiden anrührenden -und zumindest im zweiten Fall sehr persönlichen- Liebeslieder "Oide, i hoid auf di" und "In Deine Oam"
- zwei der edelsten Pretiosen des "Pseudo-Genres Austropop", nämlich "Jö schau" (der Nackerte im Hawelka) und "Schau, Schatzi" (im Duett mit Wolfgang Ambros), die Danzer auch mit einer guten Prise seines unvergleichlichen Humors gewürzt hat.

Neben diesen 6 "Giganten" fallen aber auch restlichen, weniger bekannten Lieder keineswegs ab: "Jo, mei liawa Augustin", "Loch amoi" und "Jo, der Foi wiad imma gloara" transportieren ihre nachdenklich-traurigen bis grantig-raunzigen Texte atmosphärisch unheimlich dicht und lassen einen ganz tief eintauchen in die lyrisch ausgebreiteten Wiener Vorstadt-Seelen der jeweiligen Ich-Erzähler.

Das leicht-locker daherkommende "So kaunsd eifoan" ist charmant und witzig gemacht - ein kleiner Kontrapunkt zwischen einigem ernsten Stoff.

Für mich hat Georg Danzer mit dieser Veröffentlichung zum ersten Mal den absoluten Gipfel seines Könnens erklommen: Ich halte dieses Album schlichtweg für unverzichtbar (...wie -zugegebenermaßen- sehr viele weitere Danzer-Alben auch...).

Interessant übrigens auch die "Wandkritzeleien" auf dem Cover - daher kleiner Vorteil für die Vinyl-Ausgabe...
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am 24. September 2014
Auch wenn man "Jö schau!" schon nicht mehr hören kann, die anderen Nummern (teilweise auch von den ersten "Kottan" Folgen bekannt) vermitteln wunderbar die Stimmung und das Lebensgefühl der 70er Jahre in Wien. Gute Texte voll Melancholie und Ironie, eingängige Melodien und Georg Danzers unverwechselbarer Gesang - das Album gehört eigentlich zur Pflicht"auditüre" falls man mitreden will, wenn's um österreichische Musik geht.
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In den Jahren 70-er-Jahren wurden von Georg Danzer hintereinander im Wechsel "wienerische" und (jedenfalls fast) reine "Hochdeutsch"-Alben auf den Markt gebracht - bei "Ollas leiwaund" handelt es sich um eines der "Mundart-Alben". Ich schicke dies voraus, um die Kaufentscheidung zu erleichtern und Enttäuschungen wegen falscher Erwartungen vorzubeugen (zugegeben: eigentlich wurde bereits der Albumtitel so gewählt, dass man hier eigentlich wissen sollte, was einen diesbezüglich erwartet...).

Ich finde, Danzer hatte in "beiden Sprachen" seine Stärken, die er in ungezählten Titeln auch voll ausgespielt hat. Ich besitze alle seine Tonträger und habe mir nie die Frage gestellt, ob ich ihn nun "auf Wienerisch" oder "auf Hochdeutsch" mehr mag.

"Ollas leiwaund" aus dem Jahr 1975 ist -nach dem teilweise etwas "schlagerhaft" ausgefallenen und hochdeutschen Album "Danzer, Dean und Dracula" wieder ein echtes Kontrastprogramm: Sämtliche Stücke im Wiener Dialekt - und diesmal handelt es sich um eine in sich geschlossene, völlig homogen wirkende Sammlung ganz, ganz starker Titel.

Hervorzuheben sind sicherlich:

- "Ollas leiwaund", das gerade auch als Opener mit seinem treibenden Rhythmus hervorragend funktioniert
- die beiden anrührenden -und zumindest im zweiten Fall sehr persönlichen- Liebeslieder "Oide, i hoid auf di" und "In Deine Oam"
- zwei der edelsten Pretiosen des "Pseudo-Genres Austropop", nämlich "Jö schau" (der Nackerte im Hawelka) und "Schau, Schatzi" (im Duett mit Wolfgang Ambros), die Danzer auch mit einer guten Prise seines unvergleichlichen Humors gewürzt hat.

Neben diesen 6 "Giganten" fallen aber auch restlichen, weniger bekannten Lieder keineswegs ab: "Jo, mei liawa Augustin", "Loch amoi" und "Jo, der Foi wiad imma gloara" transportieren ihre nachdenklich-traurigen bis grantig-raunzigen Texte atmosphärisch unheimlich dicht und lassen einen ganz tief eintauchen in die lyrisch ausgebreiteten Wiener Vorstadt-Seelen der jeweiligen Ich-Erzähler.

Das leicht-locker daherkommende "So kaunsd eifoan" ist charmant und witzig gemacht - ein kleiner Kontrapunkt zwischen einigem ernsten Stoff.

Für mich hat Georg Danzer mit dieser Veröffentlichung zum ersten Mal den absoluten Gipfel seines Könnens erklommen: Ich halte dieses Album schlichtweg für unverzichtbar (...wie -zugegebenermaßen- sehr viele weitere Danzer-Alben auch...).

Interessant übrigens auch die "Wandkritzeleien" auf dem Cover - daher kleiner Vorteil für die Vinyl-Ausgabe...
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am 29. September 2013
die cd ist ein "muss" für danzer - fans!
eine perle der heimischen popkultur.
trotz der beinahe 40 jährchen auf dem buckel kommen manche titel ( loch amoi/ des kann doch nu ned alles g`wesen sein) erstaunlich jung und aktuell daher!
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am 2. Februar 2014
Das ist eine wirklich schöne CD, weckt Erinnerungen an alte Zeiten, wo mit Poesie schöne Lieder getextet wurden, inhalsvoll, einfach zum Zuhören!
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am 15. August 2012
Tja, was soll man dazu sagen?! Georg Danzer begleitete mich durch die wichtigsten Jahre meines Lebens. Ich liebe seine Lieder und dazu gehört auch diese Platte, die es erfreulicherweise nun auch als CD gibt. Ein MUSS für seine Freunde.
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