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Oliver Twist Taschenbuch – 8. September 2008

3.6 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Charles Dickens (1812-1870), geboren in Landport bei Portsea, wuchs in Chatham bei London auf. Als er elf Jahre alt war, musste sein Vater wegen nicht eingelöster Schuldscheine ins Schuldgefängnis; seine Mutter folgte ihm mit Charles' Geschwistern dorthin. Charles, das zweitälteste Kind, musste währenddessen in einer Schuhwichsfabrik arbeiten. Erst als der Vater nach einigen Monaten entlassen wurde, besuchte Charles wieder eine Schule. Mit fünfzehn begann er in einem Rechtsanwaltsbüro als Gehilfe zu arbeiten, später wurde er Zeitungsreporter.

Seine schriftstellerische Karriere begann er mit seinen Skizzen des Londoner Alltagslebens, die unter dem Titel «Sketches by Boz» 1836 in Buchform erschienen. Seine «Pickwick Papers» folgten ein Jahr später und machten Dickens über England hinaus berühmt. Anschließend entstanden in rascher Folge die ersten Romane, u.a. «Oliver Twist» und «Nicholas Nickleby». Dickens wurde Herausgeber der liberalen Londoner Zeitung «Daily News», reiste in die USA und nach Italien und verfasste 1848/1849 «David Copperfield», der viel autobiographisches Material enthält.

Dickens' liebevolle Schilderungen menschlicher Schwächen, sein Kosmos skurriler und schrulliger englischer «Originale» und die satirische Anprangerung sozialer Missstände machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einem der beliebtesten Romanciers der Weltliteratur. Seine Bücher brachten ihm außerdem beträchtlichen Wohlstand ein. Seit 1860 lebte er auf seinem Landsitz Gad's Hill Place in Kent, wo er im Alter von nur 58 Jahren an einem Schlaganfall starb.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

In der kleinen Stadt, deren Namen ich aus bestimmten Gründen nicht nennen möchte, befindet sich neben anderen öffentlichen Gebäuden auch ein Armenhaus. In diesem wurde an einem Tag, dessen genaues Datum für den Leser unwichtig ist, Oliver Twist geboren. Noch lange, nachdem der Arzt ihn in diese Welt der Sorgen und Mühen befördert hatte, war es sehr ungewiss, ob er am Leben bleiben würde. Es war äußerst schwierig, ihn zum Atmen zu bringen; er lag keuchend und zuckend auf der Grenzscheide zwischen dieser und jener Welt. Wenn er während dieser Zeit von sorglichen Großmüttern, geschäftigen Tanten, erfahrenen Wärterinnen und hochgelehrten Doktoren umgeben gewesen wäre, so würde er natürlich diese Stunde nicht überlebt haben. Aber es war niemand in seiner Nähe außer einer alten, ein wenig vom Bier benebelten Frau und dem Armenarzt, der vertragsgemäß die Geburtshilfe leistete. Das Ergebnis war, dass Oliver endlich den Hausbewohnern sein Erscheinen durch ein lautes Schreien ankündigte.
Als er dieses Lebenszeichen gab, hob eine bleiche, junge Frau den Kopf vom Kissen und flüsterte mit matter Stimme: »Lasst mich das Kind sehen und sterben.«
Der Arzt ermahnte sie, nicht vom Sterben zu reden.
Aber seine Worte schienen keinen Eindruck zu machen. Die Wöchnerin schüttelte den Kopf und streckte die Arme nach dem Kind aus. Der Arzt reichte es ihr. Sie drückte ihm ihre kalten weißen Lippen heftig erregt auf die Stirne, fuhr dann mit den Händen über ihr Gesicht, blickte wirr um sich, sank zurück — und starb.
»Es ist aus mit ihr!«, sagte der Arzt nach einigen vergeblichen Versuchen, sie zum Leben zurückzubringen.
»Das arme Kind!«, meinte die Wärterin.
»Sie brauchen nicht nach mir zu schicken, wenn es schreit«, fuhr der Arzt fort, kaltblütig seine Handschuhe anziehend. »Es wird wahrscheinlich sehr unruhig sein, dann geben Sie ihm etwas Haferschleim.«
Er setzte den Hut auf, trat aber noch einmal ans Bett und sagte: »Die Mutter sah gut aus. — Woher kam sie?«
»Sie wurde gestern Abend gebracht«, erwiderte die Wärterin. »Man hat sie auf der Straße liegend gefunden. Sie muss von ziemlich weit her gewandert sein, denn ihre Schuhe waren ganz zerrissen; aber woher sie kam oder wohin sie wollte, weiß niemand.«
Der Arzt beugte sich über die Tote, hob ihre Hand hoch und bemerkte kopfschüttelnd: »Die alte Geschichte; ich sehe keinen Trauring. Hm! — Gute Nacht!«
Er ging zu seinem Abendessen, und die Wärterin fing an, das Kind anzuziehen. Bis zu diesem Augenblick hätte man nicht sagen können, ob dürftige, verwaschene Kinderzeug des Armenhauses bezeichnete seine gegenwärtige und zukünftige Stellung in der Welt, sein Schicksal, als Waise des Armenhauses, von allen verachtet, von niemand bemitleidet, durch die Welt gestoßen zu werden.

Oliver Twists erste Kindheit

Oliver Twist wurde die ersten zehn Monate »aufgefüttert« und dann in ein Kosthaus für Waisenkinder gebracht, wo zwanzig bis dreißig andere Kinder unter der mütterlichen Aufsicht einer älteren Frau aufwuchsen, ohne allzu gut ernährt oder allzu warm gekleidet und verzärtelt zu werden. Sie bekam sieben und einen halben Penny wöchentlich für jeden von ihnen. Damit lässt sich viel beschaffen und die Matrone war klug und erfahren. Sie wusste, wie leicht sich Kinder den Magen verderben, und wusste, was für ihre Kostgänger, ebenso genau aber, was für sie selber gut war. Sie verwendete daher einen beträchtlichen Teil des für die Kinder Bestimmten zu ihrem eigenen Nutzen.
Die besagte Matrone wandte dasselbe System auf die Kinder an, von denen viele vor Hunger oder Kälte starben, sobald sie diese eben mit vieler Mühe dahin gebracht hatte, dass sie von der kleinsten Menge möglichst billiger Nahrungsmittel leben konnten.
Stellten die Direktoren unangenehme Untersuchungen an oder stellten die Richter lästige Fragen, so schützten dagegen die Aussage und das Zeugnis des Arztes und der Armenpolizei. Der Erstere hatte immer die Leichen geöffnet und nichts darin gefunden — was auch in der Tat sehr glaubwürdig war —, und die Letztere beeidete stets, was der Gemeinde nützlich war, und gab damit einen anerkennenswerten Beweis von Selbstaufopferung. Die Vorsteher der Armenanstalt besuchten von Zeit zu Zeit das Waiseninstitut und schickten tags zuvor einen Polizisten, um ihre Ankunft anzukündigen. Dann sahen die Kinder stets gut und reinlich aus — und was konnte man mehr verlangen?
Oliver Twist war an seinem achten Geburtstage ein blasses, schmächtiges, nicht groß zu nennendes Kind, doch wohnte in ihm ein gesunder, kräftiger Geist, der auch dank der strengen Diät des Hauses hinreichenden Raum hatte, sich auszudehnen.
Oliver feierte seinen Geburtstag im Kohlenkeller, worin er nach einer tüchtigen Tracht Prügel eingesperrt worden war, weil er sich erkühnt hatte, hungrig zu sein. Da wurde Mrs Mann, die gutherzige Pflegerin, durch das Erscheinen Mr Bumbles, Amtmann der Armenpolizei, der auf die Gartentür zukam, in Schrecken versetzt.
»Du meine Güte, Sie sind es, Mr Bumble?«, rief sie ihm aus dem Fenster, anscheinend hocherfreut, entgegen. — »Susanne, bring gleich den Oliver und die anderen beiden Buben herauf und wasch sie! — Ach, Mr Bumble, wie lang haben Sie sich nicht sehen lassen!« Mr Bumble zürnte zwar sehr, weil er auf das Öffnen der Haustür warten musste — er, der Beamte, der in Gemeindeanlegenheiten kam —, aber Mrs Mann wusste ihn durch viele liebe Worte und ein starkes Getränk zu besänftigen, das auszutrinken er sich nach langer Weigerung endlich herabließ. Dann ging er zu den Geschäften über. »Ist nicht Oliver Twist heute acht Jahre alt geworden?«
»Des Himmels Segen über das liebe Herzchen!«, rief Mrs Mann und musste ihre Augen mit der Schürze abtrocknen.
Mr Bumble fuhr fort: »Trotz angebotener Belohnung von zehn Pfund, die nachher sogar auf zwanzig Pfund erhöht wurde, und trotz der größten Anstrengungen von Seiten der Gemeinde sind wir nicht imstande gewesen, seinen Vater ausfindig zu machen oder seiner Mutter Heimat, Namen und Stand in Erfahrung zu bringen.«
»Woher hat er seinen Namen?«, fragte die Waisenmutter. Der Amtmann warf sich stolz in die Brust und erwiderte: »Ich habe ihn erfunden.« »Sie, Mr Bumble!«
»Ich, Mrs Mann. Wir geben unseren Findlingen ihren Namen nach dem Alphabet. Der letzte war ein S — ich nannte ihn Swubble. Dieser war ein T, ich gab ihm den Namen Twist. Ich habe Namen im Vorrat von A bis Z; und wenn ich beim Z angekommen bin, fange ich beim A wieder an.«
»Sie sind wirklich ein Gelehrter, Mr Bumble!« »Kann sein, kann sein, Mrs Mann. Doch genug davon. Oliver Twist ist jetzt zu alt geworden, um hier zu bleiben. Die Vorsteher haben beschlossen, ihn wieder in das Armenhaus zurückzunehmen, und ich bin selbst gekommen, um ihn abzuholen. Wo ist er?« Mrs Mann eilte hinaus und erschien gleich darauf mit Oliver wieder, der inzwischen gewaschen und umgezogen worden war.
»Mach einen Diener vor dem Herrn, Oliver.« Oliver verbeugte sich tief vor dem Amtmann und vor dessen dreieckigem Hut auf dem Tisch.

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am 10. Januar 2012
Format: Taschenbuch|Verifizierter Kauf
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am 20. April 2013
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am 11. Mai 2010
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am 2. Februar 2009
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am 13. November 2009
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am 7. September 2009
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am 31. Oktober 2008
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