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am 13. Januar 2018
Literatur stellt mitnichten mein Spezialgebiet beziehungsweise Interessenswerk dar, doch wenn Roman Polanski sie sich zu eigen macht und selbige zu einem kinematographischen Bühnenstück par excellence zu erheben vermag, will die Ausnahme sich entfalten und auch mich in die Zuschauerschaft bitten, in diesem Falle nun gedachte der Meister der morbiden Groteske einen in gewisser Weise gänzlich anderen Weg einzuschlagen, es sollte nämlich sozusagen ein Film für seine Kinder werden und ebendiese Junggattung bildet aber keineswegs die alleinige Zuschauerschaft, vielmehr böte der Film nämlich verschiedenen Altersgruppen von Zuschauern ihre jeweils eigenen bestimmten Elemente der Identifikationskraft, gekreuzt und kombiniert werden diese mit derart feinfühligem Geschick, dass ein dennoch niemals unausgewogener, sondern durchaus stimmiger Film entstand, der er nahezu alle erdenklichen Zuschauerschaften in irgendeiner Weise bedient.

Eröffnet werde die humorvolle und doch reichlich düstere Schau in Schwarzweiß, die filmische Welt des Jahres 2005 sollte schließlich im Rahmen der Fiktion eine deutlich Betagtere sein, nun, wie in einigen wenigen weiteren Polanskis (in den neun Pforten war es wenn ich mich recht entsinne umgekehrt?), sprängen uns die titles wohl förmlich entgegen und mehr oder weniger auf direktem Wege zu Gesichte und ins Antlitz, die Namen erscheinen somit umso einprägsamer und entfernen sich nicht unserer, der alsbald zu sehen sein werdende Junge wird zunächst als Dummkopf bezeichnet, lebte in einer unangenehmen Ära, in welcher Kinder noch weniger als ernst zu nehmende Wesen betrachtet worden sind, als dem heutzutage der Fall ist, dem Jungen (in welchem Polanski nach eigener Aussage auch einen Teil seiner selbst sah aufgrund der hochkomplizierten Kindheit) stünde stets gewaltigen Hürden gegenüber, anstatt auf freundlicher Ebene willkommen geheißen zu werden, Kinderarbeit scheint sich wie eine Selbstverständlichkeit darzustellen, die jungen Wesen leiden unter geringem Bewegungsfreiraum ob der ausgeprägten Enge, Hungersnöte sind mehr oder weniger ein wesentlicher Bestandteil der Tagesordnung, das 19. Jahrhundert beißt unliebsam zu, kaum Erwachsene geben sich dem „Wagnis“ hin, sich einem Kinde gegenüber empathisch, mitfühlend, zart und verständnisvoll zu zeigen und sich damit in der Öffentlichkeit als 'mitnichten hart durchzugreifen imstande seiend' bezeichnen lassen zu müssen, eine Welt so erbost, wie grausam sie doch ist, so als trüge sie das schmutzige Kleid des schonungslosen Die-Menschen-zum-Bluten-gebracht-Habens und obendrein auch noch mit Stolz – und das tat sie auch-, tut sie auch, WIRD sie auch künftig weiterhin tun!
Die Kulissen und Dekors fanden in ihren farblichen Details genau die richtigen Brauntöne, um die Bilderwelten in ihrem Meer aus Kunst und Vergangenheit eine authentisch anmutende Wirkung erzielen zu lassen, trotz der sich teils auf ein Kinderpublikum beziehenden Handlungsgeschichte wohnt dem Werke teilweise ein recht morbider Charakter der Inszenierung inne, grotesk-absonderliche Szenen, etwa bei den Särgen seinen Schlaf zu finden, trügen damit zweifelsohne des Meisters schwarzhumorige Handschrift, mit deren Hilfe es ihm womöglich aller Widrigkeiten zum Trotze auch minimal leichter fiele, sein eigenes Schicksal der 30er-, 40er sowie späten 60er, frühen 70er Jahre zu überwinden, eine vollständige Verarbeitung im eigentlichen Sinne wäre zwar illusorisch, doch dass dieser Mann überwiegend für die Kunst lebt, dürfte unbestritten sein und in ebendieser blüht er auf.
In geradezu ironisch ekelhafter Weise und auf ungemein (oder eher gemein denn ungemein) unangenehme Art, macht nun ein anderer Junge vor Oliver Twist auf sich aufmerksam, etwa mittels äußerst unsensibler Kommentare hinsichtlich (dessen in Olivers Sinne) verstorbener Mutter, Gewalt war (selbst im öffentlichen Rahmen) ebenso auf der Tagesordnung, wie auch Demütigung auf deren Programmkarte stand, der Wegpfad durch die landschaftliche Einsamkeitspoesie des Grauens, ließ den Jungen hungern, wehmütig und leidvoll betrachten wir das Geschehen, ja in einem die besten Tage hinter sich habenden Schuhwerke kaum gut gefütterten Platz findend, streift er leidend durch die Lande, in Kürze träfe er auf einen ihm wohlgesonnenen Gleichaltrigen und infolgedessen auf die sich seltsam vor ihm verbeugende Gestalt Ben Kingsley's, diese „Errettung“ wird allerdings ein, vorsichtig formuliert, zweischneidiges Schwert sein...
Blutjunge Frauen, Mädchen könnte man fast sagen, erscheinen in verfrühter Form in aufreizendem Aufzuge, es handelt sich um sich zu verkaufen verdammt seiende, dies im Überlebenssinne geradezu tun MÜSSENDE Menschen in einer den Suizid fast zur klügsten Lösung werden lassenden Welt ohne Schutzengel, ohne faire Regeln (gleichwohl solche auch dann gebrochen würden, wären sie denn vorhanden) und frei von innerer Sicherheit der Seel'..., trotz einiger teils außerordentlich katastrophaler Geschehnisse scheinen Aufheiterungselemente wie Ironie, Humor sowie das gesamte Lausbubentum nicht gänzlich abwesend zu sein, auch hierin sah Polanski einen Grund, die Vorlage zu bewundern.
In nicht allzu ferner Bälde begegnen wir einem unsagbar unausstehlichen Richter und Rechtsverdreher, ...alles nur als einen unbedeutenden Fall unter vielen wahrnehmend, nähme er Platz auf seinem schiffbreiten Sessel der Entscheidungskraft, stets mit dem Finger auf andere zeigend und buchstäblich Anklage erhebend gegen jeden, der ihm zu widersprechen wagt (eine unbewusste Anspielung auf Rittenband '77?), mithilfe eines warmherzig veranlagten betagten Mannes jedoch, gelänge es Oliver, doch noch Obdach (und Obhut in fairen Händen) gewährt zu bekommen, gäbe es da nicht sein Schwesterchen, welches ihn an seiner Rückkehr zu dem gastfreundlichen Herrn zu hindern scheint...
In höflichstem Tone vermag Kingsley Twist einzureden, er sei ein Sünder der Undankbarkeit, ein Kind welches nicht wisse, was es an Kingsley's Bande so habe, auch die nächtens so finstere Untermalung bedrohlicher Art, scheint sich dem Unbehagen insgesamt überwiegend angepasst zu haben, des Nachts bewegen sich die Charaktere wie Schatten, die Leinwand scheint zu verstummen, alles läuft langsam durch die blau-schwarze Dunkelheit, vereinzelt erinnern mich die Bilder an NAKED von Mike Leigh, gleichwohl letzterer noch einmal deutlich nihilistischer erscheinende Züge annähme und definitiv kaum minderjährigem Publikum ans Herz zu legen ist, in den entpoetisierten Nächten erleben wir nun die unsanftesten Verbrechensbefürworter , wie sie sowohl für Momentaufnahmen des Grauens, als auch für groteske Komik Sorge zu tragen scheinen, eine Welt sie schwanket zwischen Qual und Kaminfeuer, pechschwarzen Pointen der Trauer einerseits und kunstvollem Kerzenschein auf der anderen Seite, die Grenzen verschwimmen und wir befinden uns sozusagen in Gefangenschaft in diesem Kosmos der Gegensätze, welchem wir kaum zu entfliehen imstande sind, selbst dann nicht, wenn sich die dies nun thematisiert habende Rezension endlich ihrem Ende neigt :).

Vom Tode seiner Schwester erführe Twist erst, als jemandes unverschämtes Mundwerk nervös-überdrehten Tones aus den Todesanzeigen der Zeitung vorläse...
In einer Welt der nicht vorhandenen Entbürokratisierung, zudem jener der festgefahrenen und überholten, aber kein Ende nehmen wollenden Vorgehensweisen und Strukturen mangelnder Mitmenschlichkeit, wird der Errettung eines Kindes weniger Aufmerksamkeit gewidmet als der „üblichen Art“, auf welche (und mit deren Hilfe) angeblich zu verfahren sei, wie in DER MIETER kommet es zu einem (Vor-!)Finale auf dem Dache, zu später Endstunde stellt man Oliver noch die Frage, -welch makabre Ironie, sollten die Gründe doch offenkundig sein-, weshalb er so traurig sei, so als sei niemandem bewusst, wie grauenvoll die vorherigen Erlebnisse gewesen sein müssen, erduldete der Junge doch Qualen, die trotz der nunmehr erfolgenden Erleichterung nicht mal eben als inexistent „zu den Akten“ gelegt werden können und falls doch, dann bitte nur auf Wunsch des Jungen, ...fürwahr nicht nur der Hund des Gegners wendet und entwickelt sich, um es etwas klischeehaft auszudrücken, „zum Guten“, sondern gegen Ende scheint eigentlich nahezu jede Hinsicht recht versöhnlich zu erscheinen, die Dinge verzweigen sich zum Positiven, in diesen Happy-end-Hinsichten offenbart sich doch wieder die Nähe zu kindlichen Phantasien, ein „vollständiger“ Polanski wäre hier womöglich radikaler, desillusionierender vorgegangen, ich nehme dem Film sein zartes Ausklingenlassen aber trotz alledem nicht sonderlich übel und verabschiede mich somit lieblichen Wortes, vergebe tendenziell einer Weiterempfehlung dienende vier Sterne...

Der Weg so steinig wie irgend möglich,
die Welt des Grauens öffnet Pforten der Nacht,
die Umgebung herrisch und selten höflich,
der Teufel lacht und die Qual sie erwacht...

Die unendliche Geschichte,
ihre Narben blieben erhalten,
Spuren zu sehen im psychologischen Lichte,
doch gegen Ende der Autor ließ Gnade wohl walten...
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TOP 1000 REZENSENTam 22. Dezember 2013
Die Geschichte um den Waisenjungen "Oliver Twist" wurde bereits mehrfach verfilmt. Unvergessen bleibt vor allem David Leans Version sowie die farbenfrohe Musicalverfilmung des britischen Regie-Atmeisters Carol Reed, der mit "Oliver" einige Oscars erringen konnte. Allerdings finde ich keine so gut wie die neue Verfilmung von Roman Polanski aus dem Jahr 2005. Sein "Oliver Twist" wurde aber nicht einhellig begeisternd aufgenommen. Dem jungen Kinopublikum war der Stoff vielleicht zu klassisch und trotz seiner opulenten Bilder hat Polanski auch keinerlei Zugeständnisse an das heutige Publikum gemacht, sondern inszenierte seinen Film als großartiges klassisches Erzählkino. Darüberhinaus gelang es dem Filmemacher den Stoff sozialkritisch, grimmig und überaus düster zu inzenieren.
Die Geschichte ist bekannt und erzählt vom Schicksal des Waisenkindes Oliver Twist, dessen Mutter bei der Geburt starb und ihm nicht mal einen Namen hinterließ. Diesen bekommt der Kleine vom Kirchenspieldiener Mr. Bumble (Jeremy Swift), der jedem Findelkind chronologisch nach dem Alphabet einen Namen gibt. Nach "S" war ein "T" wie Twist dran. Der Junge verbringt einen Teil seiner Kindheit im örtlichen Waisenhaus, wo er zu Kinderarbeit angehalten wird. Die Kinder haben Hunger, dass sie nachts fast nicht einschlafen können. Oliver bittet nach dem Essen, um einen Nachschlag, was die Heimleitung so empört, dass man entscheidet den Jungen einem Lehrherrn zu unterstellen. So kommt Oliver in die Dienste des Leichenbestatters Mr Sowerberry (Michael Heath), der den Jungen eigentlich gut behandelt, was man aber von seiner hysterischen Gattin (Gillian Hannah) nicht behaupten kann. Als sein direkter Vorgesetzter, der etwas ältere Junge Noah (Chris Overton) Olivers Mutter beleidigt, endet das Ganze im Kampf, bei dem Oliver anschliessend schwer bestraft wird. Der Junge flüchtet und macht sich auf einen 70 km langen Marsch ins entfernte London, wo er genauso hungrig ankommt, wie er aus seiner Stadt gekommen ist. Er macht aber Bekanntschaft mit anderen Straßenkindern. Der gewiefte kleine Gauner Artful Dodger (Harry Eden) macht ihn schließlich mit dem jüdischen Bandenführer Fagin (Sir Ben Kingsley) bekannt, unter dessen Obhut sehr viele Kinder als Räuber und Taschendiebe ausgebildet werden. Auch Oliver wird in die Kunst des Diebstahls eingewiesen und macht Bekanntschaft mit dem Gangster Bill Sykes (Jamie Forman) und dessen Freundin Nancy (Leanne Rowe). Der üble Bursche hat in dem Hund Bulleye einen ständigen Begleiter. Als bei einer Diebestour von Artful Dodger Oliver von der Polizei gefasst wird, will es das Schicksal, dass der Junge vorübergehend in die Obhut des vermögenden Mr. Brwonlow (Edward Hardwicke) gelangt. Dort könnte es endlich aufwärts gehen, doch die Vergangenheit holt den Jungen wieder ein...
Polanski legt viel Wert auf tolle Bilder, sein London des Jahres 1830 ist betörend schön aufgenommen worden. Man kann in eine längst vergessene Zeit eintauchen, doch Vorsicht: Diese Zeit der Frühindustrialisierung hat sehr unmenschliche Züge. Große Armut, Verbrechen und Kinderarbeit prägen diese dunkle Zeit, die Polanski perfekt mit seinen Bildern einfangen kann. Hinter der Kamera Pawel Edelmann, der polnische Kameramann ist bekannt durch "Der Pianist" oder "Die Mühle und das Kreuz" - ein ebenfalls sehr empfehlenswerter Film mit exzellenter Kameraführung. Sehr hervorragend sind auch die Schauspielerleistungen, allen voran Ben Kingsley, der eine grandiose Vorstellung seines großen Könnens gibt. Seine ambivalente Darstellung des Hehlers, Kingsley gelingt es diese Figur authentisch und sehr glaubwürdig mit all seinen vielschichtigen Facetten darzustellen. Darüberhinaus zähle ich Polanskis "Oliver Twist" vor allem durch seine optische Stärke zu den ganz großen Kinofilmen der vergangenen Kinodekade und natürlich ist die Geschichte wie geschaffen für das ganz große Festtagsprogramm.
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am 27. März 2014
Ich habe mit meinem sechsjährigen Sohn zunächst das Buch in der Fassung des Arena-Verlages gelesen. Es ist eine sehr behutsam angepasste Adaption der Vorlage, die den Stil des Originals nicht veruntreut. Die Geschichte ist im Buch deutlich komplexer als im Film und die Auflösung der familiären Hintergründe des kleinen Helden sind selbst für einen Erwachsenen schwer nachzuvollziehen.
Das zwingt förmlich dazu, die Filmversion zu vereinfachen. Zudem vermittelt die Familiengeschichte Oliver Twists (Er ist ein Abkömmling aus einer Liaison in feiner Gesellschaft) das Gedankengut, dass sein Edelmut, seine Ehrlichkeit und Tugenden erblich bedingt seien. Das mag zur Zeit Charles Dickens unkritisch oder gar Absicht gewesen sein, doch heute möchte ich meinem Sohn solch Vererbungslehren nicht vermitteln. Entsprechend wird der Aspekt der Familiengeschichte in der sehr gelungenen Filmversion mit Ben Kingsley gänzlich ignoriert.

Auch wenn wir zu Beginn etwas irritiert waren, dass Rosa und ihre Tante, nicht auftauchten, waren wir beide am Ende begeistert. Es ist eine wunderschöne Verfilmung mit tollen Darstellern- Trotz toller Maske hat mein Sohn Ben Kingsley wiedererkannt, den er zuvor in dem Film Hugo schon gesehen hatte. Wenn man die Geschichte zuvor gelesen hat, ist die Verfilmung auch für einen Jungen in diesem Alter unkritisch. Er sollte es natürlich nicht allein anschauen und es sollte verstanden sein, dass hier geschauspielert wird und niemand wirklich erschlagen.
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am 20. Juni 2010
... und zwar vom bekannten (und sicherlich nicht immer unumstrittenen) Regisseur Roman Polanski ("Tanz der Vampire" oder "Rosemaries Baby") aus dem Jahre 2005.

Die herzergreifende Story von Charles Dickens um den kleinen Waisen Oliver dürfte einigermaßen bekannt sein. Oliver wächst im England des 19. Jahrhundert in ärmlichsten Verhältnissen auf. In Waisenhäusern, in denen Kinder schwer arbeiten und oft dennoch hungern müssen, findet sich Oliver Twist wieder, einer grausamen Realität, die durch Härte und Brutalität sowie Ausbeutung (durch die Betreiber) geprägt ist.

Doch es kommt alles noch schlimmer. Oliver wird von einem Sargmacher abgeworben und muss nun bei diesem "schuften" und schläft fortan zwischen Särgen und Ratten. Zudem macht ihm ein sadistischer Geselle, der natürlich auch sehen muss, wie er "über die Runden kommt", das Leben zu einer einzigen Qual.

Daraufhin beschließt Oliver in die "große Stadt" London zu fliehen. Dort angekommen gerät er in die Fänge des Bandesführers Fagin, der seine Schützlinge zu Dieben ausbildet. Vom Regen in die Traufe, sein Dasein wird immer aussichtsloser.

Doch es gibt auch jemanden, der sich der gequälten Seele Olivers annehmen will...

Ein Film, der ans Herz geht. Wunderschön erzählt und bebildert. Alles ist bis in kleinste Detail anspruchsvoll ausgearbeitet und auch die Darsteller werden perfekt in Szene gesetzt.

Barney Clark als Oliver ist wirklich eine mehr als liebenswerte kleine Persönlichkeit, die man einfach nur gern haben muss. Sir Ben Kingsley (bekannt aus dem Meisterwerk "Gandhi") als Verführer Mr. Fagin ist einfach nur genial und allein er macht diesen Film schon zu etwas ganz besonderem.

Ein Film, der den Wunsch nach Güte, Sehnsucht, Liebe und Menschlichkeit gerade zu herausschreit. Ein Bild gewordenes Plädoyer, das man sich auf jeden Fall mal anschauen sollte.

Ein Film in edelster Ausstattung, zudem in absolut überzeugender Qualität.

Volle Punktzahl und Kaufempfehlung.
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am 11. Januar 2016
Der Film ist absolut Klasse, man merkt dass der Regisseur Roman Polanski ist. Meiner Meinung nach die beste Verfilmung überhaupt. Nicht zu sprechen von den schauspielerischen Leistungen von Ben Kingsley und den Jungen. Absolut empfehlenswert. Der Film ist Oscar reif.
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am 16. Januar 2016
Austattung, Kamera, Kostüme, Schauspiel und Geschichte sowieso sind sehr Gut.
Polanski bleibt ein Ausnahme Talent und zeigt mit seiner Version von Oliver Twist warum seine Filme Kult sind.
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am 7. Mai 2013
Wer den Roman nicht kennt, wird den Film bestimmt gut finden.
Aber wer ihn gelesen hat, wird feststellen, dass viele Sachen
weggelassen wurden, die aus meiner Sicht zum Teil wichtig sind,
wie etwa die Verbindung zwischen Oliver Twist und Mr.Brownlow.
Da hat sich Sir David Lean mit seiner Verfilmung von 1948 mehr
Mühe gegeben.
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am 25. Februar 2014
Je nach Geschmack natürlich gibt es auch andere gute Verfilmungen des Klassikers. Polanski hat es aber wirklich geschafft, sich von Klischees und Bilderbuchnaivität abzuheben, ohne den Humor und die Magie zu verlieren. Schöne Bilder, tolle Schauspieler und eine Story, die man sich immer wieder ansehen kann. Das Extramaterial ist natürlich toll für jeden, dem der Film auch so gut gefällt und der sich gerne Making-Ofs ansieht.
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am 3. März 2016
Tolles Abenteuer, der Film ist einfach Klasse. Kenner wissen das. Daher sage ich: absolut empfehlendswert. Preis- Leistung ist völlig o.k.! Ich sage: Danke! :)
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am 14. Mai 2016
Trotz guter Schauspieler und Ben Kingsley ist der Film leider nach meinem Geschmack nur mittelmäßig. Film/Musical "Oliver!" ist um Längen besser.
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