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Officium

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Audio-CD, 20. September 1994
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Produktinformation

  • Komponist: Morales, Rue, Perotinus, Dufay
  • Audio CD (20. September 1994)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Ecm Records (Universal Music)
  • ASIN: B000025IL0
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen 45 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

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Officium

Rezension

Ein Kunstwerk zu beschmieren, gilt gemeinhin als Barbarei - das hat nicht einmal der inzwischen zur Figur der Kunstgeschichte erhobene Sprayer von Zürich gewagt. Und nach der Reinigung der Fresken in der Sixtinischen Kapelle dürfte Rom für alle Saubermänner und -frauen der Welt ein kulturpolitisches Reiseziel sein. Aber was etwa der Österreicher Arnulf Rainer mit übermalten Fotos der Atombombenkatastrophe von Hiroshima und anderen Vorlagen kürzlich in Wien, was Dieter Schnebel mit der orchestralen Übertünchung von Schuberts Fantasie-Sonate gewagt hat, gilt längst als schöpferische Kategorie der authentischen Zeitebenen-Vermischung in der Kunst. Auf nachschöpferischem Gebiet haben Vergleichbares nun der Jazz-Saxophonist Jan Garbarek und das A-cappella-Quartett der Hilliards versucht. Das Ensemble singt von gregorianischer Einstimmigkeit (um ein harmonisches Baßgerüst bereichert) über frühe niederländische Polyphonie (Perotin, Dufay) bis hin zu deren Höhepunkten bei Pierre da la Rue und Cristóbal de Morales sakrale Sätze, die Garbarek mit dem Sopran- und Tenorsax kommentiert. Sie sind teils als improvisatorische Arabesken ins kirchentonartliche Umfeld gesetzt, können sich aber auch harmoniefremd als Konfliktpotential in der akustischen Übermalung verselbständigen. 150 Jahre nach Adolphe Sax' Erfindung des Saxophons wird das Jazz-Instrument, das einst bei Jules Massenet als psychedelisch transzendierende Kraft in der E-Musik eingesetzt war, für diese zurückgewonnen. Das dürfte manchen Jazz- und Klassik-Fan irritieren, aber das einzige, was man Garbarek vorwerfen kann, ist, daß er nicht noch weiter in der konfliktreichen Verselbständigung seines Instruments gegangen ist. Dem trägt die Tontechnik Rechnung, indem sie das Saxophon zu stark in den Vordergrund stellt. Dennoch: eine faszinierende Klangreise über 77:41.

© Stereoplay -- Stereoplay

Wunderbar rein und klar klingen die Stimmen des Hilliard Ensembles, und ebenso natürlich schlängeln sich Jan Garbareks Tenor- und Sopransaxophon durch die mittelalterlichen Gesänge der vier Briten. Wie eine fünfte Stimme wirken die Saxophon-Töne, und doch bewahren sie eine hauchfeine, angenehme Distanz zu den 15 Gesängen aus dem 13. bis 16. Jahrhundert. Die Begegnung fiel so intensiv aus, daß sich nach Góreckis ruhmreicher 3. Symphonie und den gregoriantischen Gesängen der spanischen Mönche womöglich ein neuer Klassiker-Hit anbahnt.

© Audio -- Audio


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Wenn es um Messen und andere Sakralweke von Dufay, De la Rue und Perotin geht- Werke, die zum Teil vor mehr als 500 Jahren geschrieben wurden, erwartet man für gewöhnlich kein Saxophon, das dann ja doch ziemlich modern ist. Klar, weder Dufay noch die anderen Herrschaften kannten so etwas wie ein Saxophon- sie haetten niemals daran gedacht, dass es mal etwas geben wird, das Saxophon heissen wird- aber: Heisst das denn, dass man Perotin nicht auf dem Saxophon spielen darf? Es gibt so einige Herrschaften, die der festen Überzeugung sind, dass man Werke die vor 500 Jahren geschrieben wurden, so zu singen hat, wie sie damals gesungen wurden. Nichts darf neu ausprobiert werden- Neues wird als 'Schande' bezeichnet. Nun, diese Aufnahme will weder Referenzaufnahme, noch historisch 'richtig' sein. Das einzige, was sie will und was sie auch kann (zumindest bei mir und bei allen meinen Freunden, denen ich diese CD vorgespielt habe) ist: eine Atmosphaere zu komponieren, die man bisher so nicht erlebt hat. Dem zu Tode traurigen und unendlich harmonischen Klang des Hilliard Ensembles gesellt sich naemlich die leise saeuselnde Stimme des Saxophons von Jan Garbarek. Und da Perotin und all die anderen Genies, die diese Musik mit unglaublicher Dichte geschaffen haben gewiss nirgends vemerkt haben, dass ihre Musik nur historisch korrekt zu singen sei, erlaube ich es mir, zu behaupten, dass die Musik auf dieser CD ihren Zweck ganz erfüllt: Sie ist weder für Neureiche gedacht noch für Altarme. Sie ist für jeden und will nur schön sein, zum traeumen bewegen. Musik zu machen, Musik zu schreiben ist eben deshalb so schwer, weil Musik nur dann gut ist, wenn der Interpret auch etwas von sich da reinsteckt. Perotin ist tot.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Dieses Werk entzweit die Hörer wie kaum ein anderes. Alte Musik meets Jazz-Saxophon - kann das gutgehen? Während die eine Seite den Untergang der Musik beklagt - auch in vielen Rezensionen hier nachzulesen - ist die andere Seite begeistert. Ich gehöre zu den Begeisterten, seit ich vor vielen Jahren diese CD geschenkt bekommen habe. Der einzige, allerdings dicke Minuspunkt ist die Abmischung, die das Sax viel zu weit in den Vordergrund holt. Was hätte diese Aufnahme noch werden können, wenn das Instrument mehr mit den Stimmen verschmolzen wäre? So bleibt immerhin die fantastische Interpretation des Hilliard Ensembles, wenn auch Garbareks Saxofonlinien häufig einfach zu laut sind (wenn auch gelungen). Der Stilgegensatz erschließt sich nicht so leicht, die CD ist beim ersten Hören ziemlich "sperrig" (huch, was passiert denn da?). Die Klänge werden eingängiger, hört man sie häufiger. "Officium" hat damals übrigens mein persönliches Interesse für alte Musik geweckt - und auch für die Aufnahmen des Hilliard Ensembles, von denen sich mittlerweile einige angesammelt haben. Wenn der bis dato jazz-orientierte Zuhörer sich fragt "Wie klingt das denn ohne Saxofon?" und der Klassik-Fan wissen möchte "Was spielt Jan Garbarek denn sonst noch?", dann wäre das sicherlich ein Schritt, den musikalischen Horizont zu erweitern. Meiner Meinung nach ist "Officium" ein - bis auf den genannten Schwachpunkt - gelungener Versuch, völlig unterschiedliche Musik zusammenzubringen und ihr damit vielleicht auch neue Hörer zu erschließen. Empfehlenswert!
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Von Ein Kunde am 9. November 2002
Format: Audio CD
Als ich diese CD geschenkt bekam, war ich zunächst skeptisch: Gregorianik und Saxophon - kann das überhaupt zusammen passen?
Doch wurde ich schnell eines besseren belehrt... Jan Garbarek und das Hiliard Ensemble haben etwas Unglaubliches geschafft: eine Symbiose von zwei Musiken, die hunderte von Jahren auseinanderliegen und die zu einem völlig neuen Klang verschmelzen.
Wer sich auf dieses Experiment einlässt, kann neue Klangwelten erleben und tief eintauchen in diese ruhige und gleichzeitig so leidenschaftliche Musik.
Für mich jedenfalls ein absolutes Muss an langen und dunklen Herbstabenden...
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Format: Audio CD
Diese wirklich aussergewöhnliche CD besitze ich nun schon ca. 8 Jahre. Jan Garbarek kenne und schätze ich schon seit mehr als 23 Jahren und habe Ihn schon häufig live in unterschiedlichen Besetzungen sehen dürfen.
Officium fand ich als Hintergrund und Chill Out Musik immer ganz "nett". Jan Garbarek habe ich auch im Laufe der Jahre nicht mehr so spannend empfunden. Alles war irgendwann schon mal gehört und nicht mehr so aufregend"neu".
Nun aber durfte ich das Hilliard Ensemble und Jan Garbarek live im Kloster Eberbach *erleben*. Seit diesem Abend höre ich Officium und auch Garbarek mit anderen Ohren. Unglaublich wie die Zeit vergeht. Diese CD ist tatsächlich schon 11*!* Jahre alt. Jedesmal wenn ich sie jetzt höre, sehe ich das Hilliard Ensemble vor meinen Augen und Jan Garbarek rechts daneben. Eine CD für die Ewigkeit die in unserer schnellebigen Zeit zum Glück viele Anhänger fand und finden wird. Es fand daher auch ein Zusatzkonzert im Kloster statt um dem Andrang der Zuhörer gerecht zu werden. Mit dem Nachteil das die Konzerte leider nach ca. 80 Minuten zu Ende waren. Zwei mal 80 sind 160 Minuten und das ist für die Künstler nun auch schon eine ganz ordentliche Leistung.
Fazit: Diese CD sollte in keiner CD Sammlung eines aufgeschlossenen Musik Enthusiasten fehlen. Und sie sollte häufig gehört werden. Sie entfaltet eine ganz eigentümlichen Zauber und schlägt den Hörer einfach in seinen Bann. Menschliche Stimmen und das Saxophon von Jan Garbarek gehen eine einzigartige Symbiose ein die ein Resultat des Zusammentreffens aussergewöhnlicher Musiker ist. Wer Ohren hat der höre!!
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