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Off the Record

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Produktinformation

  • Audio CD (15. März 2013)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Bureau B (Indigo)
  • ASIN: B00ADGSIRS
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der ehemalige Kraftwerker präsentiert Fundstücke aus seinem Musikarchiv.

Für "Off The Record" öffnet der ehemalige Kraftwerk-Musiker erstmalig sein Musikarchiv. Hunderte von Tonbändern, Notenblättern und digitalen Speichermedien hat Karl Bartos wiederentdeckt und analysiert. Rhythmen, Riffs, Hooks, Sounds und Melodien, die Bartos in der erfolgreichsten Zeit mit Kraftwerk komponiert und in seinem akustischen Tagebuch dokumentiert hat. Aus den spannendsten Fundstücken entstanden zwölf neue Songs, die ein Original-Bartos-Album ergeben: Eisenkristallmusik, Vocoder-Sprech, Roboter-Sounds, Digital Glitch, Techno-Pop, Melodien für die Ewigkeit, Elektronik-Avantgarde, tosende Stille, Futurismus. Und natürlich diese Rhythmen!
Rhythmen von einer minimalistischen Wucht wie etwa auf "Nummern", einem Track, den Mike Banks (Underground Resistance) als "the secret code of electronic funk" bezeichnet.

Rezension

Karl Bartos hat mit "Off The Record" das beste Kraftwerk-Album seit über 25 Jahren aufgenommen. (Die Zeit)

Eins hat Bartos dem Spätwerk des Museumswächters Hütter ganz klar voraus: Melodien, Songs und ein Gespür für die Romantik von Einsen und Nullen. (Rolling Stone)

More than an excercise in nostalgia, Off The Record, should be lapped up by Krafwerk fans; it finds Bartos beefing up his original "Numbers" beat for "Rhythmus" and riffing on "Radio-Activity" for "Atomium", while "Without a Trace Of Emotion" pokes fun at his past. (Uncut)

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Format: Audio CD
Ein Album, das wie Kraftwerk klingt, von einem ehemaligen Kraftwerk-Mitglied? Großartig! Wo ist das Problem? Ich kann mit diesem Absolutheitsdenken einiger Miesepeter hier wirklich gar nichts anfangen, nach dem Motto: Wer es wagt, wie Kraftwerk zu klingen, sich aber nicht Kraftwerk nennen darf, dem droht die Ein-Stern-Rezension. Liebe Kraftwerk-Fans, entspannt euch: Karl Bartos hat alles Recht der Welt, genau so zu klingen. Er ist für so vieles mitverantwortlich, was Kraftwerk zum bedeutendsten deutschen Pop-Export gemacht hat, dass man sich - vor allem als Kraftwerk-Fan - verneigen sollte vor seiner Leistung. Mit Vergnügen geben ich diesem Album fünf Sterne.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Während die Elektronikpioniere Kraftwerk auf den Bühnen der Welt ihren "Katalog" zelebrieren, gibt es ein neues Lebenszeichen von einem ehemaligen Mitstreiter: Karl Bartos. Er gehörte von 1975 bis 1991 zur klassischen und produktivsten Besetzung der Düsseldorfer Gruppe. Aus dieser Zeit stammen auch die musikalischen Skizzen, die Bartos nun auf "Off The Record" erstmals veröffentlicht - überarbeitet, in zeitgemäßem Gewand, aber durchaus mit Bekenntnis zum Retro-Sound.

Herausgekommen ist ein Elektro-Album mit viel Licht, aber auch etwas Schatten. Zunächst zum Schatten: Die anstrengende Eröffnungsnummer "Atomium" ist aus meiner Sicht schon der Schwachpunkt der Platte. Sicherlich gab es da mal eine interessante Songskizze; sie wird jedoch durch eine ziemlich lieblose Holzhammer-Produktion verhunzt. Da wäre weniger mehr gewesen. Doch danach geht es deutlich besser weiter, das emotionale "Nachtfahrt" hätte sich auch zur Blütezeit der Neuen Deutschen Welle gut gemacht.

Natürlich ist die Nähe zu Bartos' ehemaliger Gruppe unüberhörbar. "Hausmusik" beispielsweise klingt nach Kraftwerk zur Zeit von "Trans Europa Express", während das coole "Rhythmus" - ein Highlight der Platte - mit "Computerwelt" verwandt sein könnte.

Insgesamt deckt "Off The Record" aber schon eine gewisse Bandbreite an elektronischer Musik ab. "Musica Ex Machina" und "The Turning Of The World" warten durchaus mit modernem Sound auf, während das seichte "International Velvet" eher an die späten Tangerine Dream erinnert.

Fazit: Ein Album mit einigen gelungenen Eletronik-Songs, die auch - aber nicht nur! - an Kraftwerk angelehnt sind. Es dauert vielleicht ein bisschen, bis man sich hineingehört hat. Ich jedenfalls brauchte ein paar "Durchläufe", bis ich Gefallen daran gefunden habe.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Es ist doch keine Frage, dass Mitglieder von "Kraftwerk" ein solches Album eines ehemaligen Gruppenmitglieds nicht für gut befinden, wenn Karl Bartos "Dresscode: red shirt, black tie - your're history..." singt. Zumindest ist Bartos aber mehr als andere frühere Mitmusiker in der Lage, die künstlerischen Intentionen der Gruppe zu manifestieren. Unterstellt man ihm, dass dieses Album kein Konzept hat, dann hat es Bartos bewusst vom "Kraftwerk" Kontext abgekoppelt und zu seinem Werk gemacht - dass er es dann "Off The Record" nennt ist ebenso richtig wie konsequent.

Allerdings klingt es dann doch ein wenig wie "Kraftwerk" und auch das ist nicht verwunderlich, denn Karl Bartos war zeitweise "der dritte Mann" am Steuerpult, was erstens die Verwendung eines Dummys auf dem Cover sowie im Booklet (in welchem er bereitwillig und ausführlich über die Entstehung einzelner, typischer "Kraftwerk"-Sounds Auskunft gibt) absolut rechtfertigt und zweitens zeigt bereits eine flüchtige Durchsicht der Musik seines neuen Albums mehrere Stellen auf, an denen er nicht plagiiert sondern seine eigenen Beiträge bzw. seine kreative Arbeit im Kollektiv zitiert und/oder weiterführt.

Aber "Off The Record" ist noch mehr: Während sich ehemalige Arbeitgeber in ihrem "Kraftwerk" seit Jahren nur noch den Akku aufladen, zapft Bartos aus seinem neue Energien an. Songs wie "Nachtfahrt", der Schlussteil von "Musica Ex Machina", "Instant Bayreuth" oder "Hausmusik" dürften jeden Fan der guten alten "Kraftwerk"-Tage wehmütig machen und würden leicht den Weg auf ein Album der Düsseldorfer finden...wenn man nicht im Jahre 2013 wäre und Karl Bartos deren Weg noch weiter mitgehen wollte.
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Format: Audio CD
"Karl Bartos hat das beste Kraftwerk-Album seit mehr als 25 Jahren aufgenommen", steht in der aktuellen ZEIT. Starke Worte. Aber wenn man mal darüber nachdenkt, haben Kraftwerk seit Bartos' Weggang Ende der 80er tatsächlich nichts wirklich Neues mehr hinbekommen. Im Gegensatz zu Bartos. Sein neues Album sprüht vor großartigen musikalischen Einfällen und klingt wie Kraftwerk zu ihren besten Zeiten. (Eigentlich kein Wunder, denn die großen Hits der Band stammen zum Teil ja auch aus Bartos' Feder.) Es ist verständlich, dass Ralf Hütter das Kraftwerk-Erbe schützen will, er und Florian Schneider haben die Band schließlich gegründet, das Konzept erfunden und den Weg vorgegeben. Und ich bin weit davon entfernt, ihre Leistung kleinzureden. Aber Ehre, wem Ehre gebührt: Karl Bartos war bei Kraftwerk kein austauschbarer Schlagwerker, und das beweist er mit diesem Album auf sehr eindrucksvolle Weise.
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