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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
19
3,9 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
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am 27. September 2008
Ich bin seit Jahren ein Fan der Band. Nachdem sie mit "12 Memories" im Jahr 2003 schon einen Wechsel im Stil hatten, lieferten sie 2007 mit "The Boy Without A Name" eine Mischung ihrer Stile,allerdings wieder eher in die Richtung Pop. Dieses neue Album ist für mich als Travis-Fan perfekt und aus neutraler Sicht würde ich sagen es ist richtig gut gelungen. Der erste Teil des Albums ist rockig gestaltet. Der Opener ist stimmig und bietet eine schöne Pianospur als Zwischenspiel. Bei "J. Smith" singt plötzlich ein Chor latainische Zeilen im "Hintergrund",sehr schön experimentell! Der zweite Teil der CD ist eher ruhiger in Richtung Pop mit Hang zum Rock. Die letzten zwei Lieder sind von eher sphärischer Natur. Sehr gut gefällt mir der Outro-Song. Er verbindet eine "kleine" Melodie von nebenan in der Strophe mit einem unglaublich schönen ausladenden Refrain,in dem Sänger Fran Healy an seine gesangstechnischen Grenzen geht. Ein tolles Album,fast wie eine Art Wiedergeburt!
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am 29. September 2008
Mit "Ode to J. Smith" zeigen Travis, was sie in ihren Konzerten längst bewiesen haben: Das sie zu mehr fähig sind als schönen Melodien.
Das Album ist rockig, hat Ecken und Kanten. Der Sound wurde nicht glattgebügelt, es gibt schonmal eine verzerrte Gitarre zu hören.
Es ist sehr abwechslungsreich und erinnert teilweise an das Debutalbum "Good Feeling", allerdings reifer.
Auch auf diesem Album gibt es die herrlichen Melodien, ohne die kaum ein Travis-Song auskommt, diese Songs wirken auch jedoch nicht mehr aalglatt wie auf dem Vorgänger, sie haben mehr Energie.
Das Album besticht vom ersten bis zum letzen Lied durch kraftvolle Musik, man hört, das die 11 Songs live aufgenommen wurden.
Travis scheinen sich selbst neu erfunden zu haben, ohne ihre Wurzeln und ihre Stärken aus den Augen zu verlieren.
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TOP 500 REZENSENTam 17. Oktober 2008
Fast möchte man schreien: endlich! Endlich trauen Sie sich mal an die Stromgitarren, endlich wird einmal Druck und ja auch Rockmusik gespielt auf einem Travis Album.

Daß Fran Healey ein guter songwriter ist, war ja bekannt, aber die bis jetzt überwiegend akkustisch arrangierten Stücke seiner Band begannen dann doch schon ein bißchen zu langweilen, und da ist es umso löblicher, daß Travis sich jetzt auch einmal in Rockgefilde trauen, auch wenn das nicht alles so ganz gelingt.

Die ersten paar songs auf diesen Album sind zwar schöne Rocker und da und dort auch mal mit experimentellen Zutaten gewürzt (ein Art Carmina Burana Chor kommt zum Einsatz), aber man wird da das Gefühl nicht los, daß Healey sich in dieser neuen Rolle nicht so ganz wohl fühlt, was wahrscheinlich daran liegt, daß ein fach seine Stimme zu harten Bluesrocksong einfach nicht so ganz passen will. Bei den poppigeren songs ab der Mitte des Albums wird es dann aber schlagartig sehr gut, und wie man da teilweise den sound von anderen Bands (z. Bsp. The Doors auf ,Friends', oder U2 auf ,Song To Self')) emuliert bekommt, ohne daß die Band nur eine lächerlich Kopie der jeweiligen davon abliefert hat große Klasse.

So ganz ging das neue Konzept der rockigen Travis noch nicht auf, aber es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, und vielleicht werden die ja noch zu einer echten Konkurrenz für Coldplay. In freudiger Überraschung deswegen 4 Sterne.
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am 7. Oktober 2008
Die Doppelseite in der Mitte des Booklets gibt die Richtung vor. Sie zeigt die vier Bandmitglieder, die aus weit geöffneten Mündern herausschreien. Nun scheint es beim Lesen der bisherigen Rezensionen zwei Arten von Travis-Fans zu geben. Diejenigen, die bereits den Erstling Good Feeling schätzten und diesen rockigen Sound vielleicht auf den letzten Platten nicht vermissten, aber doch immerhin froh über diese Facette im Back-Katalog von Travis waren. Und dann gibt es die Hörer, welche gerade den "glatten, geschmeidigen Sound, auf dem man fast ausrutschen kann" (O-Ton Bassist Dougie Payne) lieben, mit dem Travis berühmt wurden und der ihre großen Hits prägte. Zweitere Gruppe wird durch dieses Album sicherlich verstört und mag den rockigen Sound als aufgesetzt empfinden. Viele dieser Fans haben Travis dann vielleicht auch noch nie live gesehen, wo ein Schmachtfetzen wie "As You Are" regelmäßig zu einer Art Hardrock-Ballade mutiert und woran gerade Gitarrist Andy stets seine helle Freude zu haben scheint. "Ode To J. Smith" ist zwar lärmt zwar an allen Ecken und Enden, Fran Healys Songwriting bleibt aber durch und durch Travis. Welch einen Spaß die Band bei der nur zweiwöchigen Studiozeit gehabt haben muss, ist auf der Platte von vorne bis hinten zu hören. Und die Qualität der Songs stimmt auch. "Chinese Blues" ist ein gewohnt starker Opener, "J. Smith" einer der besten Travis-Songs überhaupt. Das altbekannte Banjo wurde bei "Last Words" wieder ausgegraben und gibt diesem schönen Song wieder eine unverwechselbare Note. Mit "Quite Free" kommt dann noch eine wunderbare Ballade, die sich durchaus mit den Songs auf "The Man Who" messen lassen kann. Einzig die Vorab-Single "Song To Self" passt mit ihren aufgeblähten Synthie-Klängen nicht so recht zum Rest, was aber das tolle Gesamtbild nicht mehr groß trüben kann. Ohne großes Bohei einfach mal so ein starkes Album aus dem Ärmel zu schütteln, lässt schon daran zweifeln, was all die Musiker jahrelang immer in ihren Studios treiben. Daher und auf Grund der hohen Qualität der Songs fünf Sterne.
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am 30. September 2008
Völlig klar - diese CD wird die Fangemeinde spalten. Zu rockig und weniger melodiös als in der Vergangenheit für die einen, so stark und rockig wie bei ihren Konzerten für die anderen.
Wie so oft liegt die Wahrheit in der Mitte - 5 Euro ins Phrasenschwein;-)
Es ist eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei. Die CD startet rockig, geht aber in der zweiten Hälfte wieder in den Pop (z.B. Friends) über.
Natürlich vergessen die Schotten auch bei den rockigen Songs Ihre Fähigkeit einer eingängigen Melodie nicht (z.B. "Something Anything").
Während bei den letzten beiden CD's die Überraschungen ausblieben und vieles sehr glatt wirkte, gibt es auf "Ode to J Smith" durchaus Ecken, Kanten und auch Überraschungen (die zweite Hälfte von "J. Smith").
Für mich fängt die CD stark an, hängt in der Mitte ein wenig durch und wird gegen Ende wieder sehr gut, vor allem mit dem starken Schlusspunkt "Before you were young".
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am 26. Mai 2009
Ha, was haben wir denn da? Die ultimative Nagelprobe für den eingefleischten TRAVIS-Fan: ein TRAVIS-Album, das fast nicht nach TRAVIS klingt! Super!

Ich bin kein TRAVIS-Fan, aber dieses Album macht einfach Spaß: kurze und knackige Songs, trockener, rockiger Sound wie Ende der 70er/Anfang der 80er. Ein sehr guter Opener mit "Chinese Blues", ein passiger Schlusspunkt mit "Before You Were Young" und ein geniales "J. Smith", eine 3-Minuten-Rockoper mit Chor-Intermezzo. Healy singt manchmal wie Bono. Und irgendwie passt alles zusammen.

Wer auf weinerliche Songs wie "Why Does It Always Rain On Me?" steht, ist hier zwar definitiv im falschen Kino gelandet, sollte aber trotzdem bis zum Ende bleiben. "Ode To J. Smith" ist nicht der Pop- oder Rock-Olymp, es ist auch nicht spektakulär - aber ein richtig leckeres Häppchen für zwischendurch. Gut gemacht!
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am 30. Oktober 2008
Travis hatten sich in den letzten Jahren mit ihrer Dümpelei ins Jenseits geschrammelt. Schließlich konnten sie ihren Kollegen nur hinterher stieren, die frisch, jung und mit britischer Raffinesse hinfort musizierten.

Doch der Hades scheint durchschritten und die Schotten lassen wieder Spielfreudigkeit und Kreativität zu: "Ode To J Smith" präsentiert sich als farbenfrohes Pop-Gemälde mit einem feinen Rahmen aus Rockgitarren!

Das nur mäßige "Chinese Blues" erinnert durch Hall und Piano stark an Coldplay. Doch schon "J. Smith" fasziniert mit Rockriffs und verwundert mit einer Choreinlage! Spätestens bei "Something Anything" platzt der Knoten und die Spielfreude bricht sich ihre Bahn.

Dass sich Travis im Prozess der Neufindung bewegen, merkt man an allen Ecken und Kanten. Als Hörer profitiert man durch gewagten Rythmus, Riffspielereien und die gewisse Portion Pop ("Quite Free"). Trotzdem hätte das Ganze meiner Meinung nach etwas kantiger und roher produziert werden können. Man sollte diese Kapelle nicht als Softgroup verbuchen!

Ich vergebe demnach sehr gute vier Sterne und sage: "Feiner Travis-Pop. Es rührt sich wieder was!"
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am 3. Oktober 2008
Travis ist wohl die einzige Band, von der ich mit voller Überzeugung alle Alben besitze. Und das nicht zu unrecht, wie sich seit gestern mal wieder bewiesen hat.
Ode To J. Smith ist zwar ganz ganz anders - aber vielleicht gerade deswegen noch besser.
Meine Skepsis, Travis würden jetzt auch auf den "Wir müssen interessanter werden!"-Trip wie Coldplay kommen, hat sich nicht bewahrheitet.
Warum? Weil dieses Album hier wahr ist. Live aufgenommen, man hört die Details der Gitarren und Fran Healy ist mit seinem Gesang dem Ohr des Hörers näher als, sagen wir mal, 20 cm.
Auf bessere Art und Weise lässt sich wohl dieses typisch englisch Rockige vom Debüt "Good Feeling" nicht mit der Tragkraft und Spannweite eines "The Man Who"'s verbinden.
Für den Herbst und die kommenden Jahre die wohl denkbar beste Begleitung.

Danke, Travis, für den Mut, das auszuprobieren und dann auch noch so prima hinzukriegen!
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am 16. März 2009
Bisher kannte ich Travis nicht. Über eine Musikrezension der Zeitschrift "Brigitte" bin ich auf die Gruppe aufmerksam geworden. Ich habe mir die CD gekauft und kann dem Autor nur zustimmen. Die Musik auf der CD ist sehr schön. Travis hat ein tolles Album herausgebracht.
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am 4. Oktober 2010
Die bisher letzte Veröffentlich von Travis Ode to J.Smith macht durchaus Spaß. Die Platte beginnt sehr stark mit dem Song Chinese Blues und setzt die rockige Schiene mit Something Anything und Long Way Down fort. Das zuletzt zu glatte Gesicht der Schotten sollte mit dieser Platte aufpoliert werden, was durchaus gelungen ist. Trotzdem bin ich auch Travis Fan wegen Platten wie Invisible Band und The Boy with No Name. Diese Platten sind zwar etwas glatter produziert, bestechen aber auch mit großartigen Melodien und Song, von daher haben diese "glatteren Platten" eine etwas längerfristige Wirkung für mich und eine Platte wie The Man Who nimmt man halt nicht mal eben so auf. 4 Sterne sind es letztendlich aber schon, denn hierbei handelt es sich um ein "Experiment auf hohem Niveau". Fazit von mir: Nicht die beste, aber eine gute Travis Platte.
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