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Obsolete [DIGIPACK] Limited Edition

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Audio-CD, Limited Edition, 12. November 1998
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Produktinformation

  • Audio CD (12. November 1998)
  • Limited Edition Edition
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Limited Edition
  • Label: Roadrunner (Universal Music)
  • ASIN: B00000I2QR
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen 25 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Shock
  2. Edgecrusher
  3. Smasher / Devourer
  4. Securitron (Police State 2000)
  5. Descent
  6. Hi-Tech Hate
  7. Freedom Or Fire
  8. Obsolete
  9. Resurrection
  10. Timelessness
  11. Cars
  12. 0-0 (Where Evil Dwells)
  13. Soulwound
  14. Messiah
  15. Concreto

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit ihrem '95er Album Demanufacture hatten Fear Factory dem Industrial Metal völlig neue Dimensionen erschlossen und sich über Nacht an die Spitze des Genres gesetzt. Danach dauerte es geschlagene drei Jahre, bis die Band sich (von der '97er Remix-EP Remanufacture mal abgesehen) mit dem nächsten Tonträger zurückmeldete. Man hatte sich nach dem durchschlagenden Erfolg des Albums völlig neu orientieren müssen, hatte versucht, den eigenen Stil weiterzuentwickeln und neue Extreme auszuloten. Doch die fernen Winkel des Möglichen waren mit Demanufacture bereits vollständig ausgelotet worden, und so klingt Obsolete zwangsläufig etwas vorhersehbar.

Fear Factory bewegen sich ausschließlich in bereits erkundeten Gefilden, versuchen sich mit neuen Sounds zwar vom Vorgängeralbum abzuheben, gehen härtemäßig aber nicht mehr kompromisslos genug vor, um einen weiteren herausragenden High-Energy-Science-Fiction-Soundtrack abliefern zu können. "Edgecrusher" ist noch mal ein Schädelabschrauber allerfeinster Güte, der Rest kann jedoch nicht ganz mit dem Demanufacture-Material mithalten. --Michael Rensen -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.

INTRO

Uhh. Die Angstfabrik. Huch. Man Versus Machine, Teil III. Diesmal gar konzeptionell als Kurzgeschichte ausgearbeitet, in die die Lyrics eingebunden sind. Im Booklet einem Drama gleich nach Szenen unterteilt abgedruckt, wird der Hörer/Leser in die Thematik eingesogen und erlebt die Sinnlosigkeit des menschlichen Daseins in einer vollkommen von Maschinen beherrschten Welt. Bibber. Einiges hat sich getan: Man hat jetzt einen Bass. Ehrlich, ohne Scheiß! Christian Olde Wolbers wollte sich nicht länger damit zufriedengeben, der übermächtigen Gitarre wie ein Schoßhund zu folgen, so daß es jetzt gar Passagen gibt, die auf einem knochentrockenen Bass-/Schlagzeug-Groove ("Descent") aufbauen. Sehr gut. Auch in Sachen Produktion hat man dazugelernt - "Demanufacture" klang zwar fies, kalt, tot, maschinell (und damit konzeptionell passend), "Obsolete" nun aber zeigt den Ausweg: Die Rückkehr zur Analogtechnik, zum warmen Gitarrensound. Rhys Fulber, FF-Intimus und früher bei FRONTLINE ASSEMBLY tätig, hat diese Produktion zu verantworten und dabei seinen eigenen Background - er selbst spielte alle Synthesizer ein - ebenso berücksichtigt wie in den richtigen Kontext gesetzt. Die im ersten Moment auffälligsten Stücke sind "Edgecrusher" mit seinen schwer groovenden Kontrabaß-Strophen, das sehr opulent aufgebaute "Ressurrection" sowie "Descent", die beide Burtons bisher beste Gesangsleistung (und ich meine "Gesang"!) darstellen, und das mit einem von GARY NUMAN gesprochenen Intro ausgestattete und beängstigend perfekte Titelstück - wie sich diese Platte nach mehrmaligem Hören entwickelt, bleibt abzuwarten. Gehen wir aber ruhig davon aus, daß FEAR FACTORYs Drittwerk den Härtetest als Meisterwerk besteht; die Zeichen stehen auf Sturm.

Christian Kruse / © Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.


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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Obsolete gehört mit zu meinen lieblingsalben. Und ist mit „Demanufacture" das beste Album der Angst-Fabrik. Fear Factory bieten auf der Platte den gewohnt klinischen Sound- die Verschmelzung von Schlagzeugrythmen mit den Stakato-Riffs der Gitarre, mit einem Schuss athmosphärischer Samples-die „Obsolete" auf jeden Fall an die Spitze der 1. Liga bringen.
Der Opener „Shock" bläst daraufhin schon alles weg...hat man sich vom brett-harten Opener gerade erholt feuern einem FF schon den nächsten Brecher mit „Edgecrusher" um die Ohren. Das bläst einem dann munter so weiter den Schmalz aus den Ohren bis enem mit „Obsolete" das letzte bisschen Verstand aus dem Hirn geblasen wird! Mit „Timlessness" haben FF auch eine sphärische Ballade am Start, die meines erachtens mit einem tollen Gänsehautfeeling den geneigten Hörer aus dem offiziellen Teil von „obsolete" entlässt.
Tolles Album- Pflichtkauf!
Da wo ich herkomme sind das 5 Sterne- wenn nicht eher 10!
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Format: Audio CD
Diese Scheibe ist sowohl vom Härtesten als auch vom Feinsten - ein Sound wie der einer auf Hochglanz polierte Fertigungsstraße! Amtlich korrekt sowohl zum Abreagieren zu Hause ebenso wie für die bangende Meute auf Dröhnungsfeten: fernab jeglichen Matsches blasen einem die bösen Riffs mit maschinengewehrartigen Schlagzeugsalven gnadenlos den Nagel aus der Rübe. Banger, hier hängt der Hammer!
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Format: Audio CD
Obsolete ist ein absolut würdiger Nachfolger des legendären Demanufacture, auch wenn das viele verkennen. Natürlich schlug dieses Album nicht wie der Vorgänger ein, auch wird es nie den Klassiker-Status erreichen; doch trotzdem meine ich, dass Fear Factory hier alles richtig gemacht hat. Sie halten nicht nur das Niveau, sondern entwickeln sich weiter. Als Ergebnis kommen ein paar Songs in ungewohntem Stile zu Stande, so etwa das kompromisslose Edgecrusher oder der hymnenartige Schlusstrack. Dieser kommt vollkommen ohne die üblichen Härte aus, trotzdem stellt er keinen Bruch dar. Vielmehr rundet er das Werk gelungen ab.
"And it corroded my heart away/ Bled away/ Cut away/ Dark night of my soul..." (Timelessness)
Nicht nur die beiden genannten Lieder tragen zum Abwechslungsreichtum bei; Shock, Smasher-Devourer und Obsolete sind harte Stücke in recht unterschiedlichem Gewand; Securitron, Freedom Or Fire und High-Tech Hate leben wie seiner Zeit Replica, Self Bias Resistor und Zero Signal vom Zusammenspiel berührender Melodien mit niederschmetternden Drums und Riffs. Dazu kommen mit Descent und Resurrection zwei etwas postiver klingende Songs, die in der Kategorie von Dog Day Sunrise anzusiedeln sind, dennoch was Neues darstellen.
Unterm Strich sehe ich ein Album, dass den eingeschlagenen Weg konsequent sowohl inhaltlich als auch musikalisch weitergeht und die Klasse hält. Go on!
"Man is obsolete!/ Our world, obsolete!/ Man is obsolete!/ Erased, extinct!"
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Format: Audio CD
Das war das Album, dass mich zu Fear Factory brachte. Es hat mich schon immer fasziniert, da es vermag, in unvergleichlicher Weise unfassbare Kraft und großartige Melodien zu vereinigen.
Dies ist für mich sowieso die größte Stärke Fear Factorys und auf diese Scheibe zeigen sie es in ungeahnter Größe.

Es fällt schwer überhaupt besondere Empehlungen für einzelne Songs zu geben, wenn ich es müsste, wären es "Descent" und "Resurrection".
Bei "Decent" läuft es einem kalt den Rücken runter aufgrund der unglaublichen Gitarre, die sich so perfekt mit Burtons Stimme ergänzt. "Resurrection" ist für mich sowieso der Übersong von FF, da Burton hier beispiellos zeigt, dass er den Wechsel von melodischem und aggressivem Gesang wie kaum ein anderer beherrscht.
Allerdings zeichnet es göttliche Alben - wie "Obsolete" nunmal eines ist - aus, dass eigentlich fast jeder Track ein Hammer ist. Einzig "Timelessness" kommt schwächer daher, da der Song doch einfach zu ruhig ist, bildet aber trotzdem einen guten Ausklang dieser CD, wo man doch seit 9 Songs den Adrenalinpegel einer Achterbahnfahrt hatte.

Für viele ist "Demanufacture" DAS Fear Factory Album, ich liebe es auch, allerdings ist es für mich nicht stärker als dieses hier. Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass ich dieses Album einfach schon länger besitze und es für mich der Einstieg in die Musik dieser großartigen Band war.
Inzwischen habe ich alle Alben von FF und im Überblick würde ich sagen, dass diese Scheibe den Mittelpunkt ihrer Karriere beschreibt.
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Format: Audio CD
Mit Obsolete ist Fear Factory ein Wahnsinnig Fettes, Aggressives und vor allem Innovatives Monster von einem (Industrial)Metal Album gelungen!
Schon allein Shock reichte leicht aus (hatte mir Obsolete damals doch das Christkind gebracht) um bei mir Zuhause 1998 ordentlich (Shoooock!!!)die Kugeln vom Christbaum zu blasen!
Oder Edgecrusher....Mann...was für ein Mörder-Riff!!! "Break Of The Edgecrusher...!!!!"
Und natürlich der Überhit "Ressurection" mit seinem Düsteren Flair und den Samples von Rhys Fulber die einen dahinschweben lassen, bis wieder ein fettes Riff-Gewitter von Dino und die Mechanisch präzisen Drums von Raymond Herrera über einen hereinbrechen.
Was Fear Factory mit Obsolete, ihrem nach Demanufacture wohl wichtigsten Album, heraufbeschwören sind düstere Zukunftsvisionen von einer kalten, brutalen, schonungslosen Welt die nicht schön sind, aber auf jeden Fall Laune machen!
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