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Obsession Taschenbuch – 15. Februar 2004

4.4 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren im September 1975 in Frankfurt am Main, bin ich eigentlich eine "typische Jungfrau" und Grenz-Denker, Multitasker und versiert, was mehrdimensionales Denken betrifft. Nach meiner universitären Ausbildung, meiner nebenberuflichen Selbständigkeit als Gastronom, Taxiunternehmer sowie Zentralenbetreiber und ehrenamtlichen Tätigkeit als Landeschef eines Berufsbundesverbandes ist das Schreiben seit 1990 meine Lieblings-Nebenbeschäftigung. Nachdem ich meinem eigentlichen, ursprünglichen Genre als Spieleautor (i.bes. Rollenspiele) untreu geworden bin, sind Mystery-/Fantasy-Thriller inzwischen meine zweite Heimat geworden.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Mit einer für Shahin sehr ungewohnten Aggressivität schießen wir von der Einmündung des Feldwegs, der zum Erlensee führt und an dem wir geparkt hatten, in Richtung Autobahn. Ich glaube es irgendwie immer noch nicht. Eine Leiche im "Addiction".... Verdammt! Mußte das denn sein? Was für ein phänomenaler Abschluß des Tages. "Mist", sage ich laut, meine allerdings: "Verfluchte Scheiße!" Shahin sagt nichts, nickt nur - und drückt aufs Gas. Wieder würde ich sehr viel dafür geben, genau so in seinen Gedanken lesen zu können wie er in meinen. Aber sein Gesicht ist ausdruckslos, er hat die Augenbrauen ein wenig zusammengezogen und wirkt eher grüblerisch als schockiert. "Ich habe mir den Abend auch anders vorgestellt", erklärt er schließlich nach einer Weile stummen Dahinpreschens. Was auch immer er sich vorgestellt hat, es wäre sicher schöner gewesen, als jetzt zum "Addiction" zu fahren und sich mit der Polizei auseinanderzusetzen. Mir wäre sogar jede Diskussion über mein ruppiges Benehmen und JEDE Entschädigung, die Shahin möglicherweise verlangt hätte. lieber gewesen. By the way, gute Werbung ist so eine Leiche vor der Tür auch nicht gerade. "Carola hat sicher einen Schock", sage ich, um überhaupt was zu sagen. Dabei stelle ich mir vor, ich hätte den Toten gefunden. Bah, größliche Vorstellung. Währenddessen rast Shahin mit einer Mordsgeschwindigkeit auf die A 5 Richtung Frankfurt. Mir wird ein bißchen flau im Magen. Ein Toter reicht schließlich pro Abend. Man muß ja nicht gleich alles nachmachen. "Ich finde es schon schlimm genug, daß der Typ ermordet wurde", maule ich. "Aber mußte das ausgerechnet vor unserer Tür sein?!" Und dann noch so unappetitlich... "Wahrscheinlich müssen wir uns jetzt die ganze Nacht um die Ohren schlagen", unke ich. Shahin bestätigt meine Befürchtung lapidar. "Darauf wirds wohl hinauslaufen." Dann sieht er wieder konzentriert auf die Straße. Da er immer noch beschleunigt, werfe ich einen kurzen Blick auf den Tacho - !
220 km/h. Ich schlucke nervös; zugegeben, ich bin kein guter Beifahrer, und das Tempo ist schon ziemlich halsbrecherisch. Vor allem, weil es mittlerweile richtig dunkel ist. Außerdem sind wir gleich am Darmstädter Kreuz, und da ist die beliebte Geschwindigkeitsbegrenzung samt Blitzer. Es ist ja nun nicht so, daß ich Shahin und seinen Fahrkünsten nicht über den Weg traue, aber wohler wäre mir schon, wenn er zur Abwechslung mal etwas langsamer fahren könnte. Ich möchte meiner Tante nämlich noch nicht allzu bald Gesellschaft leisten. "Der Typ ist übrigens schon tot", bemerke ich ironisch. Shahin sieht mich kurz an. "Hm?" - "Du brauchst Dich nicht mehr so zu beeilen. Den kannst Du eh nicht mehr retten." Den nicht. Jetzt grinst Shahin tatsächlich, auch wenn das Grinsen seine Augen nicht erreicht. Der Mann hat Nerven. "Du hast doch nicht etwa Angst?", provoziert er mich. Nicht, daß ich das zugeben würde, jedenfalls nicht ohne weiteres. Außerdem... haha, wer hat hier wohl Angst, Baby? Oder besser: Irrationale Ängste. Ich sag nur "Froschschenkel"! Woher hat er nur diesen seltsamen Humor? - Ich verkneife mir eine bissige Antwort auf seine Frage, auch wenns mir schwer fällt. Es kommt sicher eine passende Gelegenheit zur Rache, mein Schatz. Ganz sicher. Wir rasen also weiter über die dunkle Autobahn. Zum Glück ist so gut wie kein Verkehr. Und da Shahin offensichtlich nicht wirklich auf eine Antwort wartet, will ich ihn eigentlich auch nicht noch einmal ansprechen, soll er sich doch lieber auf die Fahrbahn konzentrieren. Oder ist er zickig, weil ich eben so ruppig mit ihm umgesprungen bin. Derweil kommen wir dem Blitzer immer näher. Verdammt, Shahin kennt sich doch hier aus?! Wir haben doch vorhin noch über den Idioten gelacht, der genau an dieser Stelle geblitzt worden ist. "Ähm, Shahin....", versuche ich ihn noch darauf aufmerksam zu machen. Doch dann wird mir klar, daß er das Tempo in der kurzen Zeit gar nicht mehr zurückschrauben kann, ohne den Wagen in die Leitplanke zu rammen, und ich verstumme mitten im Satz. Wir sind wirklich höllisch schnell. Ich stemme sicherheitshalber meine Beine in den Fußraum des Wagens. Nicht, daß es etwas nutzen würde, aber ich fühle mich ein wenig sicherer. Okay, beschließe ich, dann werde ich eben ganz brav lächeln, extra fürs Foto. In genau diesem Moment sehe ich das rote Licht des Starenkastens direkt vor uns aufblitzen. Aber - es ist noch viel zu weit entfernt. Kann das denn sein? Ich meine, neben uns fährt niemand. Ich starre in das rote Lämpchen, das einfach an zu sein scheint, wie eine Schreibtischlampe, die jemand vergessen hat. Faktisch ist das kein Blitz, sondern ein gleichmäßiges Leuchten. Und es dauert verdammtnochmal zu lange! Ich bin schon öfter geblitzt worden, aber so etwas habe ich noch nicht gesehen. Erstaunt über diesen Defekt sehe ich zu Shahin, dessen Gesicht wie versteinert wirkt. Hat er das denn gar nicht gesehen? Und warum sagt er nichts? Shahin?."


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Top-Kundenrezensionen

16. Juli 2011
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22. Juni 2010
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