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Nur eine böse Tat: Ein Inspector-Lynley-Roman 18 Gebundene Ausgabe – 11. November 2013

3.4 von 5 Sternen 152 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"ein Buch mit vielen überraschenden Wendungen." (MYWAY)

"Mit ihrem neuen Buch ist ihr wieder eine echte Meisterleistung gelungen." (Nürnberger Nachrichten)

"Kaum jemand schreibt solch fesselnde wie spannende Krimis wie Elizabeth George." (www.literaturmarkt.info)

"... ein spannender Schmöker mit einem Ende, das nicht nur Barbara Havers überrascht." (Kölner Stadt-Anzeiger)

“Elizabeth George drückt genau die richtigen Knöpfe, sodass uns nichts anderes übrig bleibt, als den Roman zu verschlingen.“ (Daily Telegraph)

“Elizabeth George schreibt brillant. Sie hat eine unglaubliche Fähigkeit, Figuren und Szenen zu kreieren, die einen nicht mehr loslassen.“ (Sun)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Akribische Recherche, präziser Spannungsaufbau und höchste psychologische Raffinesse zeichnen die Bücher der Amerikanerin Elizabeth George aus. Ihre Fälle sind stets detailgenaue Porträts unserer Zeit und Gesellschaft. Elizabeth George, die lange an der Universität »Creative Writing« lehrte, lebt heute auf Whidbey Island im Bundesstaat Washington, USA. Ihre Bücher sind allesamt internationale Bestseller, die sofort nach Erscheinen nicht nur die Spitzenplätze der deutschen Verkaufscharts erklimmen. Ihre Lynley-Havers-Romane wurden von der BBC verfilmt und auch im deutschen Fernsehen mit großem Erfolg ausgestrahlt.


Produktbeschreibung des Verlags


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von maria am 15. Januar 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Nun bin ich zwar bekennender George-Fan, gebe aber zu, dass auch die Qualität früherer Bände der Lynley-Krimis zwischen spannend und öde bis langweilig schwankt.
Leider gehört der allerneuste Band für mich in die letzte Kategorie. Vieles habe ich einfach nicht nachvollziehen können: vor allem Havers blindwütige Besessenheit,mit der sie an die Unschuld des 'ach so edlen' Azar glaubt. Um diese zu beweisen, leistete sie sich allerlei Haarsträubendes - da werden nicht nur richtige Polizistinnen den Kopf schütteln, wenn sie diesen Krimi lesen. Besonders Havers Bündnis mit dem klischeehaft gezeichneten Reporter Corsico oder die Tatsache, dass sie wichtige Spuren verwischt, wirken absolut unglaubwürdig.
Überhaupt die Charaktere: die meisten sind wandelnde Klischees, z.B. der italienische Polizeichef. Lynley selbst bleibt erstaunlich blass und seine Annäherung an die 'ach so komplizierte' Tierärztin langweilte mich nur.
Auch ärgerlich: des Rätsels Lösung birgt keine Überraschungen, man hat es spätestens nach der Hälfte der 800 Seiten kommen sehen.
Die Länge ist hier eine weitere Schwäche: Die Geschichte hätte auf der Hälfte der Seiten besser erzählt werden können; ich habe selten einen Krimi mit so vielen Redundanzen gelesen - alleine die von Azar gebuchten Flüge nach Pakistan tauchen gefühlte 100 Mal in allen möglichen Dialogen auf. (Und spielen dann am Ende doch keine wichtige Rolle!)
Na ja: es ist mal eine andere Kulisse und den reizvollen Wechsel zwischen den verschiedenen Perspektiven beherrscht die George nach wie vor souverän. Aber das ist fast schon zu wenig für zwei Sterne.
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Format: Gebundene Ausgabe
Sieben Monate nach Doch die Sünde ist scharlachrot hat Inspektor Lynley ein Auge auf die Tierärztin Daidre Trahair geworfen, während Barbara sich mit den Problemen ihres Nachbarn und Freundes Azhars herumschlägt - wir beschäftigen uns in diesem 17. (bzw. 18. Fall, je nachdem man "Am Ende war die Tat" mitzählt oder nicht) Fall Lynleys, in dem eindeutig Barbara Havers die Hauptrolle spielt, mit den schwierigen zwischenmenschlichen Beziehungen der beiden Ermittler. Während es Lynley besser geht, er die Affäre zu Isabelle Ardery beendet hat, den Schmerz über Helens Tod langsam überwindet, und sich beim Roller Derby köstlich amüsiert, wird Barbara in einen Strudel aus fehlgeleiteter Solidarität und falsch verstandener Freundschaft gezogen. Auslöser ist die Tragödie um die kleine Hadiyyah. Die Tochter Taymullah Azars ist verschwunden. Wir schreiben einen düstergrauen November, als Angelina Upman samt ihrer Tochter das Weite sucht. Zurück bleibt ein am Boden liegender Azhar, der keinerlei Hoffnung hat Hadiyyah zurückzubekommen. Barbara greift ihm unter die Arme, ein Privatdetektiv wird engagiert. Doch ergebnislos. Die Monate vergehen, Azhar ist ein Schatten seiner selbst. Da taucht Angelina samt italienischem Lover in London auf und beschuldigt Azhar der Entführung der gemeinsamen Tochter.
Während man im wunderschönen toskanischen Frühling das kleine Mädchen sucht, begeht Barbara eine folgenschwere Dummheit.
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26 Kommentare 151 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Gebundene Ausgabe
In dem neuen Roman um die Londoner Polizisten Thomas Linley und Barbara Havers erliegt nun leider auch Elizabeth George der unguten Versuchung, das aufzuklärende Verbrechen in das unmittelbare persönliche Umfeld eines Protagonisten zu verlegen. Die Tochter von Barbaras (heimlich geliebtem?) Nachbarn Taymullah Azhar ist seit Ende des letzten Buches verschwunden. Barbara hilft ihm bei der Suche und wird dabei immer tiefer in diesen Fall verstickt. Jedoch erkennt man die sonst so zielstrebige, logisch denkende und beherrscht reagierende Havers (sie war bisher immer meine Lieblingsperson dieser Serie) nicht mehr wieder. Ihr Verhalten unter Missachtung sämtlicher Regeln, Gesetze und Vernunft ist völlig unglaubwürdig. Auch Linley bleibt diesmal sehr blass und langweilig. Die Spannung früherer Romane wird auch durch die Verlegung des größten Teils der Handlung nach Italien nie erreicht, vielmehr verzettelt sich die Autorin in endlosen Beschreibungen und Wiederholungen ( z.B. die ständigen Konflikte von Havers mit ihrem Kollegen Stewart, die Schmierenkomödie um einen Boulevardjournalisten, Sprachprobleme in Italien), als ob es eine Vorgabe gab, über 800 Seiten schreiben zu müssen. Man kann E.George nur raten, ihr ehemals so schrulliges,liebenswertes Ermittlerteam wieder gemeinsam in England in einem spannenderen echten Fall agieren zu lassen oder bei fehlenden Einfällendiese Serie zu beenden.
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Format: Gebundene Ausgabe
Auf den ersten 500 Seiten dachte ich: wow, endlich mal wieder ein spannender, packender, raffinierter Krimi von Elizabeth George. Bis dahin hätte ich glatte 5 Sterne gegeben. Es geht hier zwar "nur" um eine Entführung - später, auf Seite 500 oder so, ereignet sich noch ein Todesfall - aber die Geschichte ist fesselnd, rund, dicht gewebt, mit sehr viel spannenden Elementen, die vor allem Barbara Havers betreffen. Sie bekommt Druck von allen Seiten, wird quasi erpresst, ein übler Intrigant ist hinter ihr her, und Lynley ist in Italien, wo er mit dem sympathischen und gewitzten Commissario La Bianco vor Ort ermittelt.
Vor allem steht aber mal wieder Barbara Havers im Vordergund, darauf hatte ich schon lange gewartet.

Die Dialoge sind pointiert und spannend, es gibt einige skurrile Typen, die Rolle der Skandalpresse wird angeprangert, aber vor allem geht es um Havers, die, wie immer, stur ihren Weg geht und absolut besessen ist von dem Gedanken, Azhar und seiner Tochter Hadiyyah zu helfen.
Irgendwann merkt man allerdings, dass Barbara in diesem Roman überzeichnet dargestellt wird und Lynley leider als Weichei. Damit könnte ich ja noch leben, wenn die letzten 200-300 Seiten nicht wären. Je länger ich las, desto weniger Sterne wollte ich vergeben. Was auf diesen Seiten an neuen Erkenntnissen kommt, könnte man komprimiert auf 50 Seiten bringen, alles andere sind äußerst ärgerliche Wiederholungen.

Barbaras Absichten, ihre Wünsche, Ängste, ihr taffes Durchalten, ihre ewigen Auseinandersetzungen mit dem Skandalreporter, ihre ärgerlichen Monologe dem Commissario gegenüber, der kein Wort Englisch versteht ...
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