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Nowhere

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Audio-CD, 9. November 1990
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Vinyl, 16. November 2010
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Produktinformation

  • Audio CD (9. November 1990)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Wb (Warner)
  • ASIN: B000002LNM
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Seagull
  2. Kaleidoscope
  3. In A Different Place
  4. Polar Bear
  5. Dreams Burn Down
  6. Decay
  7. Paralysed
  8. Vapour Trail
  9. Taste
  10. Here And Now
  11. Nowhere

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Erscheinungsland: Deutschland
Erscheinungsdatum: 1990

Rezension

Etwas in den Hintergrund getreten sind die Vertreter des wave-orientierten Gitarrenpop. Als Hoffnungsträger dieses Genres wird in England die Formation Ride gehandelt. Auf dem Debüt "Nowhere" reitet das Quartett irgendwo im Niemandsland zwischen U2, Energy Orchard oder An Emotional Fish. Die größte Eigenständigkeit zeigen die Oxford-Boys, wenn nicht die Gitarren im gestreckten Galopp vorwärtspreschen, sondern Cello und Mund- harmonika gemächlich traben. ** Interpret.: 05-08 ** Klang.: 06-07

© Stereoplay -- Stereoplay


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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 29. August 2001
Format: Audio CD
Nein, viel mehr kann man seinen Träumen freien Lauf lassen, wenn man diese Cd hört und den melancolischen und durchdringenden Klängen dieser grandosen CD von "RIDE" lauscht. Mal krachend, verzerrt, mal sanft erschallen Gitarrengewitter nieder, um sich dann in einer gewaltigen Welle an den Ohren des Hörers in Form einer gewaltigen Gischt zu entladen ! Einfach wunderbar dieses Album, besonders der erste Song "Dreams burn down". Die britische, früher vielfach von der Musikpresse hochgelobte Band hat sich leider vor 5 Jahren aufgelöst.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Die unruhige Woge mitten im Meer veranschaulicht zwar den Namen des ersten Albums dieser Band schon ganz gut, bei seiner Musik ist es da nicht ganz so. Auch Ride luden wie viele ihrer Shoegaze-Artgenossen in den frühen 90ern zum Träumen ein, klangen aber insgesamt eher nüchtern und klar. Wo My Bloody Valentine`s Gitarrenfeedbacks den Zuhörer kuschelig in Watte einpackten, um ihn dann langsam in den Schlaf zu wiegen, hoben sich Ride den Lärm lieber auf, um ihn fast überfallartig als Waffe zu zücken. Nachzuhören auf „Nowhere“, diesem ersten wundervollen Album der Engländer. In erster Linie sahen sich Ride aber eher in der Tradition von britischen Pop. Laurence Colbert gibt am Schlagzeugspiel eine klare Line vor, die kleinen Haken hier und dort gefallen aber immer. Das Aushängeschild von „Nowhere“ sind aber seine unwiderstehlichen Melodien von Mike Gardener und dem Sänger und späteren Oasis-Bassisten Andy Bell, die einen wie Amor`s Pfeile direkt in die Brust treffen und einen vor lauter Glücksmomenten wie betrunken durch die Gegend wanken lassen. Das artigste aber harmloseste Kompliment, was man „Nowhere“ machen kann, ist seine Stimmigkeit. Das Bedeutendere wären acht Songperlen in der Originalausgabe von „Nowhere“, zu denen noch drei weitere in der verlängerten Version hinzukommen.
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Format: Audio CD
obwohl der hype um Ride, die Charlatans, Chapterhouse und wie die anderen Gitarrenbands mit Pilzkopffrisuren bald dem Kampf zwischen Blur und Oasis weichen musste - diese Platte wird ein Klassiker bleiben: man höre "Paralysed" oder das psycho-westernhafte "Nowhere" (das immerhin Gregg Arraki's Film den Titel gab) und erfahre eine neue Dimension positiver Melancholie. Daß die Gitarrenarbeit exzellent und das Drumming einfach grandios ist, muss nicht extra erwähnt werden.
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Von spencman3 am 28. Oktober 2002
Format: Audio CD
Die guten alten Ride...Ihre erste Platte nach zwei wunderbaren EPs hatte vielleicht nicht durchweg die Klasse der EPs, war aber ein Meilenstein und gehörte mit House Of Love, My Bloody Valentine, Jesus & The Mary Chain, Lush, Chapterhouse, Slowdive und anderen Creation-Bands zu den Speerspitzen dieses Wall Of Sounds. Sie spielten eine schöne feedbackbeladene Gitarre mit Anleihen in den britischen und amerikanischen Sixties, wobei die Anbiederung an die Beatles wie bei der gesamten Britpopschiene nicht von statten ging. Eine auch heute noch sehr erfrischende Musik...schade nur dass die Band langsam auseinanderfiel. Die nachfolgenden LPs 'Going Blank Again', Carnival Of Light' und 'Tarantula' ließen dann etwas die Frische und Jugendlichkeit vermissen. Man wurde abgeklärter und dadurch auch langweiliger. Sehr zu empfehlen sind auf jeden Fall die ersten EPs 'Red' und 'Play'. Nach Ihrer Trennung versuchten sie mit neuen Bands wie Hurricane#1 an den Erfolg in anzuknüpfen. Leider gelang es Ihnen nicht so gut. Heute spielt Andy Bell bei Oasis und Mark Gardener ist in der Versenkung verschwunden.
Also kaufen kaufen...am besten mit den Bonustracks der EPs 'Fall' und 'Today Forever'.
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Format: Audio CD
Schön, dass dieses 1990 erstveröffentlichte Album seit einigen Jahren wieder auf CD erhältlich ist. Flirrende Gitarrengewitter, Feedbacklärm, dazu zuckersüße Gesänge sensibler britischer Jünglinge - auf dieser CD ist alles drauf, was man sich von einem Shoegaze-Klassiker erwartet. Gleichzeitig war (und ist) "Nowhere" in seinem Genre das Album mit dem größten Pop-Appeal und der größten melodischen Qualität - zumindest unter den Alben des Genres, die ich kenne.

1991 oder 1992 lief in meinem Walkman ein Tape mit "Nowhere" einige Monate quasi im Dauerbetrieb. Auf der anderen Seite der Kassette war "Nevermind" von Nirvana drauf. "Nevermind" lässt mich mittlerweile ziemlich kalt. "Nowhere" landet auch heute noch alle 2 - 3 Monate in meinem CD-Player, wenn ich Lust auf hochmelodischen Lärm verspüre oder Jugenderinnerungen auffrischen möchte. Schätze mal, dieses Album wird mir auch in 20 Jahren noch Spaß machen.

Dafür ein großes Dankeschön an Ride und 5 Punkte für "Nowhere"! Ach ja: Extraempfehlung für die Freunde erstklassiger Schlagwerkerei. Drummer Laurence Colbert hatte es wirklich drauf.
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Format: Audio CD
Die unruhige Woge mitten im Meer veranschaulicht zwar den Namen des ersten Albums dieser Band schon ganz gut, bei seiner Musik ist es da nicht ganz so. Auch Ride luden wie viele ihrer Shoegaze-Artgenossen in den frühen 90ern zum Träumen ein, klangen aber insgesamt eher nüchtern und klar. Wo My Bloody Valentine`s Gitarrenfeedbacks den Zuhörer kuschelig in Watte einpackten, um ihn dann langsam in den Schlaf zu wiegen, hoben sich Ride den Lärm lieber auf, um ihn fast überfallartig als Waffe zu zücken. Nachzuhören auf „Nowhere“, diesem ersten wundervollen Album der Engländer. In erster Linie sahen sich Ride aber eher in der Tradition von britischen Pop. Laurence Colbert gibt am Schlagzeugspiel eine klare Line vor, die kleinen Haken hier und dort gefallen aber immer. Das Aushängeschild von „Nowhere“ sind aber seine unwiderstehlichen Melodien von Mike Gardener und dem Sänger und späteren Oasis-Bassisten Andy Bell, die einen wie Amor`s Pfeile direkt in die Brust treffen und einen vor lauter Glücksmomenten wie betrunken durch die Gegend wanken lassen. Das artigste aber harmloseste Kompliment, was man „Nowhere“ machen kann, ist seine Stimmigkeit. Das Bedeutendere wären acht Songperlen in der Originalausgabe von „Nowhere“, zu denen noch drei weitere in der verlängerten Version hinzukommen.
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