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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
22
Novembermond
Format: Taschenbuch|Ändern


am 16. Dezember 2013
Als bekennender Vampirbücherfan konnte ich diesem Buch natürlich nicht widerstehen, und ich wurde nicht enttäuscht. :)

Inhalt:
Eine geschlossene Vampirgemeinschaft lebt unerkannt in Berlin. Ihre wichtigste Aufgabe - Dämonen zu bekämpfen, welche in unsere Dimension durchbrechen und sich menschlicher Körper bemächtigen. Christian, der einen dieser Dämonen in sich trägt, und gleichzeitig Vertrauter der Vampire ist, wird in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Die Psychologin Ellen Langner übernimmt den Fall. Einem Hinweis des Patienten folgend, trifft sie auf Julian, den Anführer der Berliner Vampire. Ab diesem Moment ist nichts mehr so, wie es war, und die junge Frau wird in einen Strudel von Ereignissen hineingezogen, die ihr nicht nur eine neue Welt eröffnen, sondern auch ihr Leben komplett verändern werden.

Meine Meinung:
Vampire in Berlin! Das ist eine schöne Abwechslung zu den üblichen Schauplätzen, an denen sich Blutsauger und Fangzähne normalerweise tummeln. Und die Story ist wirklich gut in die Szenerie eingebettet, sodass man das Gefühl bekommt, mittendrin statt nur dabei zu sein. Man kann sich die Stadt und die verschiedenen Locations gut vorstellen, auch wenn man nicht ortskundig ist. Für mich ein eindeutiger Pluspunkt.
Faszinierend fand ich den Aufbau der Vampirgemeinschaft, die Hierarchien und die Idee des Arcanum, eine längere Ruhepause, in der sich der Vampir vollständig aus der Welt zurückzieht, regeneriert und an Macht gewinnt.
Dämonen als Gegenpart sind zwar nicht völlig neu, erfüllen hier aber durchaus ihren Zweck. Ebenso wie die Vampire verfügen sie über einige originelle Besonderheiten, was sie als übernatürliche Gegner glaubhaft erscheinen lässt. Dazu kommen die abtrünnigen Vampire, die sich nicht den Regeln der Gemeinschaft unterwerfen, und damit auch für einigen Ärger sorgen. Damit ist der böse Part, meiner Meinung nach, ausreichend abgedeckt, und noch für einige Überraschungen gut.
Die Protagonisten Ellen und Julian sind sehr schön und einfühlsam gezeichnet. Sie haben ihre Ecken und Kanten und erscheinen dadurch lebendig. Ihre Annäherung verläuft ein bisschen nach dem Motto „ein Schritt vor und zwei zurück“, was den Spannungsbogen aufrechterhält, auch wenn man den Ausgang zu kennen glaubt.
Was mich ein wenig gestört hat, war der häufige, manchmal ziemlich abrupte Perspektivenwechsel, der den Fluss der Geschichte vielleicht etwas zu oft unterbricht. Natürlich muss in dem ersten Buch einer Reihe der Grundstein für den weiteren Verlauf gelegt werden, aber für meinen Geschmack war das halt ein bisschen zu viel des Guten. Dabei muss ich zugeben, dass ich durchaus neugierig auf die zahlreichen Nebencharaktere bin, die ebenfalls mit großem Einfühlungsvermögen zum Leben erweckt werden. Ich fand es nur ein klein wenig anstrengend, sie alle schon im ersten Buch kennenzulernen. Andererseits lohnt sich die Anstrengung, wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, da man so
ein gutes Gesamtbild von den dynamischen Beziehungen innerhalb der Vampirgemeinschaft bekommt.

Fazit:
Auf jeden Fall ist „Novembermond“ eine neue, facettenreiche Seite vom viel beanspruchten Vampirmythos und für genreinteressierte auf jeden Fall empfehlenswert. Ich habe lange überlegt, ob ich nun vier oder fünf Punkte vergebe, da das Buch für mich irgendwo dazwischen liegt. Letztendlich habe ich mich für vier wohlverdiente Punkte entschieden, weil ich denke, die weiteren Teile dieser Reihe werden noch besser sein.
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am 17. Februar 2013
Kurzbeschreibung auf amazon:

+++ Niemand ahnt, dass die effiziente Berliner Wachschutzfirma Nacht-Patrouille von Vampiren geleitet wird. Ihre Aufträge führen sie in Luxushotels, Fabriken und Clubs. Doch in den Straßen Berlins, zwischen Alt- und Plattenbauten, in herrschaftlichen Villen und zwielichtigen Bars, gehen sie ihrer wahren Bestimmung nach - der Jagd nach Dämonen. Als Anführer der Gemeinschaft der Vampire glaubt Julian, sich keine Schwäche leisten zu können. Doch er weiß, sein größter Feind ist er selbst. Zerrissen zwischen Pflichtgefühl und seiner düsteren, zügellosen Seite, beginnt er, mehr und mehr an sich zu zweifeln. Nachdem einer seiner Männer in der Psychiatrie gelandet ist, trifft Julian bei dessen Rettung die energische Psychologin Ellen, die sich zunächst weder von seiner Attraktivität noch seiner Arroganz beeindrucken lässt. Als eine Serie von Entführungen und Morden die Stadt erschüttert, gerät Ellen zwischen die Fronten. +++

Im Schein des Novembermondes geschieht Düsteres...

Es war unheimlich (!) schön, Ellen, Julian und die anderen Vampire der Berliner Nacht-Patrouille kennen zu lernen. Zuerst hatte ich mir die Leseprobe auf mein Kindle geladen, die mich so begeistert hat, dass ich das Buch sofort gekauft habe. Denn die Autorin Linda K. Heyden versteht es in grandioser Art und Weise Spannung aufzubauen und ihre Leser mitfiebern zu lassen.

Sie führt uns ein, in die unglaubliche, düstere und auch sinnliche Welt der Hauptstadt-Vampire. Mich hat das Buch von der ersten Seite an fasziniert, jeder Protagonist ein besonderes Individuum, scharf skizziert - im wahrsten Sinn des Wortes, denn sie beißen ja schließlich auch.

Ihr Schreibstil, die faszinierenden (und sexy) Protagonisten, die detailreich beschriebene Handlung, in der ich Personen, Gebäude, ja sogar Gesichter vor mir sehen konnte, haben in mir nachhaltige Begeisterung geweckt.

Selten hat mich ein Buch so gepackt, ich konnte - ja wollte (!) schlichtweg nicht mehr aufhören zu lesen, bis - ja, bis ich leider auf der letzte Seite angekommen war. Die Geschichte hat mich atemlos, aber glücklich zurückgelassen, und das mag ich, denn wir Mädels brauchen ein Happy-End, oder nicht?

Heydens Werk zählt nun zu meinen absoluten Favoriten und ich hoffe sehr auf mehr aus ihrer Feder und den wunderbaren Vampiren und Menschen der Berliner Nachtpatrouille.

Im Dezember 2013 ist der Folgeband "Dezemberglut" erschienen.
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am 28. September 2014
Es war Lese Genuss pur. Vor allem weil ich in der Nähe von Berlin aufgewachsen bin und fast alle Plätze und Straßen vom Namen her kenne. Ich wollte schon los fahren um nachzuschauen, ob ich Julian irgendwo treffe. Über Ellen musste ich mich zum Anfang etwas aufregen. Immer diese uneinsichtigen Mädels... man, man...Gerade weil mir die genannten Straßen und Plätze was sagten, hat sich für mich ein ganz besonderes Lese Erlebnis dar gestellt. Es hat sich so was von wirklich angefühlt. Hammer!!! Mit einigen genannten Vamps im Buch konnte ich mich gar nicht anfreunden. Aber das muss es ja auch geben. Nur schade das es im zweiten Band nicht weiter mit Julian und Ellen geht. Das Ende kam mir zu abrupt, ich hätte gerne Julian und Ellen weiter verfolgt.
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am 9. Februar 2014
Zwei Tage habe ich gebraucht So gefesselt hat mich Dir Intensive Liebe zwischen Julian und Ellen.
Und ich kann nur eins sagen solchen Sex w wünschen sich alle Frauen holla
ACTION IST AUCH GUT IM BUCH VERTEILT.
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am 9. Februar 2015
Novembermond ist der Debütroman der Autorin.

Die Geschichte spielt nicht irgendwo in einem fiktiven Ort oder Land sondern mitten In Berlin.

Man ist sofort mitten im geschehen,und nicht einfach nur Leser, es kommt alles so Real rüber das man selbst darüber nachdenkt ob es nicht doch eine Wachschutzfirma gibt die von Vampiren geleitet wird.

Ich muss gestehen Ich habe erst die Fortsetzung gelesen und danach den ersten Teil, beide Bücher gehören zusammen und sind doch abgeschlossen.
der Schreibstil der Autoren gefällt mir sehr auch wenn ich ehrlich gestehen muss sie hat sich in ihrem zweiten Buch gesteigert, (Was ich ihr nicht mal krumm nehme denn es war ihr aller erster Roman ;) )

Also wer nicht vor Vampiren zurückschreckt die weder glitzern noch in fiktiven Welten Leben sondern mitten unter uns sind in diesem Buch genau richtig, Es ist nicht übertrieben und doch hat die Autoren es geschafft Fantasy einzubauen die man auch im normalen Leben für möglich halten könnte.

von mir auf alle Fälle 5 *
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am 22. Juli 2015
Mich ist beim Durchsuchen von Kindle Unlimitied das Cover ins Auge gefallen - ich bin zwar nicht soooo der Fantasy-Roman und lese auch nicht oft Vampirromane, aber irgendwie hat mich der Inhalt angesprochen. Und der Roman hat mir richtig gut gefallen. Eine Inhaltsangabe brauche ich hier keine mehr zu machen, davon gibt es ja nun schon einige. Ich habe ein bisschen gebraucht, um in die Handlung reinzukommen, aber dann hat das Buch mich richtig gefesselt.
Die Idee ist super - Vampire, die unter Menschen leben und eine Wachschutzfirma, Hotels und Nachtclubs in Berlin (toller Schauplatz) betreiben.
Spannung durch Feinde wie Dämonen und böse Vampirgruppen.
Interessante Charaktere sowohl unter den Vampiren als auch unter den Menschen.
Nicht die üblichen perfekten, unfehlbaren Vampire, sondern jeder hat so seine Macken und Schwächen.
Den ersten Teil hatte ich in zwei Tagen durch und lese jetzt gerade den zweiten, der direkt an die Handlung des ersten anschliesst, aber mit anderen Protagonisten. Und auch der zweite Teil gefällt mir bisher sehr gut.
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am 21. Dezember 2012
Kurzbeschreibung:
Niemand ahnt, dass die effiziente Berliner Wachschutzfirma Nacht-Patrouille von Vampiren geleitet wird. Ihre Aufträge führen sie in Luxushotels, Fabriken und Clubs. Doch in den Straßen Berlins, zwischen Alt- und Plattenbauten, in herrschaftlichen Villen und zwielichtigen Bars, gehen sie ihrer wahren Bestimmung nach – der Jagd nach Dämonen.
Als Anführer der Gemeinschaft der Vampire glaubt Julian, sich keine Schwäche leisten zu können. Doch er weiß, sein größter Feind ist er selbst. Zerrissen zwischen Pflichtgefühl und seiner düsteren, zügellosen Seite, beginnt er, mehr und mehr an sich zu zweifeln.
Nachdem einer seiner Männer in der Psychiatrie gelandet ist, trifft Julian bei dessen Rettung die energische Psychologin Ellen, die sich zunächst weder von seiner Attraktivität noch seiner Arroganz beeindrucken lässt.
Als eine Serie von Entführungen und Morden die Stadt erschüttert, gerät Ellen zwischen die Fronten.
(Quelle: Sieben-Verlag)

Meine Meinung:
Die Psychologin Ellen Langner arbeitet in einer psychiatrischen Klinik in Berlin. Dorthin wird auch ein junger Mann gebracht der glaubt er sei von Dämonen besessen. In einer seiner seltenen klaren Phase sagt er Ellen er heiße Chris und sie solle doch Richard aus Schwanenwerder, einen Mann vom Wachschutz, verständigen. Ellen macht sich auf die Suche und findet die Firma auch. Allerdings weiß sie nicht, dass diese Firma von Vampiren geleitet wird. In dieser Firma trifft sie auch den äußerst attraktiven aber auch geheimnisvollen Julian, der sie in die Klinik begleitet. Die beiden merken, dass sie sich sehr zueinander hingezogen fühlen.
Als eine Mordserie die Stadt in Angst und Schrecken versetzt treffen Ellen und Julia wieder aufeinander und Ellen gerät in größte Gefahr …

Bei „Novembermond“ handelt es sich um den Debütroman der Autorin Linda K. Heyden.
Dieser Vampirroman enthält eine neue und interessante Variante der Vampire und die Grundidee gefällt mir richtig gut. Man merkt beim Lesen direkt das sich die Autorin viele Gedanken über die Gestaltung ihrer Vampire gemacht hat.

Die weibliche Protagonistin Ellen ist eine eigenständige Frau. Sie arbeitet als Psychologin und konzentriert sich nach einigen persönlichen Enttäuschungen ganz auf ihre Arbeit. Obwohl sie wirklich intelligent und hübsch ist sieht sich Ellen eher als unscheinbar und langweilig. Erst durch Julian bekommt ihr Selbstbewusstsein einen ordentlichen Schubs, doch Ellen hat trotzdem Angst erneut enttäuscht zu werden. Am Ende aber siegt Julians Anziehungskraft und auch Ellens Neugier, denn Julian umgibt ein Geheimnis das sie unbedingt lüften will.
Julia ist der Anführer der Vampire. Er arbeitet in der Wachschutzfirma „Nacht-Patrouille“. Er ist stets verantwortungsbewusst und um das Wohl anderer besorgt.
Die Vampire in „Novembermond“ leben alle nach einen Verhaltenskodex. Die Magie, die sie umgibt, bemisst sich nach ihren Ruhephasen, dem Arkanum, und die Firmen, in denen sie arbeiten, dienen ihnen zur Deckung. Sie haben nur einen wirklichen Auftrag, den Kampf gegen Dämonen.

Die anderen Charaktere sind von Linda K. Heyden ebenso gut gezeichnet. Sie sind alle samt detailreich und außergewöhnlich.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, teilweise erotisch und packend. Sie beschreibt die Umgebung sehr bildhaft, man hat beim Lesen richtig das Gefühl man ist in Berlin.
Die komplexe und spannende Handlung wird aus Ellens Sicht in der Ich-Perspektive geschildert. Es gibt aber aus Passagen die aus Julians Sichtweise erzählt werden.

Das Ende ist eigentlich abgeschlossen, ohne offene Fragen.
Die Autorin hat sich aber eine Möglichkeit für eine eventuelle Fortsetzung offen gelassen.

Fazit:
„Novembermond“ von Linda K. Heyden ist ein erstklassiges Debüt.
Die spannende Handlung, die generelle Grundidee und die gut dargestellten Charaktere überzeugen und machen Lust auf mehr.
Absolut empfehlenswert.
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TOP 1000 REZENSENTam 7. Dezember 2012
In der Klinik, in der die Psychologin Ellen arbeitet gibt es wieder einen Patienten, der behauptet, von einem Dämon bessen zu sein. Dies ist nicht der erste und den anderen Patienten konnte nicht geholfen werden. Ellens beruflichen Neugier ist geweckt und sie untersucht den jungen Mann (Christian), kann ihm aber nicht helfen. Dann eines Tages bittet Christian sie, Kontakt mit seinen Chef Julian aufzunehmen. Dieser leitet die Wachschutzfirma Nacht-Patrouille. Kurz nachdem Julian dann im Krankenhaus bei Christian auftaucht, ist dieser auf wundersame Weise geheilt. Ellen ist natürlich überrascht und nimmt Kontakt zu Julian auf, um der Sache auf den Grund zu gehen. Je näher sie der Wahrheit kommt um so größer wird die Gefahr für sie.

Endlich mal wieder ein richtig schöner Vampirroman. Viele behaupten ja, das der Hype um die Vampire wäre vorbei, aber für mich nicht ;) Hier wird uns eine interessante Variante präsentiert. Die Vampire leben unerkannt unter den Menschen. Je älter sie sind um so mächtiger sind sie. Sie gewinnen Macht nach jeder Schlafphase, dem Arkanum.
Es gibt eine Vielzahl an Charakteren unter den Vampiren, jeder auf seine eigene Art interessant und ansprechend. Sie arbeiten alle für die Wachschutzfirma Nacht-Patrouille. Diese dient aber nur als Deckmantel, eigentlich jagen die Vampire ihre größten Feinde, Dämonen, die Menschen besetzen. Die Handlung spielt in Berlin, eine interessante Abwechslung.
Hauptfigur in diesem Teil ist der Chef dieser Firma Julian. Durch Zufall trifft er auf die Psychologin Ellen und entwickelt Gefühle für sie. Obwohl die Liebesgeschichte eine wichtige Rolle spielt, steht sie nicht im Mittelpunkt des Geschehens. Wir lernen auch die anderen Vampire aus Julians Truppe kennen. An manchen Stellen fand ich das etwas verwirrend, die ganzen Namen und Vergangenheiten waren etwas viel auf einmal.

Laut Autorin wird es einen zweiten Teil geben, der dann von einem anderen Vampir aus Julians Gemeinschaft handeln wird.
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am 7. Februar 2013
Ellen ist eine sehr sympathische Protagonistin, so herrlich normal. Sie ist nicht verschüchtert aber schäumt auch nicht vor lauter Selbstbewusstsein über. So, wie Ellen beschrieben und geschildert wird, kann man sich einfach gut in sie hineinversetzen.
Die Vampire der Gemeinschaft fand ich sehr interessant, allen voran Julian, der trotz seiner unglaublichen Macht und Gefährlichkeit sehr anziehend wirkt.
Auch die anderen Figuren in der Geschichte bleiben nicht blass hinter den Protagonisten zurück, ob es sich nun um die Vampire der Gemeinschaft oder ihre Gegenspieler handelt.

Denkt man am Anfang der Geschichte noch, dass die Dämonen die Feinde sind, die zum Wohl der Menschheit von den Vampiren vernichtet werden, wird bald klar, dass Macht und Gier auch Feinde aus den eigenen Reihen hervorbringt.
Während die Vampire der Gemeinschaft darum bemüht sind in der menschlichen Gesellschaft nicht aufzufallen und sich durch verschiedene Geschäftsbereiche gute Kontakte ermöglichen, gibt es auch Vampire denen ein Menschenleben nichts bedeutet und die andere Ziele verfolgen.
Die Beziehungen der Charaktere untereinander sind unterschiedlich und teilweise, durch den Prozess der Wandlung vom Mensch zum Vampir, sehr intim beschrieben.
Zwischen Ellen und Julian knistert es gewaltig aber es spricht nichts für eine gemeinsame Zukunft, im Gegenteil, denn durch den Kontakt zu Julian schwebt Ellen in höchster Gefahr.

Die Autorin schafft es, mit einem sehr angenehm flüssigen Schreibstil, während der ganzen Geschichte die Spannung hochzuhalten und dafür zu sorgen, dass man das Buch nicht aus der Hand legen mag.
Sehr gut gefallen haben mir auch die Strukturen der Vampir-Hierarchie, die Art und Weise wie sie überhaupt zu mächtigen Vampiren werden, das sind sie nämlich nicht automatisch nur durch die Wandlung. Die Beschreibungen sind schön detailliert und man spürt die Verbundenheit der Autorin mit der Stadt Berlin, dem Handlungsort von „Novembermond“.

Das Ende der Geschichte ist zwar abgeschlossen aber es gibt sehr viel Spielraum für weitere Bände. Linda K. Heyden hat mir einige ihrer Figuren so nahe gebracht, dass ich nur zu gerne wüsste, wie es mit ihnen weitergeht.

„Novembermond“ ist ein spannend-gefährlicher Vampirroman mit sehr interessanter Story und einem Schuss erotischer Romantik.
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am 8. Dezember 2012
Ellen ist Psychologin und ein Workaholic. Nach einigen beziehungstechnischen Rückschlägen hat sie sich ganz in ihre Arbeit vergraben. Und auch heute abend widmet sie sich wieder einem speziellen Fall, bei dem sie um ihre Meinung gebeten worden ist. Christian, ein junger Mann, wurde eingeliefert, weil er an Wahnvorstellungen leidet. Er ist fest davon überzeugt, von einem Dämon besessen zu sein. Merkwürdigerweise ist er nicht der erste, der in der letzten Zeit mit diesen Symptomen eingeliefert worden ist. Unerklärbarerweise sind die anderen bisher immer nach wenigen Tagen gestorben. Doch Ellen gelingt es, kurzzeitig zu dem Patienten durchzukommen und erhält von ihm einige Hinweise, wen sie für ihn benachrichtigen soll.

Auf diese Weise stößt sie auf Julian und seine Wachschutzfirma Nacht-Patrouille. Sie ist fasziniert von diesem Mann, den eine mächtige Aura umgibt und, dessen Anblick ihr einen kalten Schauer den Rücken hinunterlaufen lässt. Sie fühlt sich gleichzeitig von ihm angezogen und abgestoßen und ist überzeugt, noch nie vorher einen so arroganten und herrischen Mann begegnet zu sein. Gemeinsam fahren sie zurück zur Klinik, wo Julian Christian wundersamerweise in einer mysteriösen Aktion heilt. Ellens Neugier ist geweckt und sie versucht, mehr über Julian zu erfahren. Auch er scheint Interesse an ihr zu haben, doch sein ständig wechselndes Verhalten stürzt Ellen in ein reines Gefühlschaos. Als sie begreift, wer der Mann ist, der es ihr so sehr angetan ist, ist sie bereits tief in seine Welt verstrickt und hat sich damit einer unmittelbar drohenden Gefahr ausgesetzt, denn es gibt eine unerklärte Mordserie in der Stadt und auch übernatürliche Kräfte sind darin verwickelt. Gibt es eine Zukunft für die beiden? Und was ist mit den seltsamen Morden?

"Novembermond" ist das Debüt von Linda K. Heyden und wieder einmal beweist der Sieben Verlag ein sicheres Gespür für ausgezeichnete Urban Fantasy-Autoren. Die Handlung ist nicht nur flüssig und spannend, sondern auch wohl durchdacht und profitiert von der Vielzahl der außergewöhnlichen Charktere, die sehr detailreich und gefühlvoll skizziert worden sind.

Die Vampire in diesem Buch leben größtenteils nach einem besonderen Verhaltenskodex. Zudem umgibt sie, je nach ihrem persönlichen Entwicklungsstadium, dass sich nach der Anzahl ihrer Arkanum - ihrer Ruhephasen - bemisst, jeweils eine außergewöhnliche Magie. Zahlreiche Unternehmen dienen ihnen in der menschlichen Welt als Deckmantel, doch ihr wirklicher Auftrag ist der Kampf gegen die Dämonen. Ihr Anführer ist Julian, ein Vampir und Mann, für den stets die Verantwortung und das Wohl der anderen an erster Stelle kommen. Doch in letzter Zeit fällt es ihm immer schwerer, sich auf die für ihn wichtigen Dinge zu konzentrieren. Nicht nur die Bedrohung durch einen feindlich gesinnten Vampir und sein herausgezögertes nächstes Arkanum setzten ihm zu, sondern auch die Gefühle, die er für die energiegeladene Ellen empfindet, die er am liebsten gar nicht zulassen würde. Dieser Zwiespalt war beim Lesen sehr schön mitzuverfolgen.

Ellen selbst ist eine bewundernswerte, eigenständige Frau, die sich nach persönlichen Enttäuschungen ganz auf ihre Arbeit konzentriert. Obwohl sie nicht nur sympathisch und intelligent, sondern auch ausgesprochen hübsch ist, sieht sie sich selbst eher als langweilig und unscheinbar an. Die Aufmerksamkeit von Julian tut ihrem Selbstbewußtsein gut, doch die Angst, erneut verletzt zu werden, ist ihr ständiger Begleiter. Aber letztendlich siegen Julians Anziehungskraft und Ellens Neugier, mit der sie sich an die Aufklärung des Geheimnisses, das Julian umgibt, heranmacht. Dabei erfährt sie zudem auch mehr über ihre eigenen ungewöhnlichen Fähigkeiten. Ellens Liebe, Leidenschaft, aber auch Angst und Enttäuschung waren so anschaulich beschrieben, dass ich sie hautnah miterleben durfte und gemeinsam mit ihr auf ein gutes Ende gehofft habe.

Der in Berlin spielende Roman "Novembermond" ist ein Urban Fantasy Roman mit einer gut durchdachten Mischung aus Spannung, Action, Magie und Romantik. Ich freue mich schon auf den nächsten Band, der sich laut Auskunft der Autorin, mit einem der anderen Vampire aus Julians Gemeinschaft zentral beschäftigen wird.
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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