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am 24. April 2011
Der Titel - eine deutsche Revolution - kann etwas irreführend sein, da Döblins vierbändiger Roman mehr als von der gescheiterten deutschen Revolution von 1918 von der inneren Verwandlung namenloser Personen handelt. Im Mittelpunkt steht Friedrich Becker, ein ehemaliger Gymnasiallehrer für Griechisch und Lateinisch, der im Krieg schwer verwundet, wieder gesund wird, aber in einer tiefen persönlichen Sinnkrise versinkt. Seine persönliche Mitschuld und Mitverantwortung für den Krieg ist der Ausgangspunkt seiner seelischen Krise. Er sucht im Christentum einen neuen Halt, ohne diesen wirklich zu finden. Döblin konstruiert den Roman mit vielen, rasch wechselnden Erzählsträngen, die die unterschiedlichsten Facetten der "Revolution" ausleuchten. Der wichtigste durchlaufende Strang ist eben Friedrich Beckers Suche nach seinem "Ich".
Der Roman ist nicht immer eine leichte Lektüre, er verlangt vom Leser schon etwas Ausdauer! Doch die lohnt sich, nachdem man sich an Döblins Stil mit seinen vielen direkten Reden gewöhnt hat. Es ist die Rede davon, dass Döblins November 1918 neu entdeckt worden sei(siehe die Neuauflage des Werks durch den Fischerverlag). Revolutionen haben ihre Anziehungskraft verloren haben. Das ermöglicht einen neuen Blick auf dieses Werk, das immer mehr war als eine reine Revolutionsgeschichte.
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am 25. September 2010
Dieser dritte Band der Reihe um den Beginn der Weimarer Republik beginnt kurz vor der Besetzung Berlins durch die Fronttruppen am 10. Dezember 1918 und endet mit den Verhandlungen um einen Friedensvertrag Anfang 1919. Hier geht es jetzt aber wieder um Einzelschicksale, genauer gesagt, um zwei, und zwar um die des Kriegsversehrten Becker, der mehrere Visionen hat und plötzlich zu Gott findet, und um den Schriftsteller Stauffer, der eine Frau wiederfindet, die er vor 20 Jahren geliebt hat und mit der er nach Amerika auswandern will. Diese beiden Handlungsstränge haben mit dem eigentlichen Geschehen nichts zu tun, sie hemmen das Lesen und machen diesen Band zu einem fast unüberwindlichen Hindernis. Besonders für seine religiösen Abhandlungen erntete Döblin heftige Kritik, und das zu Recht. Dieser Band ist absolut misslungen und wertet meiner Meinung nach das ganze Buch extrem ab.
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