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Kundenrezensionen

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am 22. Januar 2006
Andreas Altmann hat für uns Indien bereist und davon geschrieben. Zwei Monate lang befuhr er den gigantischen Subkontinent von Mumbai aus gegen den Uhrzeigersinn mit der Eisenbahn und hielt seine Erlebnisse in einem arrangierten Tagebuch fest. Um es gleich vorweg zu sagen: „Notbremse nicht zu früh ziehen!“ ist ein lesenswertes Buch. Unter den zuhauf veröffentlichten Reisejournalen und -reportagen sticht es durch seine geschickte Themenauswahl und durch sprachliches Können hervor. Altmann kann schreiben. Es gelingt ihm skurrile und exotische Situationen zu kondensieren und für das Daheimgebliebene Bewusstsein konsumierbar zu machen. Alles Überflüssige, was andere Reisebücher so häufig prägt, wird hier weggelassen. Mit Erleichterung nimmt der Leser wahr, dass er nicht mit einer tödlichen Chronologie der Ereignisse vom Betreten des Flugzeuges bis zum Betreten der Heimaterde behelligt wird. Stattdessen ausgesuchte Ereignisse, Begegnungen mit Menschen und kulturelle Skurrilitäten. Auch keine Beschreibungen von Städten und Kulturgütern. Dazu greift man dann eh lieber zu seriöseren Büchern. Was also beschreibt Altmann? Das lässt sich am besten in einem Bild erläutern: Andreas Altmann ist das fahrende westliche Bewusstsein in der Fremde. Alle seine Aufzeichnungen geben diesen Widerspruch wieder, arbeiten sich ab an der unüberwindlichen Schnittstelle zwischen dem Eigenen und dem Anderen. Das muss an sich nichts Schlechtes heißen, nein im Gegenteil: Bei solcher Art der Erzählung handelt es sich um das älteste Brot des Reisejournalismus. Gerade dafür geht man ja in die Fremde.
In dieser Familie der Reisenden auf dem Weg zu sich selbst gehört Altmann einer besonderen Spezies an. Seit der Massentourismus die Tore in die hintersten Schlupfwinkel der Welt geöffnet hat, befallen Heimatflüchtlinge jeglicher Art die exotischen Teile der Welt. Sie finden sich hier einer besonders eigenartigen und prekären Situation ausgesetzt. Sei sind nämlich plötzlich selber das Symbol, ja die Inkarnation jener Welt, der sie eigentlich entfliehen wollen, und nichts kann sie hiervor retten. Wer als westlicher Besucher ein Land wie etwa Indien bereist, ist automatisch – ob er will oder nicht – Multimillionär. Auf der Flucht vor der kapitalistischen Kälte der Heimat und auf der Suche nach sozialer Egalität und Authentizität finden sich solche Reisende unausweichlich an der obersten Spitze der gesellschaftlichen Leiter wieder – und haben damit natürlich ihre Schwierigkeiten. Als natürlicher Kastenkritiker ist man zugleich Angehöriger der obersten Finanz-Kaste. Eine Rolle, die nur schlechtes Gewissen produziert und nie akzeptiert werden kann. Ganz besonders dann nicht, wenn man wie Andreas Altmann ein Vertreter der Alt-68er ist.
Von diesem Widerspruch berichtet das Buch über weite Strecken. Altmann lässt uns seinem schlechten Gewissen in vielen Situationen teilhaben. Er überschwemmt dabei zugleich die fremde Welt mit den eigenen westlichen Wertvorstellungen, möchte „Indien aufräumen“ oder einer ständig essenden, verfetteten Matrone der indischen Mittelschicht „eine watschen“. Solche Ausfälle und Kurzschlüsse der westlichen Moral tun jedoch dem Unterfangen und der Güte des Buches keinen Abbruch. Sie spiegeln vielmehr genau das Dilemma eines jeden Indienreisenden wider und selbst ein erfahrener Weltreisender wie Altmann scheint hiervor nicht gefeit zu sein. Eine Lösung gibt es nicht – oder, wie Altmann selber an einer Stelle schreibt: man „muss da durch“.
Ansonsten hat das Buch von vielen sehr schönen Eindrücken, Andekdoten und Erlebnissen zu berichten und als erfahrener Journalist und Literaturkenner versteht es Altmann, die treffenden Worte zu finden. In vielerlei Hinsicht also eine lohnende Lektüre.
Thomas Reuter
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am 24. September 2015
Kein Grund, die Notbremse zu ziehen, obwohl die unsinnliche Art seines Schreibstils sowie die Redundanz seiner Indien-Zugfahrten etwas enervierend sind. Wer Altmanns oft sehr grobschlächtige Überheblichkeit kennt, kann über seine rauschhaften Arroganz-Anfälle hinweglesen - hier trifft es in erster Frontlinie einen deutschen Filmemacher, von dem sich Altmann wohl ertappt sah, denn genau das, was Altmann ihm unterstellt und dort verteufelt, macht er im Grunde all zu oft selbst.

Doch in "Notbremse" schimmert auch Wissen und Respekt durch. Doch ja: Altmann kennt Indien und er beschreibt es gar nicht schlecht - er versucht sich einer Bewertung zu entziehen, was ihm natürlich gar nicht gelingen kann und sich im Grunde in noch höherer Anmaßung steigert: er reklamiert die einzige Objektivität für sich - und alles andere sind Idioten. Altmann halt.

Schreiben kann Altmann, ja, doch es fehlt etwas: sein Gefühl, sein Sentiment, der Mut zu mehr Subjektivität. Altmann ist nicht aufgesetzt "cool" wie einst der alte Tempo-Schreiber Timmerberg, der - ob nun frei erfunden oder halb erlebt - mit Shiva Moon ein ganz passables Indien-Buch hinterließ. Aber Altmann hat nicht die Klasse echter Literaten, die auch Reiseromane schrieben, wie:
Dennis Freischlad "Die Suche nach Indien" oder M. G. Schoeneberg "Geister der gelben Blätter"
Beides auch bei Amazon erhältlich, das ist spannende Reiseerzählung mit Hochgenuss.

Altmanns Feder ist eine abgestorbene Sehnsucht, ein knochiger dürrer Ast, er verzaubert nicht, doch man muss es ihm zugute halten: das will er auch gar nicht. Er will eine Reisereportage abgeben. Das ist ihm gelungen.
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am 20. Juli 2012
P. Dielenschneider hat es in seiner Rezension auf den Punkt gebracht. Der Autor plätschert nur seicht an der Oberfläche der Indischen Realität. Vieles hat er unreflektiert übernommen, wie die an den Haaren herbeigezogene Erklärung warum Ganescha einen Elefantenkopf hat. Reiner Unfug. Es gibt auch keine Gebetsformel (Mantra`) die auf namaka endet. Entweder namah oder namaha! Sadhus mit arbeitsscheuen, faulen Deutschen gleichzusetzen zeugt auch von einer absoluten Unkenntniss der Materie.Die Regeln und Pflichten und Entbehrlichkeiten eines Lebens als echter Sadhu haben nichts mit Faulheit und Nichtstun gemein. Als Reporter hat der Autor einfach nur schlecht oder garnicht recherchiert.Ich habe bis jetzt mehr als drei Jahre in Indien verbracht weshalb ich mir diese Urteil über dieses Buch erlaube. Auch wenn es zeitweise lustige Passagen gibt, kann auch ich nur einen Stern geben. Mitte November bin ich wieder in Indien und bleibe für 4 Monate. Ein tolles Land trotz seiner vielen Widersprüche und Eigenheiten. India, I`m loving it!
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am 23. Februar 2013
Um es vorwegzunehmen: ich habe geschäftlich viel mit Indien und Indern zu tun, als Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter usw. Mein Chef ist auch Inder. Die Zusammenarbeit macht mir viel Spaß, was nichts mit dem 'Indischen' zu tun hat, sondern weil die Inder, die ich kenne, Leute sind, die mir sympathisch sind.
Da ich entsprechend auch schon in Indien war, habe ich mir das Buch als eine Art 'zweites Augenpaar' für die nächste Reise zugelegt. Diesbezüglich ein Fehlgriff. Warum? In meinen Augen geht es dem Autor nicht um das Land und seine Leute, sondern um den Nachweis, dass nur er richtig und unvoreingenommen zu reisen und aufzunehmen weiss. Menschen, die seine Meinungen nicht teilen - und davon gibt es glücklicherweise genug - werden als dumm, ewig Gestrige etc. diffamiert. Eine einzige Lobhudelei auf seinen eigenen Lebenswandel, sorry, lieber Autor, da hätte es ein Tagebuch für den Privatgebrauch auch getan, man muss kein Buch darüber veröffentlichen.
Von den diversen beschriebenen Begebenheiten kann ich zwar einiges nachvollziehen, aber an keiner Stelle kann ich den Versuch erkennen, auch zu verstehen, warum bestimmte Dinge so sind, wie sie sind bzw. warum viele Dinge nicht mehr so sind, wie sie mal waren. Als Inder wäre ich von dem Buch nicht angetan, denn die gesamte Klasse der gut ausgebildeten, fleissigen und durchaus erfolgreichen Inder kommt nicht vor. Aber erfolgreiche Inder will der Autor auch nicht sehen, er will halt sein Indienbild bestätigt sehen.
Leider ist das Buch für den Zweck, für den ich es gekauft habe, in allen Belangen zu kurz gesprungen. Als Reiseführer zu unspezifisch, als Reisebericht zu oberflächlich, als Beschreibung der Gegenwart zu anekdotisch, als objektives Bld zu narzisstisch. Schade.
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am 28. März 2015
Da folgt einer seiner schönen, lockenden " Freiheitsbraut " ins Abenteuer - Märchen - Wahnsinns - Land INDIEN .
Er quetscht sich voller Neugier und Menschenfreude in sein liebstes Fortbewegungsmittel ZUG.
(Tucholsky: nicht vieles klingt so verführerisch wie der Pfiff einer Lokomotive!)
Glückliches Eisenbahnfahren! Schauen, lesen und neben einem großen Fenster sitzen zu dürfen, an dem die Welt vorbeifährt!
Ausgestattet mit seinem geliebten, eleganten Mac m u ß AA immer "auf und davon" !
Er will Selbsterlebtes erzählen und bringt es mit Scharfsinn, AA- Humor, Mut und Güte dann dar.
Wie der Geschichteneinsauger und Sammler die Leute mit seinen Röntgenaugen durchleuchtet und uns dann ans Herz legt,
ja, so lebendig schreibt sonst niemand! Wie er sich oft quält und wie unersättlich dieser große Weite- Welt -Hunger ist !
AA, der dieses Land so innig liebt und so vieles darüber weiß, möchte uns all dieses Kontrastreiche näher bringen.
Nicht als nörgelnder Empörer, sondern einer mit Freuden in Augen und Herz.
NDR : "Geradezu glücklich dürften Daheimgebliebene sein, wenn sie die Geschichten des Reporters Andreas Altmann lesen."
Nun, ich bin so eine "Daheimgebliebene", für mich ist Indien nicht mehr erreichbar und das was ich über das Land wusste,
brachte mich immer nur zur angstvollen Verzweiflung und löste Schrecken aus, ganz besonders die Kinderarmut.
Bis ich lernte mit AA- Augen zu sehen und nun erfahren durfte, dass es dort auch so viel Buntes, Kurioses, Absurdes, Sanftes, Lustiges, Überlebenswitz, Schönheit, Wärme, Wunder und Magie gibt. Genie, Kraft, Menschenliebe, Freundlichkeit und Verzeihen.
Inder die nichts haben und dennoch nicht unglücklich sind!
AA öffnet uns horizonterweiternd eine andere Sichtweise auf die Welt, darum ist dieser Literaturschatz auch für
Daheimgebliebe so wertvoll!
( Für mich völlig unbegreiflich, dass bei der bei der Veröffentlichung die Süddeutsche nicht freundlich über das Werk schrieb !)
"You know, we are in India, everything's is possible!"
Indische Spielregeln neu zu ordnen zu wollen, das ist einfach komisch, so AA.
Eine Professorin die Indien oft bereist, sagte zu mir. " So wie AA schreibt, so ist es! Er bringt es genau auf den Punkt!"
AA erzählt so mitreißend, dass ich das Gefühl habe dabei zu sein und dass die behütenden Buchstaben als
glitzernder Funkenregen auf uns herabschweben und uns goldleuchtend verführen zum Lesen , Reisen und zu großer Dankbarkeit.
Dankbarkeit für alles und für mich auch ganz besonders, dass es mein Kind gut hatte!
Ein Kind staunend aufwachsen zu sehen, ist auch eine wunderbare, spannende "Abenteuerreise" !
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am 11. Juli 2010
Mit einer Story und den Worten:"Damit ich nicht die Freuden aus den Augen verliere, die Indien nur denen schenkt, die es lieben." überlässt sich Andreas Altmann dem Zauber Indiens. Und diesmal darf der Leser tief mit ihm in das Leben dieses einmaligen Landes eintauchen. Zwei Monate reist AA durch weite Teile Indiens und lässt auch die heiligen Stätten am Ganges nicht aus. Die meisten Wege werden mit Indien Railways zurückgelegt.

Bei dieser Reise zeigt sich nicht nur deutlich, dass hier ein in Indien Verliebter (und Kenner) unterwegs ist, hier tritt auch die rastlose Reporterseele massiv zutage. Dem Leser wird ein umfangreiches Bild über Geschichte und Gegenwart von Indiens Eisenbahn vermittelt, über die bemerkenswerten Leistungen, den Zustand des Schienennetzes, die Auswirkung der Bevölkerungsexplosion und nicht zuletzt das Verhalten der Bewohner. Gründlich recherchiertes Wissen wird scheinbar spielerisch vermittelt, mit der Leichtigkeit, nach der AA immer wieder sucht. Es beleuchtet die unterschiedlichen Seiten und fällt sein Urteil aus dem Erleben.

Man empfindet die unglaubliche Enge in den Waggons mit, durchaus komische Situationen, die einfach Witz haben oder ulkig sind, weil sie uns Mitteleuropäern so grotesk erscheinen, wie die irrsinnigen Szenarien beim Ein- und Aussteigen. AA kampiert in einfachen Hotels, denn hier ist er den Menschen näher als in Luxussuiten. Er sucht Orte seiner Jugend auf und vergleicht mit dem Heute und er findet alte Freunde wieder. Man spürt die Freude aber auch den Schmerz beim Abschiednehmen, ist doch ein Wiedersehen meist ungewiss. Natürlich zieht es AA auch in die Welt der Gaukler, der Sadhus und der Ärmsten am Rande der Metropolen. Er scheut keine Berührungen und es ist immer Nähe und die Gesprächspartner werden stets beim Namen genannt.

Das Thema Sexualität wird ebenfalls angesprochen, haben wir doch in dieser Hinsicht völlig falsche Vorstellungen von dem Land, das uns einst das Kamasutra bescherte. Jetzt herrscht in Indien biederste Verklemmtheit und weibliche Reisende aus freizügigeren Kulturkreisen sollten mit Belästigungen der oft unterversorgten indischen Männer rechnen, wenn sie sich in eben dieser Weise kleiden.

Dieses Buch ist wertvolle Hilfe, Ergänzung und wichtige Lektüre für alle die, die Indien bereisen wollen. Es ist gleichermaßen lehrreich für die, die aus irgendwelchen Gründen so eine Reise nicht antreten können oder wollen. Die Exotik Indiens berührt sie alle und AA schildert lebensnah und realistisch in der ihm eigenen bilderreichen Sprache.
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am 18. Juli 2005
Ich weiß gar nicht, welches Buch von Andreas Altmann mir am besten gefällt. Aber für dieses bin ich am dankbarsten. Weil ich weiß, dass mich viele der beschriebenen Situationen, der Dreck und der Lärm Indiens zum Verzweifeln gebracht hätten. Dank Andreas Altmann kann ich aufmerksam davon lesen und einen kleinen, fernen Eindruck von Indien bekommen. Und begeistert sein über Sätze wie "ich will nah sein, nicht fern sehen.." Das zeichnet alle Bücher von Andreas Altmann aus: man erfährt nicht nur etwas über das jeweilige Land, welches er bereist, man erfährt auch immer etwas über das Leben und über sich selbst - wenn man aufmerksam liest. Das bei Andreas Altmann nicht zu tun, ist eine Sünde, mit der man am meisten sich selber schadet.
Kaufen, lesen, dankbar sein!
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am 10. Mai 2013
Mein zweites Buch von Altmann, das erste war der Greyhound-Reisebericht.

Also, während mir beim Greyhound Reisebericht etwas gefehlt hat (Was eigentlich?), war dieses Buch richtig, richtig toll. Altmann schreibt hervorragend, lebendig und auch ohne ununterbrochene Extreme. Natürlich sind extreme drin, aber nicht druchgehend. Und er erklärt schön Relationen. Beispielsweise, dass eine Verspätung von 30 Minuten eines Zuges, der seit 48 Stunden vom anderen Ende Indiens kommend unterwegs ist, eigentlich keine Verspätung ist.
Oder woran man wirkklich eng besiedelte Orte erkennt.

Wie auch immer. Für Leute mit Reiselust, Indienfieber oder allgemein Abenteurer mehr als nur empfehlenswert.
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am 21. Februar 2004
Altmann ist und bleibt der Beste.
Auch wenn er mit dem Zug durch Indien streunt darf man sich auf tiefe Einblicke in die Seele und die Kloaken dieses Kontinents freuen. Von Neu- und Lebensgier getrieben verschafft er dem Leser Eindrücke, die der Reiseführer verschweigt. Subjektiv und erfrischend wenig lektoratsgefiltert wie immer bringt er seine Gedanken zu Papier. Es braucht sein Talent und seinen Mut die Abgründe und schwindeligen Höhen dieses Landes zu erleben und in schöne Worte und Geschichten zu fassen. Denkanstöße sind inklusive. Erfreulicher Weise ohne Besserwisserei und erhobene Zeigefinger. Weitgereiste haben eben größere Herzen. Kurz, ein Buch für Alle die in Indien waren oder hin wollen. Und für die Verhinderten oder Reisefaulen erst recht.
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am 2. August 2013
Bisher wusste ich über Indien nur was man in der Schule lernt und was man bei Dokumentationen im TV mitbekommt, Religionen, Kastendenken, heilige Kühe, etc. hat mich also nie wirklich interessiert. Nach den vielen Negativschlagzeilen, wie brutalste Vergewaltigungen, bemerkte ich,dass ich ohne das Land zu kennen, gewaltige Vorurteile in mir manifestierten, ja tiefste Abneigung. Jetzt habe ich auf Rat von Freunden, die seit vielen Jahren in Indien leben und mir gesagt haben „Indien hat viele Gesichter“ das Buch "Notbremse nicht zu früh ziehen" gekauft. Einen passenderen Titel gibt es nicht. Andreas Altmann nahm mich darin mit auf eine fantastische Reise in ein Land, welches alle Facetten aufzeigt, die Indien zu bieten hat. Mein nächstes Reiseziel wird Indien sein. Andreas Altmann schreibt wieder einmal in seiner unbeschreiblich unvergleichlich schönen Sprache lebensnah und realistisch. Jeder Satz ist eine Freude und verzaubert.Danke AA
Sehr empfehlenswert
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