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Notabene 45: Ein Tagebuch Taschenbuch – 1. September 1989

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Erich Kästner wurde 1899 in Dresden geboren und starb 1974 in München. Der Schriftsteller, Satiriker, Dramatiker und nicht zuletzt Autor der berühmten Kinderklassiker ›Das doppelte Lottchen‹, ›Das fliegende Klassenzimmer‹, ›Pünktchen und Anton‹, ›Emil und die Detektive‹ und ›Die Konferenz der Tiere‹ wurde mit zahlreichen Preisen bedacht (u.a. mit dem Büchner-Preis und der Hans-Christian Andersen-Medaille).

»Erich Kästner war ein wehmütiger Satiriker und ein augenzwinkernder Skeptiker. Er war Deutschlands hoffnungsvollster Pessimist und der deutschen Literatur positivster Negationsrat. War er ein Schulmeister? Aber ja doch, nur eben Deutschlands amüsantester und geistreichster. Er war ein Prediger, der stolz die Narrenkappe trug.« Marcel Reich-Ranicki


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Format: Taschenbuch
Sie sollten "Zündstoff fürs eigene Gedächtnis" sein, diese Notizen, die sich Erich Kästner 1945 machte, Gerüst für einen Roman, den er dann doch nicht schrieb -- weil er's weder konnte noch wollte. Also veröffentlichte er sie 1961 und tat gut daran.

Man erlebt mit Kästner die letzten Monate des Zweiten Weltkrieges in Berlin und Tirol, und die ersten Monate danach, in Tirol und Bayern. Er hält fest, was er sieht, hört und denkt -- die Bombardements von Berlin und die Reaktionen der Bevölkerung ebenso wie seine Angst um die Eltern nach der Bombardierung Dresdens. Hiobsbotschaften wie z.B. der Untergang der "Wilhelm Gustloff" stehen neben scharfsinnigen und -züngigen Anmerkungen zur Goebels-Propaganda; festgehalten werden menschenverachtende Durchhalte-Befehle, in ihrem Zynismus unfassbare Verlautbarungen von NS-Bonzen, Nachrichten über politische Morde; protokolliert werden auch Gerüchte über verschollene oder auf abenteuerlichen Wegen ins Ausland entkommene Bekannte (ganz nebenbei erfährt man auch das ein oder andere über den ein oder anderen prominenten Zeitgenossen).

Bald danach vermittelt ihm ein Freund die Flucht ins abgelegene Mayrhofen in Tirol, Hals über Kopf, mit gefälschtem Pass zu einem vorgeblichen Filmprojekt, und auch hier notiert sich Kästner, was immer er beobachten kann. Und er beobachtet manches, was den Beobachteten vielleicht gar nicht so recht ist... Von wegen "ahnungslose Mitläufer"!
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Von Ein Kunde am 10. August 1999
Format: Gebundene Ausgabe
Viele kennen Erich Kästner nur als Kinderbuchautor. Dabei war er viel mehr. "Notabene 45" sind seine Tagebuchaufzeichnungen, die er anfertigte, während das 3. Reich zerfiel. Hier präsentiert er sich als kritischer Zeitgeist, als glühender Gegner des NS-Regimes. Erstaunlich sind die Mutmaßungen, die er bereits zu diesem Zeitpunkt über das volle Übel, welches die Nazis angerichtet hatten, anstellte. Er raubt damit all den Leuten, die behaupten, man hätte nichts wissen können, mit einem Schlag die Glaubwürdigkeit. Mit am Beeindruckendsten ist beispielsweise, wie Kästner die Befreiung Österreichs (wo er sich zum Kriegsende befand) erlebte. Von einer Sekunde auf die andere wechselten alle Leute ihre Gesinnung und hatten viel mehr Probleme damit, Stoff für die neuen - österreichischen - Fahnen zu besorgen. "Jeder macht jeden verantwortlich. Jeder macht jedem Vorwürfe. Und jeder nimmt einen einzigen Menschen aus: sich selber", so Kästner. Insgesamt kann ich das Buch insbesondere jüngeren Leuten sehr empfehlen. Hier ist eines der erschreckendsten Kapitel unserer Geschichte aus Sicht eines Zeitzeugen nachzulesen. Es hilft, zu begreifen, daß all die Opfer der damaligen Zeit eben nicht nur "Zahlenketten" waren. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
die tagebuchförmige mitschrift eines schriftstellers aus einer zeit und einer nation, deren "intelligenz" ihn bei weitem lieber mitsamt, oder wenigstens anstelle seiner bücher in flammen und rauch hätte aufgehen gesehen.
-
das, in union mit kästners art, das absurde festhalten an fast bilderbuchhaft preussischer bürokratie auszuformulieren, wäre ein lesevergnügen allererster güte. wäre, denn dieses buch ist keine fiktion sondern gibt erlebtes wieder, dass in seiner banalität (und manchmal in kurzen nebensätzen) so ungeheuer ist, dass es die scharfzüngige und bisweilen zynische distanz kästners braucht, um überhaupt noch fassbar zu sein.
-
unbedingte kaufempfehlung.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Notabene 45 ist ein Buch, das mich nicht mehr losgelassen hat.

Kästner gelingt mit dieser ungeheuer fesselnden Beschreibung der letzten Kriegswochen, die als harmloses Tagebuch daherkommt, ein Meisterwerk. Das Buch ist von einer zeitlosen sprachlichen Kreativität und ironischen Finesse, auch wenn einem das Lachen oft im Hals stecken bleibt. Kästner ist in Hochform, so schrecklich die Umstände und so jämmerlich sein eignes Befinden in jener Zeit auch waren.

Sein Tagebuch ist ein Dokument der Zeitgeschichte, das auch aus heutiger Rückschau unglaublich viele kleine und große, immer erhellende und oft verstörende Details aus jener Zeit ins Gedächtnis ruft. Es dokumentiert, wie sich Menschen unter dem Druck von Krieg und Gesinnungsterror verbiegen und dann nach Kriegsende im Buhlen um die Gunste der neuen Herren reflexartig in Lüge und Heuchelei verfallen.

Kästner beginnt seine Aufzeichnungen im Februar 1945, als Berlin sich langsam im Chaos der alliierten Bomben auflöst. Weil jeder hingerichtet werden kann, der am "Endsieg" des Dritten Reichs zweifelt, führt Kästner sein Tagebuch zunächst verkürzt und in Steno, getarnt in einem sogenannten "Blindband": Einem fertig gebundenen, aber leeren Buch, wie es als Muster für die Produktion verwendet wird. Nachdem es zunächst unerkannt zwischen „tausend anderen“ in Kästners Berliner Bücherregal steht, geht es Mitte März 1945 unverhofft mit seinem Autor auf die Reise.

Grund ist die vielleicht bizarrste Episode der deutschen Filmgeschichte.
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