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Not The Weapon But The Hand

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Hogarth ist der Frontmann von Marillion, den Progressive-Rock-Legenden. Zusätzlich zu den 12 Alben, die Marillion mit Hogarth veröffentlicht haben, hat er auch als Solokünstler Musik gemacht und ist auf Tournee gegangen. Nun hat er sich mit Richard Barbieri für dieses Album zusammengetan, der hauptamtlich als Keyboarder bei Porcupine Tree tätig ist und in Japan Musikgeschichte schrieb.

kulturnews.de

Marillion waren ein schwer verdaulicher Anachronismus. Eine Band, die störrisch dort weitermachte, wo Genesis mal aufgehört hatten. Seltsamerweise war diese schwülstige Progrockpampe sogar chartstauglich. Bei "Kayleigh" hielt noch Fish das Mikro in der Hand, doch wie der Schotte hatte auch sein Nachfolger Steve Hogarth jenen theatralischen Hang zum Jammerfalsett, der irgendwie stilbildend war - zielstrebig vorbei an allen damals neuen Mainstreams zwischen U2, Cure und Police. Die zwei guten Jahrzehnte für Keyboarder brachen an damals; mithin waren es gute Zeiten für Richard Barbieri, der den Sound von Bands wie Japan und Porcupine Tree prägte. Mittlerweile lassen Hogarth und Barbieri die ganze Sache entspannter angehen: Ihr Album ist ein Gemeinschaftsprojekt, das musikalisch in Barbieris Kopf entstand und seine lyrische Ausformung durch Hogarths Reaktionen auf die Kompositionen fand. Über Loops und Trance, Drum & Bass und leise Beatpoetry definieren sich die Nummern, die man je nach Tagesform düster und gothisch empfinden mag oder auch naturalistisch bis romantisch. Wer sich - Japan hin, Marillion her - akustisch gern mit Ambient, Industrial oder Darkwave umgibt, wird Hogaths und Barbieris Album als wohltuend entschleunigende Inspiration empfinden. (ron)


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Top-Kundenrezensionen

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Sehr gutes Album, etwas eigenwillig. Man muss dieses
Album mehre male erst hören, um es gut zu finden.
Jedenfalls ich musste das.
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Format: Audio CD
Man durfte schon gespannt sein, wie das Gespann Hogarth & Barbieri auf Ihren ersten gemeinsamen Album klingen würde, hatte Hogarth doch im Vorfeld verkündet, dass "Not the weapon but the hand" die eine oder andere Überraschung beinhalte.
Vorweg kann man sagen, dass das Album nicht nach Marillion klingt, nur ein wenig nach Hogarths Solo-Album "Ice cream genius", dafür aber viel nach Barbieri, inbesondere der Jansen & Barbieri Alben, wie etwa "Stone to flesh". Barbieri legt das musikalische Gerüst, auf dem sich Hogarth quasi im Freistil austobt. Er singt (ein bisschen!), er spricht, säuselt, flüstert, schreit auch mal, dann singt er wieder (noch ein bisschen!)... Wer Hogarth-Gesang im Marillion Stil erwartet, wird evt. enttäuscht sein. Im wirklich starken Opener "Red kite" hört man ihn zunächst nur von links, leicht verfremdet, bevor das Stück Fahrt aufnimmt. Barbieri schafft ein episches Ambient Fundament für Hogarths kryptische Texte, die mit Leidenschaft singt. Toll! Über weite Strecken bleibt das Album sehr ruhig mit leichtem "Trip-hop" Einschlag. Barbieris Arrangements sind durch die Bank sehr geschmackvoll, stimmig und nie überladen. Nur "Crack" macht seinem Namen alle Ehre. Das sperrige Stück mit verzerrten Gesangsparts wirkt irgendwie störend, aber wohl beabsichtigt, wie der Titel vermuten lässt. Höhepunkte sind das zynische "Your beautiful face" und der quasi-Gegenpol "Only love..." mit seiner hymischen Hookline. Das übrige Material passt sich ebenfalls gut ein. Freunde von Barbieris Backkatalog, auch mit David Sylvian oder Acts wie No-Man, Fjeri etc. werden auf ihre Kosten kommen. Marillion Fans sollten schon offen für eine etwas andere Ausrichtung sein.
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Format: Audio CD
Ein sehr interessantes Art-Pop-Project erwartet uns auf dem Album - Not The Weapon But The Head - von Marillion-Sänger Steve Hogarth und Procupine-Tree-Keyboarder Richard Barbieri. Gleich vorweg. Das Album hat weder etwas mit der einen großen, noch mit der anderen großen Band zu tun, sondern ist etwas völlig Eigenständiges, das in mehreren Durchläufen erobert werden muss. Unverkennbar sind bei dieser etwas anderen Musik allerdings die grandiosen Vokals von Steve Hogarth, der auf dieser Scheibe weniger Emotionalität aus sich herausreißt, sondern vielmehr tiefgehende Wirkung erzielt, indem er die Texte hin und wieder spricht, aber vor allem flüstert. Einige Sounds und Rhythmen, wie zum Beispiel die auf - A Cat With Seven Souls - oder - Only Love Will Make You Free - erinnern ein wenig an Steve Hogarths erstes Solo-Album - Icecream Genius - andere hingegen, wie zum Beispiel - Red Kite - aber vor allem die beiden großartigen, gedankenversunkenen und sehr hypnotisch wirkenden - Your Beautiful Face - und - Liftin The Lid - bei denen uns Hogarth zu sehr langsamen und traurigen Klangteppichen durch die dukle Box einer verletzten Seele flüstert, genießen aufgrund ihrer absoluten musikalischen Innovation Ausnahmestatus.

Einzig der Song - Crack - bleibt aufgrund seiner verzerrten Vokals sehr gewöhnungsbedürftig, wird aber nach mehreren Durchläufen zugänglicher.

Not The Waepon But The Hand - ist ein sehr interessantes aber vor allem innovatives Album, das man am besten im Dunklen anhört, oder wenn man mit in der Nacht durch die Straßen der Stadt läuft, und der Lichtschein der gelben Straßenlampen den Weg zeichnet. Es ist atmosphärischer und tiefgehender Art-Pop zum Versinken und Dahinschwelgen.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
....aber sehr gut. Mir gefällt die Scheibe erst nach mehrmaligem Hören mit Unterbrechungen. Hier kommt schwere Kost, die aber unglaublich packt, wenn man sich darauf einlässt. Weder Steve Hogarth noch Richard Barbieri kupfern hier einfach mal so ihre Hauptbands ab und mischen dies lustig zu einem Brei (negativ-Vergleich: Flying Colors). Sie machen etwas eigenständig großes mit einem Fundus an Ideen, den ich im Moment kaum vergleichen kann in dieser Szene. Die Samples passen, die Instrumental-Teile genial eingesetzt und Hogarth's Stimme (es ist nicht einfach Gesang, es ist die Stimme an und für sich, die fasziniert). Ich sag mal Richard Barbieri's Strukturen find ich schon sehr lange klasse, aber hier kommt er total im Vordergrund, obwohl er sich im Hintergrund hält. Wer sich auf ein musikalisches Erlebnis einlässt ohne gleich die alten Vergleiche zu treffen, der sollte hier zuschlagen. Sehr gutes Werk!
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