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Nordwand

 (737)7.42 h 6 min2008X-Ray12
Die berühmt-berüchtigte Eiger Nordwand als Erste zu bezwingen - im Sommer 1936 ist das der Traum vieler Bergsteiger aus ganz Europa.
Directors
Philipp Stölzl
Starring
Benno FürmannFlorian LukasJohanna Wokalek
Genres
Action
Subtitles
None Available
Audio Languages
Deutsch
Rentals include 30 days to start watching this video and 48 hours to finish once started.
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Studio
Paramount Pictures
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Format
Prime Video (streaming online video)
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Reviews

4.6 out of 5 stars

737 global ratings

  1. 79% of reviews have 5 stars
  2. 11% of reviews have 4 stars
  3. 5% of reviews have 3 stars
  4. 2% of reviews have 2 stars
  5. 3% of reviews have 1 stars

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Top reviews from Germany

TheClientReviewed in Germany on 12 July 2019
3.0 out of 5 stars
Historisch in großen Teilen falsch
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Der Film an sich ist nicht schlecht, die Schauspieler sind gut. Aber es ist mE sehr schade, dass nahezu alle der Begleitumstände falsch dargestellt werden. Teilweise ist dies dann auch schlicht albern, insbes. dass eine Zeitungspraktikantin als Freundin von Toni Kurz dargestellt wird, welche ihren Freund natürlich in der Wand entdeckt und fast rettet (tatsächlich wurde er durch einen Streckengeher der Jungfraubahn entdeckt und es waren Schweizer Bergführer in der Nähe, die herbeigerufen wurden).

Aus Kurz und Hinterstoißer werden im Film kurzerhand überzeugte Anti-Nazis gemacht, die im Kleinen stets rebellieren und nicht zum Heer passen. Tatsächlich waren beide freiwillige Berufssoldaten bei den Gebirgsjägern (und waren nicht für die Besteigung ausgetreten). Die Leiche von Toni Kurz wurde tatsächlich auch von anderen Gebirgsjägern später geborgen.

In den erfundenen Teilen der Story stecken dann auch logische Fehler. Am absurdesten fand ich, dass die Zeitungspraktikantin ihrem Chef mitteilt, sie gehe nicht wieder nach Berlin (sondern zurück nach Berchtesgaden), da in Berlin zu viele wie er seien. Als echte Großstadtkritikerin berichtet sie die Geschichte dann im Rückblick aus ... New York...
10 people found this helpful
Pitt61Reviewed in Germany on 02 February 2019
3.0 out of 5 stars
Ansich gut gemacht. Historisch nicht korrekt
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Warum unbedingt die Praktikantin einer Zeitung als Freundin von Toni Kurz erscheinen muss ist mir unverständlich. Diese Frau taucht auch -historisch völlig falsch - während Kurz' letzter Stunden in der Wand in seiner Nähe auf. So wird das wirklich dramatische Potential , was der Film haben könnte verwässert und vertan. Die Ereignisse waren schrecklich genug ....und hätten ... an der Wahrheit angelehnt viel Stoff für einen besseren Film geboten .
6 people found this helpful
Thomas ZeschkyReviewed in Germany on 30 June 2020
1.0 out of 5 stars
Neue deutsche Katastrophe
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Den Film erträgt man keine 3 Minuten. Wieso kann man in Deutschland Schauspieler nicht anständig casten? Das läuft doch scheinbar so ab. Es soll ein Movie gedreht werden und dann holen wir mal die 10 Schauspieler die das Land für Mainstream Kino zur Verfügung hat aus dem Mallorca Urlaub zurück. Wenn man in Bayern einen Film spielen lässt, müssen die doch den Dialekt können. Geht doch bei Dampfnudelblues u.a. auch. Da kann die Hauptdarstellerin, obwohl nicht gebürtig, den Dialekt sprechen. Aber scheinbar geht das nicht wenn man immer nur die gleichen 10 Pfeiffen castet. Und das Beste an dem Film ist die ironische Einblendung zu Beginn. Nach einer wahren Begebenheit. Nach dem Lacher sollte dann jeder sich ausblenden, bevor die Schauspieler übernehmen und alles in Grund und Boden spielen.
3 people found this helpful
MerelReviewed in Germany on 20 June 2020
4.0 out of 5 stars
Sehenswertes Bergsteigerdrama, aber warum hielt man sich nicht an die wahren Ereignisse?
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Ich hatte den Film im Zuge des kostenlosen Amazon-Prime-Video-Angebotes geguckt. Genauere Angaben zum Inhalt des Films spare ich mir an dieser Stelle, da man sich den Trailer angucken kann.

Optischen gesehen bekommt man hier tolle Bergsteigeraufnahmen zu sehen, wodurch der Film eine gute Atmosphäre hat, wirklich grossartige Kulissen.
Auch der Wechsel zwischen den Ereignissen auf dem Berg und den Reportern ist gelungen, weil man dadurch auch die Gegensätze sieht. Die Bergsteiger sind dort oben in der Kälte und unter schweren körperlichen Anstrengungen am kämpfen und die Reporter usw. lassen es sich im Hotel bei Wärme und Speisen gut gehn.

Von der Filmlänge her, hätte man einiges kompakter machen können. Alleine die Einleitung und Einführung der Charaktere geht knapp 50 min., bis es dann eben zum Hauptkern des Films übergeht.

Ein großer Kritikpunkt ist auch, dass sich Regisseur Philipp Stölzl nicht ganz an die realitätsnahen Aufzeichnungen gehalten hat und eine sinnlose Liebesgeschichte dazugedichtet hat.
Ich fragte mich sowieso, warum Luise (Johanna Wokalek) da OHNE Bergsteigererfahrung am Ende dort mit rumklettert. Die ganze Szenerie mit ihr am Ende ist totaler Blödsinn o_O
Ich hatte dann erst im Nachhinein gelesen, dass das eben alles mit ihr erfunden war und auch einige andere Sachen mit den Bergsteigern nicht stimmten.
Natürlich ist das alles nicht genau zu rekonstruieren, aber wenn ich einen Film mache, der auf wahren Begebenheiten beruht, sollte man sich doch auch daran halten und nicht so viel dazudichten. Der Zuschauer weiss doch dann gar nicht, was real war und was nicht. In dem Fall sind künstlerische Freiheiten einfach fehl am Platz : (

Nichtsdestotrotz bekommt man hier ein sehenwertes Drama präsentiert, was für mich eine sehr gute Abendunterhaltung war. Man muss sich natürlich auch in die Situationen hineinversetzen können bzw. sich auf den Film einlassen können, dann funktioniert die Geschichte auch ganz gut.
Bis auf die besagten Kritikpunkte gibt's nichts zu meckern ; )
One person found this helpful
Martin HüblerReviewed in Germany on 23 March 2015
5.0 out of 5 stars
Dramatisch und atmosphärisch dicht
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Die Vorwürfe der Kritik in Sachen Nazi-Ästhetik und Nazi-Schwiemelei kann ich nicht nachvollziehen. Stölzl hat eben die Stimmung und Atmosphäre der damaligen Zeit wiedergegeben und wollte dabei möglichst authentisch sein - ohne den hierzulande so beliebten, oberlehrerhaft erhobenen Zeigefinger. Eine richtige Entscheidung - kritisch reflektieren kann der mündige Zuschauer auch selbst. Als Zeitdokument mit fiktiven Elementen (Liebesgeschichte), die aus dramaturgischen Gründen durchaus vertretbar sind und dem Film guttun ohne kitschig zu sein, ist der Film erstklassig.
An der Wand kommt richtig Spannung auf und das bittere Ende kann niemanden kalt lassen. Die schauspielerischen Leistungen sind ausgezeichnet, ebenso wie Regie und Kamera.
20 people found this helpful
RainerjosefReviewed in Germany on 12 April 2021
5.0 out of 5 stars
Der Ruf der Berge und die Nazizeit
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Vielleicht der beste Bergsteigerfilm überhaupt.
Da ist einmal die Rahmenerzählung der beiden Bergsteiger Kurz und Hinterstoisser und der Beziehung von Kurz und der Bildredakteurin der Berliner Zeitung, die ihren linientreuen Naziredakteur in die Schweiz zur Berichterstattung geschickt hat. In diesem Rahmen, der eigentlich ein Dyptichon ist, gibt es die beiden Seiten der das Schauspiel am Berg beobachtenden Hotelgesellschaft einerseits und dann die Geschichte der beiden eigentlichen Helden am Berg.
Zu Kurz, dem Verantwortungsvollen und Hinterstoisser, dem Leichtsinnigen, gesellen sich während der Besteigung ein österreichisches Konkurrenzteam. Die beiden letzten und ihr Versagen sind dann neben dem Leichtsinn Hinterstoissers am Ende der Grund für den tödlichen Ausgang des Erstbesteigungsversuchs.
Ein ergreifendes Schicksal und ein mitreißendes Miterleben des Mutes und des Durchhalteswillens der Bergsteiger. Großartige Bergaufnahmen.
Für mich einer der besten deutschen Filme überhaupt, der das Genre Bergfilm übersteigt.
BSInitReviewed in Germany on 23 September 2019
3.0 out of 5 stars
historisch wohl nicht ganz korrekt
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Der Film ist an sich gut gemacht, dies sei vorangestellt. Da ich sehr viel Bergsteigerliteratur gelesen habe, muss ich allerdings sagen, dass die Geschichte wohl nicht ganz korrekt erzählt wurde und aus dramaturgischen Gründen ein paar Halbwahrheiten dazu erfunden wurden. Denn ich kann mich nicht erinnern, dass eine Frau dort oben herumgeklettert ist und versucht hat, Toni Kurz zu retten, schon gar nicht im Sturm, ausgesetzt in der Eiger Nordwand.
2 people found this helpful
FKReviewed in Germany on 08 July 2019
4.0 out of 5 stars
Ein Dilemma
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Dieser Film mag gerade dort, wo er historisch nicht korrekt ist (was aber insgesamt ok ist), Schwachstellen haben, was Nachvollziehbarkeit und Logik angeht. Dramaturgische Schwächen hat er allerdings kaum und deshalb auch überhaupt keine Längen. Was mir als geborenem Voralpenländer allerdings weh tut, ist jegliches Fehlen von Dialekt auf der deutschen Seite. Während die Schweizer sogar mit schwer verständlichem und die Österreicher zumindest noch mit starkem Akzent sprechen, sind Kurz, Hinterstoißer und Fellner so hochdeutsch synchronisiert, dass ich mich schwer tue, sie authentisch zu finden. Mit ein wenig Dialekttraining hätten es Fürmann, Lukas und Wokalek bestimmt ganz gut hinbekommen. Vielleicht wär es nicht perfekt geworden und dann hätte das wiederum Kritik hervorgerufen. Tja... Letzte Lösung: Andere Besetzung? - Aber wäre NORDWAND dann so gut geworden? Und v. a. so erfolgreich? Oder wäre er dann als Heimatfilm wahrgenommen worden...? Ein Dilemma eben.
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