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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 25. November 2014
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Seinen Inhalt muss ich nicht beschreiben; das haben schon andere getan. Wenn man wirklich etwas über Nordkorea erfahren will, dann genügen Bücher nicht, dann muss man hinfahren. Ich habe das bereits zweimal getan und war jedesmal aufs Neue sehr beeindruckt von diesem merkwürdigen Land und vor allem von seinen Menschen. Ich habe großen Respekt vor diesen Menschen, die mit ihren begrenzten Mitteln in ihrem seltsamen System, aus dem niemand ausbrechen kann, nicht nur relativ viel geschafft haben, sondern sich dabei auch eine besondere Würde bewahren. Das kommt auch in dem Buch zum Ausdruck. Auch als Tourist vor Ort gelingt es einem natürlich nicht, hinter die Kulissen zu schauen. Dieses Buch mit seinen vielen, zum Teil auch sehr aktuellen Beiträgen aus den verschiedensten Bereichen erklärt aber vieles von dem, was man gesehen hat, etwas näher - z.B. das Mobilfunknetz oder die Kioske, die zwischen meinen beiden Besuchen wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Außerdem ist es nicht in dem üblichen spöttischen und despektierlichen Ton geschrieben wie so manch andere Bücher über Nordkorea. Man muss wissen, wie wichtig es den Nordkoreanern ist, frei von Fremdherrschaft zu sein und dass sie immernoch stolz auf ihren schnellen Wiederaufbau nach dem Krieg sind und darauf, es alleine geschafft zu haben. Die Politik sei mal dahingestellt - wie auch in dem Buch. Wer sich über die Menschenrechtssituation erkundigen will, sollte das besser bei amnesty international tun. Das Buch ist empfehlenswert für alle, die nicht eine politische Ausarbeitung und die Enthüllung von Staatsgeheimnissen erwarten, sondern an den Eindrücken und Einblicken von privaten und beruflichen Nordkorea-Reisenden teilhaben wollen. An Buch-Tipps zur vorgenannten anderen Art wäre ich aber auch sehr interessiert.
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"Nordkorea. Einblicke in ein rätselhaftes Land" ist in seiner dritten, vollständig aktualisierten Ausgabe bereits im November 2013 erschienen. Dies ist der Aktualität des Buches jedoch keinesfalls abträglich, denn im letzten "sozialistischen Frontstaat" gehen die Uhren langsamer als in der übrigen Welt.

In seiner Einleitung gibt der Herausgeber Christoph Moeskes u. a. einen historischen Rückblick auf die Ereignisse zwischen dem Koreakrieg (1950 - 1953) und dem sich anschließenden "Kalten Krieg". Die Erinnerung an die verheerenden Kämpfe und amerikanische Luftangriffe, die teilweise Züge eines Vernichtungskrieges trugen, führten in Nordkorea zu einer Traumatisierung. Hinzu kam die unmittelbare Bedrohung durch Nuklearwaffen, die entgegen des Waffenstillstandabkommens (einen Friedensvertrag gibt es bis heute nicht !) in Südkorea stationiert wurden. Nordkoreas "Kriegswirtschaft" umfasst ein Viertel des Bruttosozialproduktes für die weltweit fünftgrößte Armee mit ca. 1 Million Soldaten und 800.000 Reservisten. Trotz einer langsamen wirtschaftlichen Öffnung sind dem Touristen spontane Kontakte zu Nordkoreanern verwehrt, da dessen Bewegungsfreiheit meist nach wenigen Metern endet. Daneben gibt es jedoch auch die Realität der im Land vorhandenen Tempel- und Grabanlagen, die vollkommen frei von jedweder Ideologie vom Reichtum koreanischer Geschichte und Kultur zeugen. So könne derjenige - so Moeskes -, der in Nordkorea einen sozialistischen Mutterstaat sehen will, dies ebenso tun, wie jemand, der das Land als bizarre Diktatur sehen will. So werde auch derjenige Bestätigung finden, der das Land als eine tragische Komödie sehen will....

Im Hauptteil des Buches bieten 22 Autoren verschiedenster Herkunft, Berufe und ihrer Motivation Nordkorea zu besuchen, bzw. dort zu arbeiten, Einblicke in einen Alltag, der dem staatlich behaupteten bisweilen fundamental zuwider läuft. Die einzelnen Reise- und Erfahrungsbericht sind unter den Überschriften "Pjöngjang", "Provinz", "Inszenierung", "Hilfe", "Wirtschaft" und "Austausch" zusammengefasst. Folgende Themenfelder ziehen sich durch das Buch, bzw. sind besonders erwähnenswert.

Die Furcht vor dem Erzfeind US-Amerika ist allgegenwärtig. Kriegsfilme um die die "Koreanische Volksrevolutionsarmee" ist das stärkste Genre im Kino. Die Propaganda spricht von einem "freiwilligen Militärdienst". Erntebrigaden auf dem Feld werden von einem Propagandawagen mit Megaphonen beschallt. Nordkoreanischen Staatsbürgern ist bei Strafe verboten, jeglicher Kontakt mit Ausländern zu unterhalten. Der devisenstarke Tourist muss für einen fünftägigen Aufenthalt fast 1000 Euro zahlen, wird dafür wie ein Staatsgast permanent begleitet. Walter Pfabigan hatte hierfür den Begriff "Delegationismus" geprägt. Der Empfang ausländischer Sender ist ebenfalls verboten. So kann man auch nicht einfach einen Nordkoreaner anrufen. Autoverkehr ist rar, fehlt manchmal sogar völlig. So hat, derjenige, der das größere Auto fährt Vorfahrt. Dennoch gäbe es keine aggressiven Reaktionen. In der Hauptstadt dürfen Frauen aus Gründen der Sicherheit und Schicklichkeit nur dreirädrige Fahrräder benutzen. Der Einsatz von Frauen als "Tanzende Polizistinnen" , die Blumen von Pjöngjang.

Trotz der Hundesuppen "Kaegogi" oder "Tangogi" sei der beste Freund des Menschen in Korea viel sicherer als in China. Obwohl im Zoo von Pjöngljang neben den bei uns üblichen Angaben auf den jeweiligen Schildern, auch die Verwendung des Tieres angegeben ist, würde ein gesunder Koreaner auch niemals eine Katze verspeisen. Das nordkoreanische Bier "Maekchu" soll hervorragend sein! Drei große Gläser für einen Euro (2003). Aus dem ganzen Land strömen Menschen herbei, um den "Ewigen Präsident", d. h. den einbalsamierten Leichnam Kim Il Sung in seinem Glassarg die Ehre zu erweisen. Der "Große Führer" habe neben dem russischen und chinesischen Sozialismus für Nordkorea einen dritten Weg gefunden, der sich in der adaptionsfähigen Staatsideologie "Juche", d. h. alles aus eigener Kraft leisten zu können, offenbare. Garant ist nun der 'Geliebte Führer', Kim Jong Il. Nordkorea blieb als einziges Land übrig, das noch den Bronzeguss für Monumentalstatuen betreibt. Auch die "Sonderwirtschaftszonen" Rason im Norden und Kaesong im Süden, eine südkoreanische Produktionsstätte und Exklave, stehen nicht im Widerspruch zum System.

Denn Kim Il Sung sagte, dass Märkte nicht bloße Kennzeichen des Kapitalismus seien, sondern der menschlichen Gesellschaft und somit nicht im Widerspruch zum Sozialismus stünden. Die Flexibilität des Juchesystems zeige sich mittlerweile in einem "Parteitagsschlussverkauf", der Ersten Geldkarte des Landes, der Zulassung von Bauernmärkten und einer vernüftigen Abwertung des Won gegenüber dem US-Dollar. Christliche Priester gibt es zwar im ganzen Land nicht, jedoch einige evangelische und katholische Kirchen.

Den Abschluss des Buches neben bilden Anmerkungen/Fußnoten und einem vierseitigen Literaturverzeichnis, eine kurze Vorstellung der Autoren, ein Abbildungs- und Quellennachweis, sowie eine Seite mit hilfreichen Internetadressen. Auf der allerletzten Seite gibt es noch mit dem "Nordkorea-Handbuch. Unterwegs in einem geheimnisvollen Land" aus dem Trescher Verlag, einen Hinweis auf einen der wenigen Reiseführer.

Christoph Moeskes ist ein spannendes und ausgewogenen Buch gelungen, das den interessierten Leser mitunter nachdenklich stimmen, aber auch schmunzeln lassen kann, denn in Nordkorea ergibt sich häufig und unerwartet eine wundersame Wendung....

5 Amazonsterne!
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"Nordkorea. Einblicke in ein rätselhaftes Land" ist in seiner zweiten, vollständig aktualisierten Ausgabe bereits im Oktober 2007 erschienen. Dies ist der Aktualität des Buches jedoch keinesfalls abträglich, denn im letzten "sozialistischen Frontstaat" gehen die Uhren langsamer als in der übrigen Welt.

In seiner Einleitung gibt der Herausgeber Christoph Moeskes u. a. einen historischen Rückblick auf die Ereignisse zwischen dem Koreakrieg (1950 - 1953) und dem sich anschließenden "Kalten Krieg". Die Erinnerung an die verheerenden Kämpfe und amerikanische Luftangriffe, die teilweise Züge eines Vernichtungskrieges trugen, führten in Nordkorea zu einer Traumatisierung. Hinzu kam die unmittelbare Bedrohung durch Nuklearwaffen, die entgegen des Waffenstillstandabkommens (einen Friedensvertrag gibt es bis heute nicht !) in Südkorea stationiert wurden. Nordkoreas "Kriegswirtschaft" umfasst ein Viertel des Bruttosozialproduktes für die weltweit fünftgrößte Armee mit ca. 1 Million Soldaten und 800.000 Reservisten. Trotz einer langsamen wirtschaftlichen Öffnung sind dem Touristen spontane Kontakte zu Nordkoreanern verwehrt, da dessen Bewegungsfreiheit meist nach wenigen Metern endet. Daneben gibt es jedoch auch die Realität der im Land vorhandenen Tempel- und Grabanlagen, die vollkommen frei von jedweder Ideologie vom Reichtum koreanischer Geschichte und Kultur zeugen. So könne derjenige - so Moeskes -, der in Nordkorea einen sozialistischen Mutterstaat sehen will, dies ebenso tun, wie jemand, der das Land als bizarre Diktatur sehen will. So werde auch derjenige Bestätigung finden, der das Land als eine tragische Komödie sehen will....

Im Hauptteil des Buches bieten 22 Autoren verschiedenster Herkunft, Berufe und ihrer Motivation Nordkorea zu besuchen, bzw. dort zu arbeiten, Einblicke in einen Alltag, der dem staatlich behaupteten bisweilen fundamental zuwider läuft. Die einzelnen Reise- und Erfahrungsbericht sind unter den Überschriften "Pjöngjang", "Provinz", "Inszenierung", "Hilfe", "Wirtschaft" und "Austausch" zusammengefasst. Folgende Themenfelder ziehen sich durch das Buch, bzw. sind besonders erwähnenswert.

Die Furcht vor dem Erzfeind US-Amerika ist allgegenwärtig. Kriegsfilme um die die "Koreanische Volksrevolutionsarmee" ist das stärkste Genre im Kino. Die Propaganda spricht von einem "freiwilligen Militärdienst". Erntebrigaden auf dem Feld werden von einem Propagandawagen mit Megaphonen beschallt. Nordkoreanischen Staatsbürgern ist bei Strafe verboten, jeglicher Kontakt mit Ausländern zu unterhalten. Der devisenstarke Tourist muss für einen fünftägigen Aufenthalt fast 1000 Euro zahlen, wird dafür wie ein Staatsgast permanent begleitet. Walter Pfabigan hatte hierfür den Begriff "Delegationismus" geprägt. Der Empfang ausländischer Sender ist ebenfalls verboten. So kann man auch nicht einfach einen Nordkoreaner anrufen. Autoverkehr ist rar, fehlt manchmal sogar völlig. So hat, derjenige, der das größere Auto fährt Vorfahrt. Dennoch gäbe es keine aggressiven Reaktionen. In der Hauptstadt dürfen Frauen aus Gründen der Sicherheit und Schicklichkeit nur dreirädrige Fahrräder benutzen. Der Einsatz von Frauen als "Tanzende Polizistinnen" , die Blumen von Pjöngjang.

Trotz der Hundesuppen "Kaegogi" oder "Tangogi" sei der beste Freund des Menschen in Korea viel sicherer als in China. Obwohl im Zoo von Pjöngljang neben den bei uns üblichen Angaben auf den jeweiligen Schildern, auch die Verwendung des Tieres angegeben ist, würde ein gesunder Koreaner auch niemals eine Katze verspeisen. Das nordkoreanische Bier "Maekchu" soll hervorragend sein! Drei große Gläser für einen Euro (2003). Aus dem ganzen Land strömen Menschen herbei, um den "Ewigen Präsident", d. h. den einbalsamierten Leichnam Kim Il Sung in seinem Glassarg die Ehre zu erweisen. Der "Große Führer" habe neben dem russischen und chinesischen Sozialismus für Nordkorea einen dritten Weg gefunden, der sich in der adaptionsfähigen Staatsideologie "Juche", d. h. alles aus eigener Kraft leisten zu können, offenbare. Garant ist nun der 'Geliebte Führer', Kim Jong Il. Nordkorea blieb als einziges Land übrig, das noch den Bronzeguss für Monumentalstatuen betreibt. Auch die "Sonderwirtschaftszonen" Rason im Norden und Kaesong im Süden, eine südkoreanische Produktionsstätte und Exklave, stehen nicht im Widerspruch zum System.

Denn Kim Il Sung sagte, dass Märkte nicht bloße Kennzeichen des Kapitalismus seien, sondern der menschlichen Gesellschaft und somit nicht im Widerspruch zum Sozialismus stünden. Die Flexibilität des Juchesystems zeige sich mittlerweile in einem "Parteitagsschlussverkauf", der Ersten Geldkarte des Landes, der Zulassung von Bauernmärkten und einer vernüftigen Abwertung des Won gegenüber dem US-Dollar. Christliche Priester gibt es zwar im ganzen Land nicht, jedoch einige evangelische und katholische Kirchen.

Den Abschluss des Buches neben bilden Anmerkungen/Fußnoten und einem vierseitigen Literaturverzeichnis, eine kurze Vorstellung der Autoren, ein Abbildungs- und Quellennachweis, sowie eine Seite mit hilfreichen Internetadressen. Auf der allerletzten Seite gibt es noch mit dem "Nordkorea-Handbuch. Unterwegs in einem geheimnisvollen Land" aus dem Trescher Verlag, einen Hinweis auf einen der wenigen Reiseführer.

Christoph Moeskes ist ein spannendes und ausgewogenen Buch gelungen, das den interessierten Leser mitunter nachdenklich stimmen, aber auch schmunzeln lassen kann, denn in Nordkorea ergibt sich häufig und unerwartet eine wundersame Wendung....

5 Amazonsterne!
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am 13. August 2004
Das Buch "Nordkorea" zeichnet sich durch ein breites Spektrum von Aufsätzen aus, von Touristen, Entwicklungshelfer, Filmschaffenden bis ehemaligen DDR-Korrespondenten berichten verschiedenste Autoren und Autorinnen. Die Wertungen und Berichte sind entsprechend breit, wohltuend, dass nicht nur die gewohnten Attribute wie "Steinzeitkommunismus" und "Atomwaffen" fallen, sondern auch Blicke hinter die Fassade versucht werden und gelingen, die Autoren und der Herausgeber fühlen sich dem nordkoreanischen Volk verbunden, dass spürt man in allen Berichten, teils sind sie witzig und grotesk, teils stimmen sie nachdenklich und traurig, immer aber zeigen sie tiefen Respekt vor dem Land, auch wenn die Regierung kritisch beleuchtet wird, aber auch positive Aspekte nicht einfach propagandistisch ausgeblendet werden. Ingesamt sehr zu empfehlen für jeden und jede, die sich ernsthaft mit dem abgeschotteten Land beschäftigt. Gratulation!
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am 24. Oktober 2010
Authentische Berichte echter Augenzeugen, die sich in Nordkorea nicht nur fuer eine Kurzreise aufgehalten haben, machen dieses Buch zu einem der besten, das zu diesem Thema auf dem Markt erhaeltlich ist.

Das Buch hilft insgesamt einen Eindruck ueber die Stimmung und die Stimmungen im Land zu erhalten und es bereitet gut auf einen laengeren Aufenthalt vor. Fuer kurze Touristenreisen ist es als einziges Buch weniger geeignet, da kauft man am besten das Nordkorea Handbuch von Arno Maierbrugger und den englischsprachigen Bradt Travel Guide.

Reisefuehrer duerfen uebrigends auf Nordkorea-Reisen mitgenommen werden, sie werden nicht beschlagnahmt :-)
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am 19. März 2009
Das Buch bietet eine wirklich weite Spanne an Berichten über vielseitige Erfahrungen in diesem so verschlossenen Land. Von Touristen über Entwicklungshelfer bis zu Gastdozenten und Diplomaten. Über ihre Erlebnisse in dem oftmals eng gesteckten Rahmen ihres Aufenthalts und Versuchen über diese Grenzen hinaus zu gehen und in Kontakt mit Land und Leuten zu kommen. Darunter befindet sich auch ein Bericht eines nordkoreanischen Flüchtlings, der als Junge in einem Arbeitslager interniert war.

Immer wieder fällt der Name Walter Pfabigan, der 1986 ein Buch mit dem Titel "Schlaflos in Pjöngjang" veröffentlichte, in dem er den Versuch beschrieb Teil der nordkoreanischen Juche-Kultur zu werden. Leider ist es mittlerweile vergriffen. Wer zufällig weiß, wo es noch zu finden ist, melde sich bitte bei mir.
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am 27. September 2010
Durch die Zusammenstellung der Eindrücke von Menschen mit den verschiedensten Hintergründen entsteht ein sehr guter Einblick in dieses rätselhafte Land. Wer sich für das Leben der Menschen in Nordkorea interessiert ist bei diesem Buch sehr gut aufgehoben.
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Dies ist eine Anthologie von 29 Autoren, die aus eigener Sicht das Leben in Nordkorea beschreiben. Vielerlei Erfahrungswelten kommen darin zu Worte, Angehörige ausländischer Hilfsorganisationen genauso wie ehemalige Diplomaten. Das Bild, das sie dabei zeichnen, ist gespenstisch. Wie sehr können Menschen durch Unfreiheit und Gehirnwäsche der Realität, auch der Realität ihrer eigenen Bedürfnisse entfremdet werden? Die Regierung von Nordkorea scheint dies in einem nun schon 50 Jahre andauernden Massenexperiment herausfinden zu wollen. Erschreckend, gruselig aber auch Mitgefühl weckend für die all ihrer Würde (nämlich der Würde frei atmen zu dürfen) beraubten Nordkoreaner!
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am 9. Dezember 2004
Dieses Buch gewährt außerordentliche Eindrücke über das wohl mysteriöseste Land der Welt.
Wer harte Fakten über Nordkorea lesen will sollte lieber die Finger davon lassen, handelt es sich hierbei doch um eine Sammlung von Reiseberichten von Angestellten von Hilfsorganisationen, Politologen und einfachen Touristen.
Wer aber wissen will, warum Häuser über Nacht verschwinden, wie 2 Personen in 60 Jahren über 10.000 Bücher schreiben konnten oder warum Sie bei Ihrem nächsten Nordkorea-Besuch besser eine vergoldete Uhr mitnehmen sollten, oder wer einfach nur einen etwas besseren Eindruck vom Alltag in Nordkorea gewinnen will kann hier beruhigt zuschlagen!
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am 19. April 2013
Ich war auf der Suche nach Einblicken in dieses Land. Dieses Buch versprach, auf Grund der verschiedenen Beiträge, Vielseitigkeit. Diese Vielseitigkeit ist zwar tatsächlich vorhanden, es mangelt jedoch, schon alleine auf Grund der Kürze der Beiträge, an Tiefgang. Verstärkt wird dieses Mango noch dadurch, das die Autoren bzw. Autorinnen nicht immer über einen "begnadeten" Scheibstil verfügen. Kurzum: Zu wenig fürs Geld.
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