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Nomade auf vier Kontinenten. Auf den Spuren von Sir Richard Francis Burton Audio-CD – Audiobook, 30. Oktober 2007

3.7 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Man muss sich nur „die Strommasten wegdenken“, so Ilija Trojanow. Dann erleben Reisende Indiens Hinterland großenteils genau so wie Sir Richard Francis Burton im 19. Jahrhundert. Autor Trojanow folgte den Spuren des sagenumwobenen Burton nach Indien sowie nach Mekka, Sansibar und zu den Mormonen in Utah. In Der Weltensammler bereitet der deutsch-bulgarische Schriftsteller das Leben Burtons als Romanstoff auf. In Nomade auf vier Kontinenten nähert sich Trojanow nun der Lebensgeschichte des leibhaftigen Burton. Ergebnis ist ein Porträt der anderen Art, in der Trojanow mühelos eine Brücke schlägt zwischen den Kontinenten, zwischen seinen Erlebnissen und den Abenteuern Burtons, zwischen der Kolonialzeit und unseren Tagen.

Trojanows gründliche Spurensuche reicht mehr als 150 Jahre zurück in eine Zeit, in der Kolonialisten Menschenschädel mit nach Europa brachten wie heutzutage Urlauber geschnitzte Souvenirs. Die Erlebniswelten von Burton und Trojanow -- im Buch übersichtlich jeweils grün bzw. schwarz gedruckt -- greifen eng ineinander. Zum Beispiel wenn Trojanow eine Autofahrt im 20. Jahrhundert gleichklingend beschreibt wie Burton eine Reise in der Sänfte im 19. Jahrhundert. Den Engländer erleben Leser als kühnen Abenteurer mit poetischer Ader, aber auch als hartherzigen Draufgänger. Und obgleich Burton konsequent seinen eigenen Weg geht, bleibt er Kind seiner Zeit -- etwa wenn er „Neger“ als zurückgeblieben betrachtet.

Ilija Trojanow lässt in dieser großartigen Collage Episoden aus unterschiedlichen Epochen ineinander gleiten, ohne den Lesefluss im geringsten zu stören. Auch deshalb gehört dieses Buch völlig zu Recht zur Reihe „Die Andere Bibliothek“, in der der Eichborn-Verlag lesenswerte Werke präsentiert (besonders edel: die in Leinen gebundene Ausgabe im Schuber). Mögen der schillernden Spurensuche Trojanows viele Leser folgen, denn der Autor gehört zu den brillantesten hierzulande. -- Herwig Slezak -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ilija Trojanow, 1965 in Sofia geboren, floh mit seiner Familie 1971 über Jugoslawien und Italien nach Deutschland, wo sie politisches Asyl erhielt. 1972 siedelte die Familie nach Kenia über. Von 1985 bis 1989 studierte Trojanow Rechtswissenschaften und Ethnologie an der Universität München, später gründete er hier den Kyrill & Method Verlag sowie den Marino Verlag. 1998 zog Trojanow nach Bombay, 2003 nach Kapstadt. Seine Bücher wurden mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, unter anderem erhielt er 2006 den Preis der Leipziger Buchmesse für den Roman ›Der Weltensammler‹ (dtv 13581) und 2009 den Preis der Literaturhäuser sowie den Würth-Preis für Europäische Literatur. Zurzeit lebt Ilija Trojanow in Wien«.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Sieben Jahre lang, so behauptet es wenigstens der Verlag, war Ilija Trojanow auf den Spuren vob Sir Richard Francis Burton (1821-1890) unterwegs. Herausgekommen ist im vergangenen Jahr ein Roman und - nun endlich auch - die packende Schilderung der Reise Trojanows durch Indien, Arabien, Afrika und (am Rande) Nordamerika.

Das Ganze beginnt reichlich märchenhaft-skurril in einem Antiquariat im indischen Gebirgsort Shimla, wo Trojanow die Erstausgabe der Burtonschen Übersetzung von Tausendundeiner Nacht zu einem horrenden Preis erwirbt. Verbunden mit der Hoffnung auf weitere Informationen zu Burton. Was folgt ist eine Schnitzeljagd, eine bunte, wirre, fantstische, mitreißende Abfolge von Begegnungen und Erlebnissen, immer wieder unterbrochen von Eindrücken Burtons, der ca. 150 Jahre zuvor dieselben Gegenden bereist hatte.

Trojanow gelingt es meisterlich, die Faszination, die von der Figur Burtons ausgeht, mit der Faszination der Reise zu verbinden. Herauskommt ein Reisebuch der ganz besonderen Art, das in der Intensität der Beschreibung, an der Genauigkeit des Blicks und an der Leichtigkeit der Sprache seinesgleichen sucht. Für mich das Buch der Saison.
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Format: Gebundene Ausgabe
Für Burton- und Trojanowbegeisterte ganz knapp 4 Sterne.
Während der 'Weltensammler' (=WS) in seiner Perfektion jeder Kritik entzogen scheint, verwundern die geteilten Meinungen zum 'Nomaden' kaum. Die offizielle Kritik lobt i.d.R. mehr die üppige Ausstattung als den Inhalt des Buches. Auch die in meiner WS-Rezension genannte Studie Dr. Ruffs äußert sich dazu auffallend knapp und trägt manche Bedenken:
'Trojanows letztes Buch, Nomade auf vier Kontinenten, fällt allenfalls unter einen weiten Literaturbegriff, indem es Gattungen, Textsorten und Stile mischt, wobei indes die journalistischen überwiegen. Allerdings findet sich auch Experimentelles, indem z.B. häufig originale Satzteile Burtons mit solchen des Autors zu neuen Sätzen gefügt werden. So erweist sich einerseits, daß sich manche Verhältnisse zumal in Afrika seither kaum geändert haben, andererseits aber auch von hier, daß der Weltensammler eben kein historischer Roman ist. Manches aus den Vorarbeiten zum Roman schlägt sich hier nieder, dazu Erfahrungen des Verfassers. Leider blieben Fehler stehen, das Buch ist ungleichmäßig, auch findet man hier nicht die außerordentliche Disziplin des Romans. Lesenswert ist es allemal, doch für die Fragestellung nach der Hochliteratur eignet dieser Veröffentlichung derzeit wenig Bedeutung, wenn sie auch womöglich erste tastende Schritte in bisher unerprobte Richtungen setzt.'(Zitat)
Tatsächlich fügen sich die Bestandteile nicht immer nahtlos; im Indienteil sticht S. 43 ff. ein ungewohnt schwülstiger Stil heraus, die bei Burton vorfindliche Schnurre von der 'entführten Nonne' ist unglaubwürdig und offenbar eingewandert, kaum indisch.
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Format: Taschenbuch
Autor: Ilija Trojanow entstammt einer bulgarischen Familie, die 1971 über Jugoslawien und Italien in die Bundesrepublik Deutschland floh, wo sie Politisches Asyl erhielt. Er ist seit 2002 Mitglied des P.E.N-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland. Im November 2007 war Trojanow im Rahmen der Tübinger Poetik-Dozentur Dozent an der Universität Tübingen.

Trojanow berichtet über den exzentrischen Lebemann Sir Richard Francis Burton und verfolgt auf seinen eigenen Reisen dessen Spuren. Trojanow schreibt:' Wenn wir heute über Bräuche oder Stämme oder Kasten sprechen, denken wir innerhalb von Paradigmen ' oder widersetzen uns Ihnen-, die zu Lebzeiten von Richard Francis Burton (1821 bis 1890) geprägt wurden.'

Wir erfahren durch die Reiseerlebnisse von Burton, der leidenschaftlich seine Umgebung erforschte, etwas über die Denk- und Lebensweise in Indien, Arabien, Afrika und Nordamerika. Die Berichte über Indien sind ein Schwerpunkt aber darüber hinaus wird dies ergänzt durch die Erlebnisse des Autors, der die Reise in den Neunzigern des letzten Jahrhunderts nachempfunden hat. Ein spannendes, lehrreiches Buch mit vielen Abbildungen, Zitaten und Buchquellen angereichert. Es ist Sachbuch mit Reiseerlebnissen, wie ein Roman geschrieben und dadurch nie langweilig. Man bekommt direkt Lust ebenfalls eine Reise in diese Länder zu starten, um in die Kulturen einzusteigen, die warscheinlich heute durch die Globalisierung stark leiden.
Für mich ist das Buch Literatur vom Feinsten und sehr zu empfehlen.
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Format: Audio CD
'Nomade auf vier Kontinenten' eignet sich ziemlich gut als Hörbuch, denn die Geschichte wird aus zwei, sich abwechselnden Perspektiven erzählt: Trojanows Reiseerlebnisse in Indien, Mekka, Afrika und Nordamerika und Richard Burtons Erlebnisse an diesen Orten.
Ich hatte vorher noch kein Buch von Trojanow gelesen und kannte auch Sir Richard Burton nur vom Hörensagen.
Der Sprecher, Ulrich Noethen, liest beide Erlebnisberichte. Ich finde, dass er die Stimmung und Faszination beider Protagonisten sehr eindringlich und gut vermittelt, allerdings hätte man zur Abgrenzung der Perspektiven besser zwei Sprecher eingesetzt. Ich musste mich beim Hören erst einmal an den Perspektivwechsel gewöhnen.
Das ist allerdings auch der einzige Kritikpunkt, den ich an diesem Hörbuch habe. Denn das ganze ist keine langweilige Reisegeschichte, sondern eine Sammlung von spannenden Anekdoten und reichhaltigen Infos über die Länder und deren Kultur. Dabei gefällt mir Trojanows Erlebnisbericht eindeutig besser als Burtons Erzählperspektive. Für mich sind die Gegenwartsbeschreibungen der Länder einfach spannender und interessanter als die historischen Erlebnisse Burtons. Die CD eignet sich meiner Meinung nach für alle, die gerne Reiseliteratur lesen und hören, dem 08/15-Bestsellerleser ist der Stoff wahrscheinlich zu speziell. Nomade auf vier Kontinenten ist einfach keine Berieselung für nebenbei, denn Trojanow formuliert anspruchsvoll und auf sehr hohem sprachlichen Niveau. Trotzdem habe ich mich nie gelangweilt und wollte immer wissen, was der Autor auf seiner Reise auf den Spuren von Richard Burton als nächstes erlebt. Und das spricht ja für sich.
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