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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
55
4,6 von 5 Sternen
Nikon 1 J2 Systemkamera (10,1 Megapixel, 7,5 cm (3 Zoll) Display) Kit inkl. Nikkor 11-27,5 mm pink
Farbe: pink|Größe: inkl. 11-27,5mm Objektiv|Ändern
Preis:411,26 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 4. Februar 2016
Ich habe ganz lange gesucht nach eine Bezahlbare Kamera die auch für dunkele Raumen gute und scharfe Bilder macht. Wir nützen dem für eine Kindergarten, drinnen und draußen mit viel bewegende Kinder. Die qualität ist wirklich sehr sehr gut. Dafür bezahlt man also das kleine bischen extra und steigt damit in Qualitat über die billigere kompact Kamaras aus! Sehr zufrieden!!
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am 31. Juli 2014
Extrem-Tester, die nachts im Keller ohne Licht mit unterschiedlichen Kameraeinstellungen immer wieder ihre Ziegelwand fotografieren und Hardcore-Pixelpeeper, die in ein Landschaftsbild hineinzoomen bis sie das Auge eines fliegenden Vogels bildfuellend sehen, werden vielleicht den kleinen 1" Sensor kritisieren. Alle anderen aber, die richtige Fotos machen, werden mit der Bildqualitaet zufrieden sein. Selbst bei ISO 6400 ist auf einem 13x19 Abzug praktisch kaum Rauschen zu sehen. Mit dem 11-27 Kit Objektiv sind die Bilder scharf und kontrastreich. Der automatische Weissabgleich sitzt perfekt, ich habe im Raw Konverter noch nie die Farbtemperatur nachtraeglich aendern muessen.

Der AF ist rasend schnell wie bei einer DSLR und die Kamera wiegt gerade dank des kleinen 1" Sensors selbst mit mehreren zusaetzlichen Objektiven praktisch nichts, so dass man sie immer dabei haben kann.

Der Nikon IR Ausloeser von der D5100 funktioniert auch an der 1J2.

Update: Beim manuellen Fokussieren wird der Fokus ueber die Wippe oben rechts verstellt, mit der man im Programm M die Belichtungszeit einstellt. Man kann auch in M manuell fokussieren: Wenn man die OK Taste drueckt, dann bedient die Wippe die Vergroesserungs-Lupe und das Drehrad den elektrischen AF.

Die Kontroll Elemente liegen auf dem kleinen Gehaeuse so nah beieinander, dass man leicht beim Fotografieren dran kommt und sich aus Versehen Zeit/Blende verstellen kann. Das wird bei anderen Kameras in dieser Groesse vermutlich nicht viel anders sein.

Ich habe mich anfangs gewundert, dass man sehr kurze Belichtungszeiten einstellen muss, um ein scharfes Bild zu erhalten. Durch das geringe Gewicht verwackelt man schnell wenn man den Ausloeser durchdrueckt. Man muss die kleine Kamera einfach fester halten, als eine schwere DSLR, dann kommt man auch wieder mit normalen Belichtungszeiten aus.

Alles in allem aber eine super Kamera ueber deren kleine Schwaechen ich gerne hinweg sehe, da sie tolle Fotos macht und ich sie im Urlaub den ganzen Tag mit mir herumtragen kann, ohne dass sie schwer wird.

Meine 1J2 versteht sich sehr gut mit dem kleinen Sirui Reisestativ T-005 und der Lowepro Streamline 100 Kameratasche.

Meine Lowepro wiegt mit 1J2, Standard-Zoom, Normalobjektiv, Tele-Zoom, Speicherkarten und Reserve Akku genau 1kg.

Eine Nikon 1 wuerde ich jederzeit wieder kaufen.
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am 21. April 2017
Die Camera ist einfach nur super.
Tolles Handhabung .
Super Auflösung und super scharfe Bilder.
Verpackung war heil .
super tolle Camera
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am 6. August 2013
Ich habe diese Kamera seit Februar 2013. Die Kamera ist sehr kompakt, macht superscharfe Aufnahmen. Sie ist mir bereits einmal auf einen Asphalt aufgeschlagen (runtergefallen) - trotz alldem funktioniert Sie noch tadellos! Sie ist diesbezüglich auch sehr gut gemacht und robust. Das LCD ist auch superscharf. DER AKKU HÄLT EINE EWIGKEIT! Das ist ein wahrer Plus-Punkt. Nicht wie so manch andere Kameras. Hut ab und Respekt für diese tolle Kamera an Nikon!
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am 22. Oktober 2012
Farbe: weiß|Größe: inkl. 10-30mm Objektiv|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich muss zugeben, dass ich spiegellosen Systemkameras, CSC, EVIL-, DSLM-Kamera oder wie man sie auch nennen mag, skeptisch gegenüber stehe. Der Nachteil gegenüber einer DSLR: Es gibt keinen optischen Sucher. Für mich als bekennender Fan des Gefühls beim Durchschauen durch selbigen ein eklatanter Nachteil noch dazu.

Der Vorteil liegt in der Kompaktheit, sonst sollen die Kameras auf Augenhöhe mit "ausgewachsenen DSLRs" agieren. Meiner Meinung nach Augenwischerei, denn mit einem ordentlichen, will heißen lichtstarken, Objektiv sind die Ausmaße und Gewicht auf Augenhöhe mit den Einsteiger DSLR-Kameras. Die Zielgruppe einer solchen Kamera ist also klar: Ambitionierte Fotografen die vielleicht einmal etwas mehr mit der Kamera machen oder sich zumindest die Option "nach oben" lassen wollen.

Die Nikon 1-Serie unterscheidet sich dahingehend, als das der Sensor im CX-Format wesentlich kleiner ist als bei den anderen spiegellosen Systemkameras mit MFT-Sensor (u.a. Panasonic) oder gar APS-C Größe (u.a. Canon, Sony, Samsung). Dadurch könnte die Kamera noch kleiner gestaltet werden, ist aber auf einem Niveau mit den kompakten Modellen von Panasonic.

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Bildqualität:

Wahrscheinlicher ist eher, dass Nikon bewusst ein Unterscheidungsmerkmal zu den hauseigenen Einsteiger-DSLRs lassen wollte. Denn ein kleinerer Bildsensor bedeutet schlussendlich weniger kreative Freiheit im Bereich Tiefenunschärfe/Freistellung als auch eine höhere Pixeldichte - Und diese ist bekanntlich anfällig für viel Bildrauschen bei wenig Licht.

Dementsprechend vernünftig sind die "nur" 10 Megapixel Auflösung, denn auch bei ISO 3.200 und entsprechend wenig Licht gelingen einem mit der Nikon 1 J2 noch ansehnliche Bilder - besser als ich es erwartet hätte. Man liegt nicht ganz auf dem Niveau der aktuellen Einsteiger-DSLRs wie der D3200 oder D5100, aber auch nicht weit entfernt.

Das mitgelieferte 10-30 mm Objektiv ist nett für den Anfang und deckt auch für viele Situationen einen ausreichenden Brennweitebereich ab. Eine wirklich schöne Freistellung erreicht man mit dem Objektiv aber nicht. Wer also gerne Portraitaufnahmen anfertigt, sollte direkt noch über den Kauf des neuen 1 NIKKOR 18,5 mm f/1.8 nachdenken, für Freunde von Wild-Life- und Sportfotografie das 1 NIKKOR VR 30-110 mm f/3.8-5.6.

In Sachen Nachbearbeitung ist die J2 ebenfalls auf DSLR-Niveau und unterstützt auch Bilder im RAW-Format. Neben der mitgelieferten Nikon-Software unterstützen auch fast alle RAW-Konverter von Drittherstellern die Nikon 1 Serie.

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Ausstattung:

An der restlichen Ausstattung der Kamera hat sich im Vergleich zur J1 wenig geändert. Die wichtigste Änderung für mich: Das Display ist nun endlich auf den Niveau der V1 und restlichen DSLRs: Es ist hoch aufgelöst und hat eine sehr natürliche Farb- und Kontrastwiedergabe. Besonders da die J1 und J2 keinen optionalen Aufstecksucher aufnehmen können war diese Änderung bitter nötig.

Die Serienbildgeschwindigkeit ist gut und die zweite größere Verbesserung zur J1. Einziger Haken: Die J2 soll zwar UHS-I Speicherkarten unterstützen, in der Realität dümpeln aber auch diese mit gerade einmal ~5 MB/s in der Gegen herum - Die Nikon D3200 erreicht mit den selben Karten ~45 MB/s. Bei durchschnittlich 8-10 MB je Bild muss man also, nachdem der Puffer nach gut 20 Bildern (~2-3 Sekunden) gefüllt ist, etwa zwei Sekunden bei jedem weiteren Bild warten. In der Preisklasse kein Drama, aber es geht technisch heute bedeutend besser. 4-5 RAW-Bilder/s dauerhaft wären theoretisch kein Problem gewesen.

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Fazit:

Die Nikon 1 J2 hätte ich, ganz ehrlich gesagt, besonders auf Seiten der Bildqualität nicht so nahe an einer DSLR vermutet. Wer sich für die Nikon 1-Serie entscheidet sollte aber auch wissen, dass die Kamera aufgrund des CX-Sensors nicht die gleichen Möglichkeiten wie eine kleine DSLR oder viele andere Systemkameras bietet.

Die Steuerung der J2 richtet sich ebenfalls eher an Umsteiger von Kompaktkameras und nicht als Zweitkamera zur DSLR oder gar als Ersatz. Manuelle und halbmanuelle Modi sind in den Kreativfunktionen zu finden. Häufige Umstellungen an der Blende, Belichtungszeit, ISO-Wert und Co sind aufgrund der wenigen Knöpfe nur mühsam möglich.

Schlussendlich bekäme man für den Preis auch eine gute Einsteiger DSLR samt Kit-Objektiv, optischen Sucher und zumindest aktuell noch wesentlich mehr Möglichkeiten für die Zukunft was das vorhandene Zubehör anbelangt. Der Vorteil der J2 ist eindeutig die Kompaktheit und einfache Bedienung, wer später vielleicht doch eine DSLR will sollte sich aber fragen: Warum nicht jetzt?
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am 10. Juli 2014
Ich besitze diese Kamera seit gut zwei Wochen und hatte gar keine Erfahrung im Fotografieren (bisher nur Kompaktkameraknipser).
Beeinflusst von einigen Bewertungen hinsichtlich der Bildqualität war ich nach meinem ersten Versuch - direkt nach dem Auspacken - sehr enttäuscht. Doch dann stellte sich heraus, dass ich dummerweise mit meinem Kompaktkameragriff den Finger vor den AF gelegt hatte... :D sehr peinlich!!!
Mein Aha-Erlebnis hatte ich als ein befreundeter Fotograf "die neue Kleine" in die Hand nahm und ein bisschen "herumspielte".... So schöne Fotos hatte ich von mir noch nie gesehen... Das geht also mit MEINER Kamera??!! Also habe ich mir ein Buch zum Nikon 1 System gekauft um mir einige Grundkenntnisse über die Einstellmöglichkeiten anzueignen. Das ging dann doch recht schnell und bin jetzt einfach nur noch begeistert! Brillante Bilder mit viel Ausdruck auch von sich bewegenden Motiven! Ich fotografiere beruflich sehr oft Tiere, da ist der schnelle AF ein Segen, da der Moment des Motivs schnell wieder vorbei sein kann. Fazit: Für Fotografiereinsteiger wie mich eine tolle Kamera mit einem super Preis /Leistungsverhältnis! Im Automatikmodus fotografiert sie schon toll und wenn man etwas sicherer kann man die Einstellungen verändern um das Maximum aus den Fotos heraus zu holen. Ich jedenfalls bin infiziert - besitze nun schon 3 Objektive und habe richtig Spass am Hobbyfotografieren bekommen!
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am 17. Mai 2013
Ich habe ewig mir mehrere verschiedene Cameras angeschaut, immer wieder kamen welche zu meiner Top 10 Liste hinzu und mussten wieder weichen. Am Ende hat es doch meine erste Wahl geschafft, die Nikon 1 J2. Ich bin voll zufrieden! Genau das was ich wollte! ich bin keine Profifotograf und auch nicht direkt ein Hobbyfotograf, ich wollte einfach nur eine Camera die nachts tolle Bilder macht ohne dass ich mit einem Stativ arbeiten müssten. Ich bin in dem letzten Jahr mehrmals auf Städtetrips gewesen (vor allem im Winter) und da war meine kleine Kompaktkamera müll, da war mein Handy sogar um längen besser. Ich musste mit meiner alten Kamera ca. 5 Sekunden absolut ruhig stehen bleiben und dennoch waren die Bilder verwackelt. Mit dieser Kamera wird mir das nicht passieren, auf Auto stellen und schon hat man ein perfektes (ein etwas helleres als die Realität) Bild: GENAU was ich suchte. Man kann auch auf Nachtmodus schalten und damit erhält man ein genaues Abbild was das Auge sieht, fantastisch! Dauert auch ein wenig bis man ein weiteres Bild machen kann, aber das liegt daran dass die Kamera 3 Bilder aufnimmt und daraus DAS BILD macht. Diese Option werde ich wohl nicht exzessiv nutzen, für besondere Momente aber genial. Auch bei wenig Licht = richtig tolle Bilder und das alles ohne Blitz. Mit dem Blitz wird sogar bei Semidunkelheit das Bild fast Taghell. So etwas hab ich noch nicht gesehen und war doch sehr verblüfft.
Man kann ein normales und ein Zeitlupen Video drehen, nicht eines meiner Kriterien aber ein sehr nettes Spielzeug von dem meine Freunde restlos begeistert sind.
Ich wollte unbedingt eine Kamera die in der Lage ist ein Panoramafoto zu machen, indem man sich einfach nur um sich selbst dreht. Diese einzelne Fotos zusammen zu basteln finde ich etwas zeitraubend. Auch das ist hier gegeben, muss allerdings noch etwas üben es zu beherrschen, noch bin ich etwas langsam für das Programm ^^
Ein absolutes Muss war die Selektiv-Farbe, ich habe sie bei einer Spiegelreflex von Freunden entdeckt und konnte einfach nicht mehr ohne. Wenn schon ne neue Kamera, dann richtig. Und tadaaaa! Sie kann es und alle die ich kenne sind begeistert. Ich liebe es damit zu basteln und ganz viele Bilder zu machen. Fotografieren war selten so schön!
Ein weiteres Highlight ist die "Paparazzi-Funktion" (wie ich sie nenne), einfach super. Unseren Hund in vollem Gallop zu "erwischen"? Kein Problem und dazu noch mit einer Klarheit, der Wahnsinn. Freunde beim Winken fotografieren und dann im Daumenkino manier abspielen, einfach zu schießen komisch (besonders gut wenn Alkohol im Spiel :-D ).
Man kann alles mögliche einstellen, außer im Auto-Modus, natürlich.
Ich bin Restlos begeister und geb sie auch nicht mehr her!
Drei meiner Freunde die sehr viel Fotografieren und die ich schon zu den Profis zählen haben mir versichert, eine absolute Kaufempfehlung und waren teilweise auch verblüfft über das Können der Nikon 1.
Mittlerweile ärgere ich mich ein wenig, dass ich nicht das KIT mit den 2 Objektiven gekauft habe. Aber ich wollte ja sowieso nicht direkt mit Objektivwechsel kämpfen müssen. Immerhin kann ich mir das andere Objektiv irgendwann nach kaufen, sollte ich doch nicht mehr ohne können. Tja, eigene Fehlkalkulation aber dieses "kleine" 10-30 reicht mir auch schon dicke für meine Bedürfnisse.

Zusammenfassung: Absolute Kaufempfehlung, ich bin hoch Begeistert!!!
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TOP 1000 REZENSENTam 23. September 2012
Farbe: weiß|Größe: inkl. 10-30mm Objektiv|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Nikon 1 J2 gehört zum relativ neuen Genre kleiner, spiegelloser Systemkameras. Mit Objektiv ist sie sperriger und viel schwerer als eine typische Kompaktkamera, aber eben auch deutlich kleiner als eine DSLR. Sie bietet eine gute, wenngleich nicht überragende Fotoqualität und ist sehr gut verarbeitet. Das leicht eigenwillige Bedienkonzept setzt weitgehend auf Automatik.

Doch nun zu den Einzelheiten.

Auftritt, Verarbeitung und Bedienung

Die Nikon 1 J2 kommt in einem kompakten Karton, der neben der Kamera selbst und dem Kit-Objektiv das übliche Zubehör enthält (Trageriemen, Akku, Ladegerät, Kabel), eine Garantiekarte, eine gedrucktes "Kompakthandbuch" (in Deutsch) sowie CDs mit der hauseigenen Software (am wichtigsten: die Bildbearbeitung ViewNX 2) und Bedienungsanleitungen in diversen Sprachen.

Das Design der Kamera ist nach meinem Empfinden gut gelungen, die Verarbeitung von Body und Kit-Objektiv absolut tadellos. Die Kamera wirkt sehr solide und elegant. Mit aufgesetztem Objektiv ist sie für ihre Größe überraschend schwer. Auch deshalb ist für ein sicheres Hantieren die Gehäuseoberfläche etwas zu glatt ausgefallen - nur auf der Rückseite rechts neben dem Display gibt es eine kleine gummierte Haltefläche für den Daumen. Ansonsten ist der Zoomring am Objektiv mit seinem griffigem Gummi zum Festhalten geeignet.

Die J2 wirkt sehr übersichtlich, da sie - für eine Systemkamera ohne Touchbedienung - relativ wenige Bedienelemente hat, die zudem alle auf Ober- und Rückseite liegen. Aber das ist Teil des Konzeptes dieser Kamera, die überwiegend auf Automatikmodi setzt. Für Eingriffe in die Aufnahmeparameter wie Zeit- oder Blendenvorgabe muss man sich in ein Untermenü begeben. Wenn man solche Einstellungen nur sehr selten vornimmt, überwiegt der Vorteil der Übersichtlichkeit. Die Bedienelemente sind jedenfalls sinnvoll angeordnet und funktionieren tadellos. Die J2 reagiert zügig auf Eingaben.

Als nützlich erweist sich der fast gleichberechtigt neben dem Fotoauslöser positionierte dedizierte Videoauslöser. Da es aber einen solchen gibt, finde ich es unverständlich, dass man Videoaufnahmen nur im Videomodus starten kann. Umgekehrt kann man im Videomodus durchaus Fotos schießen, wenn auch nur im 16:9-Format und ohne RAW-Aufzeichnung...

Die Gehäuserückseite wird beherrscht vom brillanten, nicht beweglichen Display. Dessen Wiedergabequalität ist für die Beurteilung von Aufnahmen mehr als ausreichend.

Gut gelöst finde ich auch den hoch ausfahrenden Blitz sowie seine mechanische Verriegelung - man entscheidet dadurch in jedem Modus selbst und ohne fummelige Einstellungen, ob geblitzt wird oder nicht. Per Taster ausgewählt wird nur der Blitzmodus.

Fotoqualität und Funktion

Die Fotoqualität der Nikon 1 J2 im Ganzen ist gut und liegt auf dem Niveau hochwertiger Kompaktkameras. Im direkten Vergleich mit der sehr kompakten Canon S100 (die zu den besten ihrer Klasse gehört) konnte ich bei der J2 trotz deutlich größeren Sensors nur eine etwa ebenbürtige Bildqualität feststellen. An die Ergebnisse aus einer Sony NEX-5N (die allerdings einen Sensor in "DSLR-Größe" hat) kommt sie nicht heran.

Bereits bei ISO 100 ist im Detail ein Helligkeitsrauschen erkennbar, das mit höheren Empfindlichkeiten stetig zunimmt. Der Bildeindruck im Vollbild wird ab etwa ISO 800 beeinträchtigt. Ab ISO 1600 kommt auffälliges Farbrauschen hinzu.

Die J2 belichtet sehr sicher und leistet sich auch beim Weißabgleich kaum Ausrutscher. Allerdings gibt es gelegentlich zwischen direkt nacheinander aufgenommenen Fotos derselben Szene sichtbare Farbabweichungen. Ansonsten ist die Farbwiedergabe gut. Auch der Autofokus ist schnell und relativ treffsicher.

Die Abbildungsleistungen des Kit-Objektivs (Nikkor VR 10-30mm) sind etwas durchwachsen. Im Weitwinkel gibt es eine deutliche, aber noch akzeptable CA sowie auch im Vollbild erkennbare Randunschärfen. Die (kissenförmige) Verzeichnung hält sich in Grenzen. Bei etwas längeren Brennweiten ist dagegen alles bestens.

In normaler Serie schießt die J2 etwa 4 Bilder pro Sekunde, es gibt aber auch Hochgeschwindigkeitsmodi mit 10, 30 und 60 Bildern pro Sekunde. Der begrenzende Faktor ist dabei der interne Zwischenspeicher, in den offenbar etwa 12 Bildern hineinpassen. Bei Aufzeichnung nur in JPEG kommt die J2 mit dem Wegschreiben auf eine schnelle SD-Karte zumindest soweit nach, dass etwa 30 Bilder in 7 Sekunden im Kasten sind, bevor es dann zunehmend langsam weitergeht.

JPEGs in maximaler Qualität belegen typisch etwa 5-7 MB, RAWs (NEF) etwa 8-12 MB.

Positiv ist, dass die J2 auch Akkus von Fremdherstellern akzeptiert (im Gegensatz zu anderen aktuellen Nikon-Modellen wie der P7100 oder der D3200). Das Ladegerät ist Nikon-typisch als voluminöser Stecker ausgeführt.

Erfreulich finde ich auch, dass Nikon sich durchgerungen hat und einen normalen Mini-USB-Anschluss einsetzt. Nicht so prall ist dagegen die Übertragungsrate zum PC: Meine J2 erreicht nur ca. 7 MB/s. Da ist etwas Geduld gefragt.

Videoaufnahmen

Ein echtes Highlight der J2 ist der Videomodus. Das Kistchen erzeugt fein gezeichnete, sehr schöne Videos in Full HD. Ein unaufdringlicher, aber wirkungsvoller Bildstabilisator unterstützt dabei. Besonders gut gefallen mir die geschmeidig wirkenden Aufnahmen in 1080i.

Tatsächlich gehört die Bildqualität der Videoaufnahmen zum Besten, was ich bisher aus Fotoapparaten gesehen habe. Sie ist besser als etwa bei der ebenfalls kleinen Systemkamera E-PL3 von Olympus und auch allen mir bekannten Kompaktkameras. Der NEX-5N von Sony muss sich die J2 in dieser Disziplin zwar (ganz knapp) geschlagen geben, die NEX ist aber bedingt durch ihren größeren Sensor und die dafür erforderliche Optik auch deutlich wuchtiger.

Der Ton ist klar, aber mit deutlichem Hintergrundrauschen unterlegt. Gelegentlich sind auch Kompressionsartefakte (schwirrende Geräusche) zu hören. Für normale Ansprüche ist die Tonqualität aber ausreichend.

(Technische Daten Video: max. 1080i AVC mit 59,94 fps, ca. 24 Mbps, Audio: stereo AAC mit 48 KHz, 128 Kbps)

Fazit

Die Nikon 1 J2 probt gleich in mehrfacher Hinsicht einen Spagat. In Abmessungen und Gewicht, Bildqualität und Preis liegt sie zwischen DSLRs und Kompaktkameras. Während ihre Fähigkeit zur RAW-Aufzeichnung eher für erfahrene, anspruchsvolle Nutzer gedacht ist, setzt sie bei der Bedienung auf Automatiken. Ob einem dieser Ansatz gefällt, ist letzen Endes Geschmackssache. Umgesetzt ist er bei der J2 jedenfalls gut. Wesentliche Defizite konnte ich nicht entdecken. Ein wichtiges Plus ist aus meiner Sicht die ausgezeichnete Videoqualität.

Wenn die oben beschriebenen Eigenschaften zu den eigenen Ansprüchen passen, erhält man mit der J2 eine gute Kamera mit einem sehr vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis. In diesem Sinne gebe ich eine Kaufempfehlung und vier Sterne ****.
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am 8. September 2012
Farbe: weiß|Größe: inkl. 10-30mm Objektiv|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Knapp ein Jahr nach Launch des neuen 1-Systems bringt Nikon eine leicht überarbeitete Version der "J". auf den Markt.

Gegenüber dem Vorgänger wurden folgende Punkte optimiert:
- Monitor: ca. 921.000 (J1: 460.000 Pixel)
- Bild-Effekte (Miniatureffekt, selektive Farbe, Weichzeichnung, Panorama)
- Phasen-Detektions-AF mit 73 Messfeldern
- High-Speed-Video 400 Bilder pro Sekunde bei 640 x 240 Bildpunkten
- High-Speed-Video 1.200 Bilder pro Sekunde bei 320 x 120 Bildpunkten
- Gewicht (Gehäuse ohne Objektiv) 237 g (J1: 227 g)

Wider Erwarten kommt nach wie vor der selbe Sensor zum Einsatz. Nach Erscheinen der Sony DSC-RX100 Cyber-shot Digitalkamera (20 Megapixel, 3,6-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, lichtstarkes 28 - 100 mm Zoomobjektiv F1,8 - 4,9, Full HD, bildstabilisiert) schwarz hatte die Fachwelt auch bei den neuen Nikon 1 Modellen mit dem neuen 20 MP-Chip gerechnet. Aber sei's wie es ist: Die 10,1 Millionen Pixel der V2 reichen für die Bilder, die von einer kompakten EVIL-Systemkamera (electronic viewfinder, interchangeable lens -> elektronischer Sucher, Wechseloptik) erwartet werden völlig. Ausdrucke bis DIN-A-1 habe ich schon zur vollen Zufriedenheit davon anfertigen lassen.

Die größten Vorteile des Nikon 1 - Systems sind, neben der recht guten Bildqualität, vor allen die Schnelligkeit der Bildfolge und Präzision des Autofocus. Auch die Auslöseverzögerung dürfte so ziemlich das schnellste sein, das derzeit bei voller Auflösung und Autofokus möglich ist. Das Rauschverhalten hinkt, verglichen mit APS-C-Kameras, ab ca. ISO 400 etwas hinterher, reicht aber für die meisten Anwendungen locker aus.

Ein Blitzgerät mit Leitzahl 5 ist eingebaut, es fährt auf Knopfdruck manuell ca. 25mm aus. So werden rote Augen auf den Fotos wirksam verhindert.

Das in diesem Set mitgelieferte NIKKOR VR 10-30 kann mit seiner Abbildungsleistung durchaus gefallen. Die Schärfe ist im Nahbereich akzeptabel, ab ca. einem Meter Entfernung bis unendlich im gesamten Brennweitenbereich gut. Auch der Kontrast und die Farbwiedergabe sind mehr als zufriedenstellend. Die geringe Lichtstärke ist ein Tribut an die Baugröße, das Gewicht und den relativ günstigen Preis des Objektivs. Besonders erwähnen möchte ich die sehr geringe Verzeichnung, die nur im kürzesten Brennweitenbereich auftritt und nur auffällt, wenn man gezielt danach sucht. Auch die Streulichtempfindlichkeit ist für ein Zoom dieser Preisklasse sehr gut. Die Gegenlichtblende ist als optionales Zubehör erhältlich, erfüllt aber aufgrund ihrer kurzen Bauweise, eh nur Alibifunktion. Sinnvoller und viel wirksamer ist es, wenn man bei Aufnahmen gegen direkte Lichtquellen das Objektiv mit der freien Hand abschattet.

Lobenswert, dass außer dem sonst üblichen sRGB auch der für professionelle Druckvorlagen übliche Adobe RGB-Farbraum eingestellt werden kann.

Auch die Qualität der aufgenommenen HD-Videos ist sehr gut. Das gilt, mit Abstrichen, auch für den Stereo-Ton. Leider wurde auf die Anschlussmöglichkeit eines externen Mikrofons verzichtet.

Wenn Sie im Menü die Sensor-Reinigungsfunktion suchen und nicht finden: Bei der J1 wird eventuell vorhandener Staub elektronisch rausgerechnet. Zusätzlich soll ein Staubschutzglas den 13,2 mm x 8,8 mm großen CMOS-Sensor sauber halten.

Ein Wort über die zum Zeitpunkt der Rezension lieferbaren Objektive. Derzeit sind ein Nikon 1 NIKKOR 10 mm 1:2,8 Objektiv schwarz,Nikon 1 NIKKOR VR 30-110 mm 1:3,8-5,6 Objektiv schwarz, das Nikon 1 NIKKOR 11-27,5 mm 1:3,5-5,6 Objektiv schwarz und das für Video optimierte Motorzoom Nikon 1 NIKKOR VR 10-100 mm 1:4,5-5,6 PD-Zoom Objektiv schwarz schwarz erhältlich. Wer gerne mit starken Tele-Brennweiten arbeitet, kann eventuell vorhandene Nikon-SLR-Objektive mit dem Nikon FT1 Bajonettadapter verwenden. Dabei muss aber der Crop-Faktor von 2,7 berücksichtigt werden. Beim Einsatz eines 100mm-Objektivs bekommt man an der Nikon 1 den Ausschnitt eines 270 mm-Objektivs!

Lieferbar ist die Kamerafront in mehreren Farben. Dabei ist die Rückseite der Kamera immer schwarz.

Kommen wir zum Schluss. Wenn Sie eine kompakte, digitale Systemkamera mit Wechselobjektiven suchen, die Fotografie und Video gleichermaßen gut beherrscht, sollten Sie die Nikon 1 in die engere Wahl nehmen. Dass Spezialisten den Alleskönnern meist in Details überlegen sind, wissen Sie und sind bereit, das zu akzeptieren. Ob die (geringen) Unterschiede zwischen der J1 und der J2 einen Wechsel rechtfertigen, muss jeder für sich entscheiden.
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am 13. Juli 2013
Die Kamera kann genau das, was ich wollte:
- gute Tiefenschärfe
- superschnelle Serienaufnahmen (bis 60 Bilder/Sekunde)
- manuelle Einstellung von Blende und Zeit
- ein paar witzige "Kreativmodi"
- superleichte, kleine Kamera, die ab jetzt überall mithin kommen wird

Alles um nur wenig mehr Geld als eine gute Digicam (die unbeliebten Farben gibt's schon um 250€, weiß kostet sie je nach Anbieter rund 350€).
Kann ich wärmstens empfehlen, für alle, die gern ein wenig bessere Fotos machen würden als mit dem Handy oder ihrer alten Digicam...
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