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Kundenrezensionen

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am 13. Januar 2015
Kurz vorne weg: Diese Bewertung zielt auf das Wesentliche ab - nämlich die Kamera und das Objektiv. Und nicht auf den Händler, die Verpackung, die Lieferzeit etc.

Vorgeschichte:
Ich habe nach und nach das Interesse am Fotografieren entwickelt - hatte jedoch nur ein Smartphone oder ein Uraltkompaktkameraschinken zur Hand. Demzufolge habe ich mich dazu entschlossen mir eine DSLR zu kaufen - um mehr aus den Bildern rauszuholen.
Aber welche? Es gibt gefühlte 34234589 Modelle von den verschiedensten Herstellern.
Ganz einfach! Es gibt nicht DIE Kamera. Alle aktuellen DSLRs von den gängigsten Herstellern wie Nikon, Canon, Pentax und Sony ermöglichen es gute und scharfe Bilder zu schießen. Die Bildqualität ist zum größten Teil von der Person hinter der Kamera abhängig. Eine 5000€ DSLR schießt nicht automatisch gute Bilder, wenn der Fotograf diese nicht bedienen kann.
Warum ich mich für DIESES Model entschieden habe? Etliche Stunden Recherche haben mir da weitergeholfen. Insbesondere die Reviews und Testberichte von gwegner.de, valuetech, dkamera.de, und diversen youtube-Channels.

**Nun meine Eindrücke**

Optik & Haptik:
Die Kamera fühlt sich ziemlich hochwertig an und hat einen sehr angenehmen Haltekomfort. Die D5300 ist meiner Ansicht nach nicht zu groß oder zu klein. Größe und Gewicht sind stimmig. Durch die gummierte Oberfläche an der rechten Seite der Kamera, lässt diese sich sehr gut und stabil festhalten.

Das Display:
Sehr hochauflösend, scharf und hell (bei Sonnenlicht ist alles gut erkennbar). Die Klapp- und Drehfunktion ist sehr praktisch, da es leichter fällt andere Positionen und Perspektiven auszuprobieren. Die klassische Haltung "Ich halte die Kamera im Stand auf Kopfhöhe und fotografiere direkt los" wirkt doch etwas langweilig - 0815 und 4711 eben ;-). Kamera runter auf den Boden, Display drehen, Live-View an und go! - Genau dafür ist das Display gedacht und es funktioniert Tadellos. Das Display ist gut verarbeitet und es wackelt nichts.

Bildqualität:
24MP sind eigentlich mehr als ausreichend!. 10 MP reichen locker, um ein A3 hochauflösend zu drucken. Wenn man mit einer DSLR umgehen kann, dann sind die 24MP auf dem APS-C-Sensor definitiv genug! Die Bilder wirken sehr sehr scharf, selbst bei einer 3:1 Vergrößerung. Wobei die Anzahl der Megapixel natürlich auch nicht der primäre Faktor für Bildqualität ist. Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Smartphone mit 21MP "bessere" Bilder schießt, als eine Canon EOS600D oder Pentax mit 16MP.

Handling & Menü:
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und man gewöhnt sich ziemlich schnell an die Menüführung von Nikon. Alles ist übersichtlich und ziemlich klar strukturiert. Besonder gut gefällt mir die Info-Anzeige, welche alle wichtigen Informationen wie ISO-Wert, Blende, Belichtungszeit, Weißabgleich, Fokus etc. liefert. Zudem ist diese Menü schnell mit einem Tastendruck zu erreichen.

Da ich mir die Fotografie als neues Hobby entecken möchte, habe ich von Beginn an die halbautomatischen und den manuellen Modus verwendet. Dadurch ist natürlich learning by doing angesagt. So lernt man wie die 3 wichtigsten Faktoren (Blende, Belichtungszeit und ISO) zusammenhängen und welche Auswirkungen eine Veränderung eines Wertes auf das Bild hat.
Die automatischen Modi wie Porträt, Landschaft, Makro etc. habe ich nur kurz aus ausprobiert. Dennoch, wer schnell ein Landschafts-, Tier- oder Kinderfoto machen möchte, macht mit dem Einstellen des jeweiligen Modus sicherlich nichts verkehrt. Eine Kamera für dieses Geld sollte in der Lage zu sein, für mich die Einstellungen entsprechend meinen Motiv automatisch einzustellen. Und das erledigt diese Kamera doch ziemlich gut.

Das Objektiv:
Die Brennweite 18-105mm deckt bereits einen ziemlich großen Bereich ab. Es ist für mich zum Einstieg in die Welt der Fotografie bestens geeignet, da es als "immerdrauf"-Objektiv für Landschaften, Portraitts, Sport, Tiere etc. ganz gut geeignet ist. Natürlich ist das Kit-Objektiv mit einer maximalen Offenblende von 3,5-5,6 nicht sehr lichtstark. Mich als Einsteiger stört es nicht, da für mich der Vorteil Vielseitigkeit überwiegt. Irgendwann werde ich mir vermutlich ein lichtstärkeres Objektiv zulegen. Aber für den Einstieg und für erste Gehversuche eines neuen Hobby ist das Objektiv sehr zu empfehlen. Es ist zwar etwas teurer als das 18-55mm, jedoch auch vielseitig einsetzbarer. Diese Wahl des Kit-Objektivs muss jeder für sich selbst treffen. Kurze Randbemerkung: Selbstverständlich darf man von den Kit-Objektiven keine Wunder erwarten und diese auch nicht mit 2000€ Objektiven vergleichen. Der Autofokus arbeitet ziemlich flott und ist im Videomodus auch nicht sonderlich laut.

Akku & Zubehör:
Der Akku hält gute 600-800 Bilder durch. Diese Anzahl reduziert sich natürlich, je häufiger der Live-View-Modus (Bild wird auf dem Display angezeigt und nicht im Sucher) verwendet wird. Das Aufladen des Akkus dauert so ca. 2-3 Stunden (habe es nicht mit einer Stoppuhr genau gemessen). Mit dabei ist noch ein Gurt und eine Sonnenblende. Beide sind okay und erfüllen ihren Zweck.

Als weiteres Zubehör kann ich ein Stativ und eine Kameratasche (beides auch bei Amazon bestellt) empfehlen. Das Stativ um bei längeren Belichtungszeiten nicht zu verwackeln und die Tasche, um die Kamera eben zu schützen. Ganz nett: bei der Tasche war noch ein zusätzlicher Akku dabei - und das für 40€ - absolut empfehlenswert.

GPS:
Das GPS-Modul habe ich noch nicht getestet.

WLAN:
Das eigentliche WLAN funktioniert ohne Probleme. Die Nikon-app ist der letzte Schrott. Der Funktionsumfang ist seeeehr eingeschränkt. Man kann entweder Bilder aufnehmen bzw. den Auslöser betätigen, oder Bilder aufs iPhone übertragen. Ich hoffe Nikon bessert da noch etwas nach. Wünschenswert ist eine umfangreiche Steuerung der Kamera via iPhone. Aber immerhin, durch das WLAN-Modul spart man sich den Fernauslöser. Es gibt auch apps bzw. Programme von Drittanbiern, die wesentlich ausgereifter sind.

Fazit: Durch die Auswahl diverser Modi, welche einen ziemlich großen Einsatzbereich der Fotografie abdecken, und den starken Bildsensor ist die Nikon D5300 sehr gut für Einsteiger geeignet. Aufgrund der überragenden Bildqualität und der Möglichkeit alle Einstellungen manuell vorzunehmen, ist diese Kamera auch für ambitionierte Hobbyfotografen geeignet.

Wer auf das GPS- und WLAN-Modul verzichten kann, dem empfehle ich das Vorgängermodell: Nikon D5200.

P.S.: im Frühjahr kommt das Nachfolgemodell D5500. Bei der D5500 gibt es kein GPS-Modul. Jedoch ist ein Touch-Display verbaut. Der Rest, so zumindest laut Testberichten, ist der D5300 doch sehr ähnlich.

P.S.S.: Dies ist meine 2. Rezension auf amazon.de. Ich bitte um Nachsicht, wenn ich die Tipps und Richtlinien nicht zu 100% befolgt habe ;-). Bei Fragen einfach fragen.
55 Kommentare| 247 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juli 2014
Ich hatte mir überlegt, meine D5100 durch die D5300 abzulösen. Hauptgrund war keineswegs die höhere Auflösung, weil ich nämlich mehr Rauschen befürchtete und 16 Mpx eigentlich für ausreichend halte. Es war auch nicht der verbesserte Autofokus. Es war die verbesserte Video-Funktion mit 50 Bildern/s. Ich mache ziemlich viele Clips und 50p stellt eine ganz beträchtliche Verbesserung des Bildflusses dar.

Vorweg: Ich habe die D5300 gekauft, weil sie gegenüber der D5100 fast nur Vorteile und nur wenige verschmerzbare Nachteile hat. Hier meine an persönlichen Bedürfnissen ausgerichtete Bewertung (++ = besonders wichtiger Vorteil)

++ Foto: Auflösung/Bildschärfe sichtbar erhöht, bei guten Objektiven sogar bis in Randnähe (Details s.u.)
++ Foto: Bildrauschen nicht höher, sondern eher Potential zu einem Tick weniger Rauschen (Details s.u.)
++ Video: 50p bringt viel besseren Bildfluss (Details s.u. - beachte Abspielbarkeit)
++ Video: Weiche Video-Helligkeitssteuerung (Riesen-Verbesserung, die keiner kennt - Details s.u.)
++ Video: Bildrauschen spürbar reduziert. Besonders Lowlight profitiert (Details s.u.)
+ Foto: Sucher ein wenig größer und Gitterlinien einblendbar
+ Foto: Neuer dedizierter Knopf für Aufnahmemodus (Einzel, Serie, Selbstauslöser usw.)
+ Video: Insgesamt einen Tick schärfer geworden
+ Video: Mikrofone klingen etwas besser (Details s.u.)
+ Video: Ton-Aussteuerungsanzeige und Aussteuerung feiner regelbar (nicht während der Aufnahme! Grrrr!)
+ Video: Manueller Modus nicht perfekt, aber eine Verbesserung
+ Viele Detailverbesserungen: Autofokus, GPS, WiFi und andere Kleinigkeiten.
+ D5300 ist trotz allem nicht schwerer, sondern 25g leichter als die D5100
+ Ihre Ersatzakkus der D5100 passen (auch Laden) in die D5300 (Kapazität der Alten ist etwas geringer)

- (--) Foto: Zu kleiner Bildpuffer bei RAW-Serien (Details s.u.)
- Video: Rauschfilter im niedrigen ISO-Bereich aggressiver als notwendig (Details s.u.)

o Video: Keine Verbesserung beim langsamen Autofokus
o Video: Keine Verbesserung bei Blendensteuerung (nur vorwählbar VOR Einstieg in den Live-View)
o Bildprozessor ist teils schneller (z.B. Bilder löschen) und teils langsamer (z.B. Live-View Zoom)

>>> Rauschverhalten im Detail

Die im A/B-Vergleich gut sichtbare Schärfesteigerung auf Grund von 24 Mpx und Verzicht auf Lowpass-Filter hat erstaunlicherweise unterm Strich keine Steigerung des Rauschens zur Folge, sondern das Rauschen ist eher ein klein wenig besser. Ich habe dies bei ISO1600-ISO6400 sehr genau nachgetestet. Dazu mussten mit dem Nikon 16-85 VR bei 16mm vom Stativ RAW-Bilder mit gleichem Weißlicht, Schärfe, Belichtung, Farben usw. aufgenommen und mit Capture NX2 etwas nachjustiert werden, damit sie annähernd identisch aussehen. Ich stellte dabei fest, dass die D5300 im Standard (SD) farblich einen Tick weniger warm abgestimmt ist. Wem es nicht gefällt: Kann man leicht ändern.

Nach Abschaltung sämtlicher Rauschfilter in Nikon-Capture NX2 erkennt man unterschiedliche Rauschmuster der Kameras: Die D5100 hat ein diffuses, etwas "schmutziges" Luminanzrauschen (Körnigkeit) mit manchmal angefressenen Kanten, während die D5300 ein feinkörniges, gleichmäßigeres aber auch "schärferes" Rauschen hat. Das liegt wohl an der höheren Auflösung und/oder Fehlen des Low-Pass-Filters. Bei Vergrößerungen bis rund 80% empfinde ich das Lumninanzrauschen der D5300 wegen seiner Feinkörnigkeit als vorteilhafter. Bei stärkeren Vergrößerungen könnten manche Menschen die "Schärfe" des Rauschens bei der D5300 als stärkeres Rauschen wahrnehmen, als das diffuse Rauschen der D5100. Nutzt man aber den Auflösungsvorteil, dann kann man einen sehr dezenten Luminanz-Rauschfilter für die D5300-Bilder in Capture anwenden. Man erhält dann bei gleichwertiger Feinzeichnung (und immer noch mehr Kantenschärfe) sichtbar fein"körnigere" Bilder. So kann man subjektiv vielleicht bis zu einer halben Blende weniger Rauschen rausholen. Begrenzt wird der Effekt dort, wo das Chromarauschen (Farbflecken) prinzipiell mehr stört, denn darin ist die D5300 nicht besser. Eher hat die D5300 bis ISO3200 minimal (aber wirklich minimal) mehr Chromarauschen.

Setzt man Rauschfilter also geschickt ein oder wendet man identische Filtereinstellungen auf beide Kameras an, dann kommt nach meiner Wahrnehmung die D5300 unterm Strich ein wenig besser weg. Das finde ich sehr erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Nennauflösung auf gleicher Fläche um 50% gestiegen ist. Ich hätte diesen rauscharmen Sensor gerne in einer 16MPx-Version! Aber dann bräuchte Nikon ja keine Vollformatkameras mehr bauen...

>>> Moiree

Angeblich soll das Weglassen des Low-Passfilters (OLPF) die Moiree-Neigung erhöhen. Moiree sind Farbwolken oder -raster an Stellen, wo sie nicht hingehören und zwar über feinen Gitter- oder Rasterstrukturen, weil diese mit der Pixelstruktur interferieren. In meinen Tests habe ich gedruckte feine Raster abfotografiert - nicht repräsentativ aber aufschlussreich: Die D5100 hatte hier sogar ein etwas höhere Moiree-Neigung als die D5300. Den Moiree-Filter in Capture NX können Sie übrigens weitgehend vergessen. Er löscht sie nicht vollständig und reduziert sichtbar die Farbsättigung.
Auch bei Video eine Überraschung: Im Gegensatz zu Fotos war Moiree bei der D5100 durchaus nicht selten, z.B. die Loom-Hochlehner im Wohnzimmer schillerten leicht in Regenbogenfarben. Bei der D5300 ist das Schillern weg. Verkehrte Welt ? Ich fürchte die Moiree nach den Erfahrungen nicht. Ich muss aber auch sagen, dass ich kein ausgeprägter Architekturfotograf bin.

>>> Förderliche Blende

Ich habe mit Blende 11 und einem sehr scharfen Objektiv nachgetestet, ob die bei Auflösungserhöhung rechnerisch sich absenkende optimale Blende (von f7,9 bei D5100 auf f6,4 bei der D5300) sich in der Praxis durch eine früheren Einfluss von Beugungsunschärfe bemerkbar macht. Ich konnte das nicht feststellen: Der Schärfevorteil der D5300-Bilder ist bei Blende 11 genauso hoch wie bei niedrigeren Blendenwerten. Die Unterschiede bei der Beugung sind in der Praxis also nicht relevant.

>>> Video im Detail

Neben 50p eliminiert ein neuer Rauschfilter das in der D5100 schon bei ISO100 v.a. bei grünen/blauen Flächen sichtbare Rauschen. Bei den ohnehin schon guten Lowlight-Fähigkeiten gewinnen die D5300-Videos gegenüber der D5100 schätzungsweise eine volle Blende Vorteil! Leider greift der neue Rauschfilter bei der D5300 schon bei ISO100 deutlich ein, was nicht abschaltbar ist. Sehr feine Strukturen leiden ein wenig. Wir diskutieren hier allerdings auf hohem Anspruchsniveau: Grasflächen sind z.B. nicht betroffen. An das minimal weicher gespülte Videobild der D5300 (das aber durchaus mehr Kantenschärfe hat) gewöhnt man sich schnell.

Eine entscheidende stille Verbesserung ist die weiche Helligkeitssteuerung bei Video. Bei der D5100 hat es genervt, dass die automatische Helligkeitsnachführung immer in Stufen erfolgte. Das sah nicht schön aus. Bei der D5300 sind Helligkeitsanpassungen nun schön weich - wie bei einem guten Camcorder. Es erfolgt nur noch öfter ein Sprung, wenn man mit der AE/L-Taste die automatische Belichtung angehalten hat und z.B. in hellerem Umfeld wieder loslässt. Das ist aber nicht so entscheidend.

Die Bildschärfe von Video hat gegenüber der D5100 etwas zugelegt. Bei niedrigen ISO ist der Vorteil geringfügig, wird aber stärker je höher ISO geht.

Zu 50p ist zu sagen, dass viele Mediaplayer (inkl. Windows-Mediaplayer), aber auch Hardware-Mediaplayer (z.B. Asus O!play mini) die komplex komprimierten Videos mit 50 Bildern/s im H.264-Format nicht ruckelfrei abspielen können. Da ich die Filme aber sowieso schneide, lade ich sie ins Schnittprogramm EDIUS und exportiere sie hinterher ins MPEG-2 Format. MPEG-2 ergibt scharfe Full HD-Filme mit begrenztem Verlust, mehr Speicherbedarf, dafür aber mit wesentlich weniger komplexer Komprimierung. Diese werden dann auch von allen Playern flüssig abgespielt. Wer die Unruhe der 25p-Videos mit 50p vergleicht, reibt sich gleich die Augen. Kann sein, dass manche Fernseher/Beamer durch Zwischenbildberechnung (100/200 Hz-Technik) die 25p-Videos beruhigt haben, aber ein echtes 50p-Bild ist eine andere Liga, zumal die kürzere Verschlusszeit auch weniger Verwischungen beim Schwenken produziert. Bei Lowlight sollte man auf 25p runtergehen, um die Verschlusszeit von 1/50s auf 1/30s senken zu können.

Übrigens gibts freie Lösungen im Internet, die 24,25,30p in 50p-Videos durch Zwischenbildberechnung umkodieren können. Bei guten Einstellungen halten sich die Artefakte in Grenzen und das Ergebnis sieht wirklich gut aus. Es ist aber nicht benutzerfreundlich und erfordert einen gewissen Ehrgeiz und IT-technisches Grundverständnis, es für sich nutzbar zu machen. Aber er lohnt sich! Googlen Sie mal nach "SVP Smooth Video Project".

>>> Video-Ton

Der Ton ist etwas besser, aber noch immer entfernt von gut. Es steht zwar Stereo drauf, aber besonders räumlich klingt das Ganze nicht. Noch immer hört man die Fokussiergeräusche und, weil die Mikrofone heller klingen, kann man zuweilen auch das leise Schleifgeräusch des VR von meinem Nikkor 16-85 wahrnehmen. Schon bei leichtem Wind verstehen man Menschen draußen oft nicht mehr richtig - trotz elektronischem Windschutzfilter. Suchen Sie mal nach Tascam TM-2X wenn Sie das alles anders haben wollen.

>>> Bilderpuffer

Die Serienbildgeschwindigkeit soll ja jetzt etwas schneller sein, aber RAW-Fotografen kommen kaum dazu, diesen Unterschied wahrzunehmen, weil nach einer guten Sekunde erst mal Pause ist: Der Puffer ist voll. Ich weiß nicht, was Nikon sich hier gedacht hat, die 11 RAW-Bilder (14bit), welche die D5100 noch konnte, nun auf 5 RAW-Bilder zu reduzieren. Wahrscheinlich haben die den alten Speicher eingebaut, aber die Bilder sind wg. der Auflösung jetzt natürlich größer. Meine Toshiba Class-10 Speicherkarten schreiben etwa 18MB/s. Also habe ich mir eine superschnelle aktuelle Sandisk-SDXC-Karten ausgeliehen, die laut Zeitschrift CHIP 73MB/s schreibt. Ernüchterndes Ergebnis: Nach 6 Bildern ist Schluss, wobei das 6te nach einer winzigen Verzögerung hinterherkleckert. Danach kommt gefühlt jede Sekunde ein weiteres Bild, wenn man auf dem Auslöser bleibt, bei den 18MB-Karten bestenfalls alle 2 Sek. Immerhin ist bei der schnellen Karte die Wartezeit spürbar kürzer. Es liegt die Vermutung nahe, dass die Entleerungsgeschwindigkeit deutlich unter der Schreibleistung aktueller schneller SD-Karten liegt (ich schätze mal so bei 30MB/s). Das ist nicht so toll.

Fazit: RAW-Fotografen müssen mit maximal 5-6 Bildern in Serie auskommen und haben dann eine Zwangspause von einigen Sekunden bis zur nächsten Serie. Ich hätte mir das anders gewünscht, aber ich werde damit irgendwie klar kommen, auch wenn der Serienmodus eigentlich mein Standardmodus ist. JPEG-Fotografen haben das Problem nicht und können schießen, bis ihnen der Verschluss um die Ohren fliegt.

>>> Hinweis zum Sigma 17-70 an D5300

Ich will es nicht groß aufhängen, aber wer mit dem Sigma 2,8-4/17-70 liebäugelt: Es gibt oder gab offenbar ein Firmwareproblem dieser Optik an der D5300, die den Bildstabi und den Autofokus betreffen soll (s. dpreview.com oder Sigma-Homepage). Bei Tests hat der Stabi und der AF zwar funktioniert, allerdings läuft der Stabi locker 2 Minuten nach (z.B. wenn der Auslöser angetippt wurde). Das kostet Strom und sollte m.E. nicht sein. Außerdem ging bei allen Tasten die Wiederholfunktion nicht mehr (?!). D.h. um z.B. im Bild bei Wiedergabe zu zoomen, zu scrollen oder auch nur im Menü zu blättern, dürfen Sie x-mal auf die entsprechende Taste drücken. Sehr nervig. Passiert nicht beim 16-85 VR. Ob das mit anderer Firmware beseitigt ist, weiß ich nicht. Aber es scheint ja auch so zu sein, dass Sie für Firmwaretausch das Objektiv einschicken oder das USB-Dock verwenden müssen (kostet extra).

>>> Abschluss und Bewertung

Die D5300 hat zwar nicht alle Probleme gelöst und der Bildpuffer könnte wirklich größer sein, aber sie hat sich gegenüber der wirklich guten D5100 nochmal ein gutes Stückchen gesteigert. Die Fotoqualität ist ganz einfach überragend und Video wurde in mehreren Hinsichten ebenfalls deutlich verbessert. Dafür gibts denn auch 5 Punkte.
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am 5. Dezember 2015
Vorweg: ich gebe hier den Bericht eines Einsteigers ab und werde auf technische Einzelheiten verzichten.

Nachdem ich mich dazu entschlossen habe, von einer kleinen Kompaktkamera auf eine DSLR umzusteigen, fiel die Wahl letzendlich auf die Nikon D5300 mit dem 18-105mm Kit-Objektiv.

Optik
Die Kamera, bzw das Gehäuse macht einen wertigen Eindruck und liegt gut in der Hand. Sie ist nicht zu schwer, so dass man sie auch für längere Ausflüge gut mitnehmen kann.

Display/Bedienung
Die D5300 verfügt über ein schwenkbares Display, was einfache Aufnahmen im Live-View ermöglicht. So kann ohne Probleme über Kopf oder auf dem Boden fotografiert werden. Auch "Selfies" kann man so leicht machen. Was oft als Nachteil gesehen wird, ist die fehlende "Touch" Funktion.
Mich persönlich stört das nicht, da die Bedienung über die Tasten sehr gut und selbsterklärend ist.
Im übersichtlichen Nikon Menü kann man dann seine Einstellungen der Blende, Verschlusszeit und ISO-Wert direkt ablesen, welche man mit Hilfe des Rädchens leicht per Daumen tätigen kann.
Zu Beginn muss man sich natürlich ein bisschen durch das Menü und die Einstellungsmöglichkeiten suchen, um alles zu finden, was man einstellen möchte. Da das Display aber übersichtlich gestaltet ist, gelingt das ohne große Mühen.

Fotos/Videos
Es stehen einem eine Reihe an voreingestellten Programmen zur Verfügung. Zum Einstieg sind diese sicherlich hilfreich, da man je nach Situation einfach das passende Programm auswählen kann (Sport, Landschaft, Portrait etc.).
Sobald man sich etwas mit der Kamera vertraut gemacht hat, kann man dann auf halbautomatische oder das manuelle Programm umsteigen.
Die Bilder überzeugen mich als Einsteiger auf voller Linie.
Die Videofunktion wurde im Vergleich zum Vorgängermodell verbessert, sodass tolle Videoaufnahmen möglich sind.

Objektiv
Ich habe das 18-105er Kit Objektiv, was für den Start meiner Meinung nach perfekt ist. Es deckt eigentlich alle Szenen ab, die man am Anfang fotografieren möchte und man muss nicht ständig das Objektiv wechseln. Das "kleinere" 18-55er Kit Objektiv ist sicherlich für den Start auch OK, damit stößt man aber sicherlich schneller an seine Grenzen und ärgert sich, wenn man entfernte Objekte nicht nah genug heranholen kann.
Deshalb würde ich trotz des höheren Preises das 18-105er empfehlen.

Extras
Die D5300 besitzt ein eingebautes GPS-Modul und WIFI. Durch das GPS kann man im Nachhinein ganz genau nachvollziehen, wo man die Fotos gemacht hat, was sicherlich für Urlaubsfotos ein interessanter Zusatz ist. Über das WIFI kann man die Kamera direkt mit einem Smartphone, was die passende Nikon-App hat, verbinden und so Fotos direkt übertragen oder den Auslöser per Handy tätigen.

Für Einsteiger kann ich empfehlen, sich ein Fotografie-Ratgeber Buch dazu zu kaufen, um den Umgang mit Blende, Verschlusszeit und ISO-Wert zu lernen. So kann man sich den vielen Funktionen der Kamera nähern und kommt schnell zu guten Bildern.

FAZIT:
Sicherlich hat die D5300 viele Funktionen, die man als Einsteiger nicht voll ausnutzt, für jemanden, der etwas Zeit in dieses Hobby investieren will, bietet sie aber viele Möglichkeiten. Durch die voreingestellten Programme kann man schnell mit dem Fotografieren beginnen und sich dann den weiteren Funktionen nähern.
Eine klare Kaufempfehlung, vor allem mit dem 18-105er Kit Objektiv.
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22 Kommentare| 111 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. November 2015
Ich habe lange überlegt welche Kamera es wird. Ob eine Olympus OMD, eine Canon oder eine Nikon. Mein Foto-Ratgeber ist Nikon-Fan und so bin ich auch bei Nikon gelandet.

Warum bin ich überzeugt:
Ich kann mit der Kamera alles ablichten was mir vorschwebt. Klar wäre mir eine Kamera aus der 7000er-Reihe auch lieb oder ja die Vollformat im Repro-Design, aber so viel Geld wollte ich für meine erste DSLR nicht ausgegeben.

Am ersten Tag hatte ich ein wenig Zweifel ob der Kauf das richtige war, aber das lag nur daran, dass ich mit der Bedienung noch nicht zurecht kam. Am Abend war ich schon total verliebt. Heute ist für mich alles am rechten Fleck und das Bedienkonzept schlüssig.

Die auswählbaren Programme
kann ich nur bedingt beurteilen, da ich meist im manuellen Modus fotografiere, aber es sind die gängigen Standards vorhanden. Blenden-, Zeit- und Vollautomatik, darüber hinaus einige Effekte und Presets für Sport-, Porträt-, Natur- und Landschaftsaufnahmen etc. Also alles da.

Das Display
Ist groß genug um mir alle Einstellungen anzuzeigen, meistens ist das Display aber zugeklappt, damit es im Sucher durch das Licht nicht zu Irritationen kommt. Um die Fotos beurteilen zu können ist es aus meiner Sicht, wie alle anderen Displays auch, nicht besonders aussagekräftig. Ich mache immer mehrere Bilder vom gleichen Motiv mit unterschiedlichen Einstellungen und kann dann hinterher am Rechner beurteilen oder per WLAN auf mein Tablet transferireren und die Bilder dort gut beurteilen.

Der Sucher
Das geht besser, denke ich. Ja man sieht fast den gesamten Bildaussschnitt. Ja nur fast, das ist aber nicht unüblich. Hin und wieder und besonders bei Makroaufnahmen ist es schwierig die Schärfe richtig zu beurteilen. Das spielt vor allem dann eine Rolle, wenn man manuell fokussiert. Im Sucher findet man alle notwendigen Informationen zu den vorgenommenen Einstellungen, der Belichtungskorrektur, des Fokuspunktes und zur Ausrichtung der Kamera.

Der Autofokus
Der Autofokus hat defizite. Er läuft gerne die gesamte Range ab und findet dann vielleicht doch nichts. Für mich kein großes Handicap, da ich manuell fokussiere und ggf. dann den Autofokus noch mal drübergucken lasse. Für Schnappschüsse und Sportaufnahmen ist das allerdings schwierig. Je besser die Lichtverhältnisse desto besser funktioniert der Autofokus.

Die ISO-Verträglichkeit
Ich bin bei den ISO-Werten nicht zimperlich. Bevor ich verwackele, fotografiere ich lieber mit einem hohen ISO- Bis 1000 geht das ohne Probleme. Je dunkler das Motiv wird desto früher wird es allerdings rauschen. Ich habe mit ISO 3200 noch anständige Bilder hinbekommen, da war das Rauschen allerdings auch gewünscht.

Die Bedienbarkeit
Man erreicht das Menü, die "Diashow" und alle für ein Foto wichtigen Einstellungen mit einem Klick oder einem Drehrad. ISO, Belichtungszeit und Blende kann man über ein Rad steuern, man muss dafür nur eine Taste drücken und kann die Einstellungen an entsprechender Stelle vornehmen. Der Fokuspunkt kann bequem umgesetzt werden und alle anderen Einstellungen sind mit I-Taste aufrufbar und einstellbar (Weißabgleich, Fokusmethode, Anzahl Fokuspunkte,Blitz an/aus....). So kann man die Einstellungen auf dem Display überAuch solche Dinge wie Fokus speichern oder dauerfokussieren sind bei den richtigen Einstellungen per Knopfdruck möglich.

Das Zubehör
Beim Zubehör muss man sich keine Sorgen machen. Es gibt für den großen und kleinen Geldbeutel Equipment. Es gibt eine tolle Auswahl an Objektiven für alle Anwendungsfälle. Tamron bietet zusätzlich tolle Optiken. Stative sind kein Problem da standardisierter Anschluss vorhanden. Entfesselt blitzen ist ebenfalls kein Problem.

Fazit:
Ich bin sehr zufrieden. Wenn man sich erstmal an alles gewöhnt hat, ist diese Kamera für Einsteiger und auch Fortgeschrittene ein guter Wegbegleiter. Bevor ich mir eine neue Kamera kaufe muss sie kaputtgehen und dafür scheint sie mir zu robust. Selbst einen durchnässten Regentag, wo sie in einer Pfütze im Rucksack lag, hat sie gut überstanden. Ich würde sie wieder kaufen - also alle Modelle aus der 5000er-Reihe.

Tolles Zubehör:
Makro-Objektiv: Tamron SP 90mm F/2.8 Di VC USD Makro-Objektiv 1:1 für Nikon
Tele-Objektiv: Nikon AF-S DX Nikkor 55-300 mm 1:4,5-5,6G ED VR
Street-Festbrennweite: Nikon AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G Objektiv (58mm Filtergewinde)
Stativ: http://www.amazon.de/gp/product/B00775N5Z8/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B00775N5Z8&linkCode=as2&tag=gurkmitgepa-21
Biltz: http://www.amazon.de/gp/product/B00CPIPRYE/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B00CPIPRYE&linkCode=as2&tag=gurkmitgepa-21
Fernauslöser: http://www.amazon.de/gp/product/B00HRSW3TE/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B00HRSW3TE&linkCode=as2&tag=gurkmitgepa-21
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22 Kommentare| 41 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. November 2016
Diese Kamera macht sehr gute Bilder in Kombination mit dem Nikkor 18-105mm, Sigma 105mm Makro und auch mit Yongnuo 50mm.
Der Schwenkmonitor ist super scharf und hilfreich für aufnahmen am Boden und Makrofokussierung.
Die Bildqualität hält mit der höher preisiger Kameras gut mit. Dies war für mich die Kaufentscheidung.
Positiv: Funktionsumfang ausreichend, kompakt, liegt gut in der Hand, solide Einsteigerkamera
Negativ:kein HSS-Blitzen, kein Masterblitz und weitere Profifunktionen, Autofokus ist oft zu langsam, im Live_Modus auf dem Monitor eine Qual
Die Einschränkungen im Highspeedblitzbereich und Masterblitzbereich kann man der Kamera nicht zum Vorwurf machen, aber der Autofokus ist für Fotographie von schenllen Objekten weniger ideal.

Falls sie diese Rezension als hilfreich empfanden, wäre ich für eine Bewertung dankbar. Für Rückfragen stehe ich zur Verfügung.
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am 19. Mai 2016
Die D5300 war meine erste Spiegelreflex-Kamera und ich habe sie zu diesem Zeitpunkt (Mai 2016) seit ca. 1,5 Jahren im Einsatz. Der Grund für die späte Rezension ist, dass ich die Kamera lange genug gehabt habe um sie kennen zu lernen und mich mit ihr auseinander zu setzen. Aktuell bin ich auf der Suche nach einem Upgrade und schwanke zwischen der D7100 und der D7200.
Warum? Es liegt nicht an der Bildqualität oder an der Bedienung. Grund für einen Wechsel wäre für mich der zu kleine Buffer bei Serienaufnahmen, das langsame Verarbeiten der aufgenommenen Bilder, sowie die eher langsame Geschwindigkeit des Autofokuses. Des weiteren stört der kleine Sucher auf dauer, wenn man gezwungen ist Manuell zu fokussieren.

Alles in allem aber sollte diese Kamera für 80% der Fälle bei einem Hobby-Fotografen ausreichen. Lediglich einen besseren Autofokus für schnelle, sich bewegende Motive, einen größeren Buffer und Sucher wären hier an der D5300 für mich wünschenswert. Das bekommt man für 750€ bei der D7100 (bis auf den größeren Buffer) oder wenn man Wert auf WIFI legt bei der D7200 für rund 900€ (Stand 17.5.16)
Da ich mit der gebotenen Leistung für den Preis der D5300 sehr zufrieden bin vergebe ich 5 Sterne. Meiner Meinung nach übersteigt das Potential der Kamera das Einsteiger-/Anfängersegment um einiges.
Um das ganze abzukürzen folgen die positiven und negativen Eigenschaften (die für mich mehr oder weniger eine Rolle spielen und mir aufgefallen sind) der Kamera mit Kommentaren.

Positiv:

-Dynamikumfang sehr groß: Es lassen sich mit einer Aufnahme HDR-artige Bilder generieren

-Bildqualität/Hohe Auflösung: Scharfe Fotos (mit entsprechendem Objektiv), die auch für einen Großformatigen Druck (Maximum bei mir: 222cm x 148cm) geeignet sind. Die 24Mp sind ideal für Makro und Wildlife, immer wenn gecroppt werden muss

-Bedienung: Für mich einfach zu handhaben und ich finde alles nötige schnell genug

-Schwenkbares Display: In Verbindung mit Live-View praktisch wenn man nicht den Sucher nutzen kann. Wäre der Live-View nur schnell genug

-WIFI: Auch wenn viel zu hören ist wie schlecht die App von Nikon wäre, ich finde sie gut. Es lassen sich Langzeitaufnahmen im Bulp-Modus machen oder via Smartphone fokussieren und auslösen. Das Handy ersetzt also den Funkauslöser. Desweiteren werden die Fotos schnell Übertragen

- Rauschverhalten OK: bis ISO800 sind für mich brauchbare Fotos zu erziehlen

-Serienbildgeschwindigkeit: Ist für mich hoch genug, aber wegen der Buffergröße (6 Bilder, RAW 12Bit) leider nicht lange Nutzbar

-Größe und Gewicht: Hatte sie bei vielen Urlauben und Städtetrips dabei, sie lässt sich gut mitnehmen und stört dabei wenig. Vorrausgesetzt man hat nicht grade ein Nikkor 600mm F4 dran :)

Negativ:

-Interner Blitz war nach einem Jahr defekt und wurde auf Garantie getauscht

-(Zu) Kleiner Sucher: Grade bei Makroaufnahmen störend wenn manuell Fokussiert wird

-Kein Fokus Finetunig für Objektive möglich

-Kleiner Buffer, geringe Schreibgeschwindigkeit der Fotos

-Im Live-View dauert die Aufnahme von Bilder sehr Lange, aber wird von mir so gut wie nie benutzt

Die Fotos zeigen hoffentlich die vielen Einsatzmöglichkeiten der D5300 ganz gut. Alle Bilder wurden nachträglich Bearbeitet, da
ich RAW fotografiere. Andernfalls würde man zu viel Potential der Kamera verschenken.
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am 16. Dezember 2014
Nach einigen Überlegungen möchte ich auch eine Rezension verfassen, da ich mich auch über den Lieferanten äußern will. Ich habe zu Nikon etliche Erfahrungsberichte verfasst, zuletzt über die D7100, die ich als Ersatz für die D700 (jawohl, volles KB-Format!) angeschafft habe. Der geneigte Leser kann dort nachlesen, was ich von diesem Modell halte. Die D5300 nutze ich als Zweitgehäuse vorwiegend für Videoaufnahmen. Ich erlaube mir auch, auf Unterschiede zur höher angesetzten D7100 hinzuweisen, damit sich ein Interessent ein Bild machen kann, was für ihn oder sie besser geeignet ist.
Da der japanische Yen gegenüber Euro und Dollar massiv an Wert verloren hat, sollten die Kameras eigentlich deutlich preiswerter sein, als sie es sind. Da ist also noch "Luft" vorhanden.
Die D5300 habe ich mit dem etwas besseren Kit-Objektiv 18-105 /3,5-5,6 VR ED gekauft; das Objektiv soll fast immer dran bleiben und liefert auch sehr gute Ergebnisse. Schärfe sehr gut, chromatische Aberrationen lassen sich am Computer mit NX2 (oder fast jedem anderen Programm) mit einem Klick beseitigen. Die Vignettierung ist bei den diversen Brennweiten und Anfangsöffnngen teilweise sichtbar, das lässt sich aber auch ausgleichen, ebenso wie die Verzeichnung. Das Koma scheint auch gut korrigiert zu sein, keine Auffälligkeiten. Bezogen auf KB deckt dieses Objektiv einen Brennweitenbereich von ca. 27 bis 155 mm ab, das ist für viele Aufgaben schon ganz gut. Dieses Kit-Objektiv - AF-S - ist dafür gedacht, dass man den Autofokus benutzt, denn der Entfernungsring ist sehr schmal und die Steigung der Schnecke sehr hoch. Gedacht eben für Anfänger. Der Linearmotor arbeitet leise und schnell, Pumpen habe ich selten festgestellt. Eingebaut ist auch ein Bildstabilisator. Für das Geld ein gutes Objektiv. Aus Sparsamkeitsgründen verfügt das Objektiv über einen Bajonettanschluss aus Hartkunststoff, ebenso wie der Objektivtubus auch. Beigegeben ist eine schöne, riesige Gegenlichtblende, das macht was her (auch aus Kunststoff).
Da die D5300 das zweitunterste Modell in der Hierarchie von Nikon ist, musste - oder wollte man - einen "Sicherheitsabstand" zu den höherwertigen Gehäusen herstellen (Body mag ich nicht sagen, da denke ich an was anderes, hm). Eine Aufzählung mag das verdeutlichen: Gehäuse aus Kunststoff, Prisma für mich subjektiv kleiner als bei der 7100 und aus einem Spiegelsystem, kein Glasprisma; Wegfall des Displays auf der Kameraoberseite; kleineres Gehäuse insgesamt und für Holzfäller mag der Abstand Handgriff - Objektivtubus auf der rechten Seite etwas gering sein, jedenfalls können große Pranken schon mal in die "Enge getrieben" werden. Durch den schmaleren Griff werden Frauenhände bevorzugt, dadurch fällt aber ist auch der Akku schmaler aus und ist daher leistungsschwächer als der von der 7100, und zwar um ca. 40 %.
Die Kamera hat keinen eingebauten AF-Motor, so dass der Autofokus nur mit den AF-S Objektiven funktioniert. Die anderen müssen von Hand fokussiert werden. Wie traurig! Als ich vor ca. 3 Tagen mit dem Fotografieren anfing, gab es zur Exakta, Praktina, Rolleiflex etc. gar nichts: Blende, Verschlusszeit und Entfernungseinstellung: alles wurde manuell eingegeben. Das hat auch funktioniert und man hatte Ahnung von der Sache.
Auf der Rückseite des Gehäuses sind die Bedienungstasten nicht so klar strukturiert angebracht wie etwa bei der 7100 und den größeren Modellen. Das hat Platzgründe: erfreulicherweise ist das Display hinten aufklappbar und man kann dann das Display um 180 ° drehen. Von Videokameras kennen wir das ja. Ich finde das sehr gut und das war einer der Kaufgründe. Man kann damit wirklich auf Bodenniveau Aufnahmen (z.B. von Pilzen im Wald) machen, ohne dass man auf dem Boden herumrobben muss. Auch unsere heimliche Herrscherin, unsere Lilly, ihres Zeichens eine Vizsla-Hündin, kann so in völlig neuen Perspektiven abgelichtet werden, z. B. mit großen Augen und noch größeren Nasenlöchern, da freuen sich die Enkel. Wie wir alle wissen (in leichter Abänderung eines berühmten Spruches einer noch berühmteren leider verstorbenen Person) ist ein Leben ohne Vizsla zwar möglich, aber sinnlos. Gleiches gilt für Kameras.
Die Kamera nimmt auf Wunsch in RAW (=NEF) und/oder JPEG auf, ferner werden auch die Videoformate auf der einzig vorhandenen Speicherkarte aufgezeichnet. DIe 7100 hat hier zwei Speicherschächte, die eine bessere Verteilung der Aufnahmen ermöglicht. Man sollte schon mindestens Klasse -10 Karten verwenden. Die Videoqualitäten sind top, ein weiterer Kaufgrund für mich: Aufzeichnung mit 50 Bildern/sec, sowie ein cleaner Output, auf der linken Schmalseite wie bei der 7100 über HDMI sorgt für wirklich gute Aufnahmen. Mangels eines AA-Filters vor dem Sensor (auch Tiefpassfilter genannt) sind die Aufnahmen und Fotos außerordentlich sauber und je nach Objektiv wirklich gut. Moiree habe ich noch keines gesehen. Der Sensor und große Teile der Elektronik entsprechen dem, was in der 7100 steckt. Die Kamera lässt sich über entsprechende Kabel fernsteuern, ein Tablet übernimmt dann die Funktionen, toll.
Besser gelöst als bei der 7100 ist die Umschaltung in den live-view-Modus: man sieht dann das, was der Sensor sieht: das ist ein kleiner Hebel am Programm-Wählrad, der einfach gezogen wird, dann schaltet die Kamera um, fertig. Aus zollrechtlichen Gründen (nicht technischen) ist die Aufnahmezeit im Videomodus begrenzt. D.h., eine Szene hat je nach gewählter Auflösung eine gegebene Länge. Dann schaltet die Kamera ab und man kann dann die nächste Szene aufnehmen. Das ist bei allen Spiegelreflexen so.
Die GPS-Funktion habe ich noch nicht benutzt, ich weiß meistens, wo das Bild gemacht wurde. Für absolute Anfänger gibt es eine "Automatikfunktion" am Wählrad, da macht die Kamera dann alles alleine, auch der Blitz klappt automatisch auf. Diverse Effekte werden auch angeboten, so gibt es auch eine HDR-Funktion, die allerdings aus nur zwei Bildern besteht, der Ertrag ist daher überschaubar, aber besser als eine JPG-Aufnahme auf alle Fälle. Normalerweise mache ich da 7 Bilder, Blende immer gleich, nur die Belichtung wird entsprechend von -3 bis +3 Lichtwerten angepasst und dann in einem HDR-Programm verarbeitet. Die Ergebnisse sind atemberaubend. Da kann man sehen, was mit einigem Aufwand in den modernen Kameras (und Programmen) steckt. Das Herauspicken von einzelnen technischen Daten ist also imho eine ziemlich relative Sache. Der Gesamteindruck ist entscheidend und was die Person hinter dem Sucher kann.
Insgesamt ist das eine kleine und handliche Kamera, die fast lückenlos in das riesige Nikon-System integriert ist.
Auffälligkeiten (Nachteile mag ich nicht sagen, weil es wirklich keine sind):
- Wegfall des eingebauten AF-Motors, daher Autofokus nur mit AF-S Objektiven;
- relativ kleiner Akku;
- Gehäuse aus Kunststoff, Objektivbajonettring aus Edelstahl;
- Speicherung aller Bilddaten und Videosequenzen auf nur eine Karte;
- anderes Akkuladegerät als bei der D7100 und kleinerer Akku;
- für Bildkontrolle muss das hintere Display aufgeklappt werden, es ist recht groß (das gehört aber nach unten ...
Auffälligkeiten der anderen Art (vulgo Positives):
- kleines, solides Gehäuse aus Kunststoff;
- Bildqualität wie die der D7100, folglich sehr gut, da gleicher Sensor ohne AA-Filter, sogar fortschrittlicherer Bildprozessor;
- hinteres Display aufklappbar und dann dreh-und schwenkbar, Display scharf und klar;
- Stativgewinde in der optischen Achse, es verdeckt nicht den Akkufachdeckel;
- sauberer HDMI-Output für Video, sehr gute Videoqualität; Stereomikrofon brauchbar;
- sehr vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten in den Menüs (manche Leute kritisieren deren Länge, ich nicht);
- Kamera fernsteuerbar, Kontrolle dann über das Tablet;
- Integration in das riesige Nikon-System, Objektive ohne AF-S werden manuell scharf gestellt.

Ich glaube nicht, dass ich hier alles Relevante aufgezählt habe, aber das waren die Punkte, die für mich in etlichen Monaten des Umgangs mit dieser Kamera das Bemerkenswerteste waren. Zu Hause nehme ich jetzt meistens diese kleine D5300; mit dem beweglichen Display kann man schnell Perspektiven wechseln.

Noch einige Anmerkungen zu meinem Kauf. Ich habe seinerzeit im Internet herumgesucht und einen Händler gefunden, der etwas preiswerter war als hier und schnelle Lieferung versprach. Das war für mich wichtig, weil ich zu der Zeit ins Ausland wollte und auf heißen Kohlen saß. Um es kurz zu machen: die Lieferung dauerte 2 Wochen und nicht die versprochenen 3 Tage, eine Paketverfolgung war nicht möglich, ich war weg und das Paket nicht da. Unser Nachbar musste mir das Ganze ins Ausland zu Verwandten nachschicken und da wir uns mit der Segelei Zeit ließen, bekam ich das Paket erst nach 2 Monaten durch eben diese Verwandtschaft, auch den Steuerbescheid für letztes Jahr, aber das ist eine andere Sache. Mein Erstaunen war groß, als ich die Kamera auspackte: keine deutsche Bedienungsanleitung, die CD mit dem Programm NX2 in interessanten Sprachen wie Koreanisch, Chinesisch und so etwas Ähnlichem wie Sanskrit ... Sanskrit ist ja eine tolle Sache, es ist auch eine indoeuropäische Sprache und unsere gehören ja auch zu dieser Gruppe. Wer weiß schon, dass Sanskrit 8 Fälle für die Substantive sowie einen Dual hat? Oder dass das vollständige finite Verb 743 verschiedene Formen haben kann? Niemand. Aber das ist auch eine andere Sache. Außerdem ist es für die Kamera nicht so wichtig. Das Menü kann auch Deutsch. Ich auch. Also habe ich voller Erstaunen den Händler angemailt, wie es auf Neudeutsch heißt, das war die Fa. Rhinocamera. Angeblich laut Impressum in Stuttgart, in Wirklichkeit aber in England ansässig. Die Antwort kam reichlich spät in einem sehr interessanten Deutsch, eigentlich nicht verständlich. Jedenfalls hat er so getan, als ob er mich nicht verstanden hätte. Nun sehe ich nicht ein, dass ich mein geschliffenes Englisch aus der untersten Schublade heraushole und die unerquickliche Diskussion in diesem Idiom fortführe; der Kunde bestimmt die Sprache, das sollten langsam unsere englischen Vertragspartner begreifen (persönliche Meinung). Bemerkenswert war auch, dass keine ordentliche Rechnung dabei war. Er meinte, das Rechnungsformular sei die Bestätigungsmail. Nur: die gibt es nicht, ich habe alle Mails bis zum fraglichen Zeitpunkt kontrolliert, Fehlanzeige. Zum fehlenden deutschen Handbuch - laut Nikon-Download immerhin 330 Seiten - meinte er, ich könne mir das ja besorgen. Jetzt werden einige kluge Leute hier sagen: Zurückschicken! Wer sagt mir denn, dass dieser Mensch mir mein Geld zurücküberweist? Niemand. Mittlerweile drohe ich mit der Gewerbeaufsicht, denn eine korrekte Rechnung mit St.-Nr. ist immer noch nicht da. Schlichtweg war die Kamera ein Grauimport. Eine Garantiekarte fehlte auch, angeblich wäre die (nicht vorhandene) Rechnung ein Beleg dafür. Ich trage die Sache nun dem Gewerbeaufsichtsamt vor.

Kommen wir abschließend zur Kamera zurück. Für Anfänger im Spiegelreflex-Lager und in Systemen wie Nikon (und Canon, Sony...) ist das Gerät schon reichlich hoch gegriffen. Wer nur vor hat, die Kinder, Enkel, die Lebensabschnittspartnerin und deren Nachfolgerin in mehr oder weniger interessanten Positionen abzulichten, kann auch zu den kleinen Einsteigermodellen (z. Zt. D3300) greifen. Wer ambitionierter ist, "begeisterter Amateur" ist oder werden will und auf der fotografischen Ebene und der Nachbearbeitung arbeiten will, der kann bedenkenlos zugreifen. Man erwartet nun eine Punktebewertung. Seinerzeit hatte ich 5 Sterne für die D7100 vergeben, ich denke, dass angesichts des Preises und des Gebotenen 4 Sterne gerecht sind. Man hätte durchaus den gleichen Akku wie bei der D7100 einbauen können, der Handgriff wäre dann 5 mm breiter geworden. So darf ich 2 Ladegeräte mitschleppen. Der Wegfall des internen AF-Motors kann auch kritisch gesehen werden. Meist fotografiere ich jedoch ohne den Autofokus, die anderen ca.15 Objektive wollen auch mal genutzt werden. Das Sucherprisma (bzw. Einblick) kommt mir subjektiv kleiner vor als bei der D7100, subjektiv wohlgemerkt.
Ob sich insgesamt die Spiegelreflexkameras in weiter Zukunft behaupten werden, ist hier nicht zu diskutieren, ich denke, dass die "Spiegellosen" auf dem Vormarsch sind. So können wir unseren Urenkeln noch diese Kameras vorführen...
Zsammenfassend: sehr empfehlenswert (der Händler nicht).
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am 24. Januar 2016
Eins vorweg: die 5 Sterne gebühren der Kamera - definitiv für mich als Umsteiger von "normaler" Digitalfotografie zu DSLR die richtige Wahl.
Nach etwas einlesen (schwierig, wenn die Kamera schon griffbereit liegt...) sind Bedienung inkl. Menüs logisch und nachvollziehbar. Auf die wenigen offenen Fragen ("Was ist für meine Nutzung die optimale Belegung für die AE-L / AF-L Taste?") lassen sich mit Google in vielen durchaus interessanten Foren hilfreiche Antworten finden.
Die Bildqualität entspricht (im Rahmen des verwendeten Objektivs) völlig den Erwartungen, Nachbearbeitung am PC mit dem kostenlosen Capture NX von Nikon ist zwar etwas "hakelig", aber wenn man es einmal durchschaut hat durchaus brauchbar.
Alternativen: die D3xxx-Modelle erschienen mir anhand der Testberichte doch zu eingeschränkt was die Nutzung fortgeschrittener Funktionen betrifft, die D7xxx waren mir für den Start etwas zu teuer. Mit der CashBack-Aktion vor Weihnachten war der preisliche Unterschied zur D5200 nicht so groß - ohne dieses Angebot hätte ich mich wohl eher für die D5200 entschieden. Die wesentlichen Unterschiede dürften in der Integration von WiFi und GPS liegen. Letzteres ist "Nice to have", WiFi empfinde ich in dieser Lösung eher als nette Spielerei: das Handy (iPhone) stets manuell ins Netz der Kamera einzuhängen (nicht selten mit Verbindungsproblemen) finde ich eher unpraktisch. Eine Integration der Kamera in ein vorhandenes Netz hätte mir da viel besser gefallen.

Zum Objektiv: ich habe mich schlussendlich für das Bundle mit dem AF-S DX 18-105 VR entschieden. Leider die falsche Wahl: das Objektiv ist sicherlich nicht schlecht und, ganz im Gegenteil, sogar sehr gut geeignet, wenn man vorhat, nach der Anschaffung länger nichts in das Hobby zu investieren. Ich stoße jetzt allerdings schon an die Limits: die Lichtstärke im "Normalbetrieb" ist einfach zu gering, ich sehne mich zurück zu einem (ausgeborgten) 35mm 1:1,8G ED, mit dem v.a. indoor tolle Fotos auch ohne Blitz gelingen. Das Tele ist mir mit 105mm einfach zu kurz - hier wird ein neues Objektiv im Bereich 70-300 oder ev. 55-300 (neben der Tasche und Speicherkarte) die erste Zusatzanschaffung sein. Im Nachhinein betrachtet wäre es klüger gewesen, nur da AF-S DX 18-55 VR II im Kit "mitzunehmen" und das gesparte Geld in (gebrauchte) Zusatzobjektive zu investieren.

Fazit: die Kamera selbst ist toll, dass ich das (für meine Zwecke) falsche Objektiv gekauft habe, ist ja meine Schuld.
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am 29. Oktober 2016
Einleitung;
Gekauft habe ich mir die D5300 als leichtere Ergänzung zu meiner D7000.
Interessant war vor allem das Klappdisplay. Diesbezüglich war ich immer ein wenig skeptisch doch für Aufnahmen in Bodennähe hat es seine Vorteile. Ein Touchscreen wie bei der D5500 kommt für mich nicht in Frage, ich mag die vielen Fingerabdrücke auf dem Display nicht.

Gehäuse:
Das Gehäuse macht einen soliden Eindruck. Wie immer bei Nikon Spiegelreflexkameras.
Es liegt sehr gut in der Hand, besonders bei kleineren Händen.
Durch seine Größe und Gewicht eignet es sich gut für Reisen.

Menü:
Aus meiner Sicht einfach und übersichtlich.

Sucher:
Der Sucher deckt nur 95 % des Blickfeldes ab, das ist zuweilen ärgerlich weil plötzlich mehr auf dem Bild ist als ausgewählt. Zumindest ist es störend weil unerwünschte Objekte abgebildet sein können.
Die fehlenden 5 % Abdeckung hätte Nikon auch noch einbauen können.

Autofokus:
Bei Aufnahmen durch den Sucher recht flott, bei Aufnahmen über das Display via Live View etwas mühsam bzw. langsam.

Bildqualität:
Bei gutem Wetter und ausreichend Licht macht die Kamera sehr gute Bilder aber das bringen günstigere Modelle auch. Für mich liegt der Vorteil einer DSLR Kamera gerade darin das sie auch bei schlechteren Bedingungen gute Aufnahmen macht, vor allem auch mal ohne Stativ oder in geschlossen Räumen evtl. ohne Blitz. Und genau hier stößt die Kamera an ihre Grenzen. Das Bildrauschen nimmt derartig schnell zu dass es schon bei ISO 800 deutlich zu sehen ist. Man muss die eingebaute Rauschreduzierung im Menü stark erhöhen oder in einem Bildbearbeitungsprogramm nacharbeiten wenn möglich. Getestet habe ich es unter anderem mit lichtstarken Objektiven, z. B. Nikon 1,8 35 mm und Nikon 1,8 50 mm Festbrennweite.
Mag es sein dass die Sensoren in dieser Größe mit 24 MP ausgereizt sind?

Die Aufbereitung der Farben von Aufnahmen im JPG-Format im Normalmodus ist bei der D5300 deutlich intensiver als bei der D7000.

Beispielbilder: links von der D7000, rechts von der D5300.

Bei der D5300 ist kein Tiefpassfilter eingebaut. Das soll zu einer besseren Bildschärfe führen.
Ich habe einige Vergleichsaufnahmen mit Stativ erstellt:
D5300, Objektiv Nikon 18-105mm (Kitobjektiv von der D7000), Brennweite 35mm
D7000, Objektiv Nikon 18-105mm (Kitobjektiv von der D7000), Brennweite 35mm
D5300, Objektiv Nikon 35 mm Festbrennweite
D7000, Objektiv Nikon 35 mm Festbrennweite
Nach meinem Eindruck ist im Vergleich zur D7000 jedoch kein herausragender Schärfegewinn zu erkennen.

Fazit:
Eine gute Kamera die aber ein paar Schwächen aufweist. Wie relevant dies ist muss jeder für sich selbst entscheiden. Der vielgepriesene Wegfall des Tiefpassfilters zeigt aus meiner Sicht bei dieser Kamera keine große Wirkung. Das ist insgesamt etwas enttäuschend.
Ich schwanke zwischen 3 und 4 Punkten, am besten wären 3,5 Punkte. Wegen der Schwäche beim Rauschverhalten.
Andererseits birgt die D5300 m. E. ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis.
Also gut: 4 Punkte.
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am 13. Mai 2014
Für alle, die es für den Kauf dieser Kamera als wichtig erachten:
Die GPS-Funktion ist laut Service Point "systembedingt träge und nicht änderbar". Ich hatte die Kamera im Vergleich mit einer Pocket-Kamera, die auch GPS-Funktion hatte, im Einsatz. Kein Vergleich: Die Pocket hatte die Position bereits nach Sekunden errechnet, während ich bei der Nikon die Positionssuche nach mehreren Versuchen ohne Ergebnis beendete.
Bei der teuren Technik kann man sich den Mehrpreis für GPS sparen. Hier sollte der Hersteller ein Firmwareupdate zur Verfügung stellen.
Die anderen Funktionen der Kamera will ich nicht auch noch bewerten, Dazu gibt es genügend Rezensionen.
Die Kamera hat sicher mehr Punkte verdient, aber für mich gibt es nur 3 Punkte, wegen dieses erheblichen Mangels.
Nachtrag vom 15.05.2014
Nach Rücksprache mit dem Nikon Kundendienst ist die Software, die den GPS-Vorgang steuert, meiner Meinung nach das Problem. Die Standby-Funktion der Kamera unterbricht den Suchvorgang der Satelliten, wenn noch keine Daten gefunden wurden. Auch werden einmal empfangene Daten nicht gespeichert, sodass bei jedem Bild die Suche neu beginnt.
Fazit: Die GPS-Funktion sollte überarbeitet werden. Andere Hersteller können das besser.
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