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am 26. Juli 2017
Da ich feststellen musste, dass es kaum Tests für Ferngläser gibt, entschloss ich mich kurzer Hand, einen selbst durchzuführen. Ich bin allerdings kein Fachmann und habe die Gläser nur kurz getestet, da will ich keinen falschen Eindruck erwecken.

Insgesamt gibt es aus meiner Sicht leider keinen eindeutigen Testsieger, den ich uneingeschränkt empfehlen könnte. Jedes Glas hat seine Vorteile, aber auch seine Nachteile. Hier muss man je nach Verwendung Prioritäten setzen und Kompromisse eingehen.

Ich suchte nach einem leichten, kompakten Glas fürs Wandern und habe meine Auswahl entsprechend zusammengestellt.

Allgemein lässt sich sagen, dass die Unterschiede zwischen 8-facher und 10-facher Vergrößerung nicht so sehr ins Gewicht fallen. Die 10-fache Vergrößerung bedeutet in der Regel auch immer ein kleineres Sichtfeld (etwa 90 m statt 110 m) und einen niedrigeren Wert bei der Lichtstärke (etwa 4,5 statt 6,5). Hier kann sich allerdings das Nikon Sportstar EX vom Testfeld absetzen, das bei 10-facher Vergrößerung ein Sehfeld und eine Lichtstäre liefert, wie sie sonst nur die 8-fach Gläser bieten. Ansonsten finde ich, dass sich die 8-fach Gläser nicht wesentlich ruhiger halten lassen, wie die mit 10-facher Vergrößerung. Ein gewisses Zittern ist jedenfalls bei mir immer dabei.

Bei den getesteten Objektivdurchmessern von 21-26 ergaben sich für mich keine spürbaren Unterschiede. Ich hatte auch bei Dämmerung bei allen Gläsern ausreichend Licht für gute Bilder.

Bei fast allen Gläsern habe ich bei sog. Streu- oder Falschlicht mehr oder weniger Milchschleier im Randbereich des Sichtfeldes festgestellt. Ich empfinde das als störend, aber scheinbar ist das - in dieser Preisklasse - normal und wird bei teureren Gläsern durch bessere Beschichtungen vermieden.

Neben dem Gewicht ist die Größe für meine Zwecke besonders wichtig. Dazu habe ich ein Vergleichsfoto dem Test beigefügt, das die Testkandidaten in zusammengeklapptem Zustand zeigt.

Die Justierung des Dioptrin-Ausgleichs gelingt bei allen Gläsern völlig unproblematisch.

Beim Preis war meine Einschätzung, dass er bei allen Gläsern passte. Das bedeutet, dass die teureren Gläser auch entsprechend wertiger verarbeitet waren als die günstigen.

Nun zu den Testkandidaten im Einzelnen:

1) Accu Buddy 12x26; 231g; Sichtfeld auf 1000m k.A.; Lichtstärke k.A.
Hier gibt es gleich Punktabzug für die fehlende Angabe des Sichtfeldes und der Lichtstärke, was eine Vergleichbarkeit erschwert. Ich schätze, dass das Sichtfeld ähnlich wie das des Aculon T01 ist, also 87 m. Das Glas hat die größte Vergrößerung im Test, was aber kein wirklich merklicher Vorteil darstellt. Der oben beschriebene Milchglaseffekt ist bei diesem Glas recht deutlich ausgeprägt. Das Glas lässt sich sehr kompakt zusammenklappen. Es ist laut Hersteller wasserdicht und macht optisch einen ganz ordentlichen Eindruck. Die Schärfeneinstellung gelingt mühelos und präzise.

2) Gerlizz BO-401 8x25; 233g; Sichtfeld auf 1000m: 114m; Lichtstärke k.A.
Auch hier eine schlechte Dokumentation, da die Angabe der Lichtstärke fehlt. Das Glas hat ein etwas eigenwilliges Aussehen - muss man mögen. Es verfügt über ein sehr gutes Einstellrad und liefert ein bemerkenswert klares Bild, kaum Schlieren und nur ganz am Rand eine vernachlässigbare Unschärfe.

3) Olympus RC II 8x21; 190g; Sichtfeld auf 1000 m: 110m; Lichtstärke: 6,8
Auch das Olympus hat je nach Lichteinfall Eintrübungen im Sichtfeld. Das Scharfstellrad "ruckelt", lässt sich nur ungleichmäßig drehen, so dass das Scharfstellen erschwert ist. Es lässt sich gut zusammenfalten und ist mit unter 200g sehr leicht. Von fern sieht das Gehäuse schick aus, bei näherem hinsehen hat es aber eine unschöne Plastikkante.

4) Bresser Condor Mono 10x25; 160g; Sichtfeld auf 1000 m: 101; Lichtstärke: 6,25
Auf das einzige Monokular im Test war ich besonders gespannt. Entgegen meinen Erwartungen ist das Bild vergleichbar gut, wie bei den Binokularen. Allerdings ist das Durchschauen doch recht anstrengend, weil man eben immer ein Auge zudrücken oder zuhalten muss. Das Condor besticht mit einem extrem geringen Gewicht. Es macht einen außerordentlich robusten Eindruck und ist wasserdicht. Zu diesem Eindruck passt auch die 10-jährige Garantie. Störend ist das sehr schwergängige Einstellrad für die Schärfe. Bemerkenswert ist, dass es überraschend groß ist, wie man auf dem Foto sehen kann. Es sieht auch ein bisschen betont nach Plastik aus.

5) Nikon Aculon T01 10x21; 195g; Sichtfeld auf 1000m: 87m; Lichtstärke: 4,4
Das Opernglas im Testfeld! Sehr wertig mit sehr eleganter Optik, eben passend zur Abendgarderobe beim Opernbesuch. Konsequenterweise ist das auch das einzige Glas, das ohne Gürteltasche, sondern nur mit einer einfachen Stofftasche geliefert wird. Außerdem ist es dafür, dass es so klein ist, recht sperrig, da es nur über ein Gelenk verfügt.

6) Nikon Aculon A30 10x25; 275g; Sichtfeld auf 1000m: 87m; Lichtstärke 6,3
Das Nikon Aculon ist etwas schwerer als die anderen Gläser, ohne wirklich schwer zu sein. Es wirkt sehr gut verarbeitet und liegt - auch dank des Gewichts - super in der Hand. Es macht ein sehr gutes Bild, das brillianter wirkt, als die Konkurrenz. Allerdings habe ich auch hier die oben beschriebenen Eintrübungen bei Streulicht festgestellt.

7) Nikon Sportstar EX 10x25, 300g; Sichtfeld auf 1000m: 114m; Lichtstärke: 6,3
Das Sportstar überzeugt mit sehr guten Werten. Im Unterschied zu dem ansonsten vergleichbaren A30 ist es wasserdicht und hat besonders kompakte Ausmaße im zusammengeklappten Zustand. Allerdings läuft das Scharfstellrad leicht ungleichmäßig. Das Bild ist das Beste im Test. Auf der Negativseite ist das höchste Gewicht im Testfeld anzumerken - immerhin fast doppelt so schwer wie das Condor Monokular.

Fazit: Meine persönliche Kaufentscheidung fiel auf das Bresser Condor Monokular. Einfach wegen des extrem geringen Gewichtes, der kompakten Ausmaße und der robusten Bauweise bei gleichzeitig gutem Bild. Schließlich ist immer das Fernglas das Beste, das man dabei hat... und die schweren Teile bleiben ja meist zu Hause.
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am 9. September 2017
Nach jahrelanger Nutzung eines Billigst-Minifernglases und eines großformatigen Fernglasses der unteren Preisklasse, suchte ich ein neues Mini-Fernglas mit besserer optischer Qualität. Mehrere hundert Euro wollte ich aber auch nicht investieren. Ich stieß auf das Nikon Aculon A30 und kaufte es. Ich bin kein Optik-Fachmann, der die Qualität objektiv beurteilen kann. Als Laie bin ich mit dem Aculon A30 sehr zufrieden. Material- und Verarbeitungsqualität machen trotz "Made in China" einen hochwertigen Eindruck. Mit Vollgummierung liegt es griffig in der Hand und ist stoßgeschützt.

Als Mini-Fernglass 10x25 hat es natürlich ein etwas begrenztes Sichtfeld, für mich aber im gelegentlichen Einsatz im Garten und auf Wanderungen absolut ausreichend. Es ist handlich und klein und damit der ideale Begleiter für unterwegs ohne durch Gewicht und Größe zu stören. Ich als Brillenträger muss bei der Nutzung dieses Mini-Fernglases meine Brille abziehen. Das Scharfstellen über die zentrale Rändel erfolgt sehr präzise und einfach. Unterschiedliche Sehstärken beider Augen lassen sich ebenfalls einfach und präzise am rechten Okular korrigieren und einstellen, für mich ist das wichtig.

Nach Einstellung des Augenabstandes liefern beide Linsenlinien für das rechte und linke Auge absolut parallele und eine synchrone Darstellung ohne Phantomschatten. Ich empfinde das Bild in allen Entfernungsbereich bis hin zur Ferne absolut scharf, milchige Bereiche irgendwo am Rand kann ich nicht ausmachen. Die Farbtreue empfinde ich fast natürlich, vielleicht einen Tick blasser. Auch in dämmerndem Licht finde ich die Bildschärfe, -darstellung und -helligkeit noch gut.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Aculon A30 10-fach. Als Kompromiss überwiegen für mich die Handlingsvorteile dieses Mini-Fernglases. Für mich passt das Preis-/Leistungsverhältnis sehr gut.
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am 15. März 2017
Ich habe ein kompaktes Fernglas mit einer guten Optik zu einem vertretbaren Preis gesucht.
Meine Erwartungen wurden bei dem Aculon erfüllt und es hat mir auf der Safari im KNP sehr gute Dienste geleistet.
Es gibt einen Stern Abzug, weil Nikon es mit den Okular-Schutzkappen verbockt hat, die einfach nicht halten. Und wegen der unpassenden Schutztasche. Am Fernglas selbst habe ich aber nichts auszusetzen (das ist ein schwäbisches Lob!).
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am 11. Oktober 2017
Ich nutze das Teil vor allem, um in der Natur Beobachtungen zu machen.
Dieses kompakte Glas in der 8-fachen Vergrößerung bietet ein gutes ruhiges Bild, so dass man auch länger hindurchsehen kann, ohne das es unangenehm für die Augen wird. Gleichzeitig ist das Gerät schön unauffällig, etwa in einer Umhängetasche, bei sich zu tragen und schnell einsatzbereit. Für den stationären Einsatz empfehlen sich natürlich größere Gläser mit Stativ und diversen netten Funktionen. Allerdings sind solche Apparate auch um ein vielfaches teurer. Das Preis-Leistungs-Verhältnis bei diesem Produkt ist hervorragend!
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am 28. Mai 2016
Hatte vor vielen Jahren ein günstiges "Carena 10x25" gekauft, das ich damals zuerst mal zerlegen mußte, um die Optik wegen Doppelbildern neu zu justieren. Danach konnte man gut sehen. Also dachte ich, dieses Billiggelump endlich mal durch ein Qualitätsprodukt, nämlich das Nikon Aculon 8x25 zu ersetzen. Die Lieferung durch Amazon war schneller als angekündigt, also sofort vorsichtig ausgepackt und mit dem alten Carena verglichen.
Ergebnis: leider konnte ich keine signifikante Verbesserung im Bild und in der Handhabung erkennen. Der etwas größere Sichtbereich des Nikon gegenüber dem Carena ist nicht besonders aufgefallen. Bemerkenswert war aber die Änderung von 10x auf 8x, mit ruhiger Hand oder aufgestützt sieht man mit 10x schon auffallend mehr Details. Damit blieb nur die Erkenntnis, daß für mich persönlich das Nikon keinen Fortschritt darstellt und dankbar retourniert wird. Das ist keine Abwertung des Glases, und wenn man noch keines hat, ist das Nikon sicherlich eine gute Wahl. Aber als "Aufstiegsfernglas" mit wesentlicher Steigerung zum Billig-Carena muß man wohl noch einige Stufen höher steigen.
Rein außerlich sieht das Nikon sehr schön aus. Es läßt sich etwas schwer bewegen, aber sehr feinfühlig einstellen. Es ist eine Tasche und eine Kordel dabei. Mein Test war tags, zur Sicht bei Dämmerung kann ich nichts sagen, da nicht ausprobiert. 1 Punkt weniger wegen nicht erkanntem Mehrwert gegenüber Billigfernglas.
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am 10. April 2016
Für den nächsten Motorradurlaub sollte diesmal auch ein Fernglas mit. Anforderungen: Möglichst geringer Platzbedarf, vernünftige Linsen, unter 100 Euro. Nach längeren Vergleichen blieben nur absolute Billigangebote übrig (wenn ein Fernglas weniger als 20 Euro kostet - wie gut können dann da die Linsen sein?) und verschiedene Modelle von Nikon.

Das Fernglas lässt sich sehr klein zusammenfalten und liefert ein recht gutes Bild. Wie nicht anders zu erwarten ist der Bildausschnitt dabei sehr gering, bei fern liegenden Objekten muss man schon recht genau "zielen", um sie zu sehen. Meine Erwartungen wurden jedenfalls in jeder Hinsicht erfüllt.
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am 9. Oktober 2016
Gutes Fernglas mit sehr gutem Handling und guter Optik.
Für meinen Geschmack zu groß. Die herunterfallenden Objektivdeckeln hätte man sich sparen können.
Bisher hatte ich ein Revue 8x21, das wesentlich kleiner ist bei fast gleich guter Optik.
Das ist nun in die Jahre gekommen, und ich benötige Ersatz.
Das Acculon gefällt mir gut, ist mir aber zu klobig und zu lang.
Das AccuBuddy 12x26 ist überaschenderweise ähnlich kompakt, hat aber eine ganz schlechte Optik,
man schaut wie durch ein Milchglas. Schade.
Schließlich habe ich mir noch das Nikon Sportstar EX angeschaut.
Das ist optisch hervorragend, von der Größe o.K., hat nur kleine Schwächen im Handling:
die herunterfallenden Objektivdeckeln dürften bei Nikon Standard sein, die Objektive lassen sich herausdrehen,
das ist aber so leichtgängig, dass man sie ständig verstellt. Der Dioptrie-Ausgleich ist dafür schwergängig und verstellt sich nicht.
Also das optimale Fernglas, gute Optik gepaart mit Kompaktheit, gibt's für mich leider nicht.
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am 1. Juli 2017
Das Nikon Aculon A30 8X25 Fernglas (8-fach, 25mm Frontlinsendurchmesser) schwarz kann ich nur bestens empfehlen, klein leicht und gut verarbeitet. Ein helles klares Sichtfeld,mit kaum wahrnehmbarer Randunschärfe. Da ich das Glas quer über der Brust trage ist der Gurt zu klein, habe mir einen 7 mm breiten schwarzen Schnürsenkel angebracht.Die griffige Oberfläche zieht den Schmutz wie ein Magnet an, Abhilfe habe ich erreicht durch den Auftrag mit einem Lappen getränkten Silikonspray. Eine echte Kaufempfehlung.
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am 2. Februar 2018
Ich hatte das Fernglas in Variante 8fach und 10fach zum Vergleich bestellt. Das 10er ging zurück, weil man wirklich eine sehr ruhige Hand haben muss und die Vergrößerung unwesentlich besser ist. Man sieht echt gut bei dem Gewicht und der Größe. Für den Nichtprofi ausreichend für schnell mal unterweges und wenn man sein Gepäck nicht zu sehr belasten will.
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am 22. September 2015
habe mir das Teil wegen einer Empfehlung gekauft und zunächst ein
Problem mit Doppelbild. Da gab es nur Rücksendung, und nach wenigen Tagen
kam das Ersatzglas - problemlose Abwicklung.
Bei diesem Glas ist der Abstand von Auge zu Linse sehr gut berechnet, d.h. nicht zu nah, so daß man
mit den tiefen Gummihülsen ein sehr gutes reflexions- und blendfreies Sehfeld "genießen" kann.
Das Glas macht Spaß mit sehr guter Optik - klar und hell im Gegensatz z.B. zu STEINER-Safari 8 x 22.

Mit 282 Gramm und 12,5 x 9 x 5 cm ist es für ein 8 x 25 zwar nicht fürs Theater geignet,
aber grade wegen des möglichen kurzen Objektabstandes von bis zu 3,5 Metern ist es ideal z.B. für den Garten.
Zum beobachen von Vögeln (und Insekten) aber natürlich auch für den Einsatz im weiten Gelände.
Es ist obendrein sehr preiswert.
Eine echte Empfehlung !
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