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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
54
4,5 von 5 Sternen
Farbe: weiß|Stil: 8x21|Ändern
Preis:49,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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Farbe: orange|Stil: 8x21|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wenn ich mich auf die fast 4.000 Feedbacks allein bei Amazon Deutschland beziehe, kennen mich viele von Ihnen als Spezialist für Fernoptik und ich habe schon Dutzende Amazoner, die spezielle Anforderungen haben, bei einer Kaufentscheidung neutral und kompetent beraten. In der Tat besitze ich praktisch alles was Rang und Name hat, vom kleinsten Pocket-Fernglas bis zum Astro-Spektiv. Nun habe ich vor einigen Wochen von Amazon drei verschiedenen Aculon-Ferngläser zum testen erhalten und ich freue mich diese Geräte zu bewerten. Hier ist meine Stellungnahme zum Nikon Aculon T01 8x21.

LIEFERUMFANG, GARANTIE
Pappkarton 130x120x55, Fernglas, kleine Transporttasche aus Velours (mittelgrau), Handschlaufe (Kordel), 2 Okularabdeckungen (keine Objektivabdeckungen), 3 Bedienungsanweisungen (English, Deutsch, franz., spanisch, schwedisch, japanisch etc.), Garantiebedingungen, Nikon-Garantie-Beleg (3x Blätter A,B, und C).
5 erste Jahre Garantie: Teile und Arbeit, 5 weitere Jahre: Nur Teile. Gegen Vorlage des ausgefüllten Blattes C des Garantie-Koupons und Nacheis des Kaufes mit Datum. Porto auf Kosten des Kundens. Keine Service-Adresse sondern nur Tel.-Nr. 01805 888295, kostenpflichtig mit 0,14 EUR/ Min, Weiterleitung auf eine Ruf-Nr. in Düsseldorf zum Ortstarif. Umständliche Prozedur.
Bedienungsanleitung gut lesbar, gut illustriert.
Meine Bewertung: 3 /5 Sternen, angesicht des Preises aber 5 Sternen.

TECHNISCHE DATEN
Klassische Dachkantkonstruktion, Zentralfokusierung, Dioptrie-Einstellung am rechten Okular, Mittelbrücke aus Metall, Kunsstoffverkleidung lackiert, Ausfahrbare Okularringe, Durchmesser der Eintrittlinsen gemessen: 21mm, Vergrösserungsfaktor 8x,
Okulare: 7mmm,
Austrittpupille: 2,625mm,
Lichtstärke: 6,8
Sehfeld bei 1000m: 110m
Sehwinkel (subjektiv): 47,5 Grad
Mindestentfernung theoritisch: 3m, effektiv praktikabel ohne Doppelblick-Effekt: ab ca. 7m.
Dioptrie-Ausgleich: Geeignet bis 3,5 Dioptrienunterschied linkes-rechtes Auge.
Meine Bewertung: Eine leichte, einfache aber saubere und ausgewogene Konstruktion, spritzwasserdicht, ohne Gasfüllung, etwas dick geraten für die Leistung. Gutes Verhältnis Vergrösserung / Eintrittlinsen für die Pocket-Klasse.
Wichtig: Der Augenabstand läst sich einstellen, das Fernglas kann aber nicht auf weniger als 8,7 cm Breite zusammengefaltet werden.

MASSE und GEWICHT, ANATOMIE
Mit L94xB87xH50mm (Herstellerangaben: 104x87x34) und 200 gr Kampfgewicht (inkl. Abdeckungen und Kordel) kann das T01 gerade noch als Pocket-Fernglas gelten, wobei wir hier von Mantel- und Hosentaschen reden und nicht mehr von der Brusttasche eines Hemdes.
Anatomisch betrachtet, beträgt der max. Abstand zwischen den Pupillen (Zentrum-Zentrum) 75mm, der min. Abstand rd. 60mm (Herstellerangaben: 72-56mm). Damit können sowohl Kinder als auch Erwachsenen aller Grössen das Gerät problemlos nutzen. Zwischen den vorderen Kanten der Okulare (ausgefahren) und der Mittelbrücke sind 23mm, also genug Platz für den dicksten Riecher.

Schwerpunkt: Bei der Grösse spielt der Schwerpunkt so gut wie keine Rolle. Egal wie man das Fernglas anfasst, es ist immer gut ausbalanziert.

Haptik: Die orange-metallic-Verkleidung ist absolut glatt. Das ist aber wenig relevant, weil das Fernglas so leicht ist, dass es keinerlei Anstrengungen bedarf um es zu halten, d.h. dass Fingermulden oder Gummiflächen eigentlich nicht notwendig sind. Ich sage "eigentlich" weil bei Regenwetter durch die glatte Oberfläche ein gewisses Verlustrisiko entstehen könnte, wenn die Handschlaufe nicht benutzt wird.

Die Dioptrie-Anpassung am rechten Okular reicht für Brillenträger mit bis zu 3,5 Dioptien-Unterschied zwischen beiden Augen. Wer mehr hat sollte sich ein Marine-Fernglas mit Einzelfokusssierung kaufen, sonst wird nur ein Auge scharf sehen. Oder er muß mit Brille beobachten.

Das Fernglas ist für die Beobachtung mit Brille nicht wirklich empfehlenswert. Es ist zwar möglich die Okularringe zurückzufahren, aber mit Einschränkungen des Sehfeldes und vor allem Verlust der Beobachtungs-Bequemlichkeit, weil die Pupillen dann absolut genau in der Verlängerung der optischen Axe positionniert werden müssen, was nicht sehr einfach ist.
Meine Bewertung: 4/5 Sternen.

VERARBEITUNG, MECHANIK, FUNKTION
Für ein Fernglas dieser Preisklasse made in China sind Konstruktion und Verarbeitung aussergewöhnlich gut. Nikon schreibt in der Garantiebeschreibung: "Ihr Nikon-Gerät ist entsprechend dem hohen Qualitätsstandard der NIKON VISION Co., LTD., Tokyo, Japan ...hergestellt worden."
Das war nicht immer so, aber das trifft beim Aculon T01 8x21 zu:

Die optische Prüfung (u.a. Blick durch die Objektive bei hellem Tageslicht) verrät Rückstände in der Optik beider Röhre, es sind aber kleine Fremdkörper oder Produktionsrückstände, die die Abbildung nicht beeinträchtigen und man muß sie in der Preisklasse einfach akzeptieren.

Oberflächen-Bearbeitung, Lackierung, Beschriftung, Spaltmassen, Chromeinsätze, Scharniere... Es gelingt mir nicht irgendeine Schwächstelle zu finden.

Die Okurarringe drehen zwar echt ruppig ein- und aus (3,5 mm bei 90 Grad Drehung) aber sie sind in der Endstellung eigentlich spielfrei wenn man nicht gewaltsam daran wackelt. Bei dem Preis kann man die Kleinigkeit absolut verzeihen.

Das Scharnier der Mittelbrücke ist aus Metall und bewegt sich gleichmässig mit perfektem Widerstand.

Einstellung der Dioptrie durch Hartplastik-Ring ohne Gummierte Fläche, Griffigkeit mittelmässig, Einstellungsbereich 3,5 dioptrie auf insgesamt 45 Grad, gleichmässiger Gang, perfekter Widerstand. Gelegentlich leise Quietschgeräusche durch Reibung der Finger an der Verkleidung-Plastikoberfläche.

Fokussierrad: Gut dimensioniert (17 mm Durchmesser, 16 mm lang) gummiert, geriffelt, ausgezeichnete Griffigkeit, gut erreichbar und gut plaziert 10mm vor dem Schwerpunkt, Gesamtdrehbereich 480 Grad, davon 360 optisch wirkungsvoll. Direkte und präzise Übersetzung, keine Sauggeräusche durch Schmierung. Perfekte Gängigkeit.

Meine Bewertung: Verarbeitung: 5/5 Sternen, Mechanik: 4,5/5 Sternen.

OPTISCHE BEWERTUNG : SEHFELD, SCHÄRFE, RANDSCHÄRFE, TIEFENSCHÄRFE
Dass das Fernglas nicht zur Oberklasse gehört wird für den Fachmann schon bemerkbar: Leichte Stör-Coronna mit etwas Vignettierung, Gegenlichtempfindlichkeit, mangelnde Schärfe im Randbereich, deutliche geometrische Verzerrungen am Rand sind auch ohne Testkarte zu entdecken, trotzdem, das Aculon T01 8x21 hat viel Gutes zu bieten, vor allem für den Preis und diese Schwächen tretten im Hintergrund.

Das Sehfeld ist mit 110m bei 1000m nicht panoramisch aber für ein Pocket 8x mit 21mm-Linsen ganz ordentlich und läßt kein Tunnelblick-Eindruck aufkommen.
Bei einer 8x-Vergrösserung kommt subjektiv den Eindruck einer Entfernung von 125m zustande und die 110m Breite entsprechen einem Blickwinkel von ca. 47 Grad. Das ist rd. 1/4 des Blickwinkels ohne Fernglas und daher recht angenehm.

Die Schärfe in Zentrum ist tadellos: Tannennadeln gegen dem hellen Himmel in ca. 50 m Entfernung sind locker einzel aufgelöst, Millimeterdünne Drähte einer alten Fernseh-Antenne in 75m auch. Die Zeilen der Abholzeiten an einer Briefkasten in ebenfalls 75 m gerade noch (aber nicht lesbar). Das bleibt auch so bis zur Hälfte des Randes, danach verliert die Schärfe rasch an Wert und wird zunehmend, vor allem bei Seiten- und Gegenlicht, durch einen leichten Grauschleier getrübt. Dieser ist aber für normale Beobachter so gut wie unsichtbar. Aber wie gesagt, wir reden hier von einem Fernglas für 55 und nicht 1.000 Euro oder mehr, daher bewerte ich die Schärfe als gut.
Umgekehrt, also ab Rand und bis 20 % vom Rand ist die Schärfe eigentlich unbrauchbar. Das ist nicht wirklich störend weil im Normalfall das Auge sich auf lediglich ca. 50 % der Abbildung in der Mitte der Sehfeldes konzentriert, der Rand bleibt dabei eine Art Kulisse.

Die ersten 90 Grad Umdrehung des Fokusierrades decken dem Entfernungsbereich von 3 bis 8m, die nächsten 90 Grad bis ca. 45m, die nächsten 30 Grad decken den gesamten Fernbereich. Der Rest bis 480 Grad ist Toleranz (bis auf eine ganz geringe Feineinstellung für astronomische Beobachtung).
Insekten sind im Bereich 9-15m ohne Nachstellen der Schärfe gut abgebildet. Die Tiefenschärfe nimmt dann rasch zu. Bei einer Einstellung auf 20m reicht sie von ca. 10-30m, bei einer Einstellung auf 75m von ca. 40 bis 400m.
Theoritisch muss man also ganz wenig am Fokusierrad drehen. Man tut es trotzdem um das letzte Quäntchen Schärfe herauszukitzeln, weil das Bild aufgrund der Unschärfe am Rande nicht auf Anhieb knackig scharf erscheint. Zumindest für Beobachter, die Ferngläser der Ober- und Spitzenklsse besitzen. Das ist aber nicht unangenehm, weil die Optik sofort und präzis reagiert. Dadurch muss man nicht ewig hin- und herdrehen in der Hoffnung noch mehr Schärfe herauszuholen: Man merkt schnell, dass man die Obergrenze der optischen Leistung erreicht hat und kann sich auf das Zielobjekt konzentrieren.
Man bekommt also dank der präzisen Mechanik relativ schnell die optimale Einstellung nach 2-3x hin und her.
Bei sehr grossen Entfernungsunterschiede sind kleine Anpassungen der Dioptrie erforderlich.
Damit Sie keinen falschen Eindruck gewinnen: Das ist nicht die Einstellung und die Abbildung, die man mit einem Zeiss Victory, Leika Ultravid, Nikon HG oder Swarovski SLC erhält, aber schon ziemlich präzis, vor allem für 55 Euro.

Die Schärfen bewerte ich mit 4 Sternen, für den 5. Stern ist die Randschärfe für meinem Geschmack zu schwach.

OPTISCHE BEWERTUNG : FARBEN, KONTRAST, HELLIGKEIT
Dass Nikon es versteht Oberflächen zu vergüten zeigen die Farben, die die Optik des T01 wiedergibt: Sie sind hell, kräftig, knackig, treu und sehr fein differenziert ohne Farbstich. Allerdings hat die Optik auch ihre Grenzen: Bei sehr feinen Volken-Nuancen kann das Fernglas nicht alles wiedergeben was das Auge entdeckt, aber wir reden da von feinsten Nuancen im Hellgrauen Bereich bei schwachen Lichtverhältnissen.

Ansonst lässt der Kontrast keine Wünsche offen.
Im Nahbereich bei kräftigen Farben und gute Lichtverhältnisse liefert die Optik ein Superbild, sehr kontrastreich und hell. Was mich lediglich stört, ist die graue Coronna, die sich wie ein leichter Schleier an der Peripherie ansiedelt.

Es versteht sich, dass die winzigen 21mm-Eintrittlinsen nicht sehr viele Photonen einfangen und bei einer Austrittpupille von rd. 2,6 ist man von den üblichen 7,0 eines 7x56 oder 9x63-Dämmerungs-Fernglases ganz weit entfernt. Trotzdem muss ich anmerken, dass die Objektivlinsen des T01 offensichtlich eine Menge Licht absorbieren und an den Okularen weiterleiten: Die Reflektionen der hellen Fenstern in einem dunklen Raum sind auf die Linsen sichtbar gering und ich tippe auf eine Gesamtlichtabsorbsion von rd. 90 %. Dadurch kann der Winzling für seine Verhältnisse schon eine gute Figur machen.

Ich vergebe für diesen Abschnitt 4,5 Sternen, müßte angesicht des Preises sogar 5 sein.

OPTISCHE BEWERTUNG : FARBSÄUME, GEOMETRISCHE VERZERRUNGEN
Bei der Beurteilung der Farbsäumen ist der Vollmondtest das non plus ultra. Aber das 8x21 ist kein Astro-Fernglas. Daher benutze ich tagsüber eine dunkle Satellitantenne in 25m Entfernung und entlocke damit selbst Ferngläser, die mehrere tausend Euro kosten, die dünnsten aber deutlichen senfgelben und lila-Streifen am Übergang der Struktur gegen dem hellen Himmel. Da hat mich das T01 vollkommen verblüfft, weil auch bei hellen Sonnenschein, so gut wie keine Farbränder auftratten. Das war wirklich unerwartet.

Die geometrische Prüfung, also die treue Wiedergabe von gerade Linien, horizontale und vertikale, ist dagegen kein Ruhmeskapitel für das T01 8x21 !
Dachkanten fangen ab 30% vom Zentrum an sich deutlich zu verbiegen und ab 50 % vom Zentrum werden deutsche Dächer zu Pagoden.
Bei verttikale Linien ist es ähnlich übel wenn aber nicht ganz so tragisch.
Unter Berücksichtigung des Preises bewerte ich diesen Abschnitt mit 4 Sternen, sonst 3.

KOMFORT, DAUERBENUTZUNG
Wir (meine Frau und ich) haben u.a. das Fernglas bei einem Open-Air-Festival viele Stunden bei Tages- und Kunstlich abwechselnd aber ständig benutzt, vor allem um die Bühne zu beobachten:
Es war für keiner von uns zu irgend einem Zeitpunkt ermüdend.
Die Abbildungen waren in jeder Hinsicht (Schärfe, Kontrast, Helligkeit) mehr als zufriedenstellend, so dass die lange Beobachtung keineswegs anstrengend war. Natürlich verschwindet der graue Schleier am Rande und die anderen optischen Schwächen der Optik dabei nicht, aber wenn Aktion läuft,nimmt man diese schnell nicht mehr wahr. Hier entscheiden Charakter, Ansprüche und Anatomie des Beobachters mehr als die Eigenschaften des Fernglases, daher vergebe ich keine Bewertung, aber meine Meinung ist Positiv.

FAZIT
Nikon ist mit dem T01 einen tollen Coup gelungen. Das spiegelt sich in den Bewertungen, die fast ausnahmslos bei 5 Sternen liegen.
Bei der Bewertung muss man einfach den Preis berücksichtigen und der liegt irgendwo zwischen sehr attraktiv und sensationell.
Ich persönlich würde dieses Fernglas nicht kaufen, aber nur weil es nicht wirklich faltbar ist und ich bereits ein Dutzend Pockets besitze, die kompakter sind, eine höhere Auflösung haben und ein knackigeres Bild liefern (aber natürlich wesentlich teuerer sind).

Wer nicht ein kleines Vermögen in ein kleines Fernglas stecken möchte, der bekommt mit dem T01 für ein Taschengeld ein vollwertiges Qualitätsgerät das eine Menge kann und in Teilbereiche Ferngläser der Mittelklasse das Wasser reichen kann.
22 Kommentare| 50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Farbe: rot|Stil: 10x21|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das handliche Format des Nikon Aculon T01 10x21 sorgt dafür, dass man es auch wirklich mitnimmt, und nicht wie andere gute aber sperrige Gerätschaften aus Platzmangel lieber zuhause lässt. Selbstverständlich macht die Spiegelreflexkamera die besten Fotos, aber handlich ist sie nicht unbedingt, weshalb man oft lieber eine Kompaktkamera in die Tasche steckt. Ebenso steht es mit großen Ferngläsern, und hier kommt das Nikon Aculon ins Spiel.
Das Gehäuse ist zwar aus Kunststoff, aber hochwertig verarbeitet und in knallrot noch ein echter Hingucker dazu.
Die Bedienung gestaltet sich für Normalsichtige, d.h. Personen ohne Brille sehr einfach:
Die Enden beider Okulare herausdrehen, durch Abknicken des Fernglases den Augenabstand einstellen, darauf achten dass der Dioptrienausgleich auf Nullstellung ist (ansonsten sieht ein Auge weniger scharf als das andere) und fertig.
Die Abbildung ist des Fernglases ist gut, die Linsen sind mehrfach entspiegelt und Abbildungsfehler sind nahezu nicht zu erkennen - eventuell ein Anflug von chromatischer Aberration, aber das wäre auf sehr hohem Niveau gejammert.
Soweit die Meinung eines zufriedenen Kunden ohne Brille.
Allerdings hätte ich auch einige Kritikpunkte an dem Fernglas, die bei Brillenträgern die Benutzung beeinträchtigen.
Erstens hat es - bedingt durch Vergrößerung und Objektivdurchmesser - eine recht kleine Austrittspupille. Man kann sie gut erkennen, wenn man das Glas in einiger Entfernung vor sich hält; dann erscheint inmitten des Okulars ein heller Fleck - das ist die Austrittspupille.
Zum anderen kann man die räumliche Lage dieser Austrittspupille durch das Hereindrehen der Okulare zwar in Richtung Auge verändern, doch leider nicht weit genug. So ergibt sich zusammen mit der kleinen Austrittspupille für Brillenträger zwangsläufig ein kleineres Blickfeld bei der Benutzung, weil man trotz herein gedrehter Okulare quasi nicht nahe genug an das Fernglas kommt, vergleichbar mit dem Blick durch ein Schlüsselloch. Je weiter man weg ist, umso weniger sieht man.
Mit dem Dioptrienausgleich kann man zumindest teilweise dafür sorgen, dass auch Brillenträger ohne ihre Brille klar durch das Glas sehen; leider funktioniert das nicht bei Hornhautverkrümmung, mit der ich gesegnet bin. Speziell bei meinem Exemplar des Fernglases ist auch keine eindeutige Nullstellung des Dioptrienausgleichs erkennbar. Man kann nämlich in die eine Richtung weiter drehen als in die andere, offenbar ist hier etwas unsauber montiert bzw. justiert. Der Ring des Dioptrienausgleichs ist zudem sehr schmal geraten, und lässt sich daher nicht wirklich einfach greifen um ihn verstellen.
Die einzige Alternative für (über-) kritische Brillenträger sind deutlich größere Ferngläser wie z.B. das Nikon Sporter EX 8x42 Fernglas mit dem doppelten Objektivdurchmesser, einer dadurch größeren Austrittspupille und einer anderen Lage derselben, wodurch man auch mit Brille in den Genuss eines großen Blickfelds kommt. Aber die liegen dann wahrscheilich wieder im Schrank, weil sie so unhandlich sind...

Fazit:
Ein schickes, kompaktes Fernglas mit kleinen Defiziten bei der Benutzung mit Brille
55 Kommentare| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Dezember 2015
Made in China ohne Qualitätskontrolle. Beim Blick durch das Fernglas stellt man innerhalb von 1 Sekunde fest, dass es nicht zentriert ist: man guckt mit jedem Auge in eine andere Richtung und sieht daher alles doppelt. Hätte man normalerweise mit einer einfachsten Qualitätskontrolle festgestellt. Hier muss es der Kunde feststellen. Geht garnicht!
Außerdem fühlt dich dieses Teil absolut billig an. Ich habe ein 10€ NoName Billigst-China-Glas bei Amazon gekauft, mit Rechtschreibfehlern auf der Verpackung etc.: das Aculon T01 steht dem NoName Teil in Sachen Haptik in nichts nach. Immerhin kann man mit dem anderen ohne Doppelblick gucken.
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VINE-PRODUKTTESTERam 1. Oktober 2013
Farbe: orange|Stil: 8x21|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das Nikon Aculon macht Vieles richtig. Zu einem angemessenen Preis erhält man ein hochwertig verarbeitetes Produkt, welches überzeugen kann.
Die Griffe und Oberfläche wirken stabil, man hat keine Angst, dass da leicht etwas abbrechen oder verbiegen würde.

Das Bild an sich ist gestochen scharf. Ich habe das Fernglas beim Wandern und im Fußballstadion benutzt. Es war bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen, sowie bei schnellen und langsamen Bewegungen absolut gut und überzeugend. Einzig alleine in der Dämmerung schwächelt es etwas. Darauf ist die Linse nicht ausgerichtet. Für den normalen / Alltagsgebrauch kann es sich allerdings empfehlen.

Was mir -nicht- gefallen hat: Das Fernglas bietet die Möglichkeit, je nach Sehstärke die Linsen anzupassen (für Brillenträger). Es ist allerdings hier nicht klar ersichtlich, was die Ausgangstellung ist (also für 0,0 Dioptrie). Nachdem ich andere Leute das Fernglas habe verstellen lassen, habe ich sehr lange gebraucht, bis beide Seiten wieder normal waren. Es ist schwer zu erklären, aber man findet nicht so einfach raus, wann beide Seiten wieder passen. Ansonsten ist das Bild auf einem Auge verschwommen und unscharf.

Alles in allem handelt es sich bei dem Aculon um ein flexible einsetzbares, gut verarbeitetes Alltagsfernglas. Es kann in Puncto Schärfe und Bildqualität punkten und wird daher von mir weiterempfohlen.
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. März 2015
ich habe dieses kleine Fernglas als Geschenk zum Geburtsag
verschenkt. Die Peson war damit sehr zufrieden und nutzt es
für Konzertbesuche, die Einstellung ist einfach, es nimmt
kaum platz weg und ist auch nicht sehr schwer.
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am 13. November 2015
Ich verwende es beim Bogenschießen, das heißt, die Bedienung mit einer Hand sollte problemlos sein, das Glas soll leicht sein, wenig Platz brauchen und bis 100 m ein akzeptabel scharfes Bild liefern. Diese Anforderungen sind erfüllt. 1 Punkt Abzug weil die Schutzkappen für mich unbrauchbar sind.
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am 12. Mai 2014
Es ist alles gut. Material fühlt sich edel an, Vergrösserung ist toll, gute Qualität. Man muss tatsächlich so Nahe an die
Linse ran, dass mit den Wimpern schon das Glas gestreichelt wird, also muss man sehr gut die Öffnung einstellen, dass
es funktioniert. Aber das weiss man, wenn man so ein kompakt Teil kauft...
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am 9. Dezember 2013
Ich nehme mir meist nicht die Zeit, Rezensionen zu schreiben, aber hier ist es mal wieder nötig.
Entweder habe ich zweimmal ins Klo gegrifffen, oder die 5-Sterne-Rezensenten haben alle Sehfehler (wovon ich sicher nicht ausgehe ;) )

Zunächst: Die eine Optik - also das Aussehen - sind wirklich sehr gut. Top verarbeitet, schöne Oberfläche/Haptik, sehr kompakt. Einzig die Dioptrienanpassung recht ist etwas grob geraten. 4...5 Sterne.

Dann aber: Die andere Optik - also die, auf die es ankommt. Das erste Modell habe ich (leider nur) abends nach der Lieferung getestet und war gleich bedient. Die rechte Seite zunächst super, erstaunlich hell und klar. In der linken aber aber ein hässlicher Farbsaum-Ring um helle Objekte (Lampen oder Mond). Nicht direkt am Objekt, sondern ein dreiviertel Ring in etwas Abstand. Vermutlich ein Fehler in der Verklebung der Linsen (Luftschicht). Unbrauchbar, zurückgesendet.

Heute kam das Austausch-Modell. Tagsüber getestet, hab daher keinen genauen Vergleich, ob das beim ersten Modell auch schon so war. Die Schärfeleistung ist eine Katastrophe! Etwa das innere Drittel des Gesichtsfeldes ist nutzbar, dann fällt die Schärfe zum Rand stark ab. Aber nicht etwa symmetrisch, links stärker nach links oben, rechts nach rechts unten. Ich habe es fotografiert (darf ich das hier verlinken?). Dazu kommt natürlich auch noch die Kissenverzerrung. Unbrauchbar, geht zurück.

Sorry Amazon, Ihr könnt natürlich nicht alles testen, was Ihr rausschickt... Aber scheinbar pennt hier die Qualitätskontrolle bei Nikon! Solche Aufbaufehler dürfen nicht beim Kunden landen (sichtbar sind z.B. auch die in unterschiedlichen Drehpositionen eingebauten Pentaprismen). Ich erwarte ja in der Sub-100-Euro-Klasse keine perfekten achromatischen, abberations- und verzerrungsfreien Superferngläser mit Schärfe bis zum Rand - aber so was ist nicht besser als ein Spielzeug mit Plastiklinsen für 5 Euro. 1...2 Sterne.

Es sollte nur ein Geschenk für die Handtasche meiner Frau werden, vielleicht bestelle ich ja doch mal 10 Ferngläser dieser Klasse, um zu schauen, ob überhaupt etwas Brauchbares dabei ist.
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am 28. Juni 2014
I bought this as a present, and the person is very happy with it. He needed just a pair of compact binoculars for traveling or just for walks with the dog. The size and weight are comfortable for this purpose. If it just were waterproof it would be more than excellent! Anyway, I was a little afraid of getting these because I read (here and in the Nikon site) that for people who wear glasses can find it uncomfortable to see through these. Well, I myself and the now owner of the binoculars have not really problems with it. So, I would really recommend this product!!
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am 10. September 2014
Wer ein einfaches kompaktes Fernglas sucht. Ist bei diesem von Nikon bestens dran. Sehr handlich und kein sodass man es einfach überall hin mitnehmen kann. Dabei ist auch ein Täschchen. Durch das drehen am oberen "Rad" kann man die Sehstärke einstellen. Ich bin Brillenträgerin und sehe durch das Fernglas gestochen scharf! Natürlich gibt es sicher bessere...aber dafür muss man auch mehr Geld ausgeben. Aber für diesen Preis kann man bei diesem Gerät wirklich nichts sagen...toll!
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