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am 18. Juni 2014
Lange habe ich gezögert ob diese Kamera etwas für mich ist: verwöhnt von meiner Vollformat-Spiegelreflex tut einem die Qualität von kleinen kompakten Kameras immer etwas weh im Herzen, die Reviews der Nikon sind ja auch nicht nur gut.

Für einen Urlaub in Irland (nass ...) wollte ich aber eine kleine Kamera, damit man nicht immer die schwere DSLR rausholen muss. Nach anfänglicher Skepsis bin ich begeistert: z.B. Guinness Brauerei, da gibt es einen Art Brunnen innen. Kein Problem für die Nikon, man taucht die Kamera so tief ein, dass die Linse gerade über dem Wasserspiegel ist - neue Perspektiven ergeben sich! (Die Blicke um einen rum sind übrigens auch recht lustig).

Starker Regen ist auch kein Problem, der macht der Kamera nichts. Auch am Strand kam die Kamera fleissig zum Einsatz. Wie gut sie beim Tauchen ist, kann ich aber nicht beurteilen. Praktisch: die Wifi Funktion und damit die Möglichkeit, schnell Bilder aufs Smartphone zu übertragen und online zu stellen. Ok schnell ist relativ, bis man das Wifi verbunden hat brauchts ein paar Momente aber es geht immerhin. Wie sehr würde ich mir das für meine 1800eur spiegelreflex wünschen ...

Die Bildqualität geht natürlich besser, vorallem wenn es mal dunkel ist. Wer zu 90% Bilder im Trockenen macht, findet sicher bessere Kameras. Beim Radfahren hat sich die Nikon auch bewährt, man braucht einfach keine Angst zu haben, dass die Kamera nach einem Fall gleich kaputt geht.

Die GPS Funktion ist genial, durch den Kompass wird sogar die Blickrichtung abgespeichert und man kann nachvollziehen, welcher Berg das denn eigentlich war. (Z.b. das gratis Programm Geosetter zeigt das schön an, evnt auch Google earth.) Im Vergleich zu einer Gopro ist das ein Vergleich von Äpfel mit Birnen, die Gopro ist perfekt um sie irgendwo raufzumontieren und ein Video zu machen, für alles andre kann man sie meines Erachtens aber eher vergessen, alleine weil man auf Bilder in Fisheye-weitwinkeloptik beschränkt ist.

Negativ:

- der Akku hält scheint mir etwas unterdimensioniert zu sein, speziell in Kombi mit GPS und Wifi - unbedingt einen zweiten akku kaufen
- wenn der Akku unter 50 oder 30% ist, geht das Wifi einfach nicht mehr, ein Hinweis hätte mir da einiges Grübeln erspart als ich die Kamera ausgepackt habe (der Akku wird nicht voll geladen geliefert, weil das besser für ihn ist)
- die Nikon App funktioniert auf meinem Samsung galaxy s4 ausgezeichnet, aber am alten iphone 4 bleibt sie oft hängen
- 16Mpixel sind gut fürs marketing, zoomt man rein sieht man aber, dass die Pixel "zusammengegatscht" werden, 12Mpixel hätten es auch getan. Man könnte das im Menü auch einstellen und gleich
- Die Menüführung und Bedienung ist ok. Die Panoramafunktion gefällt mir, aber irgendwie kann ich nur 180 oder 360° machen, zb nur 130° geht irgendwie nicht oder nur ab und zu. Keine Ahnung ...
- Anscheinend kann man durch Bewegung der Kamera im Play Modus die Bilder zurückblättern, das nervt mehr und ich hab keine Ahnung, wo man das abschalten kann.
- den Weißabgleich muss man in Innenräumen wie Pubs manuell ändern (sehr warmes Licht, die Kamera macht ein fahles Licht daraus) - aber dafür ist die Option ja da
- Absturz hatte ich in 14 Tagen einen. (Musst Akku raus und rein geben). Das ist nicht weiter schlimm, warum es aber nicht hilft, lange den Einschaltknopf zu drücken verstehe ich aber nicht. Für Taucher ist das vermutlich etwas unpraktisch ;)
- die Videoqualität ist ok, habe ich aber schon besser gesehen. Ich glaube es wird einfach zu stark komprimiert, evnt kann man das irgendwo einstellen

Positiv:

+ Die Bildqualität für eine Kamera dieser Klasse (unbedingt bei Bildqualität auf die höchste Stufe stellen (16Mpixel*))
+ Laden über USB (gut im Auto)
+ wasserdicht und dennoch recht gute Soundqualität bei Videos
+ Wifi
+ die GPS Funktion und Möglichkeit, auch Tracks aufzuzeichnen.
+ Luftdrucksensor & digitaler Kompass (Hinweis: nach einem Flug über GPS die Höhe kalibrieren, der Luftdruck in der Kabine verfälscht die Messwerte nach der Landung).
+ die Schnelligkeit - sowohl von Einschalten bis Abdrücken als auch bei Serienaufnahmen
+ Ansprechendes Design, liegt gut in der Hand

Warum 5* trotz einiger Kritikpunkte? Weil ich mit all den Minuspunkten leben kann unds einfach super finde, eine Kamera zu haben die kein Problem mit Wasser/leichten Stürzen usw. hat.

UPDATE 2015 - Inzwischen war die Kamera auch noch auf Urlauben auf den Kanaren und Frankreich mit dabei: Viele tolle Bilder gemacht, vor allem beim Schnorcheln. Natürlich ists unter Wasser sehr dunkel und da werden die Bilder etwas verrauscht, aber ich bin mit den Bildern hoch zufrieden. Der Sand macht ihr auch nichts (solang man sie danach abspült und nicht am strand öffnet). Abstürze hatte ich keinen einzigen mehr. In Kombi mit ipad kamen so viele Bilder gleich auf Facebook :)

Inzwischen habe ich noch eine HDR Funktion entdeckt (ist ein biserl fürn Hugo) sowie einen Filter, der das Gesicht hübscher macht (schmäler, Lippenstift, falten weg, Augen größer, schminke um die Augen ...) - die funktion ist wirklich beeindruckend. Ich brauchs als Mann zwar nicht weil ich nicht wie Conchita aussehen will, für weibliche selfie fans aber sicher witzig. Für männer wär eine funktion die sixpack und bizeps reinretouchiert sinnvoller, aber da ist die Technologie wohl noch nicht soweit :)
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TOP 500 REZENSENTam 9. März 2014
Farbe: orange|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Beginnen wir für den eiligen Interessenten an der Nikon Coolpix AW120 mit dem Fazit:

Ob man mit einem Produkt zufrieden ist, hängt in erster Linie von den Erwartungen ab, die erfüllt werden - oder eben nicht. Wenn es Ihnen in erster Linie um die Bildqualität in Relation zum Kaufpreis einer Kamera geht und Sie auf Robustheit und Wasserdichtigkeit weitgehend verzichten können, sind Sie sicher mit einer Nikon Coolpix P340 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach optischer Weitwinkel-Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) RGBW-LCD-Monitor, 5-Achsen-Bildstabilisator (VR), Dynamic Fine Zoom, Wi-Fi) schwarz besser bedient.
Fans von Actionscams, die mehr Wert auf Vielseitigkeit und bessere Bildqualität als sie GoPro Actionkamera Hero3+ Black Edition Outdoor & Co. liefern, legen und dafür ein etwas größeres Gehäuse in Kauf nehmen, werden dagegen hellauf begeistert sein.

Zum Detail:
+ robust, shockproof
+ wasserdicht bis ca. 18 Meter Tauchtiefe
+ GPS und integrierte Weltkarte (Stand 2013) mit Log-Funktion
+ Höhen-/Tiefenmesser
+ elektronischer Kompass
+ integriertes 5-fach-Zoom ab 24 mm (KB-äquivalent)
+ schneller, treffsicherer AF, auch unter Wasser
+ sehr guter automatischer Weißabgleich
+ sehr gute Makrofunktion
+ WiFi-Konnektivität für Bildübertragung und Steuerung mit Android und IPhone
+ Einstellung mit Action-Control möglich

+/- Stereo-Micro, aber nicht sehr gute Tonqualität
+/- Stativgewinde vorhanden und sogar wechselbar, aber aus Kunststoff
+/- Ladefunktion über USB-Kabel
-/+ Bildqualität für eine Kamera der Preisklasse eher Durchschnitt, aber viel besser als bei einer ActionCam

- keine manuellen Einstellmöglichkeiten von Verschlusszeit und Blende
- nur jpeg in 4:3 und 16:9 möglich

Damit ist die AW120 in erster Linie ein robuster, zuverlässiger Begleiter für Leute, denen die Bildqualität einer ActionCam zu schlecht ist und zudem gerne ein optisches Zoom möchten. Wer oft auf Reisen ist, wird zudem die Möglichkeit zu schätzen wissen, den Ort der Aufnahme GPS-genau zu lokalisieren. Die Log-Funktion ist zudem recht hilfreich, wenn man z.B. in einer fremden Stadt zurück zum Ausgangspunkt finden will. Zur Orientierung im unbekannten Gelände oder gar zur Navigation ist es indes nicht geeignet. Dafür ist die Karte viel zu ungenau.

Die Aufnahmen sind, vor allem im WW-Bereich nicht bis in die Ecken scharf, die Vignettierung erträglich. Leichte kissenförmige Distorsion ist sichtbar, kann aber mit Photoshop & Co. leicht eliminiert werden. Dass die optische Qualität den Klassenkameraden, die nicht wasserdicht sein wollen, hinterherhinkt, liegt mit ziemlicher Sicherheit an der Konstruktion des Zoom-Objektivs. Es ist fest in das Gehäuse integriert und kann nicht ausfahren. Dadurch müssen die Abbildungsfehler auf elektronischem Weg kompensiert werden. Das gelingt ganz gut, aber eben nicht hervorragend. Es ist halt nicht immer einfach und erfolgreich, die Physik per Computer zu überlisten.

Das gilt auch für das eingebaute Mikrofon. Es zeichnet die Umgebungsgeräusche bei der Videofunktion zwar in Stereo auf, doch da es wasserdicht sein muss, klingen die Aufnahmen eher dumpf. Geräusche vom Objektiv (Zoom, AF-Motor) landen mit auf der Tonspur.

Wie von Nikon schon fast gewohnt, wird die Belichtung auf die Schatten gemessen. Die sind dann zwar schön durchzeichnet, aber leider auch ein wenig verrauscht. 16 Megapixel bei dem kleinen Sensor fordern ihren Tribut. Für Erinnerungsfotos bis DIN-A-4 oder zur Darstellung am Monitor / TV-Gerät ist die Bild- und Videoqualität aber allemal ausreichend. Dafür reichen aber auch 4 - 5 Megapixel. Diese Auflösung lässt sich zwar im Menü einstellen, jedoch leider nur in Verbindung mit einer hohen jpeg-Kompressionsrate. Wer für eine bessere Bildqualität weniger komprimieren möchte, muss zwangsweise die volle Auflösung verwenden.

Der Rauschfilter lässt sich nicht deaktivieren. Er greift für meinen Geschmack unnötig früh ein. Das geht zu Lasten von Details, die zwar zum Bild gehören, aber herausgerechnet werden.

Auch fressen die Lichter bei hohen Kontrasten gerne aus und sind deutlich zu hell. Da als Dateiformat nur jpeg zur Verfügung steht, kann da auch nicht mehr viel in der Bildbearbeitung gerettet werden. Ich rate deshalb dazu, "Active-D-Lightning" im Menü zu aktivieren und die Belichtungskorrektur auf -2/3 einzustellen. Etwas zu dunkle Fotos lassen sich in der Bildbearbeitung leicht aufhellen.

Schlichtweg begeistert hat mich der automatische Weißabgleich. Foto- und Videoaufnahmen, sogar bei Mischlicht von Neonröhren und Energiesparlampen, sehen sehr natürlich und ausgewogen aus.

Im Lieferumfang ist, außer der Kamera, einem USB-Ladegerät mit Kabel und einer keinen Reinigungsbürste, noch eine Kurzanleitung enthalten. Das Büchlein ist zwar recht umfangreich. Aber der Text ist in fünf Sprachen enthalten. Dass die ausführliche Anleitung nur als pdf von der Webseite erhältlich ist, hat einen einfachen Grund: Da bei jedem Firmware-Update jedes Mal eine neue Anleitung nötig ist, hätte eine gedruckte wenig Sinn. Sie wäre schon kurz nach der Auflage veraltet.
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TOP 500 REZENSENTam 8. April 2014
Farbe: orange|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die AW120 kaschiert mit ihrem eleganten Äußeren wunderbar, dass sie in Taucheranzug und Outdoorausrüstung steckt.
Sie ist ein bisschen bulliger, schwerer passt aber noch in jede Hosentasche.
Das Tastenlayout folgt dem allgemeinen Standard. Wer schon eine Kompaktkamera genutzt hat, findet sich hier schnell zurecht.

Eine Alltagsknipse ist sie aber nicht für jeden.

Das merkt man schon an den schwergängigeren, geschützteren Tasten und der drehversiegelten "Druckkammer", die Akku, SD-Speicherkarte und Anschlüsse verbirgt.
Dazu hat sie eine recht hervorstehende Zoomwippe um auch mit Handschuhen bedienbar zu bleiben und einen aktivierbaren Neigungssensor um Grundfunktionen ohne Tasten ausführen zu können.
Mit letzterem bin ich allerdings nicht recht warm geworden. Bei der Bildwiedergabe über Neigen zu blättern war noch angenehm, Menüfunktionen bei der Aufnahme aber eher hakelig.
Da sich die Kamera mit dünnen Wander-Windstopper- und Eiskletter-Shellhandschuhen noch ausreichend bedienen lässt, ist das auch nicht nötig.

Mit Schutzbrille und Mütze sieht und hört man nicht so gut. Dasselbe gilt genauso für die AW120. Das geschützte Mikrofon liefert ein nicht so frischen Ton wie Schönwetterkameras, ist leicht dumpf.
Auch bei der Bildqualität ist die AW120 bei normalen Aufnahmebedingungen diesen unterlegen. Bei Tageslicht fällt das noch nicht auf, hier ist nur, dass Teilschatten zu Überbelichtung neigt.
Dunkelheit mag sie dagegen nicht. Sie ist nicht besonders lichtstark und neigt bei schon bei mittleren ISO-Werten zu starkem Rauschen. Es empfiehlt sich dringend die Auto-ISO-Begrenzung auf 400 einzustellen.
Der Blitz reicht für Aufnahmen bis ungefähr 2 Meter Abstand.

Bemerkenswert ist der Weißabgleich, der sehr zuverlässig agiert. Zudem besitzt sie die übliche Vielzahl von Effektmodi, die teilweise direkt bei der Aufnahme, teilweise erst nachträglich bei der Wiedergabe anwendbar sind.
Im Hinblick darauf, dass die Kamera nur JPG-Bilder liefert, sollte man aber entweder ein zusätzliches neutrales Bild für das "Archiv" machen oder besser die Bilder auf den PC/Tablet übertragen und die Effekte dort bei einer Kopie machen.
Bei genug Speicher empfiehlt sich auch mit vollen 16MP zu fotografieren und Verkleinerungen am PC/Tablet zu machen. Reduzierte Auflösung per Kamera wirkt ein bisschen weich.

Filme können je nach Speicher in bis zu 30 Minutenblöcken gemacht werden. Es stehen zahlreiche HD-Modi für die Aufnahme zur Verfügung, der Autofokus bleibt aktiv.
Interessant ist der Modus 1080P/12,5. Es werden bis zu 2 Minuten mit 12,5 Bilder pro Sekunde aufgenommen, aber mit 25 Bildern wiedergegeben, so dass die Bewegung auf das doppelte beschleunigt wird.
Besonders cool sind die Bildserien mit 60 bzw. 120 Bildern pro Sekunde. Auf Knopfdruck werden so mit reduzierter Auflösung 25 bzw. 50 Bilder in Hochgeschwindigkeit geschossen. Damit lassen sich sogar sehr schnelle Bewegungen einfangen.

Raus in die Natur.

Regen, Wasserfälle, Bäche, wo man normaler Kameras in Sicherheit bringen muss, legt die AW120 erst richtig los.
Schon der Umstand, dass man sehr nahe an der Wasserfläche fotografieren kann ohne Angst vor Spritzer zu haben und beim Skifahren mal in Schneematsch fallen kann, ist schon Gold wert.
Auch beim Kiten, Surfen, Kanu, Jetski macht sie eine gute Figur und kann dort mit ein bisschen Befestigungskreativität eine Actioncam ersetzen, solange man dafür sorgt, dass Wasser nicht mit zu hohem Druck gegen sie knallt.
Und es geht noch tiefer. Ich konnte sie bisher nur beim Schnorcheln bis ca. 2 Meter Tiefe testen, aber auch da werden die Fotos/Videos bei genügend Helligkeit noch gut mit ordentlich Details.
Den Blaustich durch die Lichtbrechung unter Wasser bekommt der Weißabgleich nicht ganz weg, die Farben sind aber intensiv genug um am PC ausgleichen zu können.

Beim Wandern liefert die Kamera einen digitalen Kompass, einen Druck-/Höhenmesser und natürlich GPS. Letzteres findet bemerkenswert schnell ein Signal, sogar im Wald.
Ich kenne keine Kamera, die hier besser wäre. Als besondere Features hat sie eine grobe aber komplette Weltkarte gespeichert an der man sich die Positionen anzeigen lassen kann und man kann während der Wanderung
die Route über automatische GPS-Punkte aufzeichnen lassen. Leider frisst dies wie bei jeder Kamera/Handy aber eine Unmenge an Energie.
Unverständlich warum so ein kleiner Akku verbaut wurde. Macht man nur Bilder kommt man zwischen 200-250 Bilder weit. Mit aktiviertem GPS bzw. Tracking geht dies rapide nach unten.
Da man zum Laden oder Akkuwechsel das Gehäuse öffnen muss, ist das in unwirtlicher Umgebung ein ziemlicher Malus.

Fazit. Eine Kamera die Aktivität, Kreativität und Mobilität wunderbar verbindet und klobig teure Unterwassergehäuse für die meisten Fälle unnötig macht.
Für das starke Rauschen bei bereits mittleren ISO-Werten und dem mittelprächtigen Akku gibt es einen Punkt Abzug.
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am 2. Januar 2015
Man sollte keine zu hohe Erwartungena n die Bildqualität haben, unterscheidet sich kaum von der AW 100
hat leider kein echtes Ladegerät mehr für Akkus
und die selben Probleme wie die AW100 - Wasserdichte ungenügend.

Wir hatten KEIN eindrigendes Wasser in die Kamera durch die Dichtungen sondern immer innen beschlagen wenn Temperaturunterschiede auftragen wie Wechsel von wamer Luft in kaltes Wasser. Im objekti und hinten am Display beschlug es dnn - zB wenn ein Wassertropfen aussen aufs Display kam war es innen dann beschagen.
Für uns ein Strandtauglich ja - maledivenschnorcheltauglich nur sehr bedingt.

Unter Wasser bei viel Sonne hat sie Probleme scharfzustellen, Bilder werden auch sehr kontrastarm und flau, Bei Regen gabs Unterwasser die Besten Bilder !
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am 1. August 2014
Habe mir diese Kamera als Zusatz zur AW100 die ich schon seit knapp 2 Jahren besitze gekauft um auf den Malediven eine zweite Kamera für Unterwasserfotos dabei zu haben.
Die ersten Tage war ich mehr als erstaunt. Fotos die bei der AW100 noch eher farblos wirkten sahen sowohl am Display als dann auch am Laptop einfach toll aus.
Beim dritten Schnorchelgang dann allerdings die Ernüchterung. Zuerst kam anscheinend links oben beim Bildschirm Wasser ins innere. Das Zeigte sich durch einen weiß-milchigen Film am Bildschirm. Dieser Film wandere ziemlich schnell weiter und bedekte nach nur ein paar Sekunden fast den kompletten Rand des Bildschirms.
Als dann auch noch vorne bei der Linse ein Kreisförmiger Abdruck entstand war es ganz aus.
Die Kamera drehte sich ab und lies sich nicht mehr aufdrehen.
Auch aufladen oder sonstige versuche sie wieder zum Laufen zu bringen waren ohne Erfolg.
Dachte wenn so eine Kamera Wasserschaden bekommt dann durch den Akkudeckel aber der war fest zu und das Wasser kam ja wie gesagt von links oben hinter den Bildschirm ins innere!
Eigentlich sollte ich ja nur einen Stern gaben aber dazu waren die Fotos einfach zu gut die ich bis zum Schaden gemacht hatte. Wenn sie hält ist die Kamera also absolut Top. Da sie das in meinen Fall aber nicht tat gibts nur 2 Sterne.
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am 18. September 2014
Ich habe die AW120 als Ergänzung zu meinen Nikon DSLRs D7000 und D610 angeschafft.

Bisher bin ich mit diesem Kauf völlig zufrieden, die vielen Optionen ermöglichen es die Kamera auch bei schwierigeren Bedingungen einzusetzen, auch wenn es keine manuelle Einstellung für Blende/Zeit gibt. Die Bedienung wäre aber bei dem kompakten Gehäuse auch sicherlich nicht optimal und für diese Fälle greife ich lieber auf die DSLRs zurück.

Natürlich kann die AW120 bei der Bildqualität nicht mit meinen DSLRs mithalten, das war bei diesem Preisunterschied aber auch nicht zu erwarten. Ich habe einige Testfotos gemacht, um ein Gefühl für die Möglichkeiten der AW120 zu bekommen,

Testkameras:
Nikon D7000 mit 16-85mm
Nokia Smartphone Lumia 920
Samsung S4
Nikon AW120

Die Resultate haben mich absolut überzeugt, sicher waren die Auflösung und das Rauschverhalten bei der D7000 besser, aber erst bei starker Vergrößerung auch störend sichtbar. Die Belichtung war nahezu von gleicher Qualität. Im direkten Vergleich schnitten das Nokia 920 und das Samsung S4 erheblich schlechter ab, sowohl bei der Auflösung als auch bei der Belichtung und dem Rauschverhalten (hier ist das S4 besonders schlecht) in den dunkleren Passagen.

Mein Fazit: wer eine kompakte, robuste Kamera mit guter Bildqualität und umfangreicher Ausstattung sucht, ist bei der Nikon AW120 sicher nicht enttäuscht. Klare Kaufempfehlung von mir!
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TOP 1000 REZENSENTam 13. April 2014
Farbe: orange|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Nikon AW120 und die Nikon P340 lassen sich auch nicht wirklich miteinander vergleichen, auch wenn sie von der Ausstattung her schon sehr ähnlich sind.

Unserer Meinung nach harmonieren die beiden Modelle von Nikon, die AW120 und die P340, sehr gut miteinander, da sie sich sehr gut ergänzen. Und anhand der Unterschiede sehen Sie schon auf einen Blick, welche Merkmale die AW120 als auch die P340 aufweist und auszeichnet.

Letztlich ist es immer ein Betrachungsweise und eine Frage der Erwartungshaltung, für welche Kamera Sie sich entscheiden und den Vorzug geben - manchmal muss man sich vielleicht gar nicht entscheiden, sondern wählt mehrere Alternativen.

Eine GoPro hatten wir schon im Einsatz (von Bekannten für einen Tauchurlaub ausgeliehen). Da das Einsatzgebiet eher sehr spezifisch ist, empfehlen wir die AW120 für ein möglichst breites Awendungsgebiet. Die AW120 ist zwar auch für's Tauchen sowie Schnorcheln geeignet, die GoPro Hero3+ Black Edition ist aber unser Favorit für Tauchgänge (das Gehäuse ist bis zu 40m wasserdicht - bei der Nikon AW120 sind es "nur" 18m - aber selbst das würde meistens reichen), und wir haben die GoPro schon für unseren nächsten Tauchurlaub bestellt. Auch lässt sich die GoPro dank ihrer vielfältigen Befestigungsmöglichkeiten z. B. auch für's Biken, Surfen, Gleitschirmfliegen bestens verwenden, da wird's bei der AW120 schon etwas schwieriger. Die AW120 eignet sich aber ideal für den Strand- oder Pool-Urlaub (dafür ist die P340 zu schade, die eignet sich bestens für Städte-Trips auch bei Nacht und nicht so guten Lichtverhältnissen). Wenn Sie die AW120 am Sandstrand mit dabei haben, können Sie mit dieser auch einfach ins Wasser gehen. Wenn Sie vom Strand zurück im Hotelzimmer sind, lassen Sie einfach kaltes, klares Wasser über das Gehäuse der Kamera laufen und befreien Sie so von Sand, Salz und Staub. Das ist insofern zu beherzigen, als dass Sie ansonsten womöglich das Objektiv und / oder das Display verkratzen.

Die Nikon AW120 lässt sich natürlich auch nicht mit einer Action-Cam wie der GoPro vergleichen, aber ein paar Gemeinsamkeiten haben sie schon. Und vielleicht sind es genau diese Gemeinsamkeiten, die den Ausschlag entweder für die eine oder andere Kamera geben. Kurzum: die AW120 ist ein Allrounder, die Hero3+ ein Spezialist.

Nun zu den wichtigsten Unterschieden zwischen der Nikon AW120 und der P340, die auf den ersten und zweiten Blick auffallen:
Die AW120 ist bis zu 18m oder 59ft wasserdicht, die P340 ist nicht wasserdicht.
Die AW120 ist shockproof bis 2m oder 6,6ft, die P340 ist es nicht.
Die AW120 ist "made in Indonesia", die P340 ist "made in China".
Die AW120 ist mit einem Nikkor 5x Wide Optical Zoom 4,3 - 21,5mm 1:2.8 - 4.9 ED VR Obektiv ausgestattet, die P340 mit einem Nikkor 5x Wide Optical Zoom VR 5.1 - 25.5mm 1:1.8 - 5.6 Objektiv ausgestattet.
Die AW120 verfügt sowohl über WiFi als auch über GPS, die P340 verfügt nur WiFi.
Die AW120 zeigt im Display die (ungefähre) Höhe als auch den Luftdruck an.
Bei der AW120 lassen sich auf Wunsch auch POI's (Points-of-Interest's) einbinden, bei der P340 ist dies mangels GPS nicht möglich.
Die AW120 hat einen elektronischen Kompass, der sich auf Wunsch ein- und wieder ausblenden lässt, die P340 verfügt nicht über eine solche Funktion.
Die AW120 verfügt über einen Höhen- und Tiefenmesser, diesen hat die P340 nicht integriert.
Die A120 kann nur im jpg-Format Fotos aufnehmen, die P340 beherrscht auch raw bzw. das Nikon-eigene nrw Format.

Apropos Tiefe und wasserdicht: Bei einem unserer Tauchgänge ging's mit der Nikon AW120 auch schon mal auf über unter 20m Wassertiefe. Auch wenn Nikon "waterproof" bis 18m angibt, ist zumindest unser Modell auch darüber hinaus wasserdicht und auch funktionsfähig geblieben. Zum Nachahmen ist es aber keineswegs empfohlen. Denn wenn Wasser in das Gehäuse eindringt, dann war's das mit den schönen Urlaubserinnerungen, und das wird weder Ihnen noch uns gefallen. Dennoch haben wir es bei weiteren Tauchgängen nochmals ausprobiert, und die AW120 hat dicht gehalten. Vorsichtshalber haben wir vor jedem Tauchgang die vorangegangenen Fotos auf andere Speicherkarten und Festplatten übertragen und gesichert, dass im Falle eines Falles nur die aktuellen Aufnahmen verloren gewesen wären. Und nach jedem Tauchgang (egal welche Tiefe) haben wir die Kamera dahingehend geprüft, ob Feuchtigkeit in das Innere gelangt ist - bisher zum Glück Fehlanzeige. Wie lange die Kamera dem Wasserdruck standhält, wird die Zeit zeigen, aber wir gehen immer sehr pfleglich damit um und hoffen, möglichst lange viel Freude mit der AW120 von Nikon zu haben. Gerade beim Tauchen ist es nicht immer so einfach, bei 18m Tiefe stehen zu bleiben und bei unserer Kamera war es schön zu merken, dass die AW120 auch mehr Tiefe als angegeben aushält - das beruhigt beim Tauchen und lässt sich auf die wesentliche Dinge konzentrieren. Aber sich darauf verlassen, dass die Nikon AW120 auch einer Tiefe über die angegebenen 18m standhält, sollte man natürlich keineswegs.

Nun zu den Gemeinsamkeiten beider Nikon-Modelle:
Sie passen beispielsweise in die gleiche Tasche - mehr dazu weiter unten.
Sie nutzen beide den gleichen Akku - wenn Sie beide Kameras haben, dann können Sie so den Akku hin- und her tauschen und benötigen ggfs. nur einen weiteren Ersatzakku, den Nikon EN-EL12.
Beide Modelle sind von den Abmessungen her ähnlich, liegen gut in der Hand und fallen beide in die Kategorie "immer dabei".
Die Verarbeitung ist sowohl bei der AW120 als auch der P340 einwandfrei.
Das Menü ist Nikon-typisch - einfach und logisch aufgebaut, aber nicht so träge wie bei der P340 - bei der AW120 reagiert es gefühlt etwas schneller und flüssiger.

Der Akku ist sehr gut zu gebrauchen. Diesen gibt es bei Amazon für ca. 25,- zu einem vernünftigen Preis. Und wie leistungsstark und ausdauernd auch immer ein Akku sein mag, einen Ersatzakku haben wir nicht nur auf Reisen immer dabei. Selbst bei Tagesausflügen ist immer ein Ersatzakku im Gepäck. Denn wenn unterwegs der Saft doch mal wider erwarten ausgehen sollte, das geht gar nicht. Der Akku ist nicht nur für die AW120 passend, er funktioniert unter anderem auch in der P340, P330, der AW110 ...

Sobald der Akku aufgeladen ist und die Speicherkarte eingelegt wurde, fällt bei der Nikon AW120 wie schon bei der Nikon P340 mit als erstes die schnelle Einschaltzeit auf (hierfür haben wir auf das Startbild verzichtet, mit Startbild dauert's merklich länger), somit eignet sich die Kamera durchaus auch für Schnappschüsse. Doch allein für Schnappschüsse ist auch die AW120 weder gemacht noch gedacht.

Nicht nur gut gemeint, sondern auch hilfreich sind die Anmerkungen bei der ersten Inbetriebnahme:
* Öffnen Sie keine Abdeckungen in feuchter oder sandiger Umgebung, da sonst Fremdkörper in die Kamera gelangen könnten.
* Entfernen Sie Fremdkörper mit einem Pinsel oder einem Blasebalg.
* Stellen Sie sicher, dass diese Stellen frei von Schmutz und Fremdkörpern sind und schließen Sie die Abdeckungen.
* Legen Sie die Kamera nach Gebrauch für 10 Minuten in frisches Wasser, um Anhaftungen zu lösen.
* Wischen Sie jegliche Wassertropfen ab und legen Sie die Kamera zum Trocknen auf ein weiches Tuch.
* Verwenden Sie nach vollständiger Trocknung ein Tuch, um Tropfen an den gezeigten Stellen zu entfernen.
Die Taucher unter uns werden die Kamera zusammen mit ihren Tauchanzügen und ihrer Tauchausrüstung ins Frischwasserbecken legen. Anschließend wird die Kamera nur noch trocken-getupft, und schon ist sie wieder für den nächsten Einsatz bereit.

Das Display der Nikon AW120 ist auch bei Sonnenlicht gut abzulesen. Die Qualität der jpg-Fotos ist für eine Allround-Action-Cam mehr als in Ordnung, mit der Bildqualität der P340 kann sie aber nicht mithalten. Und hier stellt sich die Frage nach der Erwartungshaltung wieder: muss sie das auch in vollem Umfang? Das muss jeder für sich selber entscheiden.

Nicht nur für Anfänger ist die Nikon School interessant, auch für Fortgeschrittene, Hobby-Fotografen und Profis sind auf der Internetseite nützliche Tipps zu finden. In Workshops und Kursen stehen Trainer zur Seite und helfen dabei, das perfekte Bild zu realisieren.
Und es lohnt sich ein Blick auf die Internetseite der Nikon Professional Services. Auch wenn diese in erster Linie für Leute gedacht ist, die die Fotografie zu Ihrem Beruf gemacht haben, das eine und andere Nützliche kann man auch für sich selber mitnehmen und bei seinen Foto-Shootings umsetzen.
Warum wir beides erwähnen? Uns hat es geholfen, die Fotos mit der sowohl mit der AW120 als auch der P340 weiter zu optimieren und auch schneller zu einem schönen Foto-Erlebnis zu gelangen.

Und damit die kleine Kompakte auch gut verstaut ist, haben wir nach einiger Suche die passende Kameratasche gefunden: Dashpoint 10 von Lowepro. Hier passt die Nikon AW120 perfekt rein, ist gut geschützt und für ca. Euro 15,- auch zu einem erschwinglichen Preis erhältlich. Es lässt sich also nicht nur der Akku mehrfach verwenden, gleiches gilt für die Tasche.
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. März 2014
Farbe: orange|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich hatte schon einige wasserfeste Strand- und Schnorchelkameras von Pentax, Sony, Olympus, Panasonic und Nikon. Immer wenn ich in die südlichen Länder oder nach Schottland unterwegs bin, nutze ich gerne auch wetterfeste und strandsichere Kameras, die mich auch ins Wasser begleiten.
Hauptproblem im Wasser sind saubere und einwandfreie Dichtungen, die Garantie hierauf ist bei jedem Hersteller stark begrenzt, daher wechsle ich meine Kameras in jedem Jahr.
Die AW-Kameras von Fuji, Canon, Panasonic haben mich bisher eher enttäuscht.
Für mich müssen die Kameras abgesehen vom guten Sensor und scharfer Abbildung vier wichtige Dinge mit bringen: viel Lichtstärke, viel Bildwinkel (kurze Brennweite), Schnelligkeit und einfache Bedienung.
Eine bunte Kamera ist meist im Vorteil, denn man findet sie leichter wieder, schwarze, dunkelgrüne oder Flecktarn- Kameras würde ich für den Strand nicht auswählen.
Die rotorange Nikon AW120 gefällt so zunächst recht gut, die Bedienung ist weitgehend logisch und schnell erlernt.
Das die Kamera sich mehr an „Spielkinder“, denn an ambitionierte Fotofans richtet zeigen die banalen Scene-Programme, denn leider lassen sich Zeit, Blende und Belichtungsprogramme hier nicht einstellen. Zudem ist die Belichtungskorrektur nur in 1/3 Stufen möglich – ich halte ½ Stufen für sinnvoller und effektiver. Außerdem kann nur bis +/- 2 Blenden korrigiert werden, das ist wenig – Standard sind 3 Blenden und oft sind auch 5 Blenden möglich.
Das 5fach Zoom klingt gut und beginnt bereits ab 24 mm bis 120 mm – je weitwinkliger desto besser – vor allem unter Wasser – hier warte ich noch auf Kameras die 20 mm schaffen. Doch die Lichtschwäche ist mit f:2,8 bis f:4,9 dann eher „berauschend“ – denn die Kamera braucht sehr viel Licht. Am Strand ist das noch ok, aber im Wasser dann gar nicht mehr, hier sollte eine Kamera mindestens f:2,0 oder besser f:1,4 oder einen größeren, lichtempfindlicheren Sensor mitbringen.
Der 16 MP Sensor der Nikon ist winzig klein, 1 2/3“ also nur 4,5 x 6,2 mm.
Die winzigen, fest eingebauten Objektive deren Lichtstrahl auf den Sensor umgelenkt wird sind außerdem bekannt dafür keine besonders gute Auflösung zu zu lassen – nicht in Vergleich zu einer üblichen Panasonic TZ41 (beste Leistung) oder Nikon Coolpix S9500 Reisekamera. Die Fotos der AW120 sind in WW-Stellung nicht wirklich randscharf und im Tele-Bereich leidet generell die Auflösung etwas.
Also Nikon kann das auch nicht wirklich gut.
Ich habe die Erfahrung mit diversen wasserdichten Kameras gemacht, dass am Strand und im Wasser schnell der große Monitor verkratzt. Einen echt guten Schutz dafür gibt es nicht.
Ich persönlich würde seit Erscheinen die erheblich lichtstärkeren Olympus-TG-Kameras (f:2,0 = doppelte Lichtstärke im WW-Bereich) bevorzugen, zumal es dafür auch noch echte Unterwassergehäuse und Objektivvorsätze zusätzlich gibt. Aber das kommt für Nikon-Fans vermutlich nicht in Betracht ☺
Die Zusatzfunktionen wie GPS, Höhen-, Tiefen-, Luftdruck-Messer & Kompass machen Freude, zumindest GPS kostet jedoch immer noch viel Accu-Leistung. Das ist vielleicht spannend für die Schatzsuche, aber sonst eher ein stromzehrendes Gimmick. WiFi ist natürlich an Bord. Filmen beherrscht die Kamera auch in FullHD, der Ton ist aber eher lausig.
Ich fürchte Nikon und Co werden mit dem neuen Samsung Smartphone auch am Strand und im Wasser viel ungeliebte Konkurrenz bekommen – sie müßten einfach erheblich bessere Bildqualität dagegen setzen.
Wenn man die AW-Kameras der Hersteller vergleicht, fällt auf, dass oft die gleiche Sensor/Objektiv-Konstruktion verbaut wird (Nikon stellt so etwas längst nicht mehr selbst her) und nur ein Hersteller da mit einem lichtstärkeren Objektiv aus dem Rahmen fällt. Auf jeden Fall ist sie deutlich attraktiver als die Vorgänger-Kameras von Nikon (AW110 etc). Meine erste Wahl wäre es aber sicher nicht und bessere UW-Fotos bekommt man nur mit teuren Gehäusen, besonderer Lichttechnik und viel Übung. Die Bildqualität ist immerhin höher als das was die GoPros bisher liefern. Am Strand und im Regen ist sie aber sicher eine bessere Wahl, als die üblichen Kompaktkameras, die über keine Abdichtung verfügen, besonders Sand ist für jede andere Kamera sehr kritisch.

Ich bin praktischer Anwender und kein Fanboy und habe keine ausgeprägten Markenvorlieben, orientiere mich nur am praktischen Nutzen, technischer Umsetzung und Preis/Leistung.
5 Sterne entspricht bei mir der theoretischen Maximalleistung beim Stand der Technik und die vergebe ich daher bei Kameras extrem selten und nicht weil mir ein Produkt gut gefällt. Wirklich schlechte Kameras gibt es von den führenden Markenherstellern praktisch nicht und nach ein bisschen Beschäftigung mit der Fotografie und der Kamera gelingen normalerweise jedem damit gute Fotos.
Im harten Vergleich werden aber Unterschiede sichtbar, die sonst verborgen bleiben.

L I C H T – besonders postiv
+ klein und handlich bis 18 m angeblich wasserdicht
+ 24-120 mm 5fach Objektiv = echtes Weitwinkel
+ VR Bildstabilisator eingebaut
+ Shockproof bis 2 m
+ angeblich kälteresistent bis -10 Grad
+ relativ schnelle Reaktionen
+ lässt sich mit dünnen Handschuhen noch halbwegs bedienen
+ Gestensteuerung
+ schnell erlernt
+ praktisch völlig lautlos – wie alle AW-Kameras
+ Höhen- & Tiefen- & Luftdruck-Messer & Kompass
+ WiFi an Bord

S C H A T T E N - eher Gewöhnungsbedürftig:
- lichtschwach f:2,8 – 4,9
- keine Belichtungsprogramme – nur Scene-Programme
- Belichtungskorrektur nur in 1/3 Stufen & nur +/- 2 Blenden
- Bildränder im WW relativ gering aufgelöst und unscharf
- Verschlußzeit & Blende können nicht manuell gewählt werden
- Details leiden ab 400 ISO
- Zoomwippe sehr klein, nicht optimal zu bedienen
- sehr kleiner Accu mit 1050 mAh
- Accu kann leicht verkehrt herum eingesteckt werden
- Seitenverschluß wackelig
- nur USB-Kabel zum Aufladen mitgeliefert
- kein Zubehör, keine Zusatzlinsen oder UW-Gehäuse
- Nahbereich nicht im gesamten Brennweitenbereich
- Nahaufnahmen nur gut aus sehr geringer Entfernung

Erreichbare Bildqualität bis 800 ISO: **
Erreichbare Bildqualität über 800 ISO: *
Sucher/Monitor: ***
Schnelligkeit: ****
Objektiv – Zoom-Bereich: ***
Qualitätsanmutung: ****
Kreatives Potential: **
Größe / Gewicht: ****
Preis – Leistung: ***
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am 5. Oktober 2014
Nun mal eine ziemlich unprofessionelle Bewertung: Ich habe diese Kamera kurz vor dem Urlaub gekauft um eigentlich "nur" Unterwasseraufnahmen zu machen. Als Schnorchler können wir hier leider nur die Wasserdichtigkeit bis 3 m beurteilen. So möchte ich mich auf die Qualität der von uns gemachten Bilder beschränken: Wow! Unsere Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Beim ersten Einsatz nur mal so hin- und hergeknipst, haben wir dann auch den Zoom unter Wasser benutzt und traumhafte Ergebnisse erzielt. Bei klarem Wasser auch wirklich klare Bilder, die Farben sind hevorragend. Einstellung "Unterwasser" und Zoom. Einige Aufnahmen sind so gut gelungen, dass man kaum glauben kann, dass es sich hier um Unterwasserbilder handelt. Da unsere zweite Digitalkamera am zweiten Tag einen Totalschaden hatte, benutzten wir die Nikon Coolpix auch an Land und haben durch die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten (obwohl wir noch in der Eingewöhnungs- bzw. Übungsphase waren) mehr als zufriedenstellende Urlaubsbilder bekommen.(Die Kamera war in 14 Tagen mindestens einmal täglich für ein bis eineinhalb Stunden im Oberflächenwasser bzw. kurzzeitig bis zu 3 m Tiefe im Einsatz. Sie wurde nach "Unterwassereinsätzen", genau wie in der Bedienungsanleitung beschrieben, behandelt. Wir hatten bis zum Ende des Urlaubs keinerlei Probleme.) Wir sind von dieser Kamera begeistert und empfehlen sie weiter.
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Irgendwann im Oktober stellte ich mir die Frage womit ich mein altes Dakota 20 Navi ersetzen sollte. Entweder mit dem Oregon 650 (also ebenfalls ein Navi mit eingebauter Kamera) oder mit der Nikon AW110 als Kamera mit 'Quasi Navi' Ersatz. Nach langen hin und her entschloss ich mir die Nikon AW110 kaufen zu wollen. Und just in diesem Moment erfuhr ich dass es ein Nachfolger geben wird. Die AW120. Schnell die technischen Daten verglichen und dann war es klar dass man doch bis Ende Februar warten sollte. Und das tat ich dann auch.

Vorneweg:
Ich habe die Kamera nicht über Amazon erworben sondern über ein Versandhaus aus Hamburg. Die Kamera ist bei mir (fast noch logisch für diese Kamera) Camouflage. Mein größter Nutzen an der Kamera ist die GPS-Funktion mit allen was dazugehört. Ebenfalls interessierte ich mich für eine robuste Kamera, die man überall mitnehmen kann. Das die Kamera wasserdicht ist ist für mich sekundär und nicht entscheidend gewesen. Ich habe zu Hause Kameras von verschiedenen Herstellern die bei mir immer noch regelmäßig gebraucht werden.

Unterschiede zwischen der AW110 und AW120:
Optisch ist die AW120 im Vergleich zur AW110 fast gleich. Nur das Objektiv ist minimal größer geworden aber die eigentlichen Unterschiede findet man in den Tiefen der Kamera. Während die alte Kamera bei einer Blende von 3,9 bis 4,8 geht verfügt die AW120 über eine typische Kompakt-Digitalkamera Blendenzahl vom 2,8 bis 4,8. Dann im Bereich des GPS wurde richtig nach gelegt. Die 110er hat ja nur GPS, die 120er hat zusätzlich nochmals dass russische GLONASS System verpasst bekommen.

Die Kamera als solchem / Der erste Eindruck:
Die Kamera macht für mich ein wirklich hochwertig verarbeiteten Eindruck. Im Vergleich zu meinen anderen Kameras merkt man hier eine spürbare Robustheit und keinerlei Filigranheit. Die beiden oberen Knöpfe, der Ein-/ Ausschalter sowie der eigentliche Auslöser ist schön robust unter einer Gummikappe versteckt. Jeder Knopf ist sehr schnell und gut erreichbar. Der Druckpunkt ist ein wenig fest, aber sehr angenehm. Was interessant wird ist die Frage wie die teilweise mickrigen Knöpfe im Winter zu bedienen sind. Wenn ich mir den teil-versenkten Videoknopf überlege ' wie kann man ihn wohl mit Handschuhe drücken? Hier spürt man eindeutig das Problem in einem kleinen Gehäuse möglichst viele Knöpfe einbauen zu müssen und dies erreicht man halt nur über eine Verkleinerung der Bedienelemente.

Der Bereich Bilder und Bedienung:
Hier gibt es eigentlich nicht viel. Einstellen kann man in der Kamera nicht das meiste. Die Kamera weißt ein Voll-Automatikmodus auf, ein Modus vergleichbar mit der Programmierbaren Automatik, in der man den Weißabgleich und ähnliches ändern kann. Dann gibt es noch das Menü Szene sowie zwei weiterer Menüs, die eher in die Richtung Bildeffekte gehen. Wer hier irgendwelche manuellen Einstellmöglichkeiten wie Blende oder Belichtungszeit suchen sollte ist hier mit dieser Kamera falsch aufgehoben ' denn es gibt sie nicht. Andersherum gesehen sind sie in solch einer Kamera auch ein wenig falsch angebracht. Sei man am tauchen, beim Skifahren oder Radfahren, wann hat man denn dann Zeit sich gerade in diesen Augenblicken erst Gedanken über einer Einstellung zu machen. Die Bilder, die die Kamera schießt sind für eine Kamera dieser Art sehr zufriedenstellend. Unter normalen Voraussetzungen schießt die AW120 ausnahmslos gute Bilder mit einer sehr guten Detaillierung. So konnte ich das Kennzeichen eines Autos, dass mit hoher Geschwindigkeit fuhr und rund 200m weg war noch ohne Probleme erkennen. Was ein Problem der Kameras mit eingebauter Optik ist, ist die Lichtempfindlichkeit. Wird es dunkel muss man dann manuell die ISO-Empfindlichkeit hochschrauben. Auch hier tritt dieses Problem auf. Aber im Vergleich zu anderen mir bekannten Kameras mit eingebauter Optik kann man mit der AW120 spürrbar länger mit einer tiefen ISO-Zahl fotografieren ohne dass die Aufnahmen zu dunkel werden. Die AW120 hat eine Funktion die ich bei meinen anderen Kameras auch immer vermisst hatte. Mit ihr kann man während einer Videoaufnahme parallel Standbilder schießen. Was mir an der Kamera indirekt ein wenig stört ist der Weißabgleich. Dieser funktioniert nicht so genau wie meine anderen Kameras. Im Voll-Automatikmodus funktioniert nach meiner Meinung der Weißabgleich sehr gut. Im Modus Programmierbare Automatik, stellte ich fest dass hier der Abgleich nicht so funktioniert wie er es sollte. Bei vollständig bewölkten Himmel sind in der Einstellung Auto die Bilder zu weiß und in der Einstellung bewölkter Himmel sind sie zu gelbstichig. Zwei weitere Sachen kann ich mir an der Kamera auch nicht so ganz erklären. Wenn man ein 'leeren' Bildschirm ohne Infos haben will (wovon die Kamera ja sehr viel mehr hat als wie eine andere Kamera, wie z.B. Höhenmesser, Luftdruckanzeige, GPS, Kompass) muss man sich jedes Mal im Menü verirren. Dort muss man da dies in einem Untermenü ausschalten und später ggf. wieder einschalten. Hier wäre doch noch ein Knopf an der Kamera besser gewesen. Und. Die Stempelfunktion. Man kann permanent die Uhrzeit auf ein Bild einblenden lassen, genau wie Uhrzeit und Datum. Als Nachbearbeitung besteht aber auch noch die Möglichkeit neben dem Datum und die Uhrzeit auch die GPS Koordinaten, der Höhe, den Luftdruck und die ein Kompasssymbol im Bild einblenden. Wieso kann die Kamera dass denn nicht schon vorneweg?

Der Bereich GPS:
Das war für mich persönlich der wichtigste Bereich. Und in keinem Bereich gab es bei mir so viele Fragezeichen im Kopf wie hier. Meine Hauptkamera, eine Nikon P510 besitzt ebenfalls ein GPS Modul was aber höflich gesprochen, höchst gemütlich arbeitet. Bis sie ein Satellit findet vergehen da schon ein paar Minuten, und dann und wann auch noch ein paar Minuten mehr. Und die zweite Frage war die Weltkarte die in der Kamera installiert ist. Wie gut ist sie? Auch hier hatte ich ein Vergleich mit der Basiskarte auf mein Dakota, das weltweit nur die Autobahnen und Grenzen kannte. Aber hier wurde ich bei beiden Sachen positiv überrascht. Die Karte. Sie hat in meiner Stadt wirklich jede Straße drauf die entweder gepflastert oder geteert ist. Da ich mir dass nicht vorstellen konnte flog ich imaginär nach dem vertrauten Mallorca, Auch hier, das selbe. Ob Paguera oder Can Picafort, da fand ich alle mir bekannten Straßen wieder. Für eine schnelle Vorstellung wo man ist ist diese Karte wirklich ausreichend. Im Bereich der Erfassung war ich sprachlos. Ohne die oportionale A-GPS Unterstützungsdatei, die man bei Nikon zum schnelleren Erfassen der Satelliten herunterladen kann hieß das Tempo wie folgt. Kamera einschalten, eine Sekunde warten, erste Satelliten gefunden, noch eine Sekunde warten und dann gibt es schon den maximaler Empfang. Ein Vergleich. Vor zwei Wochen lief ich mit der P510 durch einen Waldstück mit diversen Lichtungen. Die Kamera hatte ununterbrochen Probleme Satelliten zu finden. Diese Woche. Der gleiche Weg durch den selben Wald, nur dieses Mal mit der AW120. Nach einigen Sekunden waren alle Satelliten gefunden und die Verfolgung lief einwandfrei. Die Trackaufzeichnung (sprich die Aufzeichnung der zurückgelegten Strecke klappt dabei ohne eine Unterbrechung. Aber auch hier gibt es eine Sache mit dem Fragezeichen. Die AW120 (und auch meine Nikon P510) zeichnen mindestens 6 Stunden die Routen auf. Nach meiner Erfahrung wäre hier eine Einstellmöglichkeit von 2 Stunden sinnvoller gewesen aber das ist ja auch kein Problem. Denn sobald man ein Track speichert wird er automatisch gestoppt. Auch interessant: Man kann sich auf dem Bildschirm textlich denn nächsten Point of Interest (wie Zoo, Post, Bahnhof etc) anzeigen lassen. Jedoch gibt diese Anzeige nicht an wo dieser liegt. Dies kann man aber durch einen Blick auf der Karte erfahren. Interessant ist die Auswahl an den Pois. Neben den typischen Sehenswürdigkeiten findet man auch Restaurants und Ärzte. Für ein Navi finde ich so eine Auswahl logisch aber auf einer Weltkarte auf einer Kamera finde ich es schon sehr gewöhnungsbedürftig wo man z.B. ein Zahnarzt findet.

Der Bereich Wiedergabe der Bilder:
Erstmalig dass ich so etwas detailliert beschreibe. Selbst in der Wiedergabe bekommt man ein Oho-Moment. Wenn man dann die an der Seite befindlichen Weltkarten-Taste drückt erscheint wieder die Landkarte auf der man einen oder mehrere Kreise sieht. Eine weiße Auskerbung zeigt die Himmelsrichtung des Photos an. Schießt man mehrere Bilder kann man somit gut die zurückgelegte Strecke Jedes Bild wird so angezeigt wo man nach welche Himmelsrichtung fotografiert hat. Dann kann man sich ein Höhenprofil anzeigen lassen wo man ebenfalls sieht wann man welches Bild geschossen hat. In der Wiedergabe besteht dann ebenfalls jedes Bild künstlerisch zu verschönern wenn man es will. Durch einen Knopfdruck stehen diverse Filter bereit, wie Fischaugeneffekt, herausretouschieren von einzelnen Farben etc.

Der Bereich WLAN:
Erst dachte ich wofür braucht man denn soetwas? WLAN in einer Kamera? Aber seit dem ich die AW120 habe merkt man wie nützlich eine WLAN Funktion sein kann. Dann aber stellt man doch einige sinnvolle Einsatzzwecke fest. Z.B. wenn man ein Bild geschossen hat was man mit anderen Leuten teilen möchte. Oder zur besseren Kontrolle für die, die der 3 Zoll Bildschirm doch noch zu mickrig ist. Die WLAN Funktion schnell eingeschaltet, die App auf dem Smartphone ebenfalls (mehr oder weniger) schnell gestartet und schon kann man die Bilder hin und her schicken. Oder man gebraucht das Tablet als Sucherersatz. Die Kamera streamt dann das aktuelle Bild auf dem Tablet und man kann von hier aus die Kamera auslösen. Dies kann ich mir bei Aufnahmen von Tieren im Garten interessant vorstellen. Manche Leute stellen den Umfang der WMU-App (so heißt sie wirklich, wie einfallsreich) als recht einfach da. Neben dem Auslöser und dem Zoom weißt die App fototechnisch nichts mehr aus. Für mich stellt dies aber kein großes Problem da. Was mir ebenfalls aufgefallen ist ist. Ich besitze neben ein Acer Tablet mit Android noch ein Ipad sowie ein IPhone. Mir kommt es so vor als ob Android sich viel schneller mit so ein Netzwerk anfreundet wie ein Produkt mit IOS.

Laufleistung:
Hier ist die Kamera nicht absolute Oberklasse. Nach 200 Bildern und knapp 3 Stunden Trackaufzeichnung war der Akku leer. Da sich ein Akku aber erst 'einlaufen' muss werden diese Werte wohl noch etwas ansteigen. An die von Nikon angegebene Bilderzahl wird man wahrscheinlich nicht bei solch einer Anwendung was ich mit der Kamera mache drankommen es sei denn man fotografiert komplett ohne GPS. Denn durch den Empfang von insbesonders den GLONASS-Satelliten steigt der Stromverbrauch der Kamera erfahrungsgemäß merklich. Hier empfiehlt sich dringend ein zweiter Ersatzakku.

Mein Fazit:
Das man so viel Technik in so einem Gehäuse packen kann ist schon der Wahnsinn. Die erwähnten Mängel wie die schlechte Erreichbarkeit des Menüs für die Ausblendung der Bildschirmsymbole, die etwas zu kleinen Knöpfe oder der nicht 100% perfekte Weißabgleich stellt für mich in dem Sinne keine schweren Mängel da die eine Abwertung verdienen. Denn im Nachtbetrachtung hat die AW120 viel mehr Vorteile als wie einige Nachteile. Diese Kamera ist nach meinen Empfinden ideal für jemanden, der eine Kamera haben möchte, die immer und überall dabei sein soll.

Nachtrag am 25-05-2014
Endlich komme ich mal zu einem Nachfazit über die Kamera. Nach einige Bilder (rund 4.000 mit der Kamera), das sagt zumindest das Zählwerk der Kamera, muss ich einiges revidieren aber auch etwas Neues kritisieren. Dann fangen wir mal an. In meiner Rezension kritisierte ich den Weißabgleich. Im Laufe der Zeit kam ich mit ihn bedeutend besser klar und nun kann ich doch wohl sagen das der Weißabgleich doch gut funktioniert. Was am Anfang nicht funktioniert hat - keine Ahnung. Also sag ich nun - der Weißabgleich funktioniert sehr gut. Im Bereich WLAN merkt man was da alles geht. Die Kamera kann als Überwachungskamera eingesetzt werden. Ich hab es selber ausprobiert und es geht auch in dieser Form in dem man über 20m und einige Ecken eine versteckte Ecke überwachen und fotografieren kann. Im Bereich GPS ist die Kamera der Wahnsinn. Sie loggt Routen, zeichnet Höhen auf. Sie macht alles was mein Dakota auch kann. Schade ist nur das die Kamera die Routen im txt-Format speichert und nicht in den bekannten kmz oder gpx Formaten. Das einzigste Negative ist das die Kamera grosse Probleme hat wenn man in Richtung Sonne fotografiert. Das wird dem kleinen Objektiv und dem kleinen Chip verdanken zu sein, der pauschal in einem Radius von ca. 30 Grad rund um die Sonne überbelichtete Bilder erzeugt. Dies ist für mich zur Zeit der einzigste Faktor was mich gerade an der Kamera stört. Aber der Rest macht mich immer noch glücklich wie am ersten Tag.

Weiterer Nachtrag am 25-05-2014
Dieses Wochenende verbrachte ich in Greetsiel. Egal, eigentlich. Nur zwei Sachen verschlugen mir dort die Sprache. Erstens die Dauer bis die Kamera Satelliten gefunden hat (Ok, dass kannte ich bedingt schon aber ist immer noch phänomenal). Eingeschaltet und schon war schon alles klar. Immer maximaler Empfang mit drei Punkte. Und den Umfang mit dem POIs der Karte. In Nordhorn wo ich lebe gibt es schon viele aber in Greetsiel. Man braucht kein Schritt laufen ohne dass in der Anzeige der Kamera etwas neues steht. Wenn man die Hauptstraße entlang gehtändert sich dort mindestens 10 Mal die Anzeige um das nächste Ziel anzuzeigen. Hätte ich mein Oregon 650 nicht dabei gehabt hätte ich dann sogar die AW120 als Stadtplan (miss)brauchen können. Was ich im Nachhinein aber ein ganz wenig vermisse ist eine Anzeige auf der man sehen kann wie viele und was für Satelliten empfangen werden.

Noch ein Nachtrag am 21-09-14:
Heute kam eine Spielerei. Ich versenkte meine Kamera in einem Teich und filmte Fische beim Fressen. Was da rauskam ist super geworden. Während die Kamera lief schossen die Fische so dermaßen vor die Kamera her dass es eine Freude ist die bunten Freunde anzuschauen. Stellt man sich dann mal vor via IPad und Wlan Bilder schießen zu können. Dass wird dann noch cooler.

Nachtrag x am 04.10.14
Ich war im Urlaub in Cala Millor auf Mallorca. Ich hatte die AW 120 mitgenommen um erstens zu erfahren wie gut der GPS-Empfang auf Malle ist (eigentlich eine doofe Überlegung). Dann interessierte mich die Karte. Das Ergebnis ist - genauso geil wie die Karte hier in Deutschland. Aber eigentlich dachte ich das man vielleicht unter Wasser einige tolle Bilder schießen konnte. Daraus wurde nichts denn ein Sturm zog über Malle und am Strand von Cala Millor schlugen teilweise 1m hohe Wellen am Strand. Also durfte die AW120 dafür hinhalten um die Wellen zu filmen, die am Strand aufschlugen. Also hieß es Video laufen lassen Kamera im Sand versenken und zuschauen wie die Wellen aufs Land schlagen. Das Ergebnis hier lautet wie folgt: selbst 1m hohen Wellen lassen der Kamera nichts anhaben. Das schlimmste was passiert war waren logischerweise einige Wassertropfen auf dem Objektiv, mehr nicht. Für zehn Sekunden war auch ein kleiner Wasserfleck auf dem Display, der aber sofort wieder auftrocknete. Als interessante Sachen was nichts mit der Kamera zu tun hat aber trotz allem interessant ist ist es der Wahnsinn wie tief sich so eine Kamera nach einer Welle eingegraben wird. Erst steht sie über dem Sand und dann ist sie fast versunken. Und was noch schöner ist sind die geschockten Gesichter der anderen Leute die denken - was macht der denn da? Ist der Gaga das er seine Kamera im Meer versenkt? Zumindest das hält auch die Kamera aus.

Nachtrag am 31. März:
Irgendwie hat meine Kamera eine kleine Marotte. Sobald ich ich die Kamera rund eine oder anderthalb Wochen nicht brauche entlädt sich der eingebaute Kondensator so dermaßen dass man die Kamera jedes Mal vom neuen einstellen muss.
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