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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
104
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Format: Camera|Ändern
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am 5. Januar 2014
Über das f2.8 24-70 liest man viele gegensätzliche Bewertungen. Von "schrecklich" bis "genial". Ich denke diese gegensätzlichen Bewertungen sind alle zutreffend.

Ich habe innerhalb weniger Minuten bei gleicher Brennweite und gleicher Blende an der D800 Fotos geschossen, die bis zum Rand knack scharf und Fotos die am Rand inakzeptabel waren. Ebenso hatte ich während der blauen Stunde Schwierigkeiten, richtig scharf zu stellen. Ich habe dann per Liveview scharf gestellt.

Eine Regel konnte ich bislang nicht finden, wieso die meisten Bilder bis zum Rand scharf waren, während einige zum Rand deutlich an Schärfe verloren.

Ich habe das Objektiv aus diesem Grund zusammen mit der Kamera justieren lassen. Hiernach hatte ich bislang keine solchen Ausrutscher mehr. Allerdings kommt der nächste Urlaub mit vielen Fotos noch.

Ansonsten macht das Objektiv einfach Spaß. Mann hat etwas in der Hand. Das Objektiv ist aus Metall und wiegt entsprechend viel. Das Bokeh bei Portraits ist nach meinem Geschmack nicht schlecht. Durch die Blende 2.8 lässt sich das Motiv gut freistellen. Einen Verwacklungsschutz habe ich bislang nicht vermisst.

Ich hatte überlegt, mir das Tamrom mit VR zu kaufen, habe dies aber sein lassen, da es dort wohl Probleme mit der VR gibt.

Ich kann jedem nur raten sich eine eigene Meinung zu bilden und in Ruhe das Objektiv auszuprobieren. Jeder hat sein eigenes subjektives Empfinden.
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44 Kommentare| 38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Februar 2015
Ich benutze mein 24-70 seit ca. zwei Jahren, zunächst an der D7000, aktuell an der D800. AF-Schnelligkeit, Verarbeitung etc. sind sehr gut und bereits erschöpfend abgehandelt.
Wenn ich ehrlich bin, fällt es mir schwer, das Objektiv mit einer Sternzahl zu bewerten, weil es für mich absolut zwei Gesichter hat. Auf der einen Seite steht die außergewöhnlich gute Qualität bei mittleren und langen Brennweiten, die das Objektiv für z.B. Panoramaaufnahmen fast perfekt macht. Ich habe sowohl das weithin gelobte Sigma 35mm 1.4 A als auch das Nikon 50mm 1.8G und beide Objektive sind schlicht und einfach von f2.8 bis f11 nicht besser, was die Bildqualität angeht. Nur wenn extreme Lichtstärke/Bokeh gefragt ist, kommen diese Objektive überhaupt noch in die Tasche.
Auf der anderen Seite ist die fast frustrierend schlechte Bildqualität zwischen 24 und 27, bei der die Randbereiche massiv unter Bildfeldwölbung (engl. Field curvature) leiden. Das ist natürlich nur ein Problem für diejenigen, die Schärfe von Rand zu Rand wünschen, was aber für Architektur und Landschaft absolut erstrebenswert ist. Hier ist die Bildqualität innerhalb des innersten 1/9 (wenn man das Bild horizontal und vertikal jeweils drittelt) so superscharf wie sonst gewohnt, aber der größere Teil des Bildes ist schlicht nicht wirklich scharf, selbst bei f11. Hier war z.B. mein Vorgängerobjektiv, das 16-85, am DX wesentlich besser. Dieses Problem ist auch von einschlägigen Seiten gut dokumentiert, auch wenn es hier in den Rezensionen kaum Erwähnung findet. Weiterhin stören hier auch die massiven CA, die selbst LR nur begrenzt entfernen kann. Hier zeigt sich leider doch, dass das Objektiv aus der 12-MP-Ära der D3 stammt. Dort war die Unschärfe noch vertretbar, aber an der D800 ist die fehlende Schärfe schlicht nicht zeitgemäß.
Vielleicht wollte Nikon hier schlicht zu viel und hat aus einem fast perfekten 28-70 ein 24-70 mit (für mich) großem Makel gemacht, vielleicht hätte man die Qualitäten über den Brennweitenbereich besser ausgleichen können. So stehe ich oft vor der Frage, ob nicht eventuell doch das Tamron einen Versuch wert wäre, auch wenn dort sicherlich nicht alles rosig ist.
Aktuell behalte ich das Objektiv und runde den Brennweitenbereich nach unten mit dem 18-35 ab, aber ich denke, dass man sich als potentieller Käufer dieser Schwäche bewusst sein sollte um Enttäuschungen zu vermeiden.
66 Kommentare| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. August 2013
Ich weiß, dass das Objektiv von der Fachpresse oft nur eingeschränkt für die hohe Auflösung der D800 empfohlen wird.

Nachdem ich anfänglichen Backfokus hatte, der sich mit der kamerainternen Justierung nicht beheben ließ, habe ich das Objektiv samt D800 zum Nikon-Service geschickt.
Das Ergebnis danach war allererste Sahne. Eine unglaubliche Schärfe, vergleichbar mit meinem 85 1.8G bei selber Blendeneinstellung.

Der Autofokus ist schnell und genau. Leider ist das Gewicht sehr hoch und Kamera/Objektiv sind sehr kopflastig damit. Zudem gibt es auch keine Objektivschelle, sodass man auf dem Stativ besser eine Justierschiene verwendet, damit vorne nicht zu viel Gewicht ist.
Bokeh ist dank der 9 Blendenlamellen für ein Zoom-Objektiv sehr gut, kommt jedoch nicht an die guten Festbrennweiten ran. Die asphärischen Elemente haben hier leider ihre Nachteile.
Kontrast ist bei Blende 2.8 okay, bei Blende 4 ausgezeichnet.
Gegenlichtempfindlichkeit ist sehr gut. Streulichtblende funktioniert effektiv.
Leichte Vignettierung bei Offenblende, lässt sich aber gut per SW korrigieren.
Leichte Verzeichnungen im Weitwinkel, geht aber in Ordnung.

Alles in allem kann ich das Objektiv sehr empfehlen und es wird noch lange mein treuer Begleiter sein.
Wer sich nicht vom Gewicht abschrecken lässt, findet hier ein Objektiv, das seinen Preis wert ist.
11 Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. März 2012
Der relativ hohe Preis hat mich einige Zeit abgeschreckt, dieses Objektiv zu kaufen. Vor ca. 4 Wochen hab ich aber dann doch zugeschlagen.

Eins vorweg: Ich betreibe das Objektiv an der D300s (Cropfaktor 1,5). Es ersetzt bei mir das Tamron SP AF 17-50mm 2,8 Di II VC.
Den Brennweitenbereich finde ich an der D300s optimal. Mit der kürzesten Brennweite von 24 mm geht zwar der Weitwinkelbereich etwas verloren. Wenn ich mir aber meine Bilder des gesamten letzten Jahres anschaue, habe ich den Bereich von 17-24 mm so gut wie nie genutzt.
Das Objektiv kommt bei mir bisher hauptsächlich für Porträts, Landschaftsaufnahmen und Langzeitbelichtungen (DRI) zum Einsatz. Hier meine Erfahrungen:

Porträts:
Durch die hohe Lichtstärke von 2,8 lassen sich Personen sehr schön vom Hintergrund freistellen. Dabei kommen sogar schon bei Offenblende wunderbar kontrastreiche Bilder heraus. Gerade das ist einer der großen Vorteile gegenüber dem Tamron, der Kontrastumfang ist atemberaubend (mir fällt kein anderes Wort dafür ein).
Durch die außergewöhnliche Schärfe sieht man bei Porträts jede Pore, aber natürlich auch jede Hautunreinheit ;-) Ich habe unbearbeitete Porträts, die ich mit diesem Objektiv gemacht habe, in die fotocommunity gestellt. Man wollte mir nicht glauben, dass man z.B. die Augen ganz ohne Nachbearbeitung so scharf abbilden kann. Ich denke, das sagt einiges...

Landschaftsaufnahmen:
Auch hier hat mich in erster Linie der hohe Kontrastumfang verblüfft. Die Bilder sind wunderbar kontrastreich, selbst bei bedecktem Wetter behält der Himmel Struktur und frisst nicht aus. Bäume und Sträucher werden detailreich abgebildet, beim "Pixelpeeping" sieht man selbst feinste Verästelungen.

Langzeitbelichtungen und DRIs:
WOW!!!
Was soll ich sagen, ich bin begeistert!! Lichtquellen wie z. B. Straßenlaternen oder Beleuchtungen werden so präzise abgebildet, wie ich es vorher noch nie gesehen habe. Da frisst nichts mehr aus, die Lichtquellen werden als Punkt und nicht als ausgefressene weiße Fläche abgebildet. Sie erhalten je nach Belichtungsdauer präzise, sternförmige Strahlen anstelle von hellem "Matsch" wie bei preiswerteren Objektiven.

Sonstiges:
Das Objektiv ist relativ schwer. An der D300s ist es ohne zusätzlichen Batteriegriff leicht kopflastig. Mit Batteriegriff ist es perfekt, die Kamera ist gut ausbalanciert und liegt gut in der Hand.
Das Objektiv hat kein VR, was mich zuerst auch vom Kauf abgeschreckt hat. Im Nachhinein stört es mich aber nicht, die Kamera liegt schwer und gut in der Hand und man kann sie dadurch relativ ruhig halten.

Fazit:
Wen der hohe Kaufpreis nicht abschreckt, ist es uneingeschränkt empfehlenswert. Ich nutze nur noch dieses Objektiv und das ebenfalls sehr empfehlenswerte Nikon AF-S Micro-Nikkor 105mm 1:2,8G VR.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. Mai 2016
Nachdem ich die Lobeshymnen über das 24-70 gelesen hatte, war ich der Meinung, mir zu meinem Nikkor 28-300 noch das 24-70 holen zu müssen – für die „ganz besonderen Fotos“, wie zum Beispiel Porträts. Ich dachte, das 28-300 ist schon hervorragend, was muss dann erst das 24-70 bringen! Mit einem Wort: Ernüchterung. Nachdem ich einige Testreihen mit dem 24-70 und dem 28-300 geschossen habe, erkenne ich nichts, das mich veranlassen würde, statt des Nikkor 28-300 jemals das 24-70 aufzuschnallen. Das 24-70 ist abbildungsmäßig hervorragend, keine Frage, aber das ist das 28-300 auch.

Ich habe mir einige bunte Schampo-Flaschen als Zielobjekt genommen und mit beiden Objektiven innerhalb des Zoombereichs 28 bis 70 mit verschiedenen Kombinationen aus Brennweite und Blende die kleine Schrift auf den Etiketten fotografiert. (Sehr gut zur Schärfenkontrolle geeignet. Wenn man diese Schrift lesen kann, dann ist das Objektiv wirklich scharf. Außerdem hat man bei den knallbunten Plastikflaschen gleich eine Kontrolle der Farbtreue.) Fazit: Auf keinem Bild konnte ich irgend einen Vorteil für das 24-70 ausmachen. Über den gesamten Bereich 28 bis 70 war die Schrift mit beiden Objektiven knackscharf, die Bildqualität exzellent.

Auch bei den ganz normalen Fotos, die man in der Praxis schießt: Landschaften, spielende Kinder, Gebäude – sehe ich keine Unterschiede zwischen dem 28-300 und dem 24-70. Nicht einmal, wenn die Fotos nebeneinander stehen, geschweige denn, dass ich sagen könnte, welches Foto von welchem Objektiv stammt, wenn ich die Bilder für sich allein sehe.

Welche Vorteile bietet nun das 24-70 gegenüber dem 28-300 überhaupt? 1. Eine höhere Lichtstärke dank konstanter Blende von 2,8; 2. einen größeren Weitwinkel von 24 statt 28; und 3. einen etwas schnelleren Autofokus. Ist das aber wirklich praxisrelevant? Für mich ist keines davon (an der Nikon D4) von Bedeutung. 1. Die schwächere Lichtleistung des 28-300 (f3.5 bis 5 zwischen 28 und 70 statt konstant f2.8) gleicht die D4 dank ihrer Rauscharmut – zumindest bis ISO 3200 ‒ mit einem akzeptabel höheren ISO-Wert aus. 2. Der Nutzen des größeren Weitwinkels des 24-70 ist überschaubar. Zwar ist freilich ein wenig mehr im Bild drin, aber nicht so viel mehr, dass ich es nicht mit drei, vier Schritten nach hinten ausgleichen könnte. 3. Dass der Autofokus des 28-300 ein kleines Stück langsamer als der des 24-70 ist, hat mich in der Praxis noch nie ein Bild gekostet. Der Autofokus des 28-300 ist selbst bei schnellen Bewegungen immer schnell genug.

Ich erlebe darum am 24-70 in der Praxis keinen wirklichen Vorteil im direkten Vergleich zum 28-300, wohl aber einen entscheidenden Nachteil: den der fehlenden Brennweite. Wenn ich zum Beispiel mit meinen Kindern im Zoo bin, kann ich ohne Objektivwechsel meine Kinder vor mir und im nächsten Bild den Papagei in 150 Meter Entfernung fotografieren. Abgesehen davon hat dieses 24-70 keine Bildstabilisierung. (Das neue 24-70 mit VR kostet gleich einen knappen Tausender mehr.)

Am Ende bleibt nur das Argument der höheren Lichtstärke. Zum Beispiel in der Sportfotografie mit ihren kurzen Verschlusszeiten, speziell in Sporthallen mit mittelmäßiger Beleuchtung, ist das relevant. Es ist vom Bildrauschen her schon ein Unterschied – selbst bei einer D4 ‒, ob ich bei 1/400 Sekunde mit f5 ISO 5000 oder mit f2.8 ISO 1200 habe. Aber da ich als Amateurfotograf entweder auf der Tribüne sitze oder auf der Besuchergalerie stehe, komme ich mit Zoom 70 nicht weit. Auch im Zoo geht unter Zoom 150 oft gar nichts. Für solche Zwecke ist das 70-200 f2.8 einfach die sinnvollere Wahl.

Wenn dieses Objektiv Sinn machen soll, müssen wenig Licht, bewegte Motive und relativ kurze Entfernungen zusammenkommen. Und da fallen mir auf Anhieb nur Aufnahmen in lichtschwachen Räumen ein, zum Beispiel bei Musik- oder Theateraufführungen, wo ich nicht mit einer Festbrennweite ständig vor der Bühne oder zwischen dem Publikum rumlaufen kann. Wäre ich zum Beispiel ein Theaterfotograf, der aus 15 Metern Entfernung ständig zwischen einzelnen Schauspielern und der kompletten Bühnenansicht hin und her wechselt, dann wäre dieses Objektiv ideal. Aber das ist nun mal nicht mein Gebiet.

Ich habe das 24-70 wieder abgestoßen. Für mich war das ein Kauf ohne Vorteile. Alles, was ich daraus gelernt habe, ist, dass ich mein 28-300 noch mehr zu schätzen weiß als vorher. Wer auf das 24-70 schielt, sollte sich gut überlegen, ob er wirklich den fast doppelten Preis zwar für mehr Lichtstärke, aber im Vergleich zum 28-300 null Abbildungsvorteile, keinen Stabi und nur einen Bruchteil der Brennweite ausgeben will. Der sinnvolle Einsatzbereich des 24-70 ist mir persönlich einfach zu schmal.
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am 30. Januar 2017
Was soll ich sagen geil AF super flott Qualität der Bilder krass an meiner d7200 perfekt fotografiere viel Handball ISO Werte zwischen 2000-5000 top ist zwar echt teuer für Hobbyfotografen aber ist schon was dran mit dem den richtigen Objektiven kommt man in eine andere Liga...ist so. Hatte vor her Sigmas auch 2.8 das 17-50 und 24-70 justiert an die Kamera ich muss sagen (fotografiere nur RAW ) vergleich meiner Bilder am Pc Sehrsehr deutlich ich hab schon hohe Ansprüche zoom auch in die Bilder rein also muss sagen viel mehr Details schärfer krass wirklich und die sigmas sind eigentlich auch top Objektive ....also das Nikon 24-70mm2.8 geb ich nicht mehr her...perfekt zu der Nikon 50mm 1.4 Fest fehlt jetzt nur noch ein weitwinkel Zoom mal schaun Tokina 2.8 gibt's vielleicht....
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am 12. November 2012
Seit ein paar Monaten darf ich endlich auch mit diesem Standard-Objektiv fotografieren. Diesen Brennweitenbereich benutze ich am häufigsten, so dass jenes Nikkor am Bajonett seinen Stammplatz hat. Keine Frage, in Sachen Verzeichnung sind längere Festbrennweiten besser. Schärfer sind sie auch. Allerdings liegen die Unterschiede auf einem derart hohen Niveau, dass sich das 24-70 nicht zu verstecken braucht. Es gibt allerdings ab Blende 11 eine leichte Unschärfe (wiederum auf Pixelebene - 100% Ansicht), die wohl auf Beugung zurückzuführen ist. Zwischen Blende 4 und 8 ist dieses Objektiv meiner Meinung nach am schärfsten und beliefert auch den 36MP-Sensor mit ausreichendem Material. Und soweit man vielen Unkenrufen Glauben schenken kann, schaffen das ja eigentlich nur spezielle Festbrennweiten... An den Bildrändern wird es zwar leicht unschärfer (der Effekt nimmt mit abnehmender Brennweite zu); es hält sich aber in Grenzen. Schließlich ist es ein Zoomobjektiv und somit ein Kompromiss - Bildqualität/Flexibilität. Vergleichen kann ich das Objektiv nicht wirklich, da ich die Konkurrenz nicht ausprobiert habe. Ich habe hingegen mit der Kombination D300 - Nikkor 17-55 gearbeitet und bin der Ansicht, dass sich die Ergebnisse auch in der 100% Vergrößerung auf Augenhöhe begegnen.
Der Fokusantrieb ist sehr schnell, bis auf die Anschläge praktisch nicht zu hören und kann jederzeit manuell übersteuert werden (A/M). Die Nanokristallvergütung mag Geisterbilder und Reflektionen vermindern, zaubern kann sie allerdings nicht. Bei Punktlichtquellen gibt es leichte Reflektionen und Flares. Zoom und Fokus lassen sich weich drehen und die Gummierung sitzt fest. Das Gewicht ist meiner Meinung nach völlig ok; es ist eben ein grundsolides Objektiv und ist vor allem an größeren Kameras zu finden. An einer D5100 würde es vermutlich schon ein wenig mächtig wirken; aber an den aktuellen Vollformatern macht es eine gute Figur. In Sachen Haptik liegen ohnehin Welten zwischen Nikon und anderen F-Bajonett-Anbietern. Das Nikkor macht einen unverwüstlichen Eindruck, wozu auch die metallene Verriegelung der Gegenlichtblende beiträgt.
Aktuell gäbe es noch ein Tamron derselben Brennweite, welches mit einem Stabilisator beworben wird. Ich vermisse ihn nicht. Neulich habe ich ihn unfreiwillig "getestet" - ich hatte übersehen, dass er bei meinem 80-400 noch aktiviert war und habe mich gewundert, warum trotz Spiegelvorauslösung, Fernbedienung und Stativ kein scharfes Bild möglich war. Stabi aus und es klappt. Schlussfolgerung: (falls der Stabi nicht kaputt ist) Der Stabilisator verringert zwar Vibrationen, auslöschen kann er sie jedoch nicht. Und so muss ich für beste Ergebnisse eben etwas aufwendiger arbeiten. Denn selbst ein Stabi-stabilisiertes Bild ist nicht so frei von Verwacklungen, dass es wirklich scharf wird.
Fazit: wer ein Standard-Zoom sucht und eine gute Abbildungsleistung gepaart mit Top-Verarbeitung und Stabilität braucht, wird es schwer haben, etwas Besseres zu finden. Einziger Wermutstropfen ist der Preis. Aber wenn sich dieses Objektiv auf lange Zeit so benimmt, wie ich das von meinen anderen Nikkoren kenne, dann ist es den Mehrpreis wert. Während eines meiner Sigmas bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schon mal das Fokuszieren bleiben lässt, auf anderen Markenkollegen die Beschichtung Feierabend macht, haben die Nikkore bislang alle Lebens- und Wetterlagen gemeistert.
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am 28. Juli 2013
Ich besitze dieses Nikkor Objektiv seit August 2008 und nun hat mich ein Ereignis dazu bewogen, eine Rezension zu schreiben. Vorab: Ich hatte zuvor das Tamron mit den gleichen Eigenschaften, damals noch ohne Bildstabilisator zum Vergleich einen Monat lang parallel zum Nikkor getestet. Es war wesentlich günstiger auch auch schwächer von seiner Leistung. Gestört hatte mich insbesondere die starke vigniettierung an den Rändern und der langsamere Autofokus. Also hatte ich mich daher für die wesentlich teurere Variante von Nikon entschieden. Mittlerweile ist eine Revision dieses Objektivs erschienen, die die Haloeffekte reduzieren und ein andere Schwächen beseitigen soll (mehr dazu weiter untern).

Nun ist mir nach knapp 5 Jahren die D300 mit dem Nikkor aus ca. einem Meter in einen staubigen, sandigen Untergrund mit Steinen gefallen. Die Objektivblende (HB-40) ist dabei gebrochen! Das Objektiv ist heil geblieben. Ich musste es zwar auseinandernehmen und gründlich entstauben, denn es war Staub in den Zoomring gekommen, weswegen er schwergängig gewordne war, aber nun ist es wieder wie neu. Insbesonder hat mich erstaunt, dass sich der Autofokus nicht verstellt hat. Den Mehrpreis zu Konkurrenzprodkuten ist das Objektiv auch wert, weil es clever gebaut ist. Erst mal ist es aus Metall und nicht Plastik (daher das Gewicht von knapp 900 Gramm) und hält daher einiges aus, wie ich gemerkt habe. Dann ist die Blende auch so konstruiert, dass sie einen ca. 1 cm großen Rand um das Objektivgehäuse bildet, so dass, für den Fall eines Sturzes, die Blende und nicht das Gehäsue oder Glas die Wucht abbekommt. Bastler finden Anleitungen auf Youtube und technische Pläne von Nikon, wie man dasObjektiv selber auseinandernehmen kann und ölen kann. Bei der ersten Version des Objektivs, d.h. die, die ich auch besitze, wurde der Zoomring durch normale Benutzung von selber nach einiger Zeit schwergängig. Anscheinend wurde dieses Problem in der Revision behoben.

Ich hab den Kauf nicht bereut und wer sich in den Foren umliest wird schnell merken, dass man ein Referenzobjektiv erwirbt. Ich benutze es mit der D300, obwohl es ein Vollformatsobjektiv ist. Klar nutze ich damit das volle Spektrum nicht aus und hab einen Crop Faktor drinnen, aber als Fotograf entwickelt man sich (hoffentlich) und demnächst werde ich auf eine Vollformatskamera umsteigen.
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am 26. Februar 2016
Ich hatte lange mit diesem Objektiv geliebäugelt, allerdings war es mir neu zu teuer und die gebrauchten waren alle mind. 8 Jahre alt und sollten immer noch 900€ oder mehr kosten. Glücklicherweise wurde ich dann auf ein Nikon Vorführobjektiv mit voller Garantie und zu einem guten Preis aufmerksam gemacht und schlug zu.
Meine ersten Probeaufnahmen (Focustest von Traumflieger) ließen mich dann doch etwas zweifeln, ob diese Investition gerechtfertigt war. Auf den ersten Blick kaum besser als mein altes 24-85 VR und mehr Ausschuss.
Nachdem ich mich dann länger mit dem Objektiv beschäftigt habe und mehr real-life Aufnahmen gemacht habe, konnte es mich doch überzeugen: es ist deutlich(!) schärfer als das 24-85 VR. Selbst bei Offenblende ist es schon sehr gut.
Ich habe viele Testaufnahmen bei gleicher Aufnahmesituation (Licht, Blende, Motiv ...) mit Stativ gemacht und gegen das Nikon 24-85 VR und das Nikon 50mm 1.8 getestet.
Da Nikon 24-85 VR ist bereits verkauft. Die 15mm am langen Ende und der Gewichtsvorteil wiegen die Abbildungsleistung des 24-70 nicht auf.
Das 50 1.8 ist lichtstärker, aber bei 1.8 auch nicht wirklich scharf ( erst >2.2). Bei Blende 2.8 ist das 24-70 quasi ebenbürtig. Daher liegt die kleine Festbrennweite momentan im Schrank.
Einzig die Belichtungszeiten mit dem 24-70 stören mich: unter 1/100 läuft da IMHO nichts. Das wird allerdings der sehr hohen Auflösung geschuldet sein und fällt vor allem beim pixelpeeping auf. Auch Blenden > 11 vermeide ich, da hier die Schärfe bereits deutlich einbricht. Ich versuche mit max. Blende 8, eher noch mit 5.6 zu arbeiten oder eben mit 2.8.
In Summe hat sich der Kauf für mich gelohnt: ich ersetze mit dem 24-70 das 24-85 und das 50' er und auch ein 85'er fehlt mir momentan nicht wirklich.
Ursprünglich wollte ich auf leichte und lichtstarke FB's gehen, aber da ich überwiegend sich bewegende Objekte fotografiere und mir oft die Zeit zum Objektivwechsel fehlt, bin ich jetzt mit dem 24-70 sehr zufrieden.

Fazit: das 24-70 ist ein super auflösendes Zoomobjektiv, welches FB kaum nachsteht, aber man sollte es kennen und zu nutzen wissen. Es ist ein bisschen eine Diva. Vor allem im Vergleich zum 24-85VR. Der aktuelle Neupreis 1749€ ist mit Sicherheit deutlich zu hoch, vor allem für Amateure wie mich. Da würde ich eher beim 24-85 bleiben und dafür ein 70-200 2.8 erwerben. Wenn man an das 24-70 2.8 gebraucht mit Garantie rankommt, kann es sich aber lohnen.
(Ich nutze es übrigens an einer D750.)
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am 10. Januar 2011
Hab das Objektiv seit ca.2 Monaten und bin einfach nur begeistert. Hab es als Standard Objektiv für meine Nikon D700 gewählt da es genau die Brennweite hat die ich am meisten benutzte und es genau zu meinem Nikon AF-S Nikkor 70-200mm 1:2,8G ED VR II Objektiv (bildstab.).
Das 24-70 erreicht seine volle Schärfe schon bei einer f4 Blend, was sehr beidruckend ist denn danach geht's nur noch in die Tiefenschärfe.

Was Ich etwas schade finde ist das es keinen VR besitzt, ist zwar nicht notwendig aber doch manchmal sehr praktisch.
Das 24-70 hat ein Wasserdichtes Gehäuse mit einem Dichtungsring am Bajonett, hab es schon bei Dauerregen im Einsatz gehabt.

Mit seinen knapp 1kg ist das Objektiv nicht sehr leicht, aber man gewöhnt sich daran. Trotz eines Filterdurchmessers von 77mm ist es aber relativ klein, einziger Nachteil sind die höheren Kosten für Filter.

Kann das Objektiv nur jedem sehr empfehlen!!!
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