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am 12. Juni 2016
Wohlwissend, dass viele Menschen keine große Geduld in Sachen Rezensionen lesen haben und sich deshalb oft auf drei Wörter Urteile verlassen müssen (alles Bestens, empfehlenswert), hier vorweg meine „Kurzfassung“ der Bewertung an einer D5300 (24 MP APS-C Format):
Das AF-S 105mm 1:2,8G VR Makro ist am DX Format kein muss, denn das 85er ist ihm in Sachen optische Abbildung ebenbürtig und beide Objektive liefern an meiner Kamera Bilder in Spitzenqualität. Der markanteste, aber auch teuer erkaufte Unterschied ist, dass der Arbeitsabstand bei Nahaufnahmen, besonders bei Fotografien von Insekten, beim 105er einfach etwas größer ist. Wenn man auf 1:1 kommen will und somit an der Nahgrenze fotografiert, spielt das fast schon keine Rolle mehr. Der Unterschied ist hier nicht mal 3cm und dieser Vorteil des 105er wird durch die lange Sonnenblende und längere Bauweise nochmal relativiert (1:1 am 105er ist 31,4cm zwischen Motiv und Bildsensor und beim 85er sind es 28,6cm). Nun muss man aber dazu sagen, dass man in den seltensten Fällen ein Insekt oder andere Motive im Maßstab 1:1 fotografieren wird, denn bei diesem Abbildungsmaßstab befinden sich beide Optiken sprichwörtlich an ihrer Grenze und die Resultate sind dann meist nur noch dementsprechend. Für mich sind die 2,8cm Mehrabstand, die längere Brennweite und die Tatsache der Vollformattauglichkeit des 105er aber dennoch entscheidend und den erheblichen Mehrpreis wert. Denn für die wirklich guten Nahaufnahmen, die damit etwas unterhalb vom Maßstab 1:1 gemacht werden, ist das 105er perfekt. Oft habe ich im Garten die Situation, dass ich mit dem 85er nicht nahe genug an ein kleines Motiv ran komme, um es halbwegs formatfüllend abbilden zu können, oder es flüchtet eben beim Anblick der großen Objektivöffnung. Deshalb habe ich mir zusätzlich zu dem 85er das 105er gekauft und bereue es nicht eine Sekunde lang. Die Brennweite an meiner DX Kamera ist damit fast 160mm und somit genial für große Abbildung von kleinen und flüchtigen Dingen geeignet. Die Abbildungsleistung in Sachen Schärfe, Kontrast, Farbwiedergabe und Bokeh ist großartig, wenn auch nicht wirklich besser als beim nur halb so teuren 85er. Das 105er ist mit den Farben etwas ehrlicher und nicht so kräftig wie das 85er, was ich aber sehr gut finde. Die Verarbeitung und die Haptik sind ebenfalls spitze, wenn auch nicht wesentlich besser als beim 85er. Erfreulich finde ich, dass der Verstellweg zum Fokussieren von Hand beim 105er nochmals deutlich feiner ist, der Autofokus aber genauso schnell und treffsicher, auch an der Nahgrenze. Das ist nicht bei jedem (teuren) NIKKOR selbstverständlich, wie ich in Zwischenzeit leider lernen musste. Das deutlich höhere Gewicht des 105er kommt mir komischerweise eher entgegen, denn es liegt mir ruhiger in der Hand. Das Verhältnis zwischen Blendenöffnung und Tiefenschärfe an der Nahgrenze ist durch die nur etwas höhere Brennweite besser als beim 85er, sprich: ich muss nicht ganz so weit Abblenden um genügend Tiefenschärfe aufbringen zu können, was beim Fotografieren von Insekten Gold wert ist. Verkürzt die Belichtungszeit oder hält die Sensorempfindlichkeit geringer. Die Anfangsblende von 1:2,8 (1:4 an der Nahgrenze) beim 105er ist mir weit weniger wichtig, da sie bei Nahaufnahmen schon am APS-C Sensor quasi unbrauchbar ist. Das ist beim 85er mit Blende 1:3,5 (1:5 Nahgrenze) genauso. Dafür kann man die Offenblende aber sehr gut für z.B. Portraits benutzen, denn die beiden Makros sind schon offen superscharf. Chromatischen Aberrationen sind dann ggf. je nach Bildsituation normal und gehen erst durch Abblenden weg. Das ist bei großen Öffnungsverhältnissen in dieser Preisklasse einfach so, denn das Rauskorrigieren mit speziellen Linsen ist aufwändig und teuer.
Wer also eine APS-C Kamera besitzt und das Facettenauge eines Insekts auf einem von Hand geschossenen Foto halbwegs erkennbar, unverwackelt und ohne Ausschnitts-Vergrößerung abbilden möchte, wer mit dem Gedanken spielt sich eine Nikon Vollformatkamera anzuschaffen, der ist mit dem 105er Makro sehr gut beraten. Das 85er am APS-C Format leistet aber bei halbem Preis vergleichbar gute Dienste, doch ist es mit dem 105er etwas einfacher Insekten in großen Abbildungsmaßstäben zu fotografieren. Den Mehrpreis ist es gerade in dieser Disziplin meiner Meinung nach wert.

Nun meine ausführliche Erfahrung mit beiden Objektiven, wer noch weiter lesen möchte:
Das 85mm Makro (127,5mm an APS-C) besitze ich seit März 2014 und es ist in Punkto Abbildungsqualität, Geschwindigkeit, Treffsicherheit des Autofokus und der Haptik bislang mein bestes Objektiv, was ich auch am häufigsten nutze. Ich verwende es hauptsächlich für Detailfotos in meinem Garten und für Portraits von Mensch und Tier. Auch nach fast drei Jahren benutze ich es neben meinen zwischenzeitlich sechs anderen Objektiven, darunter vier Festbrennweiten, immer wieder gerne. Die damit gemachten Fotos zeigen, zu was der Sensor der Kamera eigentlich fähig ist. Der Bildstabilisator ist oft Hilfreich, obwohl er bei Extremdistanzen lediglich dabei unterstützt, das Sucherbild halbwegs ruhig zu halten um den Fokuspunkt besser bewerten zu können. Besonders bei Fotografien von Insekten ist das wichtig, denn die Augen müssen möglichst scharf sein. Gegen verwackeln hilft er aber an der Nahgrenze selbst bei den (nur) 85mm Brennweite nicht wirklich. Hier liegt auch der „Nachteil“ des 85mm Makro, denn wenn man die einzelnen Facetten im Auge einer Fliege auf dem Foto erkennen oder gar scharf abbilden möchte, muss man schon sehr nahe ran. Für das Insekt oft zu nahe. Trotzdem ist es damit möglich unter guten Bedingungen solche Fotos sogar aus der Hand zu schießen, was mich immer wieder mal zum Staunen bringt und dann auch aufs Neue begeistert. Das 85mm Makro ist ein exzellentes Objektiv für Portraits und Nahaufnahmen aller Art. Und im Gegensatz zum 105mm Makro lässt es sich auch bequem überall mit hinnehmen, denn es ist deutlich dünner und wiegt weniger als die Hälfte. Der optische Aufbau beider Objektive ist nahezu identisch. Sie besitzen beide eine ED Linse und haben neun Blendenlamellen für das wunderbar weiche Bokeh. Die Anzahl der Linsen und der Linsengruppen sind gleich. Sie sind beide innen fokussierend, was leider ein Fokusstacking unmöglich macht, denn die Brennweite und somit der Bildausschnitt ändert sich mit dem Fokus. Lediglich zum Fokussieren benutzen die Objektive unterschiedliche Linsengruppen und bis auf den Preis, den Durchmesser und das Gewicht ist das wohl der markanteste Unterschied. Das AF-S 105mm Makro hat zusätzlich eine Nanovergütung auf den äußeren Linsen. Was das wirklich bringt, weiß wohl nur Nikon selbst. Im Nahbereich sind mit beiden Objektiven nahezu identische Fotos möglich. Das betrifft auch und vor allem die Bildqualität. Wie schon erwähnt, ist das 105er an meiner Kamera etwas dezenter im Umgang mit den Farben.
Die Vorteile, die mich zum Kauf bewogen haben sind:
Die Vollformattauglichkeit!
Neben der Brennweitenverlängerung vom Faktor 1,5x, der größeren Tiefenschärfe an APS-C und dem minimal größeren freien Abstand bringt das einfach eine (noch!) bessere Schärfe, geringere Verzeichnung und definitiv keine Vignettierung. Denn mit dem größeren Lichtkreis eines FX Objektivs ist mein Sensor immer 100% abgedeckt und ich nutze nur den besten, mittleren Bereich der Linsen.
Die Wertigkeit in Verarbeitung und Haptik des 105er ist dem 85er überlegen, wenn auch nur wenig.
Allerdings ist die Geräuschkulisse beider Makros vorsichtig ausgedrückt echt bemerkenswert. Sie rattern und knistern bei eingeschalteten VR und AF-C wie blöd, was der Qualität aber keinen Abbruch macht. Die fällt aber mit beiden Objektiven rapide ab, wenn man mit Gewalt im Maßstab 1:1 Abbilden muss. Mal ganz ehrlich: viel zu viel Ausschuss produziere ich, weil ich unbedingt an die Nahgrenze des Objektivs will und somit den größtmöglichen Abbildungsmaßstab erreichen möchte. Zumindest aus der Hand ist das meist vergebens. Diese Objektive können zwar 1:1 abbilden, befinden sich dann aber in einem Grenzbereich der oft keine befriedigenden Resultate mehr zulässt. Um 1:1 damit technisch gut abbilden zu können braucht man Licht, Licht, noch mehr Licht, eine winzige Blende (ab 1:16 und kleiner), ein gutes Stativ am besten mit Makroschlitten, Spiegelvorauslösung, RAW Format zwecks anschließender Bildoptimierung, der VR ist natürlich ausgeschaltet, viel Ruhe und ein möglichst statisches Motiv. Sprich: es ist sehr aufwändig und wirklich gute Aufnahmen gelingen auch dann nur selten. Wer 1:1 abbilden möchte, sollte sich zuvor mal das Buch von Björn K. Langlotz zum Thema Makrofotografie durchlesen. Dann vergeht einem schnell die Lust zum Fotografieren und man lernt was Makro eigentlich bedeutet. Mit einem einfachen Makroobjektiv ist es nämlich leider nicht getan. Deshalb mein Apell besonders an die DSLR Anfänger: kommt weg vom Extrem 1:1 und macht lieber gute „Nahaufnahmen“. Gönnt eurem teuren Equipment auch noch etwas Reserve und versucht nicht immer alles heraus zu holen. Denn dann liest man hier schnell nur noch schlechte Rezensionen, die diese Produkte meist nicht verdient haben.
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am 24. November 2011
Ohne die Rezensionen meiner Vorredner noch einmal umfassend wiederholen zu wollen, muss ich nach einigen Monaten der Benutzung an meiner Nikon D7000 trotz allem anmerken, dass dieses Objektiv absolut atemberaubend ist. Extrem schneller Autofokus (AF), sehr hohe Schärfe, nicht nur im Makro/Mikro-Bereich sondern auch als "Allround-Objektiv" für Portraits oder ähnliches, und ein sehr guter Bildstabilisator... ich habe keinen Euro bereut, den ich in dieses doch relativ teure Objektiv investiert habe. Eine klare Kaufempfehlung!
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am 7. Juni 2012
Die Scharfeinstellung ist extrem schnell, auch der Bildstabilisator macht seine Arbeit bestens.
Somit kann man sein Stativ beruhigt zu Hause lassen.
Der Full und unendlich- 0,5m Schalter ist ebenfalls eine feine Sache!
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am 7. August 2010
An der Nikon D300S macht diese Festbrennweite eine 1A Figur. Die ersten Bilder haben die Aussagen meiner Vorbeurteiler bestätigt.

Ich hatte bisher nur mit Zoom-Objektiven gearbeitet (Nikor 18-70 an der D70, Sigma 70-300 und Nikor 18-85 Kit-Objektiv an der D300S) und mich oft über die "viel schärferen" Bilder anderer Fotografen gewundert.
Nach den ersten Testbildern weiß ich nun aus eigener Erfahrung, dass wirklich scharfe Bilder erst mit Festbrennweiten zu erzielen sind.
Dieses Objektiv wird auf jeden Fall regelmäßig vor meiner D300S montiert sein.
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am 19. Mai 2010
Ein Makroobjektiv als Allroundobjektiv? Kann das möglich sein? Auch wenn einige jetzt aufstöhnen - ich finde genau das ist das Nikkor 105mm Mikro!

Zuvor hatte ich schon das Nikkor 60mm Mikro, welches im Nah- und Makrobereich ebenfalls excellente Ergebnisse erzielte. Allerdings war hier die Schnittmenge mit dem bereits vorhandenen Nikkor 50mm f1,4 im Allroundbereich aufgrund der ähnlichen Brennweite recht groß. Und ich wollte schon lange ein lichtstarkes Tele mit guten Abbildungsleistungen und VR. Und genau das bietet das Nikkor 105mm Mikro!

Im Makrobereich ist im Vergleich zum 60mm Mikro ein größerer Abstand zum Motiv möglich, was bei der Insektenfotografie wegen der Fluchtdistanz wichtig ist. Der maximale Abbildungsmaßstab ist bei beiden allerdings 1:1. Gerade im Makrobereich finde ich beim Mikro 105mm allerdings das Verändern des Bildausschnittes beim Scharfstellen (Focus Breathing) etwas störend, was die Bildkomposition etwas verkompliziert. In der Praxis wirkt sich das so aus, dass, wenn man zunächst den Bildausschnitt wählt und dann fokussiert, sich der Bildausschnitt wieder verändert. Wählt man ihn nun neu muss man auch wieder neu fokussieren und das Spiel beginnt von Neuem. Das kann schon nervig sein. Wenn man jedoch von vornherein einen etwas größeren Bildausschnitt wählt und die Bilder später am PC nachbearbeitet und zuschneidet, was wohl die Mehrheit ohnehin macht, ist dieses Manko zu vernachlässigen.

Für die Portraitfotografie oder das Fotografieren spielender Kinder beim wenig Licht ist der VR klasse! Sicher, Bewegungsunschärfe lässt sich dadurch nicht kompensieren, aber hier kommen dann die Lichtstärke von f2,8 und die tollen Abbildungsleistungen auch bei Offenblende ins Spiel. Das Bokeh ist prima!

Fazit: Mit dem Nikkor 105mm Mikro ist es Nikon meiner Meinung nach gelungen, eine robuste Allround Festbrennweite zu konzipieren. Wer auf das Zoomen verzichten kann, erhält hier ein Objektiv mit nahezu spektakulärer Abbildungsleistung bereits bei Offenblende inkl. VR. Lange habe ich überlegt, ob es den Mehrpreis im Vergleich zum 60mm Mikro wert ist. Mittlerweile habe ich das 60mm Mikro verkauft und vermisse es nicht mehr, obwohl es lange Zeit eines meiner Lieblingsobjektive war. Von mir zu dem Preis (aktuell ca. 740.- EUR) eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!

[Nachtrag: Mittlerweile betreibe ich das 105er Micro an einer D700, deshalb auch der Zusatz FX im Titel. Die Ergebnisse haben mich schlicht umgehauen. Bei der Verwendundung als Makro ist die Tiefenschärfe natürlich deutlich geringer als zuvor an meiner D200, dafür gefallen mir die realen 105mm als Allroud-Objektiv deutlich besser. Nach wie vor eine uneingeschränkte Kaufempfehlung von mir!]
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am 7. Oktober 2015
Eigentlich hätte ich kein neues 105er benötigt.....hatte das ältere 105er von Nikon in der D- Variante.
Auf den Stabilisator, welcher sehr gut arbeitet, lege ich nicht so viel Wert, da ich Makroaufnahmen zu 90% mit Stativ mache.
Ich war auf der Suche nach einem Makro mit mehr Brennweite als 105mm. Dachte so an 150 - 180mm. Da etwas ordentliches in diesem Brennweitenbereich sehr teuer wird, habe ich Nachforschungen angestellt, od diese Linse kompatibel mit einem Telekonverter ist.
Ich besitze den Nikon TC-17E und er passt an diese Linse. Daraus ergiebt sich eine Brennweite von ca. 180mm an meiner FX.
Für APS Sensoren kommt nochmals der Faktor 1,5 hinzu......
Die Naheinstellgrenze wird kaum verändert und selbst der Autofokus funtioniert noch relativ gut.
Das die kleinste Blende auf f8 geht, wenn der TC dran ist, stört mich nicht, da ich im allgemeinen meine Makros nie unter f8 mache.
Nun habe ich zwei schöne Linsen in einer......Super Linse für Portraits und ein Makro mit langer Brennweite.
Die Bilder im Anhang wurden mit dem 105mm und dem Nikon TC-17EII gemacht.
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am 26. November 2015
Eins meiner besten Objektive. Nicht nur für Macro, sondern auch für normale Fotos gut zu gebrauchen.
Wollte nicht viel schreiben, sondern meine 4 Bilder für sich sprechen lassen.

Bei dem einen Foto habe ich durch den Wassertropfen durch fotografiert, und man sieht den Sonnenaufgang (natürlich hals über kopf, weil der Wassertropfen wie eine Linse wirkt.) auf der anderen Seite.
Bei der Fliege sieht man die einzelnen Haare und den Blütenstaub....
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am 23. Juli 2012
Ein super Objektiv an meiner D300s.

Es hat sich wieder mal gelohnt ein Originalobjektiv zu kaufen.

Die Eigenschaften haben meine Vorredner schon zur genüge beschrieben.
Trotzdem will ich etwas zu meinen Erfahrungen mit dem Objektiv schreiben:

- Der Autofocus funktioniert dank der Lichtstärke des Objektives sehr gut und schnell.

- Der Sucher ist angenehm hell. So lässt sich die Schärfe, auch von Hand, sehr gut einstellen.

- Auch bei Blende 2,8 ist das Bild auch sehr scharf, natürlich mit sehr wenig Tiefenschärfe.

- Makroaufnahmen bis zu einem Massstab von 1:1 lassen sich auch freihand aufnehmen.
Dazu habe ich mit folgenden Einstellung gute Erfahrungen gemacht:
Blende 16 bis 22
Belichtungszeit von 1/125 bis 1/180s.
AF-Messfeldsteuerung auf Einzelfeld oder Dynamisch.
Autofokussteuerung auf C(Kontinuierlich).
Dies funktioniert dank Kurzzeitsynchronisation mit Blitz, aber auch ohne bei ausreichendem Licht und zugeschaltetem VR.
Die Schärfsten Aufnahmen bekommt man natürlich immer noch, mit Stativ, ohne VR und Spiegelvorauslösung.

- Das Objektiv kann man auch sehr gut in anderen fotografischen Bereichen, wie Portrait usw. sehr gut einsetzen.

- Dank der möglichkeit kleine Blenden zu benutzen, kann Objekte auch aus einiger Entfernung freistellen.

- Die von den Vorredner beschriebenen CA's sind auch nicht stärker als bei anderen guten Objektiven.
Ich konnte diese bei meinen bis jetzt gemachten Aufnahmen, nur in extremen Aufnahmesituationen feststellen.
Die Korrektur am PC, war leicht durchzuführen.

- Im Makrobereich reduziert sich die grösste Blende auf 3,5. Dies ist in meinen Augen kein Nachteil.
Darunter liegt die Tiefenschärfe unter 0,1mm(Masssatb 1:1) und währe deshalb kaum zu nutzen.

- Dieses Objektiv verfügt über einen sehr grossen Bereich der Blendeneinstellung(2,8 -45)
Um diese Bereiche nutzen zu können sollte man wissen was man tut.
Trotz der hervorragenden Eigenschaften dieses Objektives, kann dieses natürlich nicht die optischen Gesetze auf den Kopf stellen.
Deshalb ist es ratsam sich über die Wirkung von Blendeneinstellungen, wie Schärfe, Tiefenschärfe und Beugung von Licht an den Blendenlamellen, zu informieren.
Unter den Suchworten, Obtimale- oder Förderliche Blende, kann im Web gute Erklärungen finden.

Nach meinen, bis jetzt gemachten Erfahrungen, bin ich der Meinung,
dass ich mein Geld sehr gut angelegt habe.
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am 22. Juni 2015
Habe das Objektiv jetzt 1 Monat und bin restlos davon begeistert. Irgendwelche Fehler, die in anderen Rezensionen erwähnt wurden, kann ich bei mir nicht feststellen. Nutze das Objektiv an einer D 750, die Beiden verstehen sich glänzend, sowohl bei Makroaufnahmen wie auch bei der Portraitfotografie, für das ich dieses Objektiv auch nutze.
Das Gewicht empfinde ich als durchaus angenehm, eine D 750 mit Batteriehandgriff wiegt ja auch ein wenig, dadurch wird die Einheit sehr homogen, was das Handling anbelangt.
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am 13. Oktober 2012
Das was ich zuerst in der Hand hatte, als ich die Packung vom Objektiv aufgemachte, war die HB-38 Streulichtblende.
Ich muss sagen, als ich diese wirklich imposante Streulichtblende in der Hand hatte, kamen mir Zweifel an meinem Kauf.
Beim weiteren Auspacken wuchtete ich dann, neben der Bedienungsanleitung und dem Objektivbeutel, das Objektiv aus dem Karton.
Es war alles super Verpackt und heile.

Nur die Größendimension dieses Objektivs war eine wirkliche Überraschung für mich.
Das das Objektiv mit ca. 850 Gramm ziemlich schwer ausfällt hatte ich ja schon gelesen.
Da ich aber nur eine "kleine" D5100 Kamera besitze, und das Objektiv auf den meissten Bildern eher an den "großen" Vollformatkameras angebracht ist (und auch dort schon recht groß aussieht), habe ich mir die Größe wohl falsch vorgestellt. Das Objektiv vor der D5100 und man sieht kaum noch, das da hinter dem Objektiv noch eine Kamera ist. Aber ist ja auch eigentlich wurst.

Also nix wie los, das gute Ding an die Kamera angebaut und die Streulichtblende dran.
Erste Macroaufnahmen von meinem "alten" Nikon 50mm 1:1,4 Objektiv mit Stativ gemacht.
Dann eine Runde durchs Dorf gegangen und ein paar Testfotos freihand geschossen.

Die Ergebnisse sind allesamt wirklich sehr gut.

Pro:
- Das Objektiv stellt extrem schnell scharf,
- Es trifft den Schärfepunkt absolut genau. Auch mit offenblende sitzt die Schärfeebene da, wo ich das Messfeld hingepackt habe.
- Ich finde der VR is echt geil. Aufnahmen freihand mit ner 100'tel oder sogar 50'tel Sekunde und wenn man sich ein wenig mühe gibt beim Stillhalten und den VR den Rest machen lässt, ist wirklich nichts verwischt.

Contra:
- Beim fotografieren von hellen, kontrastreichen Kanten bei Offenblende, treten leichte bis mittelstarke chromatische Ränder auf. (Ca. 2-4 Pixel breit, also auf Din A4 auszügen noch nicht zu sehen.)
- Das Fokushilfslicht, leuchtet wegen der Größe des Objektivs hinten hinter das Objektiv, vorne kommt zum scharfstellen nix mehr an. Jedenfalls bei ner D5100. Allerdings habe ich sonst das Fokushilfslicht eh immer aus.

Pro+Contra beides:
- Das Objektiv ist recht schwer und groß. (Der eine mag es der andere nicht)

Mein Fazit: "5 Sterne"
Sehr gutes Objektiv, Bilder werden super scharf, gut zu handhaben, nen super VR, nen sehr schnellen AF.
An die Größe des Objektivs werd ich mich wohl irgendwann gewöhnen müssen.
Ich freue mich aber schon drauf die nächsten Tage/Monate/Jahre damit zu fotografieren.

MfG
Sascha
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