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Die Nikomachische Ethik (Bibliothek der Alten Welt) Gebundene Ausgabe – 11. Juli 2011

4.5 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Rainer Nickel, Jahrgang 1940, leitete ein Göttinger Gymnasium und zählt zu den führenden Didaktikern des altsprachlichen Unterrichts.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Wie die Überschrift schon sagt, enthält diese Ausgabe leider keine zeilengenauen oder absatzgenauen Angaben nach der "Stephanus Pagnierung". Diese Ausgabe ist für das Studium demnach leider nicht zu gebrauchen. Sehr vorteilhaft finde ich jedoch die Zusammenfassungen der einzelnen Absätze am Ende des Buches, da hier die Hauptaussagen (zumindest der Überstzer meint es handle sich um Hauptaussagen) nochmals herausgestellt werden.
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Format: Taschenbuch
Die ersten hundert Seiten des Buches sind mit einem reichhaltigen Vorwort gefüllt, das Informationen zu Aristoteles Leben, seinen verschiedenen Werken und allgemein zur Griechischen Ethik beeinhaltet. Dieses Vorwort macht den Gebrauch von anderen Lektüren als Verständnishilfe völlig überflüssig.
In der Nikomachischen Ethik selbst schildert Aristotels in zehn Büchern, übersichtlich unterteilt in einzelne Punkte, seine Auffassungen, Gedanken und Abhandlungen zur Ethik. Jedes der Bücher kann als eigene Einheit bearbeitet werden, was gerade für Schüler überaus praktisch ist, aber gehen die Kapitel auch deutlich in einander über.
Aristoteles Leitgedanke ist die Frage "Was heißt gut handeln?", er beschäftigt sich in Hinsicht darauf mit dem Guten, den Tugenden, der Gesellschaft und dem Wissen.
Als Anhang ist in dieser Ausgabe eine informative Erläuterung zu jedem einzelnen Buch zu finden, in der Begriffe und Bezüge erklärt und dargestellt werden.
Gerade für Schüler und Studenten ist diese Ausgabe dank ihrer vielen hilfreichen Anmerkungen sehr geeignet.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die ethika nicomacheia stellt das bekannteste ethische Werk, neben der eudemischen Ethik und der magna moralia, von Aristoteles dar. In ihr findet sich auch das berühmte Kapitel 4 in Buch I, in dem Aristoteles die Ideenlehre (eidos/idea)seines Lehrmeisters Plato kritisierte. Die Ausgabe von Anaconda zeigt einen Ausschnitt des berühmten Bildes "Die Schule von Athen" von Raffael. Die Schriftgröße des Buches ist sehr gut lesbar, das Cover ist gut verarbeitet.

In diesem Werk,dass vermutlich ursprünglich zur Vorlesung im peripatos gedacht war, erfährt der Leser, dass nicht Reichtum, noch Lust sondern eudaimonia (Glückseligkeit) das höchste Endziel aller Tätigkeiten darstellt. Weder Tier noch Pflanze sondern nur der Mensch ist "von Natur aus" zu dieser fähig, sie ist ihm also "eingeboren". Diese unterscheidet sich aber stark von eutychia, welche nur zufallsbedingtes Glück darstellt. Sie ist für Aristoteles eine der Tugend gemäße Tätigkeit der menschlichen Seele. Eudaimonia (urprüngliche griechische Bedeutung als "einen guten Geist besitzend") ist von Dauer, wenn sie einmal erreicht wurde.

Doch wie kann man diesen Zustand erlangen? Die Antwort ist, dass dieser Zustand wesentlich durch unsere tugendhaften Handlungen konstituiert ist. Diese müssen die rechte Mitte (mesotes) treffen z.B. muss man achtgeben, dass eine Handlung weder in die Tollkühnheit noch in die Hasenfüßigkeit (wobei hier wohl eher keine Handlung stattfindet) führen würde. Die "goldene" Mitte wäre die Tapferkeit. Da der Mensch, nach Aristoteles, ein zoon politikon (Staatenbildendes Lebewesen)ist, soll dieser Zustand in der gesamten polis verwirklicht werden.

Diese Weise zu handeln muss durch eine lebenslange Gewöhnung (askesis) erreicht werden um zuletzt als glückseliger Mensch gelten zu können.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ja, mir ist durchaus bewusst, dass 1,80 € nicht viel Geld sind. Aber für einen Text dessen Copyright ungefähr 1000 Jahre abgelaufen ist ist das interessant viel Geld. Vor allem, wenn der Titel weder per Seitenzahl durchsucht werden kann, noch per Wortsuche, NOCH !!! per Kapitelanwahl. Also wird der Artikel jetzt von meinem Kindle runtergeschmissen und ich muss mir, da ich den Text für mein Studium brauche, eine Papier-Ausgabe besorgen. Schade und umständlich, dabei soll der Kindle ja gerade das erleichtern...
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Format: Gebundene Ausgabe
Für das wissenschaftliche lesen dieses Werks, ob in Universität oder im Oberstufenkurs, ist die Gigon-Übersetzung sehr zu empfehlen. Am Ende des Buches ist sogar für jeden Abschnitt eine kleine Zusammenfassung dargelegt.
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Format: Taschenbuch
Aristoteles gelang mit der nikomachischen Ethik ein Klassiker der Philosophiegschichte. Als einer der ersten versuchte er sich an einer realistischen Sittenlehre des Menschen, die ihn nicht idealistisch verklärt, sondern ganz pragmatisch darstellt. Zeitlos seine Lehre der eudaimonia, demnach die „Glückseeligkeit“ als das wahre Ziel des Menschen angesehen werden sollte. Gemeint sind damit aber vornehmlich nicht äußere Güter wie Reichtum, Herkunft, Ansehen, die dem „guten“ Leben zwar förderlich, aber nicht ausschlaggebend dafür sind, sondern die dem Menschen eigentümliche Fähigkeit, die ihn von den Tieren und der sonstigen Natur unterscheidet – seine Vernunfttätigkeit. Im Bestzustand befindet sich der Mensch folglich dann, wenn er in der Lage ist, seine Vernunft möglichst dauerhaft auf hervorragende Art und Weise zu betätigen. Eine zeitlose Darstellung von Menschlichkeit, obgleich das natürlich nicht immer so leicht gelingt.

Doch auch mit der menschlichen Körperlichkeit befasst sich Aristoteles und macht deutlich, dass Selbstbeherrschung nicht immer einfach ist, mit Übung und Disziplin – anders ausgedrückt durch Tugendhaftigkeit – aber dennoch gelingen kann. Herausstechend an der aristotelitschen Ethik ist vor allem ihre Zeitlosigkeit. Seine Seelenlehre ist im Grunde nicht anders aufgebaut wie die heutigen Modelle der Psychologie. Schon Aristoteles wusste um die Körperlichkeit des Menschen, die es durch die Vernunft zu beherrschen gilt. Auch dass der Mensch nicht immer auf die Weise handelt, wie er das doch eigentlich können sollte und dass Freundschaft zum Leben gehört, weil der Mensch ein Gemeinschaftswesen sei, wird von Aristoteles erötert. Aristoteles gelang eine zeitlose Darstellung des Menschen, seinen Stärken und Schwächen, Fähigkeiten und vor allem seiner Eigentümlichkeit.
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