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Nikomachische Ethik von [ARISTOTELES]
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Nikomachische Ethik Kindle Edition

4.5 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen

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Preis
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Kindle Edition
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Kindle Edition, 27. Mai 2012
EUR 1,89

Länge: 286 Seiten

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Produktbeschreibungen

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Niklas Luhmann hat sich einmal mit der ihm eigenen Ironie über die regelmäßig am Ende eines Jahrhunderts auftretenden Ethikwellen mokiert. Auch am Übergang ins 21. Jahrhundert rollt wieder eine Ethikwelle über die philosophische Szene. Man mag darüber spotten. Offensichtlich besteht aber eine Erwartungshaltung der Philosophie gegenüber, Orientierungshilfe bei der Bewältigung grundlegender ethischer Fragen zu bieten.

Das mutmaßlich nach dem Sohn des Aristoteles, Nikomachos, dem Herausgeber dieser Ethikvorlesung, benannte Werk bietet in diesem Zusammenhang einen Ansatz, der bis heute nicht an Attraktivität eingebüßt hat. Aristoteles formuliert keinen Normenkatalog, sondern beschreibt, ausgehend vom menschlichen Streben nach dem Guten, verschiedene Lebensweisen, die es erlauben, dieses Ziel, nämlich das höchste Gut zu erreichen. Dieses liegt nach Aristoteles im tugendhaften Leben. So entwirft auch die Aristotelische Ethik letztlich erstrebenswerte Idealvorstellungen. Ihre Verbindlichkeit ergibt sich aus der Angemessenheit der Tugenden an das Wesen des Menschen. Dem Menschen ist es nämlich gemäß, im Normalfall seines Verhaltens stets die Mitte zu halten zwischen den Extremen. Ferner ist es ihm gemäß, sich in seinen Handlungen von Verstand und Einsicht und nicht von Emotionen leiten zu lassen.

Die Aristotelische Methode, den alltäglichen Umgang mit ethischen Grundbegriffen zu reflektieren und dabei ihrer Vielfalt Rechnung zu tragen, bildet, wie die Debatte um den Kommunitarismus gezeigt hat, weiterhin eine theoretische Alternative zu Versuchen, im Anschluss an Kant ein universal gültiges, formales Moralprinzip auszuweisen und zu begründen. --Jens Kertscher

Kurzbeschreibung

Die Nikomachische Ethik (altgriechisch ἠθικὰ Νικομάχεια, ēthiká Nikomácheia) ist die bedeutendste der drei unter dem Namen des Aristoteles überlieferten ethischen Schriften. Da sie mit der Eudemischen Ethik einige Bücher teilt, ist sie möglicherweise nicht von Aristoteles selbst in der uns erhaltenen Form zusammengestellt worden. Warum die Schrift diesen Titel trägt, ist unklar. Er bezieht sich möglicherweise auf Aristoteles’ Sohn Nikomachos, auf seinen gleichnamigen Vater oder eine andere Person dieses Namens.

Ziel dieses Werkes ist es, einen Leitfaden zu geben, um zu erlernen, wie man ein guter Mensch wird und wie man ein glückliches Leben führt.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1735 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 286 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0086WB26U
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen
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Kundenrezensionen

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Format: Taschenbuch
Die ersten hundert Seiten des Buches sind mit einem reichhaltigen Vorwort gefüllt, das Informationen zu Aristoteles Leben, seinen verschiedenen Werken und allgemein zur Griechischen Ethik beeinhaltet. Dieses Vorwort macht den Gebrauch von anderen Lektüren als Verständnishilfe völlig überflüssig.
In der Nikomachischen Ethik selbst schildert Aristotels in zehn Büchern, übersichtlich unterteilt in einzelne Punkte, seine Auffassungen, Gedanken und Abhandlungen zur Ethik. Jedes der Bücher kann als eigene Einheit bearbeitet werden, was gerade für Schüler überaus praktisch ist, aber gehen die Kapitel auch deutlich in einander über.
Aristoteles Leitgedanke ist die Frage "Was heißt gut handeln?", er beschäftigt sich in Hinsicht darauf mit dem Guten, den Tugenden, der Gesellschaft und dem Wissen.
Als Anhang ist in dieser Ausgabe eine informative Erläuterung zu jedem einzelnen Buch zu finden, in der Begriffe und Bezüge erklärt und dargestellt werden.
Gerade für Schüler und Studenten ist diese Ausgabe dank ihrer vielen hilfreichen Anmerkungen sehr geeignet.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Wie die Überschrift schon sagt, enthält diese Ausgabe leider keine zeilengenauen oder absatzgenauen Angaben nach der "Stephanus Pagnierung". Diese Ausgabe ist für das Studium demnach leider nicht zu gebrauchen. Sehr vorteilhaft finde ich jedoch die Zusammenfassungen der einzelnen Absätze am Ende des Buches, da hier die Hauptaussagen (zumindest der Überstzer meint es handle sich um Hauptaussagen) nochmals herausgestellt werden.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die ethika nicomacheia stellt das bekannteste ethische Werk, neben der eudemischen Ethik und der magna moralia, von Aristoteles dar. In ihr findet sich auch das berühmte Kapitel 4 in Buch I, in dem Aristoteles die Ideenlehre (eidos/idea)seines Lehrmeisters Plato kritisierte. Die Ausgabe von Anaconda zeigt einen Ausschnitt des berühmten Bildes "Die Schule von Athen" von Raffael. Die Schriftgröße des Buches ist sehr gut lesbar, das Cover ist gut verarbeitet.

In diesem Werk,dass vermutlich ursprünglich zur Vorlesung im peripatos gedacht war, erfährt der Leser, dass nicht Reichtum, noch Lust sondern eudaimonia (Glückseligkeit) das höchste Endziel aller Tätigkeiten darstellt. Weder Tier noch Pflanze sondern nur der Mensch ist "von Natur aus" zu dieser fähig, sie ist ihm also "eingeboren". Diese unterscheidet sich aber stark von eutychia, welche nur zufallsbedingtes Glück darstellt. Sie ist für Aristoteles eine der Tugend gemäße Tätigkeit der menschlichen Seele. Eudaimonia (urprüngliche griechische Bedeutung als "einen guten Geist besitzend") ist von Dauer, wenn sie einmal erreicht wurde.

Doch wie kann man diesen Zustand erlangen? Die Antwort ist, dass dieser Zustand wesentlich durch unsere tugendhaften Handlungen konstituiert ist. Diese müssen die rechte Mitte (mesotes) treffen z.B. muss man achtgeben, dass eine Handlung weder in die Tollkühnheit noch in die Hasenfüßigkeit (wobei hier wohl eher keine Handlung stattfindet) führen würde. Die "goldene" Mitte wäre die Tapferkeit. Da der Mensch, nach Aristoteles, ein zoon politikon (Staatenbildendes Lebewesen)ist, soll dieser Zustand in der gesamten polis verwirklicht werden.

Diese Weise zu handeln muss durch eine lebenslange Gewöhnung (askesis) erreicht werden um zuletzt als glückseliger Mensch gelten zu können.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ja, mir ist durchaus bewusst, dass 1,80 € nicht viel Geld sind. Aber für einen Text dessen Copyright ungefähr 1000 Jahre abgelaufen ist ist das interessant viel Geld. Vor allem, wenn der Titel weder per Seitenzahl durchsucht werden kann, noch per Wortsuche, NOCH !!! per Kapitelanwahl. Also wird der Artikel jetzt von meinem Kindle runtergeschmissen und ich muss mir, da ich den Text für mein Studium brauche, eine Papier-Ausgabe besorgen. Schade und umständlich, dabei soll der Kindle ja gerade das erleichtern...
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Format: Gebundene Ausgabe
Für das wissenschaftliche lesen dieses Werks, ob in Universität oder im Oberstufenkurs, ist die Gigon-Übersetzung sehr zu empfehlen. Am Ende des Buches ist sogar für jeden Abschnitt eine kleine Zusammenfassung dargelegt.
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Format: Taschenbuch
Aristoteles gelang mit der nikomachischen Ethik ein Klassiker der Philosophiegschichte. Als einer der ersten versuchte er sich an einer realistischen Sittenlehre des Menschen, die ihn nicht idealistisch verklärt, sondern ganz pragmatisch darstellt. Zeitlos seine Lehre der eudaimonia, demnach die „Glückseeligkeit“ als das wahre Ziel des Menschen angesehen werden sollte. Gemeint sind damit aber vornehmlich nicht äußere Güter wie Reichtum, Herkunft, Ansehen, die dem „guten“ Leben zwar förderlich, aber nicht ausschlaggebend dafür sind, sondern die dem Menschen eigentümliche Fähigkeit, die ihn von den Tieren und der sonstigen Natur unterscheidet – seine Vernunfttätigkeit. Im Bestzustand befindet sich der Mensch folglich dann, wenn er in der Lage ist, seine Vernunft möglichst dauerhaft auf hervorragende Art und Weise zu betätigen. Eine zeitlose Darstellung von Menschlichkeit, obgleich das natürlich nicht immer so leicht gelingt.

Doch auch mit der menschlichen Körperlichkeit befasst sich Aristoteles und macht deutlich, dass Selbstbeherrschung nicht immer einfach ist, mit Übung und Disziplin – anders ausgedrückt durch Tugendhaftigkeit – aber dennoch gelingen kann. Herausstechend an der aristotelitschen Ethik ist vor allem ihre Zeitlosigkeit. Seine Seelenlehre ist im Grunde nicht anders aufgebaut wie die heutigen Modelle der Psychologie. Schon Aristoteles wusste um die Körperlichkeit des Menschen, die es durch die Vernunft zu beherrschen gilt. Auch dass der Mensch nicht immer auf die Weise handelt, wie er das doch eigentlich können sollte und dass Freundschaft zum Leben gehört, weil der Mensch ein Gemeinschaftswesen sei, wird von Aristoteles erötert. Aristoteles gelang eine zeitlose Darstellung des Menschen, seinen Stärken und Schwächen, Fähigkeiten und vor allem seiner Eigentümlichkeit.
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